Yohimbin

Yohimbin ist ein Blocker der α2-Adrenozeptoren, die sich in Fettzellen und im Nervengewebe befinden und die Freisetzung von Fettsäuren und Noradrenalin steuern. Yohimbin erhöht durch die Unterdrückung der α2-Adrenozeptoren eine  Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen. Es liegen jedoch widersprüchliche Studienergebnisse zur Effizienz bei einer Gewichtsreduktion vor. Yohimbin ist inzwischen aufgrund der gesetzlichen Lage nicht frei verkäuflich erhältlich, manche nehmen es in Form von Yohimbe Tee ein.

Zusammenfassung

Yohimbin (Wirkstoff aus der Yohimbe Rinde) bewirkt eine erhöhte Noradrenalin Ausschüttung aus dem Nervenenden, die im Fettgewebe münden und damit eine vermehrte Fettfreisetzung aus den Fettzellen. Diese geschieht durch die Bindung und Hemmung der α2-Adrenozeptoren am Nervengewebe und Fettzellen. Da Yohimbin in das 11-Hydroxy-Yohimbin umgewandelt wird, das auch pharmakologisch wirksam ist, kann die Steigerung der Fettfreisetzung weit über 4 Stunden nach Einnahme einer Yohimbin Dosis erfolgen.

Der Verzehr einer Mahlzeit beendet die erhöhte Fettfreisetzung sofort, da Yohimbin zusammen mit einer Mahlzeit stark die Insulinausschüttung erhöht und dadurch die Fettverbrennung hemmt.

Yohimbin als Diätmittel sinnvoll?

Yohimbin erzielte daher zwecks Gewichtsreduktion nur widersprüchliche Ergebnisse in klinischen Studien. In einer Studie nahmen Männer an Körperfett, aber nicht an Körpergewicht ab, während in einer anderen Studie selbst eine Dosis von 43 mg/Tag und 6 Monate Anwendungsdauer keine signifikante Gewichtsreduktion hervorbrachte. Eventuell wirkt Yohimbin bei Frauen besser. Frauen auf einer Diät konnten mit 20 mg/Tag Yohimbin in einer 3-wöchigen Studie -1,3 kg mehr abnehmen, als Frauen, die nur auf eine Diät gesetzt wurden.

Die sinnvollste Anwendung für Yohimbin könnte die Einnahme auf den nüchternen Magen vor dem Training sein. Eine Kombination mit Koffein könnte den fettfreisetzenden Effekt deutlich steigern. Generell könnte Koffein die Wirksamkeit des Yohimbins deutlich verbessern, da es zusätzliche Mechanismen des Fettabbaus reguliert, welche vom Yohimbin nicht beeinflusst werden. Yohimbin als Unterstützung beim Abnehmen bietet sich eher bei Diäten an, welche auf Fastenphasen setzen und somit verhindern, dass eine Nahrungsaufnahme in Kombination mit Yohimbin die Fettverbrennung unterdrückt.

Lokale Fettverbrennung durch Yohimbin?

Die vielzitierte, lokale, fettreduzierende Wirkung an speziellen Körperbereichen durch Yohimbin konnte in den bisherigen Studien nicht nachgewiesen werden. Dies liegt entweder an der Methodik der Studien oder an einer mangelnden Wirkung. Yohimbin kann eventuell lokal den Fettabbau fördern, wenn es als Creme in Kombination mit anderen Wirkstoffen (Forskolin, Aminophyllin) kombiniert und auf die betreffenden Regionen aufgetragen wird. Die Forschungsergebnisse zu diesem Thema sind jedoch dürftig.

Yohimbin könnte eine leichte appetitzügelnde Wirkung besitzen, die sich insbesondere auf den Verzehr von Fett und Kohlenhydraten auswirkt.

Yohimbin im Einsatz bei erektiler Dysfunktion

Yohimbin hat eine milde, potenzsteigernde Wirkung bei psychogener, erektiler Dysfunktion und bei sexuellen Problemen, die durch Psychopharmaka hervorgerufen wurden.

Nebenwirkungen

Yohimbin ist bis zu einer Dosis von 20 mg/Tag ein relativ sicherer Wirkstoff. Dennoch sollten Patienten mit Herzkreislauferkrankungen Abstand von Yohimbin nehmen. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellte die Sicherheit des Yohimbins für Verbraucher in Frage. Yohimbin darf nicht mit Alkohol oder Ephedrin kombiniert werden. Menschen, die zu Panikattacken neigen, sollten Yohimbin nicht einnehmen. Rauwolscin (Alpha-Yohimbin) verursacht diese psychischen Nebenwirkungen laut anekdotischen Berichten nicht.

