Vitamin D

Vitamin D, das essentielle Sonnenvitamin, ist maßgeblich an diversen Funktionen des Körpers beteiligt. Vitamin D ist wichtig für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Knochen und Muskeln, des Immunsystems, des Gehirns, der Krebsabwehr, als auch des Herzkreislaufsystems. Zudem steht Vitamin D in Zusammenhang mit dem Körperfettanteil, Diabetesrisiko und Depressionen. Es kann entweder durch UV-B Strahlung in der Haut produziert oder als frei verkäufliches Vitamin D3 Präparat in Tabletten eingenommen werden. Ein gewichtiger Anteil der Menschen in Deutschland leidet während der Wintermonate entweder an einem Vitamin D Mangel (30% der Deutschen) oder Insuffizienz (40%), so dass 60-70% der Deutschen unter dem erwünschten Wert liegen.

Zusammenfassung

Vitamin D Mangel und Dosierung.

Vitamin D (Vitamin D3 und D2) ist ein essentiell wichtiges Vitamin, dessen Bildung durch Ultraviolette Strahlung (UV-B) in der Haut angeregt wird. Die Aufnahme durch die alltägliche Nahrung ist minimal, kann aber in Form von Nahrungsergänzung, also Tabletten oder Öl deutlich verstärkt werden. Dabei wird die Dosis in I.E. (Internationalen Einheiten) angegeben, wobei 1 µg Vitamin D3 40 I.E. entspricht.

Vitamin D3 ist kein Hormon, auch wenn das fälschlicherweise oft behauptet wird. Vitamin D2 kommt in pflanzlichen Quellen vor und wird auch als Nahrungsergänzung verkauft, ist jedoch kein passender Ersatz für das im Körper natürlich vorkommende Vitamin D3.

Vitamin D3 wird in der Leber zu der im Blut zirkulierenden Vorstufe, dem 25OHD (Calcidiol) umgewandelt. Vitamin D Bluttests basieren daher in der Regel auf der Messung der 25OHD-Konzentration.

Das Prohormon 25OHD kann in den Nieren oder anderen Zellen (Knochen, Neuronen, Immunzellen) zum eigentlich aktiven Vitamin D Hormon, dem Calcitriol oder 1,25(OH)2D3, umgewandelt werden.

Reihenfolge: Vitamin D3 -> 25OHD -> Calcitriol (aktives Hormon)

Vitamin D Mangel und der optimale Blutspiegel

Die Bestimmung der Vitamin D Konzentration erfolgt immer über die Messung des im Blut zirkulierenden 25OHD. Eine Konzentration unter 25 nmol/L gilt als Mangelerscheinung. In Deutschland leiden ungefähr 30% der Menschen an einem Vitamin D Mangel, während zusätzlich 40% eine Insuffizienz aufweisen, sich also unter der optimalen 25OHD-Blutkonzentration von 75 nmol/L befinden.

Der Wert von 75 nmol/L (30 ng/ml) stammt hauptsächlich aus klinischen Osteoporose Studien, während in jenen mit Krebs und Krebsvorbeugung eher Werte von 110 nmol/L erforscht werden. In der Natur lebende Völker, deren Vitamin D Blutwerte wahrscheinlich denen unserer Vorfahren entsprechen, weisen einen Spiegel von 110 nmol/L (45 ng/ml) im Blut auf. Um diesen Pegel zu halten, wäre eine durchgehende tägliche Dosis von 2000 I.E. Vitamin D3 notwendig.

75 nmol/L und etwas mehr sind wahrscheinlich adäquat, wobei ein wesentlich höherer Blutspiegel nicht notwendig ist. Ab 500 nmol/L liegt eine Vergiftung mit Vitamin D vor, diese ist jedoch weder mit Besonnung, noch durch eine durchschnittliche bis höhere Vitamin D3 Einnahme (2000-4000 I.E. täglich) zu erreichen.

Testen Sie Ihre Blutwerte und passen Sie die Vitamin D Dosis entsprechend an, bis Sie über der Grenze von 75 nmol/L liegen. Eine wesentlich höhere Konzentration darüber hinaus ist nicht notwendig und kann auch eventuell der Gesundheit abträglich sein.

Die unter den behandelnden Medizinern aktuell weit verbreitete Meinung, das Sonnenlicht im Sommer in Deutschland wäre ausreichend um Vitamin D Vorräte anzulegen, deckt sich absolut nicht mit den gängigen Forschungsergebnissen.

Vitamin D Status 25OHD Konzentration im Blut
Schwerer Mangel bis Mangel unter 25 nmol/L oder unter 50 nmol/L
Insuffizienz unter 75 nmol/L (30 ng/ml)
Adäquate Versorgung Über 75 nmol/L (30 ng/ml)
Blutlevel bei Naturvölkern 110 nmol/L (45 ng/ml)



Vitamin D durch Sonne oder Vitamin D3 Präparate? Dosierung.

UV-B Licht, jedoch nicht UV-A regt die Vitamin D Bildung an. UV-B ist in Deutschland im Sommer ungefähr zwischen 10:30 h - 16:30 h ausreichend vorhanden. Im Winter kann aufgrund der Bekleidung und dem niedrigen UV-B Gehalt im Sonnenlicht nur sehr wenig Vitamin D produziert werden. Ansonsten überwiegt der UV-A Anteil im Winter. UV-Licht steigert ganz klar das Risiko für die Hautkrebsarten Plattenepithelkarzinom und das Basalzellkarzinom, jedoch ist der Zusammenhang mit dem Schwarzen Hautkrebs (Melanom) nicht so eindeutig.

Menschen, die sich aufgrund ihrer Arbeit mehr aber gleichmäßiger der Sonne aussetzen, erkranken seltener an Melanoma als Büroarbeiter, die hauptsächlich das UV-A reiche Sonnenlicht (UV-B passiert Fenstergläser nicht) abbekommen und sich selten aber dafür intensiv sonnen (Urlaub). Vermeiden Sie Sonnenbrände, bei Ihnen und Ihren Kindern.

Eine Sonnendosis, die je nach Hautfarbe zu einer leichten Rötung der Haut innerhalb von 24h führt, spendet 10.000-25.000 I.E. Vitamin D3. Dies wird als die minimale Erythemdosis (MED oder Erythemschwellendosis) bezeichnet. Alternativ können sie Vitamin D3 Präparate verwenden und die Sonnenbestrahlung minimieren. 

Die Vitamin D3 Dosierung hängt dabei von ihrem Ausgangswert ab. Bei einem schweren Mangel können Dosierungen von 8.000 I.E. täglich für bis zu 2 Monate angebracht sein um schneller einen gesunden Wert zu erzielen. Bei einem leichten Defizit sollten in der Regel 2.000 I.E. Vitamin D3 täglich bereits ausreichen um einen gesunden Wert zu erreichen. Die Dosis sollte idealerweise individuell mit Hilfe von Bluttests angepasst werden.

Knochendichte

An Kleinkinder wird Vitamin D3 bis zum 1. oder auch 2. Lebensjahr in einer täglichen Dosis von 500 I.E. verabreicht um einer Knochenerweichung und Deformationen (Rachitis) vorzubeugen. Kleinkinder sind in Deutschland daher gut mit Vitamin D versorgt. Auch junge erwachsene Menschen erleiden weniger Belastungsbrüche, wenn sich ihr 25OHD-Spiegel im oberen, empfohlenen Bereich befindet, das geht aus Studien mit Soldaten und Sportlern hervor.

Bei Senioren beugt Vitamin D zweifach Knochenbrüchen vor. Einerseits durch die erhöhte Knochendichte, andererseits durch die Stärkung der Muskelkraft, was die Wahrscheinlichkeit von Stürzen und damit auch das Vorkommen von Frakturen minimiert.

Immunsystem

Vitamin D beeinflusst sowohl das angeborene, als auch des adaptive Immunsystem. Es regt die Produktion von Cathelicidin und Defensinen an, körpereigenen antiviralen und antibakteriellen Proteinen. Zudem stimuliert es den Verdau von Erregern, die von Makrophagen (Fresszellen) aufgenommen wurden.

Vitamin D hat antiinflammatorische (antientzündliche) Eigenschaften, indem es die Entstehung von TH1 Zellen reduziert und die der TH2 Zellen anregt. Die letzteren T-Immunzellen produzieren eher entzündungshemmende Botenstoffe und unterstützen die Bildung von Antikörpern, die Krankheitserreger gezielt bekämpfen können. Derzeit wird Vitamin D in der Forschung als unterstützende Behandlungsmöglichkeit gegen eine Blutvergiftung untersucht und auch als Vorbeugung gegen den daraus resultierenden septischen Schock.

Eine Meta-Analyse von 11 klinischen Studien sieht das Risiko für die Infektionen der oberen Atemwege (Erkältung, Schnupfen, Influenza) durch eine regelmäßige Einnahme von Vitamin D halbiert. Studien mit Schulkindern, denen Vitamin D3 verabreicht wurde, sehen auch ein ungefähr 40-50% geringeres Risiko für Infektionen der oberen Atemwege. Mitunter gab es jedoch auch Studien, in denen kein Vorteil festgestellt wurde.

Die Gabe von Vitamin D3 zu einer Hepatitis C Behandlung erhöhte in einer Studie die Ansprechrate der Behandlung (keine Viren im Blut nach 24 Wochen Therapie) um ganze 400%.

Krebsvorbeugung

Vitamin D und das daraus resultierende aktive Hormon Calcitriol unterdrücken die Krebsbildung indem sie die Robustheit der Krebszellen und die Zellteilung mindern, die Bildung von Blutgefäßen um den Tumor herum schwächen und die Aggressivität und Metastasierung unterdrücken. Dies geschieht teilweise indem Calcitriol die Signalwege WNT und c-Myc (Onkogen) in Krebszellen herunterreguliert.

Einer umfangreichen Studie zufolge steigt das Sterberisiko bei Krebspatienten mit einem niedrigen 25OHD-Wert um das 1,7-fache verglichen mit Patienten, die hohe Vitamin D Blutwerte aufweisen.

Epidemiologische Untersuchungen sehen am klarsten einen Zusammenhang zwischen Darmkrebs und niedrigen 25OHD-Werten, für Prostata-, Brust- und Lungenkrebs ist die Assoziation nicht so eindeutig und umstritten, obwohl ein Trend besteht.

Klinische Studien zu Vitamin D und Krebs, sowohl positive, als auch negative stehen häufig unter Kritik. So wurden in Studien, bei denen Vitamin D3 keine Senkung des Krebsrisikos mit sich brachte, häufig eine sehr geringe Dosis eingesetzt (mitunter nur 400 I.E. täglich). In einer Studie, bei der das Brustkrebsrisiko durch Vitamin D3 enorm gesenkt wurde (60-77%) wies die Kontrollgruppe, die kein Präparat bekam, ein ungewöhnlich hohes Aufkommen von Brustkrebs über das der Durchschnittsbevölkerung auf.

In einer Untersuchung bei Männern mit niedriggradigem Prostatakrebs konnte eine höhere Dosis von 4000 I.E. Vitamin D3 täglich die Anzahl und Bösartigkeit der Tumore bei der Hälfte der Behandelten reduzieren.

Einsatz bei Athleten

Bereits alte Studien aus den ´40er Jahren bei denen Sportler mit UV-Lampen behandelt wurden, zeigen eine Steigerung der Muskelkraft und einen Anstieg der kardiovaskulären Fitness.