Yohimbin Wirksamkeit beim Menschen: Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht für Yohimbin bisher in keinem Fall eine gesundheitlich oder physiologisch relevante Wirksamkeit bei gesunden oder kranken Menschen als ausreichend durch klinische Forschung belegt an. Weiterhin stellt die EFSA die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Wirkstoffs in Frage.

Yohimbin (Qebrachin, Aphrodin, Corynin, Hydroaerogotocin, Yohimbin HCL und Yohimbe) ist ein Wirkstoff aus der Rinde der Pausinystalia yohimbe Pflanze. Es bindet und hemmt den α2-Adrenozeptor in Fettzellen und Nervengewebe. Yohimbin wird in Form des chemisch reinen Yohimbin HCL oder als Extrakt der Yohimbe Pflanze eingenommen und zur Fettreduktion und als Mittel gegen Impotenz eingesetzt.

Wirkungsweise

Yohimbin bindet und inaktiviert den α2-Adrenozeptor, sowohl an Fettzellen, als auch im Nervengewebe. Dadurch erhöht es einerseits die Ausschüttung (Menge) des fettabbauenden Hormons Noradrenalin, als auch die Potenz der Noradrenalinwirkung an den Fettzellen. Noradrenalin aktiviert durch die ß-Rezeptoren an den Fettzellen den Fettabbau. Durch die Bindung an den α2-Adrenozeptor deaktiviert es jedoch gleichzeitig die Fettfreisetzung. Das Zusammenspiel zwischen den ß und α2-Adrenozeptoren an den Fettzellen entscheidet wie viel Fett das Noradrenalin freisetzen kann. Yohimbin hemmt diesen Vorgang und stimuliert durch seine antagonistische Wirkung am α2-Adrenozeptor die Freisetzung von Fettsäuren und den Abbau von Körperfett. Zudem regt Yohimbin wahrscheinlich die Thermogenese an, welche zusätzlich Kalorien durch eine Wärmeentwicklung verbrennt.

Yohimbin ist ein Antagonist des α2-Adrenozeptors. Ein Antagonist bindet und blockiert einen Zellrezeptor und verhindert dessen Aktivierung. Der α2-Rezeptor befindet sich unteranderem auf Fettzellen und im Nervengewebe und wird durch Adrenalin und Noradrenalin aktiviert. Es existieren 3 Subtypen des α2-Adrenozeptors , α2A, α2B und α2C. Yohimbin bindet am stärksten an den α2C-Adrenozeptorsubtyp und zwar 4-mal stärker als an den α2a-Adrenozeptor und 15-mal stärker als an den α2b-Adrenozeptors Subtyp (1).

Yohimbin Wirkung am Alpha2-Adrenorezeptor.

Yohimbins antagonistische Wirkung am Alpha2-Adrenorezeptor. Yohimbin erhöht einerseits die Freisetzung des Noradrenalins von Nervenzellen in das Fettgewebe hinein und verstärkt zusätzlich die Wirkung des Noradrenalins an der Fettzelle.

Der α2-Adrenozeptor reguliert den Fettabbau negativ durch zwei Funktionen, welche wiederum vom Yohimbin gehemmt werden:

  1. Hemmung der Fettfreisetzung: Noradrenalin ist ein Hormon das die Fettfreisetzung einerseits auslöst aber auch gleichzeitig hemmt (2). Die Balance zwischen diesen beiden Wirkungsweisen entscheidet darüber ob eine Fettzelle Fett freisetzt oder nicht. Durch die Bindung und  Aktivierung der ß2-Rezeptoren und der ß3-Rezeptoren an den Fettzellen löst Noradrenalin die Freisetzung von Fettsäuren in den Blutstrom aus (Lipolyse) (3). Dadurch wird Körperfett abgebaut und den Organen und Muskeln zur Fettverbrennung zugänglich gemacht. Gleichzeitig bindet Noradrenalin aber auch den α2-Adrenozeptor und dieser hemmt die Fettfreisetzung. Die α2-Rezeptoren wirken somit als negative Regulatoren der Adrenalinwirkung. Fettzellen, die viele α2-Rezeptoren und wenige ß2/ß3-Rezeptoren aufweisen, setzen Fettsäuren nicht so leicht frei (4). Dieses Fettgewebe wird häufig als hartnäckiges Fettpolster bezeichnet.

    Indem der α2-Rezeptor durch Yohimbin blockiert wird, kann das Noradrenalin diesen Rezeptor nur noch schwer aktivieren. Das Ergebnis ist ein erhöhter Fettabbau, da das Adrenalin nun nur noch die lipolytischen ß2-/ß3-Adrenozeptoren aktiviert. In der Theorie müsste die Anwendung des Yohimbins denn Abbau von hartnäckigen Problemzonen erleichtern

  2. Hemmung der Noradrenalinfreisetzung: α2-Adrenozeptoren spielen mitunter auch im Gehirn und Nervengewebe eine regulierende Rolle. Nervenzellen, welche Noradrenalin freisetzen, haben an ihrer Oberfläche α2-Adrenozeptoren. Dieser dient als eine Art Noradrenalin-Sensor, der die Ausschüttung von Noradrenalin messen und runterregulieren kann. Zuviel Noradrenalin senkt durch den α2-Adrenozeptor die Noradrenalinausschüttung und damit auch die Lipolyse im Fettgewebe (5).

    Wird Yohimbin eingesetzt, steigt die Noradrenalinausschütung an, da die Neuronen nun keinen Feedback mehr von den α2-Adrenozeptoren haben (6, 7). Der α2C-Adrenozeptor Subtyp ist hauptsächlich an dieser Regulation beteiligt (8). Dieser Subtyp wird von Yohimbin vorzüglich gebunden.

Das Fettgewebe ist direkt mit dem Nervensystem verbunden (3). Das Nervensystem steuert über die Noradrenalinausschüttung direkt die Fettfreisetzung. Yohimbin stimuliert durch die erhöhte Noradrenalinfreisetzung die Lipolyse. Die Adrenalinproduktion in der Nebennierenrinde wird durch Yohimbin jedoch nicht angeregt (7).

Das braune Fettgewebe, das durch den Prozess der Thermogenese (Erhöhung der Köpertemperatur) Kalorien verbrennt, wird auch durch die α2-Adrenozeptor gesteuert und in dessen Aktivität eingeschränkt (9). Yohimbin regt durch die Hemmung des α2-Adrenozeptors die Thermogenese an und stimuliert dadurch die Verbrennung von zusätzlichen Kalorien (10). Somit kann Yohimbin als Fatburner bezeichnet werden.

Wirkung auf die Fettfreisetzung

In klinischen Studien erhöhte Yohimbin die Fettfreisetzung und die Ausschüttung des fettverbrennenden Hormons Noradrenalin. Sport kann den durch Yohimbin induzierte Lipolyse verstärken. Selbst nach einer Yohimbin Anwendung von 2 Wochen bleibt die lipolytische Wirkung bestehen.

Frauen denen eine Dosis von 0,2 mg Yohimbin pro kg Körpergewicht verabreicht wurde, erfuhren eine um 30% erhöhte Fettfreisetzung, welche länger als 4 Stunden anhielt. Die Noradrenalinkonzentration im Plasma verdoppelte sich in diesem Zeitraum (11). Die Frauen waren zum Zeitpunkt der Einnahme im gefasteten Zustand. Frauen, denen Yohimbin vor sportlicher Betätigung verabreicht wurde, verzeichneten eine erhöhte Lipolyse und Energieverbrauch (12).

Diese Ergebnisse decken sich mit Ergebnissen einer weiteren medizinischen Studie mit gesunden Männern, denen Yohimbin in einer Dosis von 0,2 mg/kg Körpergewicht gegeben wurde. Die Plasmakonzentration des fettabbauenden Noradrenalin stieg um 40-50% an und wurde von einer erhöhten Freisetzung von freien Fettsäuren begleitet (erhöhte Lipolyse und Fettverbrennung). Sport verstärkte die fettfreisetzende Yohimbin Wirkung, wogegen eine Mahlzeit die Wirkung komplett unterdrückte. Auch in dieser Studie wurde das Yohimbin auf nüchternen Magen, im gefasteten Zustand, eingenommen (13).

Yohimbin stimuliert die Lipolyse nach einer 15-tägigen Anwendung fast genauso effizient, wie bei der ersten Einnahme. Der Noradrenalinspiegel im Blutplasma ist nach dieser Zeit jedoch nicht mehr erhöht (7).