Vitamin D3 kann laut einer umfangreichen Meta-Analyse von Studien mit Athleten zwar die Kraft steigern, jedoch nicht die Muskelexplosivität oder Umfang. Es ist zudem effizienter bei älteren Sportlern, vor allem wenn zuvor ein Defizit vorlag. Senioren können es somit mit L-Carnitin kombinieren um die Muskelkraft positiv zu beeinflussen.

Es kann eventuell durch seine antientzündliche Eigenschaft einem Übertraining leicht entgegenwirken, das Risiko für Stressfakturen senken und die Infektanfälligkeit mindern (siehe Immunsystem). In vitro Versuche zeigen, dass Vitamin D das muskelabbauende Protein Myostatin reduziert.

Herzkreislauferkrankungen

Vitamin D unterdrückt die Bildung von blutdruckerhöhenden Botenstoffen (Angiotensin Ⅱ, Aldosteron). Die Behandlung unter einer Sonnenbank reduzierte in einer Studie den Bluthochdruck der Patienten.  Zudem verhindert Vitamin D die Ansammlung von Schaumzellen und die Entzündung von Blutgefäßen, die zu kardiovaskulären Ereignissen führen können. Vitamin D ist jedoch kein Ersatz für eine medikamentöse Behandlung und Beobachtung durch einen Kardiologen.

Fettleibigkeit und Diabetes

Übergewichtige und fettleibige Menschen haben wesentlich häufiger einen Vitamin D Mangel, zudem steigt mit zunehmendem Körpergewicht und Fettanteil die notwendige Dosis um die gleichen Blutkonzentration wie bei schlanken Menschen zu erzielen. In zwei klinischen Studien unterstützte die Gabe von 1000-2000 I.E. Vitamin D3 täglich die Körperfettreduktion bei übergewichtigen Frauen, vor allem wenn zuvor ein Mangel vorlag und dieser durch die Supplementierung auf ein adäquates Level von 75 nmol/L 25OHD angehoben wurde.

Übergewichtige Menschen mit einer bereits ausreichenden Vitamin D Versorgung werden davon nicht profitieren, wobei wie bereits erwähnt viele Übergewichtige bereits einen Vitamin D Mangel aufweisen.

Vitamin D reduziert durch seine immunmodulatorische Eigenschaften die Gefahr für die Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1. Das geht aus einer Studie mit Kleinkindern hervor, denen 2000 I.E. täglich verabreicht wurden.

In manchen, aber nicht allen Studien, verbesserte Vitamin D3 eine vorhandene Insulinresistenz (Vorbote oder Vorhandensein von Diabetes Typ 2). Wahrscheinlich geschieht das durch einen angehobenen Calciumspiegel innerhalb der Zellen, der wiederum die Aktivität des Glucosetransportproteins GLUT4 fördert und damit die Insulinsensitivität unterstützt.

Depressionen und Gehirnleistung

Vitamin D regt die Umwandlung von Tryptophan zu 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) an, der Vorstufe des Glückshormons Serotonin. Beobachtungsstudien sehen ein halbiertes Risiko für Depressionen bei Menschen mit hohen 25OHD-Werten gegenüber einem Vitamin D Mangel. Zudem haben Patienten mit einem Selbstmordversuch deutlich häufiger einen Vitamin D Defizit.

Von der Behandlung mit Vitamin D3 scheinen laut einer Meta-Analyse klinischer Studien lediglich Menschen mit schweren, klinisch signifikanten Depressionen zu profitieren. Es erscheint dennoch  sinnvoll auch bei schwachen Depressionen zumindest aus gesundheitlichen Gründen einen Mangel auszugleichen.

Ältere Menschen mit einem niedrigen 25OHD-Spiegel haben häufiger Demenzerscheinungen, beeinträchtigte kognitive Fähigkeiten und ein größeres Parkinsonrisiko.

Testosteron

Es ist umstritten, ob Vitamin D die Testosteronwerte beim Mann anheben kann. Es gelang lediglich in einer Studie mit übergewichtigen Männern, die zuvor ein Vitamin D und Testosteron Defizit aufwiesen. Zwei andere Studien erzielten keine Ergebnisse.

Neugeborene und Schwangerschaft

Babys sind in Deutschland durch die ärztliche Versorgung sehr gut mit Vitamin D versorgt. Sie bekommen bis zum 1. oder auch 2. Lebensjahr 500 I.E. täglich.

Für Schwangere bestehen derzeit keine modernen Vorgaben, eine Veröffentlichung ist jedoch von den zuständigen Instituten geplant. Ein Vitamin D Defizit in der Schwangerschaft steht in Verbindung mit höherem Aufkommen von Diabetes 1, Keuchatmung, Infektionen, atopischer Dermatitis und dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom beim Kind und Depressionen bei der Mutter.

Falls Sie ein Vitamin D Defizit aufweisen sollten und schwanger sind, sprechen Sie das mit Ihrem Arzt ab. Grundsätzlich spricht nichts gegen die Aufhebung des Defizits, eine Überdosierung mit Präparaten sollten sie vermeiden.

Vitamin K2 mit Vitamin D3 kombinieren

Vitamin K2 und Vitamin D3 verstärken sich gegenseitig in ihrer knochenstärkenden Wirkung. Bei einem Vitamin K2 Mangel kann eine hohe Vitamin D3 Dosis die Verkalkung von Blutgefäßen fördern. Bei einem vorliegenden Vitamin K2 Defizit macht es daher Sinn diesen entweder durch Ernährung zu decken (Blattsalat) oder ein MK-7 Präparat einzunehmen, in einer Dosis von 90 - 360 mcg täglich.

Vitamin D Wirksamkeit beim Menschen: Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA):

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Vitamin D trägt zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei.
Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei.
Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei.
Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Anwendung

Dosierung / Einnahme

Der erwünschte 25OHD Wert im Blut liegt bei über 75 nmol/L (30 ng/mL).

Ab dem Spätherbst bis zum Ende der Winterzeit reicht eine tägliche Vitamin D3 Dosis von 1000 I.E. lediglich bei 50% der Erwachsenen aus um den angestrebten Spiegel zu erreichen. 2000 I.E. decken bei 93% der Erwachsenen den Bedarf. Eine Dosis von 4000 I.E. braucht in der Regel nicht überschritten zu werden, es sei denn vom Arzt anders verordnet.

Hohe Dosierungen von 8000 I.E. täglich über einen begrenzten Zeitraum von bis zu 2 Monaten sind notwendig um bei einem festgestellten schweren Mangel schneller den erwünschten Wert zu erzielen. Übergewichtige und fettleibige Menschen bedürfen einer etwas höheren Dosis als schlanke Menschen. Schwangere sollten die Einnahme mit ihrem Arzt absprechen.

Kleinkinder bekommen in Deutschland vom begleitenden Arzt ausreichend Vitamin D3 verschrieben.

Kombinieren mit Spirulina, Calcium, MagnesiumL-Carnitin
Nicht einnehmen mit -
Nebenwirkungen Eine starke Überdosierung von Vitamin D kann zu Kalkablagerungen in den Gefäßen und anderen Geweben führen.
Vorsicht Bis zu 10.000 I.E. täglich bleibt eine Vitamin D3 Einnahme bei den meisten Erwachsenen frei von Nebenwirkungen. Diese Dosis ist für gesunde Menschen und die Durchschnittsbevölkerung definitiv nicht notwendig.
Produktwahl

Vitamin D3 ist fettlöslich. Brausetabletten machen daher keinen Sinn, vielmehr Tabletten die einen Fettanteil besitzen um die Aufnahme zu erleichtern.

Vitamin D das Sonnenvitamin, ist ein Oberbergriff für die Vitaminvorstufen D2, D3 und das eigentlich wirksame Hormon Calcitriol. Das in Tabletten oder Öl vorkommende Vitamin D3 ist kein Hormon (1).

  • Vitamin D2 (Ergocalciferol): Wird aus pflanzlichen Quellen aufgenommen. Kommt im Menschen kaum oder gar nicht vor.

  • Vitamin D3 (Cholecalciferol): Der direkte Vorläufer von Calcitriol aus tierischen Quellen (Milch, Lebertran). Es wird zum Prohormon 25OHD umgewandelt, das dann zu Calcitriol konvertiert wird.

  • Calcitriol (1,25-Dihydroxycholecalciferol Vitamin D): Das 1,25(OH)2D3 ist das eigentlich aktive Vitamin-D-Hormon im Körper.

Als Vitaminergänzung scheint das Vitamin D2 dem Vitamin D3 unterlegen zu sein. Vitamin D3 hebt die Konzentration des Calcitriol schneller und effizienter an, zudem wird es nicht so schnell abgebaut wie Vitamin D2, da es eine längere Halbwertszeit hat (23).

Ein weiterer Grund für die Wahl des D3 ist das natürliche Vorkommen des Vitamin D3 im menschlichen Körper. Die natürliche Calcitriol Produktion beim Menschen erfolgt durch Sonnenbestrahlung. Das Ultraviolette Licht (UV-B) regt in der Haut die Umwandlung der Vorläufersubstanz 7-Dehydrocholecalciferol (Pre-Vitamin D3) zu Vitamin D3 an.

Dieses wird dann in der Leber mit Hilfe des Enzyms 25-Dehydrogenase in das  25-Hydroxyvitamin D (25OHD) umgewandelt. Das 25OHD dient dann als die letzte Vorstufe zum Calcitriol, das in den Nieren, aber auch anderen Geweben und Zellen (Haut, Immunzellen), durch das Enzym 1α-Hydroxylase weiter zum aktiven Vitamin D Calcitriol umgewandelt wird (4). Es gibt also keinen Grund sich für das Vitamin D2 zu entscheiden, das im Menschen nur in geringen Mengen oder gar nicht nachweisbar ist.

Vitamin D Mangel und adäquater Level

Der Vitamin D Status wird derzeit über die Konzentrationsmessung des 25-Hydroxy-Vitamin D (25OHD) im Blut bestimmt, nur so kann ein Vitamin D Defizit bestimmt werden. Die in der Tabelle aufgeführten Werte sollten dabei beachtet werden (56). 