Abnehmen mit Yohimbin

Trotz der vielversprechenden Theorie hinter dem Yohimbin, als auch der nachgewiesenen erhöhten Freisetzung von Fettsäuren aus dem Körperfett, ist die in Studien mit Yohimbin erzielte Gewichtsreduktion eher inkonsistent. Die Wirkung könnte geschlechtsspezifisch sein. In einer Studie mit männlichen Teilnehmern erzielte selbst eine Dosis von über 40 mg/Tag nach 6 Monaten keine Wirkung. Fettleibige Frauen auf Diät konnten mit 20 mg Yohimbin am Tag über -1,3 kg mehr abnehmen, als die Placebogruppe und das in einem Zeitraum von 3 Wochen. Auf nüchternen Magen eingenommen stimuliert Yohimbin den Fettabbau, zusammen mit einer Mahlzeit erhöht es dagegen die Insulinausschüttung und hemmt den Fettabbau. Sinnvoll wäre daher nur eine Einnahme auf den nüchternen Magen vor morgendlichen Trainingseinheiten. Zusammen mit Koffein könnte es einen signifikanten Unterschied erzielen. Yohimbin könnte besser funktionieren mit Diäten, welche Fastenphasen enthalten.

Yohimbin hat eine ausgeprägte Wirkung auf die Fettfreisetzung. Diese sollte eigentlich in einem höheren Abbau von Körperfett über einen längeren Einnahmezeitraum resultieren. Leider spiegelt sich diese Wirkung in den entsprechenden Studienergebnissen nicht eindeutig wieder.

Eine Behandlung mit Yohimbin HCL über 6 Monate mit einer Dosis von bis zu 43 mg/Tag erzielte bei 33 Männern keine Veränderung im Körpergewicht, Fettgehalt oder Verteilung des Körperfetts (14).

Eine kleine, doppelblind placebokontrollierte Studie, bei der die Teilnehmer auf eine kalorienreduzierte Diät (1000 Kcal/Tag) gesetzt wurden, erzielte mit einer täglichen Dosis von 18 mg Yohimbin HCL keine zusätzliche Gewichtsreduktion (15). Die Forscher konnten zudem keine erhöhte Mobilisierung der Körperfettreserven feststellen.

Fußballspieler nahmen 21 Tage lang zweimal täglich eine Dosis von 10 mg Yohimbin ein. Obwohl das Körpergewicht der Sportler unverändert blieb, sank deren Körperfettanteil von 9,3% auf 7,1% (16).

Die Einnahme von insgesamt 12 mg Yohimbin täglich führte in einer Studie zwar zu einer erhöhten Fettfreisetzung, aber nicht zu einer signifikanten Abnahme von Körpergewicht innerhalb von 15 Tagen bei männlichen Teilnehmern. Interessanterweise konnte die Hälfte der Studienteilnehmer Gewicht abnehmen (zwischen 1,4 und 2,2 kg), die anderen verloren jedoch gar kein Gewicht. Im Durchschnitt war das Ergebnis daher nicht statistisch signifikant (7).

In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit Frauen auf einer kalorienreduzierten Diät, wurden 20 mg/Tag Yohimbin an die Hälfte der Teilnehmerinnen verabreicht. Diese nahmen innerhalb von 3 Wochen im Durchschnitt -1,34 kg mehr ab, als die Placebogruppe (17).

In einer weiteren, älteren Studie konnten die Teilnehmerinnen mit Yohimbin mehr abnehmen, als nur mit einer Diät allein. Die exakten Daten der Studie sind jedoch leider nicht zugänglich (12)

Durchaus möglich wäre eine geschlechtsspezifische Yohimbin Wirkung, welche bei Frauen eher einen Körperfettabbau begünstigt als bei Männern.

Frauen setzen durch (Nor-)Adrenalin leichter Fett frei als Männer, zudem haben Frauen durch Adrenalin eine schwächere α2-Rezeptor Aktivierung als Männer (18) Die Fettfreisetzung bei Frauen während des Trainings ist mehr durch Adrenalin gesteuert, als bei Männern (19). Fettzellen vom Hintern einer Frau weisen fast doppelt so viele α2-Rezeptoren verglichen mit Adipozyten von Männern (20). Insgesamt könnte Yohimbin bei Frauen einen größeren Unterschied ausmachen.

Yohimbin könnte lediglich bei Diäten mit Fastenperioden wirken

Eine weitere Erklärung für die inkonsistenten Ergebnisse ist das zeitliche Timing der Yohimbin Einnahme. Die Wirkung des Yohimbin kann gegensätzlich ausfallen, je nachdem ob man sich im gefasteten Zustand befindet oder gerade eine Mahlzeit zu sich genommen hat. Auf einen nüchternen Magen eingenommen, löst Yohimbin die Lipolyse aus Fettzellen und damit auch eine erhöhte Fettverbrennung aus. Zusammen oder in zeitlicher Nähe zu einer Mahlzeit verstärkt es signifikant die Insulinausschüttung, welche durchaus den Fettabbau hemmen könnte (21). Selbst wenn keine erhöhte Fettspeicherung durch den erhöhten Insulinspiegel stattfindet, wäre die Wirkung des Yohimbin durch eine Mahlzeit schnell zunichte gemacht worden.

Daher bietet sich für Yohimbin eine sinnvolle Anwendung an: Bei morgendlichem Ausdauertraining auf nüchternen Magen, könnte es allein oder zusammen mit Koffein die Fettverbrennung ankurbeln. Idealerweise sollte die Mahlzeit nach dem Training so lange wie möglich verzögert werden oder kohlenhydratarm sein. Die alltägliche Anwendung kann dagegen berechtigt in Frage gestellt werden. Manche Diäten, welche Fastenperioden involvieren, wie Intermittierendes Fasten (intermittent fasting) bei dem bis hin zu 24 h keine Nahrung aufgenommen wird, könnten besser mit dem Yohimbin funktionieren als übliche Ernährungsformen.

Yohimbin und Koffein

Koffein kann durch die Blockade des Adenosin A1 Rezeptors die Wirkung des Yohimbins verstärken. Eine Kombination aus Yohimbin und Koffein auf den nüchternen Magen, eine Stunde vor dem Training, erscheint die sinnvollste Anwendung für diesen Wirkstoff zu sein.

Die Datenlage zum Yohimbin stellt die Effizienz dieses Wirkstoffs als Unterstützung der Gewichtsreduktion in Frage. Laut einer möglichen Erklärung könnte die Yohimbin-Blockade der α2-Rezeptoren an Fettzellen und Nerven nicht ausreichen um den Fettabbau deutlich zu stimulieren. Neben den α2-Rezeptoren verfügen Fettzellen und Nervenzellen über Adenosinrezeptoren. Dieser zusätzliche Signalweg kann die fehlende Aktivierung der α2-Rezeptoren kompensieren (22).

Die Blockade der α2-Rezeptoren durch Wirkstoffe wie Yohimbin verstärkt die Aktivität der Adenosin A1 Rezeptoren (23). Die Aktivierung des A1 Rezeptors verringert die Ausschüttung des Noradrenalins aus Nervenzellen und die Fettfreisetzung aus Fettzellen (2425).

Koffein ist ein natürlicher Antagonist des Adenosin A1 Rezeptors (26). Daher wird Koffein häufig mit anderen stoffwechselanregenden Wirkstoffen wie Ephedrin kombiniert, um die Wirkung deutlich zu verstärken, denn ohne das Koffein wäre selbst das potente Ephedrin wirkungslos. Seltsamerweise hat sich die Kombination aus Yohimbin und Koffein nie etabliert.

Yohimbin ist aufgrund seiner insulinanregenden Wirkung nur im gefasteten Zustand interessant. Zusammen mit einer individuell angepassten Koffeindosis, könnte eine Kombination aus beiden Wirkstoffen vor einer morgendlichen Trainingseinheit Einfluss auf den Fettabbau nehmen (27).

Lokaler Fettabbau und hartnäckige Fettreserven

Es konnte kein gezielter Abbau von Körperfettregionen durch die orale Einnahme von Yohimbin nachgewiesen werden. Eventuell wirkt es zusammen mit Forskolin und Aminophylin in Form einer transdermalen, lokal aufzutragenden Creme.

Yohimbin soll der Theorie nach den Fettabbau in Körperzonen fördern, welche generell als hartnäckige Fettpolster bezeichnet werden. Fettzellen aus dem Oberschenkelbereich von fettleibigen Frauen weisen eine verschlechterte, durch Adrenalin stimulierte Fettfreisetzung auf verglichen mit Unterhautfettgewebe aus dem Bauchraum. Bei schlanken Frauen ist dieser Unterschied nicht festzustellen. Sie setzen durch Adrenalin mehr Fett frei als übergewichtige Frauen. Auch ist die Aktivierung des α2-Adrenozeptors durch Adrenalin und die Hemmung der Lipolyse nicht so stark ausgeprägt wie bei Frauen mit Übergewicht (28).