Der empfohlene Blutwert von über 75 nmol/L (mehr als 30 ng/ml) entstammt hauptsächlich aus Osteoporose Studien. Naturvölker wie die frei lebenden Hadza haben Werte von 110 nmol/L, die wahrscheinlich denen unserer Urahnen ähneln und einen natürlichen Wert darstellen könnten (160)

Status Vitamin D Konzentration Symptome
Schwerer Vitamin-D Mangel <25 nmol/L (<10 ng/mL) Knochendeformationen (Rachitis bei Säuglingen, Osteomalazie bei Erwachsenen), beeinträchtigte Calcium Aufnahme, Gefäßverkalkung, hohe Infektionsrate, schwere Myopathien (Muskelleiden), schwerer Hyperparathyreoidismus (hohe Parathormon-Werte) der in erhöhten Calciumwerten resultiert, auf lange Sicht eventuell erhöhtes Sterberisiko durch Krebs und Herzkreislauferkrankungen
Vitamin-D Mangel < 50 bis 25 nmol/L (< 20 bis 10 ng/mL) Ähnliche Symptome wie bei schwerem Vitamin D Mangel möglich mit geringerer Ausprägung, Osteoporose, beeinträchtigte Muskelfunktion, stark erhöhte Parathormon-Werte und damit auch eine erhöhte Calcium-Freisetzung
Vitamin D Insuffizienz < 50 bis 75 nmol/L (< 20 bis 30 ng/mL) Leicht erhöhte Parathormon-Werte
Ausreichende Vitamin D Konzentration über 75 nmol/L (> 30 ng/mL) Adäquater Vitamin D Level
Vitamin D Konzentration bei Naturvölkern 110 nmol/L (45 ng/mL) Dieser Wert wurde bei frei lebenden Naturvölkern gemessen. Es wird spekuliert ob unsere Urahnen, die sich im heutigen Afrika bei hoher Sonneneinstrahlung ähnliche Werte hatten, an die der menschliche Körper evolutionstechnisch angepasst sein könnte.
Toxische Vitamin D Konzentration >500 nmol/L (> 200 ng/mL) Intoxikation mit Vitamin D, Gefäßverkalkung, Übermäßige Absorption von Calcium, hohe Calciumwerte 

Vitamin D Mangel in Deutschland

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, etwas Sonnenlicht wäre bereits ausreichend um den Vitamin-D Mangel vorzubeugen, zeichnen Untersuchungen seitens mehrerer deutscher Forschungsteams ein ganz anderes Bild. In den Monaten zwischen Januar und April leiden mehr als 30 % der Menschen in Nord-Deutschland an schwerem Vitamin-D Mangel (5). Eine weitere epidemiologische Untersuchung erkannte in den Wintermonaten eine Vitamin D Insuffizienz bei 40-45% der deutschen Bevölkerung, während 15-30% einen schweren Vitamin D Mangel aufweisen (6).

Laut einer umfangreichen Studie haben fast 60% der Menschen in Deutschland keinen adäquaten Vitamin D Status, bei Menschen zwischen 65 und 79 haben sogar 75% einen leichten bis schweren Mangel an Vitamin D, selbst während der sonnigen Monate (7).

Wie kann es sein, dass so viele Menschen in Deutschland an einem Vitamin D Mangel leiden? Deutschland ist ein nördlich gelegenes Land in dem zwischen Oktober und April der UV-B Index unter dem Wert von 3 liegt. Dieser Wert muss jedoch überschritten werden damit die Produktion des Vitamin D in der Haut stattfinden kann. Selbst im Sommer wird der UV-Index 3 in Deutschland nur zwischen 10:30 h und 16:30 h überschritten (6). Eine Uhrzeit in der sehr viele Menschen innerhalb von Gebäuden arbeiten müssen und sich nicht den UV-Strahlen aussetzen können. 

Im Sommer wird zwecks Schutzes vor Hautkrebs empfohlen eine Sonnenschutzcreme einzusetzen. Das Problem hierbei ist, dass laut manchen Studien selbst ein Sonnenschutz mit dem Faktor 8 die Vitamin D Produktion um 95% reduziert, bei einem Faktor über 15 wird die Produktion um 99% gehemmt (89). In Sonnencremes der neuen Generation soll dies verbessert worden sein, mit einem zusätzlichen Schutz vor UV-A Strahlen. Eine dünnere Auftragung der Sonnencreme soll zudem auch die Vitamin D Produktion geringfügiger beeinträchtigen (10).

Menschen mit dunkler Haut und Immigranten, die entweder eine dunklere Haut haben und/oder aufgrund traditioneller/religiöser Gründe verstärkt bedeckende Bekleidung tragen, haben ein zusätzlich erhöhtes Risiko für einen Vitamin D Defizit. Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2015 haben 74% der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Menschen eine Vitamin D Insuffizienz, also ungefähr doppelt so hoch als bei deutschstämmigen Menschen. Besonders bedroht sind türkische Frauen mit stark bedeckender Kleidung, mit einem Anteil von 86% Vitamin D Insuffizienz (11).

Die tägliche Nahrung ist arm an Vitamin D

Der Vitamin D Mangel durch fehlende UV-B Strahlung wird durch die Ernährung nicht ausgeglichen. Das Vitamin D aus der Nahrung macht nur 10-20% des zirkulierenden 25OHD aus. In Deutschland nehmen Erwachsene lediglich 1-3 µg (40-120 I.E.) Vitamin D durch die Nahrung zu sich (6). Eine Dosis von 1 µg hebt den Vitamin D Spiegel um 1 nmol/L.

Um daher von einem Vitamin D Mangel (30 nmol/L) auf einen ausreichenden Blutspiegel (75 nmol/L) zu kommen, muss die tägliche Einnahme sogar 100-125 µg (4000-5000 I.E.) täglich betragen und mehrere Monate gehalten werden (siehe Vitamin D Dosierung) (12).

Eine solche Dosis ist durch die Ernährung nicht annähernd zu erreichen.

Gesundheitliche Folgen eines Vitamin D Mangels

In den folgenden Kapiteln wird die Bedeutung des Vitamin D für diverse Körperfunktionen im Detail erläutert, wobei auch die jeweiligen Folgen einer Vitamin D Mangelerscheinung näher beleuchtet werden. Daher werden die Folgen eines Vitamin D Defizits hier kurz angerissen. Neben dem klassischen Risiko der Osteoporose gibt es wachsende epidemiologische und klinische Beweise für die Verbindung zwischen einem Vitamin D Mangel und Erkrankungen wie Allergie, Diabetes Typ 1 und 2, Multiple Sklerose, Infektionskrankheite ,Krebs, Bluthochdruck und kardiovaskuläre Erkrankungen aus denen eine erhöhte Sterberate resultiert (6).

In einer epidemiologischen Vergleich zwischen älteren Menschen mit einem hohen Vitamin D Level (über 100 nmol/L) und denen mit einem Defizit (weniger als 25 nmol/L) hatten die letzteren ein 83% höheres Sterberisiko. Selbst mit einem leichten Mangel war das Risiko noch immer 47% höher als mit einem hohen Vitamin D Spiegel (13).

In der Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC) Studie wurden ähnliche Verbindungen zwischen einem niedrigen 25OHD-Spiegel und erhöhter Sterblichkeitsrate bei Menschen über 60 festgestellt. Teilnehmer der Studie, deren Werte in den unteren beiden Vierteln lagen hatten eine 60-128% höheres Sterblichkeitsrisiko als jene mit den höchsten 25OHD-Werten. Insbesondere war der Vitamin D Mangel assoziiert mit fatalen Krebserkrankungen, Schlaganfällen und Herzversagen (14).

Schätzungen zufolge könnten durch die Eindämmung des Vitamin D Mangels in Deutschland jährlich 20.000 Leben gerettet und 37,5 Milliarden Euro an Kosten für Behandlungen eingespart werden (6).

Sonne und Solarium – Hautkrebsrisiko

Die UV-A Strahlung macht 95% der Sonnenstrahlung aus, sie kann Wolken und Glas durchdringen. UV-A verursacht den Hauptanteil an der Bräunung (wobei UV-B teilweise am Prozess beteiligt ist) und erhöht die Hautwiderstandsfähigkeit gegen die UV-Strahlung. Die restlichen 5% macht die kurzwellige, energiereiche UV-B Strahlung, welche die Vitamin D Bildung anregt. Eine Sonnendosis, die je nach Hautfarbe zu einer leichten Rötung der Haut innerhalb von 24h führt, spendet zwischen 250-625 µg (10.000-25.000 I.E.) Vitamin D (15).

Die Beziehung zwischen Ultravioletter Strahlung, Vitamin D und dem schwarzen Hautkrebs (Melanoma) ist sehr komplex und eine umfangreiche Behandlung des Themas würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Hier sollen lediglich kurz auf wissenschaftlicher Basis die derzeitigen Kontroversen innerhalb der Forschung dargestellt werden.

Die Belastung durch UV-Strahlung korreliert klar mit dem Risiko für das Plattenepithelkarzinom und das Basalzellkarzinom, bei Melanoma könnten eher Sonnenbrände während der Kindheit für ein später erhöhtes Risiko schuld sein (15). Für Melanoma gilt noch immer kein klarer Zusammenhang zwischen UV Strahlung und Krebsentwicklung, da derzeit noch viele Widersprüche in der Forschung zu finden sind und die Sachlage komplizierter ist:

  1. Melanoma sind weniger bei Menschen zu finden, die oft und regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind oder im Freien arbeiten, und häufiger bei denen, die innerhalb von Gebäuden arbeiten (16)

  2. Vitamin D wirkt einer Krebsentwicklung in der Haut entgegen indem es den Zelltod in Krebszellen, auch Melanoma, auslöst (17). Niedrige Vitamin D Werte sind assoziiert mit einem höheren Wahrscheinlichkeit an Melanoma zu erkranken, als auch einem schlechteren Ausgang einer Melanoma Erkrankung (18). Eine geringe UV-B Bestrahlung resultiert aber in einem Vitamin D Mangel. 

  3. Im sonnigen Australien mit hauptsächlich hellhäutigen Bewohnern, treten das Plattenepithelkarzinom und das Basalzellkarzinom 20 bis 40-mal häufiger auf als im kalten Norwegen, während Melanoma nur doppelt so häufig auftreten (1920).

Studien, die den Zusammenhang zwischen dem schwarzen Hautkrebs, Sonnenbestrahlung oder der Nutzung von Sonnenbänken untersuchen, kommen zu widersprüchlichen Ergebnissen. Es könnte durchaus sein, dass für das Melanoma Risiko eher die Art und Weise der UV-Bestrahlung eine Rolle spielt. Menschen, die sich selten, dafür intensiv der Sonne oder im Solarium der ultravioletten Strahlung aussetzen, könnten die Melanoma Entwicklung durch diese Bräunungsmuster begünstigen.

Das langwellige UV-A Licht kann zwar Glasfenster passieren, trägt aber nicht zur tumorunterdrückenden Vitamin D Bildung bei. Ganz im Gegenteil: Es verursacht eher einen Abbau des Vitamin D3. Das UV-A Licht könnte durchaus das Melanoma Risiko bei Menschen erhöhen, die eher in Büros arbeiten (21). Das Vitamin D bildende UV-B Licht kann das Glas nicht passieren und kann nur in der freien Natur aufgenommen werden.

Eine ähnliche Wirkung auf die Zusammensetzung der UV-Strahlen hat auch die Ozonschicht. In den Morgen- und Nachmittagsstunden strahlt die Sonne aus einem steilen Winkel, so dass das Licht länger die Ozonschicht passieren muss und das Vitamin D3 bildende UV-B Licht herausgefiltert wird, ähnlich wie bei Glasfenstern passiert nur das UV-A. Die Kombination aus UV-Bestrahlung ohne eine tumorunterdrückende Bildung des Vitamin D könnte beträchtlich die Bildung von Hautkrebs fördern (22). In den nördlich gelegenen Ländern könnte der hohe UV-A Anteil im Sonnenlicht kombiniert mit einem Vitamin D Mangel einer der Gründe für das erhöhte Aufkommen von Melanoma sein (19).

Das intensive Sonnenlicht in den Mittagsstunden, vor dem am meisten gewarnt wird, hat daher die gesündeste Zusammensetzung der UV-Strahlen, aber die höchste Intensität die ein hohes Risiko des Sonnenbrands mit sich bringt. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wäre ein gemäßigter Aufenthalt in der Mittagssonne (zwischen 10:30 h - 16:30 h im Sommer) am sinnvollsten, wobei starke Hautreizungen und Sonnenbrände zu vermeiden sind.

Solarium als Vitamin D Quelle sicher oder gefährlich?