Bei Männern verhält es sich umgekehrt. Das Unterhautfettgewebe vom Bauch dicker Männer setzt Fett schwerer frei als bei schlanken Männern. Die Fettzellen aus diesem Bereich reagieren bei übergewichtigen Männern mit einer stärkeren α2-Adrenozeptorantwort auf Adrenalin. Fettzellen vom Oberschenkelfettgewebe dagegen werden durch Fettleibigkeit bei Männern nicht beeinflusst (29).

Eine 6-monatige Behandlung mit einer hohen Dosis Yohimbin erzielte jedoch keine Veränderung im Verhältnis der Fettpolster bei Männern (14). Es fand also kein gezielter lokaler Fettabbau am Bauch oder Hüften statt. Auch hier könnte eventuell die zusätzliche Koffein-Einnahme die Yohimbin Wirkung verstärken und auch einen signifikanten Abbau der Problemzonen fördern. Diese Annahme ist jedoch rein theoretischer Natur.

Yohimbin aufgetragen als Creme in Kombination mit Forskolin und Aminophylin wirksam gegen Fettspeicher und Cellulite an den Oberschenkeln. Als alleiniger Wirkstoff zeigte es keine statistisch signifikante Wirkung, aber einen positiven Trend (30).

Yohimbin als selektiver Appetitzügler

In Tierversuchen wirkte Yohimbin appetitzügelnd. Interessanterweise senkt Yohimbin insbesondere den Verzehr von Kohlenhydraten und Fetten, jedoch nicht die Aufnahme von Eiweiß (31).

Impotenz

Yohimbin wirkt bei psychogener Impotenz besser als bei organischer Erektionsstörung, bei der die Ergebnisse kaum signifikant sind. Der Wirkungsgrad ist nicht sehr hoch, aber vorhanden. Yohimbin beeinflusst wahrscheinlich nicht nur auf die Erektion, sondern auch auf die Libido. Männliche und weibliche Patienten, die durch Antidepressiva an sexuellen Störungen leiden, können mit Yohimbin relativ gut behandelt werden.

Yohimbin beeinflusst nicht das Lustempfinden, hierzu wurde eher Maca in mehreren humanen Studien untersucht. Ginkgo biloba und Ginseng wurden auch bei sexueller Dysfunktion eingesetzt.

Die α-adrenergen Rezeptoren im Gehirn, Rückenmark und im Schwellkörper des Penis beeinflussen sowohl das Sexualverhalten (Motivation und Libido), als auch direkt die Erektion (32). Die Rezeptoren im Schwellkörper sind jedoch hauptsächlich vom α1-Typ, der vom Yohimbin nur schwach gebunden und antagonisiert wird, so dass der Großteil der Yohimbin Wirkung auf die Erektion wahrscheinlich durch das Zentrale Nervensystem vermittelt wird (33). Rauwolscin (Alpha-Yohimbin) dagegen bindet den α1-Typ stärker und könnte theoretisch auch direkt im Schwellkörper eine Erektion fördern (34).

Yohimbin wurde in einer Reihe von klinischen Studien an Männer mit erektiler Dysfunktion verabreicht. Die Ergebnisse sind nicht konsistent und hängen auch von der Art der Erektionsstörung ab.

Patienten mit einer organischen Erektionsstörung wurden mit 18 mg/Tag Yohimbin therapiert und erzielten keine statistisch signifikant Besserung gegenüber dem Placebo (35). Ein positiver Trend zur Besserung der Störung war zwar zu verzeichnen, jedoch wurde die Effizienz des Yohimbins in der entsprechenden Studie als ungenügend klassifiziert (42,6% zeigten mit Yohimbin eine Besserung, 27,6% jedoch bereits schon mit dem Placebo). Etwas bessere Ergebnisse erzielte Yohimbin in einer Dosis von 18 mg/Tag bei Männern mit einer psychogenen Impotenz. Positiv reagierten 46% der Studienteilnehmer und dieses Ergebnis unterschied sich statistisch signifikant von dem der Placebogruppe (36).

Eine weitere Studie an der sowohl Männer mit organischer, als auch psychogener Impotenz teilnahmen, bestätigt die Ergebnisse der vorhergehenden Forschung. So erfuhren nur Männer mit einer psychogenen Erektionsstörung eine signifikante Besserung durch Yohimbin. Ein Anteil von 86% der behandelten Teilnehmer erfuhr eine Besserung der Erektion gegenüber 33% in der Placebogruppe (37).

Eine Meta-Analyse von insgesamt 7 klinischen Studien bescheinigt dem Yohimbin eine statistisch signifikante Wirkung gegenüber dem Placebo bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion (38). Dennoch sollten die Erwartungen an Yohimbin nicht zu hoch sein, nicht alle Behandelten sprechen auf eine Therapie an und die Ergebnisse sind nicht von herausragender Natur.

Männer und Frauen, die durch trizyklische Antidepressiva und selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sexuelle Dysfunktionen erfuhren, konnten mit Yohimbin relativ gut behandelt werden (39-41).

Rauwolscine (Alpha-Yohimbin)

Rauwolscin (engl. Rauwolscine) ist auch bekannt als Alpha-Yohimbin und wird aus der Pflanze Rauwolfia Serpentina gewonnen. Der Wirkstoff Rauwolscin ist bis zu 6-mal teurer als Yohimbin.

Rauwolscin ist anxiolytisch (angstlösend), während Yohimbin Unruhe und Angst erzeugen kann, vor allem bei Menschen mit Angststörungen (42). Das kann mitunter daran liegen, dass Rauwolscin die Freisetzung des beruhigenden Neurotransmitters GABA erleichtert, indem es im Gehirn die Hemmung der GABA-Freisetzung durch Noradrenalin hemmt, während Yohimbin das nicht tut (43).

Rauwolscin bindet nicht bedeutend schlechter an den α-2 adrenergen Rezeptor als Yohimbin (44). Leider bindet es vermehrt an den α-1-Rezeptor, ist also nicht so selektiv wie Yohimbin (34). Rauwolscin soll aber anekdotischen Berichten zufolge nebenwirkungsärmer sein. Da die meisten Studien mit Yohimbin gemacht wurden, ist die Anwendung von Rauwolscin eher experimenteller Natur und weist leider keine so wissenschaftlich fundierte Datenlage auf.

Pharmakokinetik

Yohimbin weist eine sehr starke Variabilität auf, wenn es oral eingenommen wird. Manche Menschen nehmen nur 7% und andere 87% der Dosis in den Blutkreislauf auf. Im Durchschnitt wird 33% der Dosis absorbiert (45). Aufgrund dieser Variabilität ist eine genaue, individuelle Dosierung nicht leicht.

Yohimbin wird schnell absorbiert und weist eine Halbwertszeit von 90 Minuten auf, nach der die Hälfte des Wirkstoffs vom Körper abgebaut wurde. Der wirksame Metabolit 11-Hydroxy-Yohimbin verweilt länger im Körper und hat eine Halbwertszeit von fast 6 Stunden (46). 11-Hydroxy-Yohimbin bindet ebenfalls als Antagonist an den α-2 adrenergen Rezeptor (47). 11-Hydroxy-Yohimbin fördert die Fettfreisetzung somit über einen längeren Zeitraum, auch wenn das Yohimbin bereits abgebaut wurde.

Yohimbin darf nicht in zeitlicher Nähe zu Mahlzeiten eingenommen werden, insbesondere wenn diese kohlenhydratreich sind, da es die Insulinausschüttung erhöht und den Fettabbau hemmt. Yohimbin sollte nur auf einen nüchternen Magen eingenommen werden.

Yohimbin Nebenwirkungen

Yohimbin darf nicht mit Ephedrin oder Alkohol eingenommen werden. Als einzelner Wirkstoff ist Yohimbin bis zu einer täglichen Dosis von 20 mg nebenwirkungsarm und bewirkt keine Erhöhung des Blutdrucks oder der Herzfrequenz. Menschen mit einer Neigung zu Panikattacken und Herzkreislauferkrankungen sollten Yohimbin nicht einnehmen.

In einer Dosis von bis zu 20 mg/Tag ist Yohimbin ein gut verträglicher Wirkstoff ohne einen signifikanten Einfluss auf die klinischen Blutwerte, Blutdruck oder Herzfrequenz (14-16). Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten dennoch Abstand von Yohimbin nehmen.