Solariumbesuche korrelieren wahrscheinlich mit dem Risiko an Melanoma zu erkranken, aber auch hier ist der Sachverhalt kompliziert. In der medizinischen Literatur widersprechen sich die Forschungsergebnisse, die einen sehen einen Zusammenhang, andere nicht (23). Das Internet ist leider voll mit infundierten und sich widersprechenden Berichten, teilweise wird sogar empfohlen die UV-B Strahlung zu meiden und Geräte mit purer UV-A Strahlung zu bevorzugen. Dabei haben gerade die veralteten Sonnenbänke alle einen sehr hohen UV-A Anteil und kaum UV-B Strahlung. Das von ihnen emittierte UV-A ist 5-10 mal stärker als die Mittagssonne in Südeuropa (24).

Warum wurden die Geräte so konstruiert? UV-B kann direkt die DNA beschädigen. Die UV-A Strahlung wirkt dagegen kaum direkt DNA-schädigend, dafür indirekt durch die Bildung von freien Radikalen (25). Aus diesem Grund wurde die Herstellung von Sonnenbänken auf das UV-A Emissionsspektrum fokussiert. Dies stellt sich im Nachhinein und mit der derzeitigen Datenlage als ein Fehler heraus, da UV-A keine gesundheitlichen Vorteile durch die Vitamin D Bildung mit sich bringt, dafür Nachteile.

Es ist unmöglich ein klares Urteil zu fällen, da sich viele Fragen aufwerfen, die entweder gesundheitliche Vorteile oder Schäden durch Solarium Besuche bekräftigen. Welche Typen von Solarienbänken fördern eher das Hautkrebsrisiko? Wie häufig und mit welcher Intensität wird das Solarium genutzt? Seltene und intensive Besuche stehen eher in Verbindung mit Hautkrebs.

Sonne, Solarium oder Vitamin D3 Tabletten?

Falls Sie aufgrund von Hautalterung und dem Hautkrebsrisiko das Sonnenlicht meiden, nutzen Sie ein Vitamin D3 Supplement, wie unter Vitamin D3 Dosierung erläutert. Zum jetzigen Zeitpunkt kann kein endgültiger Rat gegeben werden, nur einige Ratschläge, die Sie beherzigen können:

  • Vermeiden Sie Sonnenbrände und schützen Sie Ihre Kinder davor.

  • Insbesondere bei Urlaubsbesuchen in Ländern mit stärkerer Sonnenbelastung sollten Sie Ihre Haut mit der Zeit an die Sonne gewöhnen, Cremes mit einem UV-A+UV-B Filter sind dafür richtig.

  • Sonnen Sie sich lieber regelmäßig, dafür mit geringer Bräunungsdauer.

  • Falls Sie ein erhöhtes Aufkommen von Pigmentflecken (Nevi, Leberflecken) haben, besuchen Sie regelmäßig einen Hautarzt. Checken Sie einmal im Monat Ihre Haut auf Veränderungen.

  • Nutzen Sie das Sonnenlicht zwischen 10:30 und 16:30 da dieses genug UV-B enthält. Vermeiden Sie dennoch eine zu starke Belastung während der Mittagszeit.

  • Falls Sie im Winter Sonnenbänke nutzen: Achten Sie auf moderne Geräte mit UV-B Strahlung. Sonnen Sie sich lieber häufiger, dafür kürzer und mit geringer Intensität. Lassen Sie sich vom Personal und Ihrem Hautarzt beraten.

Je länger Sie sich am Stück bräunen umso weniger haben Sie davon, da die Vitamin D Produktion ab einem Schwellenwert versiegt und heruntergedrosselt wird.

Knochenwachstum und Osteoporose

Die aktive Form des Vitamin D, das 1,25(OH)2-D3 (Calcitriol), kann in allen Zellen die am Knochenaufbau und Modellierung beteiligt sind, aus dem Prohormon 25OHD produziert werden. Dazu gehören die knochenaufbauenden Osteoblasten und die abbauenden Osteoklasten, Chondrozyten, sowie die Osteozyten, die im Knochengewebe eingebettet sind (26).

Bedeutung des Vitamin D für das Knochenwachstum

Die Bedeutung des Vitamin D für die Entwicklung des Skeletts wurde bereits in der Zeit der Industrialisierung deutlich, in der die Neugeborenen nur noch wenig Ultraviolette Strahlung abbekamen und an schwerwiegenden Knochendeformationen (Rachitis) litten. Dabei wird durch den Vitamin D Mangel nicht ausreichend Calcium aus der Nahrung aufgenommen, was wiederum zur verminderten Einlagerung des harten Knochenmaterials Hydroxylapatit und einer Aufweichung des Knochens führt (27). Heutzutage wird in Deutschland vorbeugend 500 I.E. Vitamin D3 (Vigantol® Öl) an Säuglinge ab der 2. Woche ein Jahr lang gegeben, womit der Tagesbedarf bei weitem gedeckt wird.

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft selbst ein Vitamin D Defizit aufweisen, haben ein höheres Risiko eines Calciummangels. Vitamin D kann die Placenta Membran durchqueren, so dass die Mutter das Kind bis zur Geburt mit einer Vitamin D Reserve versorgt. Ist diese Versorgung unzureichend, kommt das Kind mit bereits niedrigen 25OHD-Werten zur Welt (28).

Knochendichte und Widerstandsfähigkeit bei gesunden, jungen Menschen

In einer Studie wurde bei weiblichen Armeerekruten der Zusammenhang zwischen dem 25OHD-Spiegel und Stressfrakturen (Ermüdungsbruch) durch die physische Belastung untersucht. Frauen mit einer durchschnittlicher 25OHD Konzentration von 35 nmol/L hatten ein doppelt so hohes Risiko eine Fraktur zu erleiden verglichen mit denen, die eine durchaus hohe Konzentration von durchschnittlich 125 nmol/L hatten. Brüche im Unterschenkel kamen doppelt so häufig vor mit einer Konzentration unter 50 nmol/L als mit 100 nmol/L oder mehr (29).

Eine ähnliche Untersuchung wurde mit jungen (19 Jahre im Durchschnitt) finnischen Militärrekruten durchgeführt. Diejenigen mit einem Vitamin D Mangel oder Insuffizienz, also einem 25OHD-Spiegel unter 75 nmol/L hatten eine 3,6-mal höhere Wahrscheinlichkeit eine Stressfraktur zu erleiden verglichen mit Rekruten, die einen ausreichenden Vitamin D Spiegel hatten (30).

Beide Studien zeigen, dass ein hohes Vitamin D Level mit einem niedrigen Risiko für Ermüdungsbrüche in Verbindung steht, es ist jedoch kein klarer Beweis für eine Wirkung. In einer umfangreichen Meta-Analyse von 9 klinischen Studien in denen Vitamin D3 zusammen mit Calcium verabreicht wurde, erzielte diese Supplementierung eine erhöhte Knochendichte bei älteren, gesunden Männern, wobei ungewiss ist ob nicht eher das Calcium den gewichtigen Anteil an dieser Wirkung hatte (31). Bei Kindern erzielt die zusätzliche Supplementierung lediglich dann eine höhere Knochendichte, wenn zuvor ein niedriger 25OHD Serumwert vorlag (32).

Die verabreichte Dosis kann den Unterschied ausmachen, wobei wahrscheinlich 2000 I.E. Vitamin D3 täglich notwendig sind, um bei gesunden erwachsenen Personen einen Anstieg in der Knochendichte zu erzielen, in der Regel werden aber 800 I.E. täglich empfohlen (33).

Frakturrisiko im Alter durch einen Vitamin D Mangel

Schwerer Vitamin D Mangel verursacht bei Senioren den sekundären Hyperparathyreoidismus (erhöhte Parathormonwerte und Knochenabbau), Osteoporose und Osteomalazie (Knochenerweichung) (34). In einer Untersuchung fand man bei 50% aller Patienten mit einem Hüftbruch einen Vitamin D Mangel vor, lediglich 4% hatten einen ausreichenden 25OHD Level (35). Bei Frauen während der Menopause treten nicht traumatische Brüche seltener mit einem ausreichenden 25OHD-Spiegel auf (36).

Vitamin D beeinflusst bei älteren Menschen das Risiko einen Knochenbruch zu erleiden auf zwei Wegen. Einerseits indem es die Knochendichte erhöht und andererseits indem es die die Muskelkraft verbessert und die Wahrscheinlichkeit für einen Sturz (Sturzprävention) mindert (34).

Hier könnte wieder eine Dosisabhängigkeit vorliegen, denn eine neue klinische, doppelblind placebokontrollierte Studie erzielte mit 800 I.E. keine Sturzprävention bei älteren Frauen (37). Eine Meta-Analyse von 17 klinischen Studien bekräftigt die Mindestdosis von 800 I.E. oder mehr in Kombination mit Calcium als notwendig um das Frakturrisiko bei Senioren zu senken (38)

Laut der medizinischen Literatur wäre ein 25OHD Spiegel von 50-75 nmol/L bei älteren Menschen als Ziel angebracht um deutliche Ergebnisse zu erzielen. Bloß um dieses zu erreichen bedarf es einer höheren Dosis als der konservativen 800-1000 I.E./Tag, nur liegen derzeit keine klinischen Studien mit einer so hohen Dosis bei Senioren zwecks Knochendichte und Osteoporose vor (39). Es zeigt sich zudem, dass ältere Patienten häufig sehr schlecht die Vorgaben befolgen und das ihnen verordnete Vitamin D3 gar nicht oder sehr unregelmäßig einnehmen (40).

Vitamin D kann nicht isoliert von anderen Nährstoffen betrachtet werden, wenn es um die Gesundheit der Knochen geht, Calcium, Vitamin B12, Vitamin K und andere Nährstoffe sind genauso wichtig.

Vitamin D für Sportler

Bereits 1938 haben russische Wissenschaftler Sportler mit einer UV-Lampe behandelt und eine Verbesserung um 7,4% beim 100-m Sprint festgestellt, während die Placebogruppe ihre Zeit lediglich um 1,7% steigern konnte trotz identischen Trainings (41).

1944 wurden in Deutschland medizinische Studenten zweimal in der Woche, 6 Wochen lang, mit einer UV-Lampe bestrahlt und ihre Leistung an einem Fahrradergometer gemessen. Verglichen mit der Kontrollgruppe steigerte sich ihre muskuläre Leistung um 13% (42).

Ein Jahr später wurden in den USA Studenten 10 Wochen lang mit einer Sonnenlampe bestrahlt. Trotz identischen Trainings verbesserte sich ihre kardiovaskuläre Fitness um 19% verglichen mit 1,5% beim Placebo (43). Leider wurden diese interessanten, jedoch klein angelegten Studien nicht in umfangreicheren klinischen Studien wiederholt.

Auswirkung von Vitamin D auf Geschwindigkeit und Kraft

In einem placebokontrollierten Versuch wurden 5000 I.E. Vitamin D3 täglich an Athleten und Nichtsportler über 8 Wochen verabreicht. Im Gegensatz zur Placebogruppe steigerten die supplementierten Teilnehmer ihre vertikale Sprungkraft und 10-m Sprintleistung (44). Die Teilnehmer der Studie hatten am Anfang der Testzeit größtenteils einen leichten Vitamin D Mangel, der durch die Vitamin D3 Einnahme gebessert wurde.

In einer anderen Studie wurden an Sportler mit einem Vitamin D Defizit (unter 50 nmol/L) ein Placebo, 20.000 I.E. oder 40.000 I.E. Einheiten Vitamin D3 Wöchentlich über 3 Monate verabreicht. Die kleiner Dosis war absolut ausreichend den 25OHD-Spiegel auf eine adäquate Konzentration zu bringen (>75 nmol/L). Die Supplementierung erzielte jedoch keine Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit, die mit einer Wiederholung beim Bankdrücken und Beinpresse und mit der Sprunghöhe ermittelt wurde.

In einer Meta-Analyse von 30 randomisierten klinischen Studien, kamen die Autoren zum Ergebnis, dass Vitamin D die Muskelstärke positiv zu beeinflussen scheint, jedoch nicht die Muskelmasse oder Explosivkraft. Bei älteren Menschen scheint es eine mehr ausgeprägte Wirkung zu haben als bei jungen und die Wirkung ist deutlicher, wenn zuvor ein Vitamin D Mangel vorlag (161).

Ausdauer

Forscher stellten in zwei epidemiologischen Studien einen Zusammenhang zwischen dem VO2max Wert und dem 25OHD-Wert fest. VO2max steht für die Sauerstoffaufnahmefähigkeit, also die Aufnahme und Verwertung von Sauerstoff und ist damit ein wichtiger Wert um die körperliche Fitness im Ausdauerbereich messen zu können. Die Teilnehmer der Studie (Altersbereich 22-73 Jahre) hatten mit höheren Vitamin D Konzentrationen auch bessere VO2max-Werte. Interessanterweise scheint das laut den Autoren der Studien nicht daran zu liegen, dass sportlichere Menschen mehr Zeit draußen verbringen (4546).

Derzeit hat wurde keine Interventionsstudie durchgeführt, bei der das Vitamin direkt verabreicht und die Ausdauerwerte gemessen wurde.

Vitamin D Mangelerscheinungen bei Athleten

Sportler neigen in etwa ähnlich der durchschnittlichen Bevölkerung zu einem Defizit, der sich auf ungefähr 30% der Athleten bezieht. In einer Untersuchung mit Turnerinnen hatten sogar 67% einen ausgeprägten Mangel, was darauf schließen lässt, dass Sportler die innerhalb von Räumen trainieren eher bedroht sind (47).

Einer Analyse zufolge haben Football-Spieler mit einem Vitamin D Mangel eher Muskelverletzungen, als jene mit den ausreichenden Werten (48). Mangelerscheinungen sind eine Einlagerung von Fett innerhalb von Muskeln und die Degeneration der Muskelfasern vom Typ 2 (49). Diese schnell kontrahierenden Fasern sind für kurz dauernde, kraftaufwendige Aufgaben zuständig. Zudem steigt die Anzahl der Ermüdungsbrüche, die durch physische Belastung verursacht werden, mit fallenden  25OHD-Konzentrationen (30).

Vitamin D wirkt antiinflammatorisch (entzündungshemmend) indem es auch die Freisetzung von Botenstoffen senkt, die eine entzündungsfördernde Wirkung haben. Eines davon ist der Tumornekrosefaktor (TNF-α), der nach einer intensiven Trainingseinheit freigesetzt wird und am Übertrainingssyndrom beteiligt sein könnte, insbesondere bei unzureichenden Vitamin D Werten. Eine ausreichende Versorgung könnte dem entgegenwirken und eine Regelmäßigkeit der Trainingseinheiten unterstützen (50).

Calcitriol, die aktive Form des Vitamin D, reduziert in vitro (Zellkultur) die Produktion von Myostatin in Muskelzellen (51). Myostatin ist ein muskelabbauendes, kataboles Hormon. Dessen Unterdrückung erhöht die Muskelmasse und Knochendichte. In Zellversuchen mit Muskelzellen führten Calcitriol und 25OHD zur Verdopplung der Muskelfaserdicke (52).

Es ist schwierig zu sagen, ob die zusätzliche Vitamin D Supplementierung im Sport einen bedeutenden Vorteil mit sich bringen kann. Bedenkt man jedoch den positiven Effekt, den Cholecalciferol auf die Infektanfälligkeit oder Frakturhäufigkeit haben kann, könnte deren Vermeidung einen wichtigen Beitrag zur Trainingshäufigkeit leisten und so indirekt Athleten  einen Vorteil verschaffen.

Einfluss auf das Immunsystem

Der Zusammenhang zwischen der Wirkung des Vitamin D und dem Immunsystem wurde recht früh im Jahr 1903 vom Nobelpreisträger Dr. Finsen entdeckt. Er gewann den Preis indem er die schwere bakterielle Hauterkrankung Lupus vulgaris, die aus einer Hautinfektion mit dem Mycobacterium tuberculosis resultiert, erfolgreich mit UV-Bestrahlung therapierte (53). In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden hohe Dosen Vitamin D mitunter gegen die tuberkulöse Lepra eingesetzt (54). Interessanterweise geriet diese Eigenschaft des Vitamin D innerhalb der Forschung ins Vergessen und wurde erst innerhalb des letzten Jahrzehnts wieder aufgegriffen.

Diverse Immunzellen des angeborenen und des adaptiven Immunsystems weisen den Vitamin D Rezeptor (VDR) auf, der durch das im Blut zirkulierende Calcitriol aktiviert wird. Zudem verfügen diese Zellen auch über das D-1α-Hydroxylase Enzym mit dem sie die Vorstufe 25OHD direkt zum aktiven Vitamin D umwandeln können, was für eine bedeutende Rolle dieses Vitamins in der Immunantwort spricht (55).

Vitamin D wirkt modulierend auf diverse Aspekte der Immunität, die wir hier im Einzelnen erläutern.

Angeborenes Immunsystem - Modulation durch Vitamin D

Das angeborene (unspezifische) Immunsystem ist der erste Schutzwall gegen Krankheitserreger. Zu den unspezifischen Immunzellen gehören beispielsweise Makrophagen (Fresszellen), Granulozyten, Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) und dendritische Zellen, die Bestandteile von Erregern auf ihrer Oberfläche dem adaptiven Immunsystem präsentieren. Diese Zellen erkennen pathogene Viren, Bakterien und Pilze aufgrund der spezifischen Oberflächenbeschaffenheit der Erreger (Pathogen-assoziierte molekulare Mustern, engl. PAMP), die sich bei vielen Erregern ähneln. Spezielle Rezeptoren an der Oberfläche der Immunzellen können durch Abtastung diese Muster erkennen, darunter sind die Toll-like Rezeptoren die prominentesten (56).

Aktiviert ein Krankheitserreger die Toll-like Rezeptoren beispielsweise an einem Makrophagen, so fährt die Zelle die Produktion des Vitamin D und des Vitamin D Rezeptors hoch. Diese wiederum regen die Herstellung von Abwehrproteinen an, darunter ß-Defensin und Cathelicidin (57). Cathelicidin ist ein hauptsächlich antimikrobielles Protein, das die Zellwände von Bakterien porös macht (58). Es kann aber auch antiviral wirken, denn Versuche mit Mäusen zeigen, dass Cathelicidin bei einer Infektion mit dem Grippevirus (Influenza A) die Virenreplikation und die Intensität der Erkrankung mindert (59). Defensine funktionieren ähnlich, indem sie einerseits direkt die Zellwände der Mikroben angreifen und andererseits als Botenstoffe andere Immunzellen anlocken um mit den Erregern fertig zu werden (60). Die Produktion dieser Defensivproteine anzuregen, ist eine Art antibiotische Wirkung des Vitamin D (61).

Vitamin D regt in Makrophagen die Autophagie an. Durch die Autophagie werden die aufgenommenen Bakterien und andere Erreger umschlossen und verdaut. Insbesondere Mykobakterien wie der Tuberkuloseerreger, können innerhalb von Makrophagen überleben und dem Verdau entgegenwirken. Vitamin D regt die Zerstörung von Bakterien, die sich innerhalb der Fresszellen einnisten hauptsächlich über die Induktion des Proteins Cathelicidin an (62).

Vitamin D Einfluss auf das Adaptive Immunsystem

Das adaptive Immunsystem ist die zweite Welle der Immunabwehr und besteht aus B-Leukozyten und T-Leukozyten. T-Zellen können entweder direkt infizierte Zellen töten (zytotoxische T-Zellen) oder die B-Zellen bei der Produktion von Antikörpern unterstützen, durch die T-Helferzellen. Die von B-Zellen produzierten Antikörper können dann sehr spezifisch an einen Erreger andocken, ihn damit markieren und damit das Immunsystem auf dessen Zerstörung ausrichten (63).

Die T-Helferzellen unterscheiden sich nochmal in die eher proentzündlichen TH1 und die mehr antientzündlichen TH2 Helferzellen. Vitamin D bindet an die Rezeptoren dieser Zellen und unterdrückt die Vermehrung der TH1 Zellen und deren Ausschüttung von entzündungsauslösenden Botenstoffen (Zytokinen wie TNF-α, IL-6). Auf der anderen Seite stimuliert es die TH2 Vermehrung und die Freisetzung von entzündungshemmenden Botenstoffen. TH2 Zellen unterstützen zudem die Antikörperproduktion (64). Diese Wirkung des Vitamin D kann bei einer infizierten Person die Entzündungsreaktion und damit auch die Intensität einer Infektion reduzieren, während sie die spezifische Immunantwort verstärken kann. Ein Vitamin D Defizit dagegen kann bei einer Infektion in einer starken inflammatorischen Antwort des Immunsystems resultieren, die für die infizierte Person belastend sein kann.

Aufgrund dieser Eigenschaften wird in der Forschung derzeit die Effizienz von Vitamin D untersucht vorbeugend gegen die Sepsis (Blutvergiftung) und den darauffolgenden Septischen Schock zu wirken. Bei einem solchen Schock reagiert das Immunsystem auf Erreger oder deren Bestandteile im Blut, was zu einer schweren körperweiten Immunreaktion, Kreislaufstörung und beeinträchtigtem Blutkreislauf resultiert. Der Septische Schock ist lebensbedrohlich. Vitamin D kann eventuell das Risiko einer Blutvergiftung durch die angeregte Produktion von Abwehrproteinen (Cathelicidin, ß-Defensin) mindern, damit direkt das Risiko für einen Septischen Schock reduzieren und auch durch die Reduktion von entzündungsfördernden Botenstoffen (TNF-α, IL-6) den Schweregrad der Immunreaktion von der Gefahr eines Schocks wegbewegen (65).

Epidemiologische Studien

Mehrere epidemiologische Studien haben den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D Spiegel oder Sonnenbestrahlung und Infektionserkrankungen untersucht.

Menschen mit einem 25OHD-Blutspiegel von 10 ng/mL und jene mit 10-30 ng/mL haben eine erhöhte Prävalenz von Infektionen der oberen Atemwege verglichen mit Menschen, die einen Level von 30 ng/mL oder höher haben. Das Risiko beläuft sich auf 24% und 20% gegen 17% Krankheitshäufigkeit bei hohem Vitamin D Pegel (66).

Eine weitere Studie betrachtete die Verbindung zwischen einer Vitamin D Defizienz und dem Risiko von akuten, viralen Atmungswegeinfektionen. Diese zeigte, dass Menschen mit einem 25OHD-Level von 38 ng/mL eine signifikante Reduktion von Infektionen hatten. Sie erkrankten nur halb so oft wie Menschen mit einem niedrigeren 25OHD-Spiegel (67).

Neben der Prävention von Infektionen haben neuere Studien gezeigt, dass ein Vitamin D Mangel in Verbindung mit erhöhtem Infektionsschweregrad, inklusive erhöhtem Aufenthalt, Kosten und Sterblichkeitsrate bei denjenigen, die in intensivstationärer Behandlung waren (6869).