Warnung: Yohimbin ist im Bodybuilding ein beliebter Teil des sogenannten ECY-Stacks, bei dem Ephedrin, Koffein und Yohimbin als Fatburner in Kombination eingesetzt werden. Trotz der weiten Verbreitung dieser Wirkstoffkombination darf Yohimbin nicht mit Ephedrin kombiniert werden. Die Einnahme von Ephedrin und Koffein stimuliert die ß-adrenergen Rezeptoren und erhöht damit die Herzfrequenz und den Blutdruck. Gleichzeitig werden jedoch auch die α1 und α2-Rezeptoren im Herz und Blutgefäßen durch das ausgeschüttete Adrenalin aktiviert. Dies wirkt den kardiovaskulären Nebenwirkungen entgegen, da die α-Adrenozeptoren blutdrucksenkend wirken.

Es ist daher wichtig die Gegenregulation durch die α2-Rezeptoren zu ermöglichen um einem gefährlichen Anstieg des Blutdrucks entgegen zu wirken. Yohimbin in Kombination mit Ephedrin und Koffein führt zu einer Herzbelastung, die weder mit Yohimbin oder Ephedrin und Koffein allein vorkommt (48). Eine zusätzliche Einnahme von Yohimbin zum EC-Stack kann daher gesundheitsgefährdend sein und zu kardiovaskulären Nebenwirkungen führen, insbesondere da die biologische Verfügbarkeit des Yohimbins sehr stark zwischen einzelnen Menschen schwankt.

Warnung: Yohimbin darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Diese Kombination erhöht die Wirkung des Alkohols, den Blutdruck, die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und innerer Unruhe (49).

Psychologische Nebenwirkungen

Yohimbin verstärkt ein impulsives Verhalten bei Menschen (5051).

Yohimbin kann in Einzelfällen die Herzrate und Cortisolwerte (Stresshormon) erhöhen. Yohimbin kann Unruhe und Angst verursachen (52) und bei dafür anfälligen Menschen zu Panikattacken führen (53). Menschen mit erhöhter Unruhe und Neigung zu Panikattacken sollten Abstand von Yohimbin nehmen. Ab einer täglichen Dosis von 30-60 mg gehen auch gesunde Menschen das Risiko ein Angstzustände zu erleben (54). Rauwolscin (Alpha-Yohimbin) verursacht diese Nebenwirkung anscheinend nicht, da es die Ausschüttung des beruhigenden Neurotransmitters GABA fördert, Yohimbin jedoch nicht (43).

Quellenangaben

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Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Olaf am 20.04.2017 um 08:20 Uhr
Ist nicht schlecht das Yohimbin. Habe es mir vom Arzt verschreiben lassen. Also Wirkung des lokalen Fettabbaus ist gegeben und auch Verbesserung der Libido ist definitiv da. Man muss nur aufpassen, dass man davor und danach zeitnah keine Kohlenhydrate isst, damit es auch richtig für den Fettabbau wirkt.
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Von Guenther Hernach am 04.04.2017 um 14:50 Uhr
Mit der Einnahme von Yohimbin habe ich vor 2 Monaten angefangen. Ich benutze Yohimbin als Potenzmittel und meine Erfahrungen damit sind wirklich sehr gut. Laut dem, was ich so aus dem Internet erfahren konnte, ist es ein bewährtes Mittel, wirkt auch ziemlich gut bei Erektionsproblemen psychischer Natur und bei Prostataproblemen. Nach zwei Wochen regelmäßiger Einnahme bemerkte ich, wie meine Libido sich verstärkt hat und meine Erektionen wurden häufiger. Jetzt, 2 Monate nach der ersten Einnahme, gleicht meine sexuelle Performance der während meiner Pubertät. Absolut empfehlenswert für Männer jenseits der 50, die eine nachlassende Lust und Erektionsfähigkeit an sich bemerken.
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Von Stone83 am 18.03.2017 um 17:08 Uhr
Ich habe es mal zusammen mit Koffein in einer Diätphase eingenommen, es wirkt definitiv. Die Wirkung kann mit Coffein erheblich gesteigert werden. Auf den Verzehr von Kohlenhydrate sollte man wirklich eine gewisse Zeit vor und nach der Einnahme warten, da es die Wirkung aufheben soll. In der Phase der kalorienreduzierten Diät beschleunigt es den Fettabbau auf jeden Fall und nebenbei ist es nicht schlecht es zum Sport zu nehmen. Hatte schon das Gefühl, dass sich mein Bauchumfang durch die Einnahme schneller reduziert hat, als sonst nur mit der gewissen Diät, bin von 98 cm auf 92 cm innerhalb von 2 Wochen gekommen.
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