Kinder mit einem 25OHD Blutspiegel über 9 ng/mL (22,5 nmol/L) haben ein signifikant geringeres Risiko an einer akuten Infektion der unteren Atemwege zu erkranken (70).

Ein höheres Risiko an Tuberkulose zu erkranken ist mit einer Vitamin D Defizienz (Serum 25OHD geringer als 20 nmol/L) oder Insuffizienz (25OHD unter 75 nmol/L) assoziiert. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit bei einem niedrigen Vitamin D Blutspiegel eine Reaktivierung einer bereits unterdrückten Tuberkulose zu erfahren, da Vitamin D eine bedeutende Rolle bei der Abtötung von Mykobakterien, wie dem Tuberkuloseerreger, einnimmt (71).

Menschen mit einem Vitamin D Mangel haben eine geringere Anzahl an T-Helferzellen und zytotoxischen T-Zellen im Blutkreislauf als jene mit einem ausreichenden Vitamin D Level (72).

Es ist jedoch schwer aus der Assoziation zwischen Vitamin D und erhöhter Anfälligkeit für Infekte eine Kausalität herzustellen. Genauso könnte es sein, dass sich häufig kranke und anfällige Menschen weniger außerhalb von Räumen aufhalten und daher einen geringen Vitamin D Spiegel haben. Das UV-B Licht das die Vitamin D Produktion anregt, könnte sich genauso durch andere Signalwege positiv auf das Immunsystem auswirken und nicht durch den Anstieg an Vitamin D.

Daher sind sogenannte Interventionsstudien wichtig, bei denen Vitamin D über einen längeren Zeitraum verabreicht wird und die Anzahl und Schweregrad von Infektion betrachtet wird.

Interventionsstudien mit Vitamin D Supplementierung

In mehreren klinischen Studien wurde Vitamin D3 oder ein Placebo an die Teilnehmer verteilt und deren Infektanfälligkeit beobachtet.

Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2013 wertete die Daten von 11 klinischen, doppelblind placebokontrollierten Studien mit über 5600 Teilnehmern aus. In den betreffenden Untersuchungen wurde Vitamin D3 verabreicht und das Auftreten von Infektionen der oberen Atemwege beobachtet. Laut den Autoren der Meta-Analyse scheint die Einnahme von Vitamin D die Infektionshäufigkeit deutlich zu senken, was insbesondere wegen dem nebenwirkungsarmen Profil des Vitamin D und einem geringen Kostenaufwand sinnvoll für die Praxis sein könnte. Die regelmäßige, tägliche Einnahme einer geringeren Vitamin D Dosis scheint der seltenen, hochdosierten Vitamin D3 Gabe (einmal im Monat) überlegen zu sein. Die regelmäßige Einnahme führte zu einer fast um die Hälfte geringeren Wahrscheinlichkeit an einer Infektion zu erkranken (73). Das könnte an Regelmechanismen innerhalb des Körpers und Immunsystems zu liegen, da bei einem plötzlichen, drastischen Anstieg an Vitamin D3 die Produktion des aktiven 1,25 Vitamin D gedrosselt werden kann. Sehr hohen Dosen Vitamin D könnten daher auch immunsuppressiv wirken (74).

In einer Studie bekamen Schulkinder entweder 1200 I.E. Vitamin D3 oder ein Placebo und zwar in der Periode zwischen Dezember und März, in der der Vitamin D Spiegel aufgrund des Winters abfällt. Während in der Placebo Gruppe 18,6% der Kinder die Grippe bekamen (Influenza A), erkrankten in dem Zeitraum nur 10,8% der mit Vitamin D supplementierten Kinder. Das steht für ein um 40% gesenktes Risiko. Bei Studienteilnehmern die davor nebenbei gar kein zusätzliches Vitamin D zu sich nahmen, sank die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um 64% (75).

In einer weiteren randomisierten Studie mit 744 Kindern aus der Mongolei, bekam die Hälfte der Kinder mit Vitamin D3 angereicherte Milch und damit 200 I.E. Vitamin D täglich. Die Placebo Gruppe bekam lediglich normale Milch. Nach 3 Monaten stieg der 25OHD-Blutspiegel durch die Supplementierung auf 19 ng/mL gegenüber 7 ng/mL in der Kontrollgruppe. Das Risiko einer Atemwegsinfektion wurde durch die Supplementierung um 50% gesenkt. Diese Werte ähneln denen in der zuvor erwähnten Studie (76).

Die Vitamin D3 Einnahme braucht wahrscheinlich eine gewisse Zeit bis die Wirkung zur Geltung kommt. In einer placebokontrollierten Studie wurden 7000 I.E. Vitamin D3 täglich an HIV/AIDS-kranke Menschen verabreicht. Obwohl der 25OHD-Blutspiegel sich bereits nach drei Monaten von 18 ng/mL auf 32 ng/mL fast verdoppelte, brauchte es weitere 10 Monate bis auch der Blutspiegel des antibakteriellen Proteins Cathelicidin deutlich stieg (77).

In einer kleineren Studie mit Athleten, die jeden Tag 5000 I.E. D3 täglich bekamen, stiegen jedoch bereits nach 12 Wochen der Cathelicidin Plasmaspiegel und das sekretierte Immunglobulin A (sIgA) im Speichel (78). Diese IgA Antikörper befinden sich unter anderem im Speichel, Tränen und Schleimhäuten, wo sie an ankommende Erreger binden und sie für die Zerstörung durch das Immunsystem markieren und somit den Körper von Infektionen schützen.

Eine Meta-Analyse von Studien mit Hepatitis-C infizierten Teilnehmern betrachtete deren Vitamin D Status und Veränderungen in der Immunantwort, wenn Vitamin D3 verabreicht wurde. Generell hatten infizierte Personen einen niedrigen 25OHD-Spiegel, der entweder zur erhöhten Anfälligkeit für eine Infektion geführt hat oder durch die Erkrankung verursacht wurde. Wurde Vitamin D3 als Supplement zusätzlich zur Hepatitis C Therapie verabreicht, stieg die bei den Patienten die Rate des „anhaltenden virologischen Ansprechens“ (engl. sustained virological response = SVR) um mehr als das 4-fache (400%) (79). Patienten mit einem SVR haben 24 Wochen nach der Behandlung keine nachweisbaren Hepatitis Viren mehr im Blut, die Infektion gilt quasi als ausgeheilt. Der 4-fache Anstieg der ausgeheilten Patienten durch die zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 ist ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es sich um eine nebenwirkungsarme Nahrungsergänzung handelt.

Nicht alle Interventionen mit Vitamin D3 führten zum gewünschten Ergebnis. In einer doppelblind placebokontrollierten Studie bekam ein Teil der Teilnehmer 2000 I.E. (50 µg) Vitamin D3 täglich 6 Monate lang, auch während der Winterzeit. Es gab keine Veränderung in der Häufigkeit einer Infektion der oberen Atemwege gegenüber dem Placebo. In diesem Fall hatten die Teilnehmer jedoch bereits beim Start der Studie ausreichend hohe 25OHD-Level (80).

Vitamin D und Krebs

Vitamin D wurde in den letzten Jahren vermehrt in Zusammenhang mit Krebserkrankungen gebracht, nachdem Forschungsergebnisse zeigten, dass die Krebsinzidenz abnimmt, je weiter südlich man sich innerhalb der USA oder Europa bewegt (81). Der geographische Unterschied ließ die Forscher vermuten, die Sonnenstrahlung hätte was mit der geringeren Krebserkrankungsrate zu tun. Die südlicheren Gefilde sind nicht nur sonniger, sondern das Sonnenlicht ist auch reicher an UV-B Strahlung, welche die Vitamin D Produktion anregt.

In Deutschland existiert derzeit keine klare Empfehlung für Krebspatienten, was auch von deutschen Wissenschaftlern, die sich mit Vitamin D auseinandersetzen, kritisiert wird (82). Krebspatienten mit einem niedrigen 25OHD-Wert eine 1,7 höhere Sterblichkeitsrate verglichen mit Patienten die einen hohen 25OHD-Wert jenseits von 75 nmol/L haben (83).

Wie wirkt Vitamin D gegen Krebs?

Die molekulare Wirkung des aktiven Hormons 1α,25(25OH)2 D3 (Calcitriol) wurde in zahlreichen Versuchen an diversen Krebszellenlinien erforscht. Manche Pharmaunternehmen forschen an Krebs-Medikamenten mit einer dem Calcitriol ähnlichen Molekülstruktur.

Calcitriol hemmt die Entartung und ein Voranschreiten von Krebserkrankungen grundsätzlich durch folgende Mechanismen:

  1. Schwächung der Krebszellen-Robustheit: Calcitriol bindet an den Vitamin D Rezeptor und beeinflusst dadurch diverse Gene, die in Verbindung mit einer Krebsentstehung stehen. Calcitriol kann in Krebszellen das Protein c-Myc unterdrücken (84). C-Myc ist ein sogenanntes Onkogen, das die Zellteilung, Wachstum und Zellüberleben unterstützt und dessen Überaktivität eine Tumorprogression fördern kann.

  2. Hemmung der Krebszellenvermehrung: Der Einsatz von Calcitriol hemmt bei Eierstockkrebszellen in Zellkultur die Zellteilung und damit auch die Vermehrung. Die Zellteilung wird ins Stocken gebracht, indem Calcitriol die Aktivität von Proteinen reduziert, die den Zellzyklus vorantreiben und indem es  gleichzeitig Proteine wie das P27 (hemmt die Zellteilung) aktiviert (85).

  3. Blutversorgung des Tumors: Tumorzellen produzieren Wachstumsfaktoren, die eine Blutgefäßbildung anregen (wie das VEGF) und damit das Krebsgewebe immer besser mit Nahrung versorgen. Vitamin D unterdrückt die Produktion von VEGF in Brustkrebszellen und damit auch die Angiogenese (85).

  4. Metastasierung: In manchen Krebszellen ist der Signalweg WNT überaktiv. WNT erhöht die Aggressivität des Tumors. Es regt übermäßig die Zellteilung und Gefäßbildung an. Zudem unterdrückt WNT jene Proteine, welche die Zellen fest im Gewebe verankern. Das erhöht die Gefahr von Metastasen. Calcitriol unterdrückte in Zellkultur das WNT in diversen Krebszellen (86).

Beobachtungsstudien – Zusammenhang zwischen 25OHD-Spiegel und Krebs

Groß angelegte Beobachtungsstudien, bei denen ein Zusammenhang zwischen dem im Blut zirkulierenden 25OHD und dem Aufkommen und Todesfälle durch Krebserkrankungen beobachtet wurden, verzeichneten unterschiedliche Erkenntnisse. Dies könnte daran liegen, dass unterschiedliche Krebsarten verschieden sensitiv auf Vitamin D reagieren. Wichtig: Beobachtungsstudien sind kein Beweis für die Ursache eines Wirkstoffs oder Vitamins in Bezug auf eine Wirkung, vielmehr können sie interessante Hinweise liefern.

Gesamtrisiko für Krebs und das Sterblichkeitsrisiko

Die „Health Professionals Follow-Up Study“ (HPFS) aus den USA mit insgesamt 50.000 Männern erkannte sowohl eine höhere Krebsinzidenz als auch Todesfälle durch Krebs bei Menschen mit einem niedrigen 25OHD-Spiegel. Männer mit schwarzer Hautfarbe waren mehr bedroht als hellhäutige. Für jeden zusätzlichen Anstieg um weitere 25 nmol/L 25OHD im Blut sank das Risiko um -17% an Krebs zu erkranken und um -29% an Krebs zu sterben. Vor allem wurde ein Zusammenhang zu Tumorerkrankungen des Verdauungsapparats erkannt, wo das Erkrankungsrisiko jeweils um 45% sank, wenn die gemessene Blutkonzentration um 25 nmol/L höher war (87).

Zum ähnlichen Ergebnissen kamen die  Forscher in der „Uppsala Longitudinal Study of Adult Men“ (ULSAM) Studie in Schweden, wobei sie aber bei sehr hohen Vitamin D Werten ein erhöhtes Risiko für Krebs bei älteren Männern fanden (88). Auch die deutsche epidemiologische Studie „Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health Study“ (LURIC) verzeichnete weniger Todesfälle durch Tumore bei Menschen deren Vitamin D Konzentration zum obersten Viertel der untersuchten Teilnehmer gehörte (89).

Andere Forscher fanden überhaupt keinen Zusammenhang, unter anderem die US-amerikanische (NHANES 3) oder die italienische InCHIANTI Studien (9091).

Darmkrebs

Die Erkrankungen des Dickdarms (Kolon) und des Mastdarms (Rektum), zusammengefasst als Darmkrebs, stellen die zweithäufigste Todesursache bei Krebserkrankungen in Deutschland dar. In einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2011 wurde ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin D Präparaten (Tabletten oder Öl), jedoch nicht Vitamin D aus der Nahrung und einem geringeren Darmkrebsrisiko erkannt (92). In einer weiteren sehr umfangreichen Meta-Analyse von Studien mit insgesamt einer Million Teilnehmern, wurde ein geringeres Darmkrebsrisiko bei Teilnehmern festgestellt, die mehr Vitamin D zu sich nahmen und höhere 25OHD-Werte hatten. Beim Vergleich zwischen denen mit sehr hohen und sehr niedrigen Werten, hatten die ersteren ein um 33% geringeres Risiko an Darmkrebs zu erkranken (93).

Prostatakrebs

Eine Meta-Analyse von 13 epidemiologischen Studien fand keinen Zusammenhang zwischen der Vitamin D Einnahme und Prostatakrebshäufigkeit (94). Es besteht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass es die Aggressivität der Erkrankung und damit die Anzahl der Todesfälle reduziert (95).

Brustkrebs

Im Gegensatz zu Prostatakrebs wurde bei Brustkrebs ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin D3 Supplementen und einer um -9% geringeren Gefahr an Brustkrebs zu erkranken. Ein hoher 25OHD-Blutspiegel brachte ein um -45% verringertes Risiko mit sich, verglichen mit niedrigen Werten (96).

Lungenkrebs

In Ländern mit einer geringeren UV-B Strahlung und dadurch vermehrtem Vitamin D Defizit, kommt Lungenkrebs häufiger vor (97). Cholecalciferol wirkt antientzündlich in der Lunge und wirkt sich wahrscheinlich nicht nur auf Asthma und COPD sondern auch auf die Entstehung von Lungentumoren aus (98). Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs im Anfangsstadium haben mit einer vermehrten Vitamin D3 Aufnahme und hohem 25OHD-Spiegel bessere Überlebensraten (99).

Einsatz von Vitamin D3 zur Krebsvorbeugung

Die größte Meta-Analyse zur Einnahme von Vitamin D Supplementen (häufig mit Calcium) und Auswirkungen auf Krebserkrankungen wurde von der bekannten Cochrane Database erstellt. Die Auswertung von 50.000 Patientendaten sah keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme des Vitamins und der Erkrankungshäufigkeit, dafür aber eine geringere Sterblichkeitsrate durch den Krebs, wenn Vitamin D eingenommen wurde. Die Forscher kommen zum Schluss, dass die vorliegenden Daten nicht ausreichend sind und mehr klinische Untersuchungen mit einer höheren Dosis, jüngeren Menschen und Menschen mit einem Vitamin D Defizit notwendig sind um eindeutigere Empfehlungen aussprechen zu können (100).

Eine weitere Meta-Analyse von randomisierten klinischen Studien zur Vorbeugung von Krebserkrankungen erkannte keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von 400-1100 I.E. Cholecalciferol und der Krebsinzidenz, dafür aber eine geringere Sterblichkeitsrate durch die Erkrankungen (101). Leider ist der eingesetzte Dosisbereich fraglich, da wahrscheinlich mindestens 800 I.E. oder mehr vor allem während der Winterzeit notwendig sind um 75 nmol/L zu erreichen (siehe Dosis).

Bei Patienten mit aberranten Krypten (Vorstufen von Darmkrebs) im Darm, führte eine Kombination aus Calcium und 800 I.E. Vitamin D3 zur Verkürzung dieser Gebilde um 4% nach 6 Monaten, während in der Placebogruppe die Krypten um 1% weiter wuchsen (102). Somit scheint die Supplementierung mit dem Vitamin in eine sehr frühe Phase der Krebsentwicklung einzugreifen und vorbeugend zu wirken.

Eine hohe Dosis von 4000 I.E. wurde Männern mit niedriggradigem Prostatakrebs im Frühstadium für 1 Jahr verordnet. Die Ergebnisse waren sehr positiv, denn bei der Hälfte der Teilnehmer konnten bei einer nachfolgenden Prostatabiopsie weniger befallene Bereiche gefunden werden oder aber ein geringerer Gleason Score wurde festgestellt als vor der Behandlung. Ein niedriger Gleason Score steht für differenzierten Prostatakrebs, der nicht viel Wachstumspotential hat und dessen Zellen sich ähnlich dem normalen Prostatagewebe verhalten. Ein hoher Gleason Score steht für entdifferenzierte Zellen, die fast jegliche Ähnlichkeit zu Prostatazellen verloren haben und für eine schlechte Prognose stehen. Leider war die Teilnehmerzahl mit 44 Patienten recht niedrig und wahrscheinlich aus ethischen Gründen nicht placebokontrolliert (103).

Eine tägliche Dosis von 400 I.E. Vitamin D3 zusammen mit Calcium über 7 Jahre reduzierte weder das Risiko für Brustkrebs noch die Sterblichkeitsrate durch die Erkrankung. Die Studie wurde teilweise kritisiert, weil die eingesetzte Dosis zu gering war um eine erwünschte Blutkonzentration zwecks Chemoprävention zu erreichen (104). Den Teilnehmerinnen in der Placebogruppe war es sogar erlaubt Vitamin D bis zu 1000 I.E. täglich einzunehmen, was das Endergebnis durchaus stark beeinflussen konnte (105). Laut manchen Wissenschaftlern könnte es auch durchaus sein, dass postmenopausale Frauen weniger von einer Supplementierung profitieren, da Vitamin D eher die Entwicklung von Brusttumoren im Frühstadium bei prämenopausalen Frauen beeinflusst, jedoch mit dem Voranschreiten der Erkrankungen weniger Einfluss hat.

In einer weiteren doppelblind randomisierten Studie, die über 4 Jahre lief und bei der 1100 I.E. Vitamin D3 zusammen mit Calcium täglich von gesunden, postmenopausalen Frauen eingenommen wurden, sollte ursprünglich lediglich die Auswirkungen auf die Knochen betrachten. Die Forscher stellten jedoch einen drastischen Abfall des Krebsrisikos um 60-77%, vor allem sank das Risiko bei Frauen nach einem Jahr der Behandlung (106). Auch diese klinische Studie wurde kritisiert, die Frauen in der Placebogruppe hätten eine größere Krebsinzidenz gehabt, als sonst im Bevölkerungsdurchschnitt zu erwarten wäre. Ob die Ergebnisse durch die höhere Dosierung oder Fehler entstanden sind, ist schwer zu sagen und kann nur durch weitere Forschung ermittelt werden.

Herzkreislaufsystem

Vitamin D beeinflusst auf mehreren Ebenen die kardiovaskuläre Gesundheit. Epidemiologische Untersuchungen sehen einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D Mangel und einem erhöhten kardiovaskulären Risiko, geprägt durch Bluthochdruck, Gefäßverkalkung (Atherosklerose) und einer Häufung von Herzkranzgefäßerkrankungen und Infarkten (107-109). Manchmal ist es schwer in der Forschung die physische Aktivität und Bewegung im Freien und deren positiven Einfluss auf kardiovaskuläre Gesundheit von dem der Vitamin D Wirkung zu trennen.

Bluthochdruck

Eine niedrige 25OHD-Blutkonzentration ist assoziiert mit Bluthochdruck oder erhöhtem diastolischen Blutdruck (110111). Hypertensive Menschen mit einem Vitamin D Defizit haben zudem ein doppelt so hohes Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse, inklusive Herzinfarkt, Angina, dauerhaften Brustschmerzen und Herzversagen (112).

Patienten mit Bluthochdruck wurden in einer Studie 3 Monate lang regelmäßig mit einer Sonnenbank behandelt, das Ultraviolette Licht führte zu einer Normalisierung des Blutdrucks(113).

Vitamin D unterdrückt das  Renin-Angiotensin-Aldosteron (RAA) System. Der Botenstoff Renin führt zur Bildung von Angiotensin Ⅰ das zu  Angiotensin Ⅱ umgewandelt wird. Angiotensin Ⅱ hebt den Blutdruck an. Einerseits indem es die Blutgefäße zusammenzieht (Vasokonstriktion) und andererseits die Ausschüttung des Steroidhormons Aldosteron anregt, was in einer vermehrten Natrium- und Wasserspeicherung und damit in einem Blutdruckanstieg resultiert. Vitamin D unterdrückt die Produktion des Renins und reduziert dadurch die gesamte blutdruckerhöhende Signalkaskade (114).

Atherosklerose

Ein Vitamin D Defizit ist assoziiert mit erhöhter Steifigkeit und damit geringerer Elastizität von Blutgefäßen. Es verursacht zudem eine körperweite, leichte Entzündung, welche die Ablagerung von Immunzellen in den Blutgefäßwänden fördert (115). Der Mangel an Vitamin D resultiert in einer stärkeren Aktivität des bereits erwähnten RAA Systems und dadurch in einer beeinträchtigten Funktion der Blutgefäße, welche nicht mehr einwandfrei den Blutdruck regulieren können, wodurch die Bildung von Ablagerungen an den Gefäßen maßgeblich begünstigt wird.

Menschen mit einem geringen 25OHD-Spiegel haben niedrige HDL-Cholesterin Werte (116). Da dieses „gute“ Cholesterinprotein eine Ansammlung von Cholesterinplaques an den Gefäßen verhindert, ist dies denkbar ungünstig. Das aktive Calcitriol verhindert zudem die Bildung von gefährlichen Schaumzellen, Immunzellen/Fresszellen welche sich mit Cholesterin vollsaugen und an den Gefäßen absetzen (117).

Gewichtsreduktion

Es ist nicht klar ob ein Vitamin D Mangel die Fettleibigkeit fördert, oder ob die Fettleibigkeit zu einem Vitamin D Mangel führt, oder ob sich beide gegenseitig bedingen. Übergewichtige Menschen neigen eher zu einem Vitamin D Mangel, was durch die Speicherung in Fettzellen oder einen beschleunigten Abbau kommen könnte. Zudem sind Übergewichtige häufig weniger physisch aktiv und damit auch weniger dem Sonnenlicht ausgesetzt (118).

Übergewichtige oder Fettleibige bedürfen einer höheren Vitamin D Dosis um die gleichen Blutwerte zu erzielen wie schlanke Personen. Manche Wissenschaftler empfehlen in der medizinischen Fachliteratur daher eine 2-3 mal höhere Dosis bei fettleibigen Menschen und eine 1,5-mal höhere Dosierung bei Übergewichtigen um diese Differenz auszugleichen (119). Das Gewicht ist daher bei der Supplementierung von Vitamin D ein maßgeblicher Faktor, der den 25OHD-Spiegel prägt (120).

Die Wirkung von Vitamin D als Nahrungsergänzung zur Unterstützung der Gewichtsreduktion wurde in zwei klinischen, doppelblind placebokontrollierten Studien untersucht.

In einer der Studien wurden 1000 I.E. Vitamin D3 täglich über 12 Wochen von übergewichtigen und fettleibigen Frauen eingenommen. Diese nahmen -2,7 kg Körperfett ab, während in der Kontrollgruppe lediglich eine Körperfettreduktion um -0,47 kg festgestellt wurde. Das Körpergewicht änderte sich in dieser Zeit jedoch nicht, was auf eine Umverteilung des Gewichts hindeutet (121).

In der zweiten Studie nahmen Frauen mit Übergewicht 2000 I.E. Vitamin D3 täglich zusätzlich zu einer Diät und sportlicher Betätigung, während jene in der Placebogruppe kein Vitamin D3 bekamen, aber sonst alles gleich einhielten. Interessanterweise erzielten nur die Frauen eine zusätzliche Gewichtsreduktion mit der Vitamin D3 Supplementierung, wenn sie durch die Dosierung über das adäquate Blutlevel von 75 nmol/L kamen. Verglichen mit denjenigen, deren Blutkonzentration in einem insuffizienten oder Mangelbereich lag, nahmen sie -3,2 kg mehr Körpergewicht ab und reduzierten ihren Körperfettanteil um zusätzliche -2,1%. Sie reduzierten zudem deutlicher ihre Entzündungswerte (122).

Diabetes und Insulinresistenz

Der Vitamin D Rezeptor ist in allen Geweben zu finden, die an der Produktion von Insulin und an der Glucose Regulation beteiligt sind oder in Verbindung mit Diabetes Typ 1 und 2 stehen, darunter in den ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse, Muskel- und Fettgewebe, als auch Immunzellen (123124).

Der Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das Immunsystem zerstört werden. Der Typ 2 wird hauptsächlich durch den ungesunden Lebensstil, sprich ungesunde Ernährung und einen Mangel an körperlicher Betätigung verursacht, der mit der Zeit zu einer mangelhaften Insulinsensitivität (Insulinresistenz) führt. Das ausgeschüttete Insulin wirkt somit schwächer und es bedarf mehr davon um den Blutzucker zu senken, was auch die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit erschöpft. Der Diabetes Typ 2 kommt am häufigsten vor und macht über 95% der Diabetesfälle aus.

Die Wirkungsweise von Vitamin D bei Diabetes

Vitamin D könnte der Insulinresistenz entgegenwirken, indem es in der Leber die Produktion der antioxidativen Enzyme und die Glucoseaufnahme anregt. Beide Funktionen sind bei Diabetes beeinträchtigt (125).

Muskelzellen, die einer zu hohen Konzentration an freien Fettsäuren ausgesetzt werden, neigen dazu eine Insulinresistenz zu entwickeln, der in Experimenten durch die Zugabe des aktiven 1,25(OH)2D3  entgegengewirkt werden konnte. Der Anstieg des intramuskulären Calciums durch das Vitamin D regt den Einbau des Glucosetransporters GLUT4 an der Zelloberfläche ein. GLUT4 transportiert die Glucose aus dem Blutstrom in die Zelle hinein und wird durch Insulin stimuliert. Dieser Vorgang scheint durch Vitamin D unterstützt zu werden (126).

Stress in den ß-Zellen der Pankreas durch erhöhten Blutzucker und die daraus folgende Reduktion der Insulinproduktion  wurden in Zellkulturexperimenten durch die Zugabe des Calcitriol teilweise gemindert (127). Zudem führt das Vitamin D durch seine immunmodulierende Wirkung zu einer Toleranzentwicklung von Dendritischen und B-Immunzellen gegenüber körpereigenen Antigenen. Dies könnte der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Diabetes 1 vorbeugen, da das Immunsystem weniger dazu neigt eigenes Gewebe anzugreifen (128).

Klinische Studien

In einem randomisierten, placebokontrollierten Versuch nahmen fettleibige oder übergewichtige Teilnehmer mit vorhandenem Prädiabetes 4000 I.E. Vitamin D3 täglich zu sich. Nach 12 Wochen verbesserte sich deren Insulinsekretion und Insulinsensitivität (129).

In einer weiteren Studie verbesserte sich durch die gleiche Dosis über 6 Monate die Insulinsensitivität, aber nicht die Insulinsekretion, bei Frauen mit einer Insulinresistenz (130).

Eine Dosis von 7000 I.E. Vitamin D3 täglich verbesserte die Insulinwerte, die Insulinresistenz und den HOMA-IR Index (Verhältnis von Blutzucker zum Insulin im nüchternen Zustand) nach 8 Wochen bei Studienteilnehmern mit Diabetes 2 (131).  In einer vergleichbaren klinischen Studie konnten diese Ergebnisse nicht wiederholt werden mit einer geringeren monatlichen Dosis von 50.000 I.E Vitamin D3, die nicht täglich verabreicht wurden (132).

Eine umfangreiche Untersuchung mit über 10.000 Kleinkindern, von denen ein Teil täglich eine Dosis von 2.000 I.E. Vitamin D3 erhielt, zeigte ein verringertes Risiko für Diabetes 1 durch die Supplementierung (133).

Vitamin D scheint also durchaus einen Einfluss auf die Diabeteserkrankung zu nehmen, es ist lediglich nicht eindeutig in welchem Maß und Umständen dies geschieht.

Vitamin D bei Depressionen

Vitamin D und das Glückshormon Serotonin sind miteinander verwoben. Genetische Analysen zeigen, dass der Vitamin D Rezeptor die Herstellung des Enzyms Tryptophan Hydroxylase 2 (TPH2) positiv steuert. TPH2 wandelt innerhalb der Nervenzellen die Aminosäure Tryptophan in die Serotoninvorstufe 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) um. 5-HTP wird dann zu Serotonin verarbeitet, welches Glücksgefühle auslöst, Aggressionen mindert, entspannend wirkt und auch den Appetit kontrolliert (134).

Zudem reduziert Vitamin D die Aktivität des TPH1 Enzyms, das die gleiche Umwandlung von Tryptophan zu 5-HTP außerhalb des Gehirns, in anderen Geweben, bewerkstelligt. Dadurch liegt den Nervenzellen noch mehr von der Aminosäure Tryptophan vor (134).

Manche Forscher nehmen an, die Kombination aus einem Vitamin D Mangel und geringer Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren (EPA und DHA), beide typisch für bei Menschen in westlichen Ländern, würden die Entstehung von serotoninbezogenen Erkrankungen fördern (135).

Beobachtungsstudien

Forscher aus Finnland fanden einen Zusammenhang zwischen depressiven Erkrankungen und niedrigen 25OHD-Werten, so dass jene mit den höchsten Werten ein fast halbiertes Risiko hatten an Depressionen zu erkranken verglichen mit jenen mit niedrigen Werten (136).

Eine niedrige 25OHD Konzentration steht in Verbindung mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für depressive Symptome nach einer Schwangerschaft, wie die Daten von 796 Müttern aus Australien belegen (137).

Menschen, die einen Selbstmordversuch hinter sich hatten, weisen ein deutlich häufigeres Aufkommen von schwerem Vitamin D Mangel verglichen mit der Normalbevölkerung und depressiven Patienten, die allesamt selbst häufig einen Mangel aufweisen. Ganze 60% der Patienten mit einem Selbstmordversuch haben einen Vitamin D Mangel und erhöhte Entzündungswerte im Blut (137). Vitamin D kann entzündungslindernd wirken, wie bereits im Kapitel über die Auswirkungen auf das Immunsystems erklärt wurde.

Depressive Menschen könnten aber auch einfach weniger dazu neigen sich in der Natur aufzuhalten oder mehr zu unternehmen, was den Vitamin D Mangel verursachen könnte und den Einfluss des Vitamins auf depressive Symptome in Frage stellen. Dennoch sind einige Forscher der Meinung, dies sei nicht der Fall, da der Aufenthalt im Freien vergleichbar ähnlich zwischen den untersuchten Studienteilnehmern wäre (138).

Klinische Versuche

In einer Meta-Analyse von 7 klinischen Studie bei der Vitamin D3 verabreicht und depressive Symptome beobachtet wurden, kommen die Autoren zu einem unschlüssigen Ergebnis. Demnach soll Vitamin D3 bei gesunden Menschen, ohne eine deutliche Ausprägung einer klinisch signifikanten, depressiven Erkrankung  keine Wirkung zeigen (139).

Anders sieht es bei schwerer Depression aus, die zudem von einem Vitamin D Mangel begleitet wird. Hier erzielten Forscher in 2 voneinander unabhängigen klinischen Studien eine Besserung der Symptome durch die Gabe von Vitamin D3. Entweder mit einer Injektion von 300.000 I.E. pro Monat (10.000 I.E. Vitamin D3 am Tag) oder einer oralen Einnahme von 1.500 I.E. täglich (140141).

Vitamin D scheint also sowohl die Entstehung, als auch bereits vorhandene Depressionen zu beeinflussen, mehr klinische Studien stehen hierzu noch aus.

Gesundheit des Gehirns

Bei älteren Menschen scheint es einen Zusammenhang zwischen der sinkenden  25OHD Konzentration und der abnehmenden geistigen Leistung, sowie Demenz zu geben (142). Das Risiko für kognitiven Abfall scheint laut einer chinesischen Studie doppelt so hoch zu sein bei Senioren mit einem Vitamin D Mangel (143). In einer weiteren Untersuchung sehen polnische Forscher sogar ein 3-fach höheres Risiko für geminderte Gehirnleistung verbunden mit einem schlechteren Gleichgewichtssinn bei Senioren mit niedrigen Vitamin D Werten (144).

Hohe 25OHD Werte sind assoziiert mit einem um ungefähr -70% (Frauen) und -25% (Männer) geringeren Risiko für Demenz (145).

Ähnliche Verbindungen sind zwischen Parkinson und den Vitamin D Blutwerten zu sehen, da Menschen mit den höchsten Werten ein um 67% verringertes Risiko für Parkinson haben, verglichen mit denjenigen die an einem Mangel leiden (146). Menschen mit einer frühen Form von Parkinson haben wesentlich häufiger einen Vitamin D Mangel oder eine Insuffizienz  (147).

Vitamin D und Testosteron

Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem 25OHD-Level und der Testosteronkonzentration bei Männern (148). Dieser Zusammenhang ist linear, angefangen bei niedrigen Vitamin D Konzentrationen bis hin zum ausreichenden Spiegel von 75 nmol/L, was darauf hindeutet, dass darüber hinaus eine Steigerung der Vitamin D Dosis keine parallele Steigerung der Testosteronwerte mit sich bringt.

In einer placebokontrollierten Studie mit gesunden, übergewichtigen Männern, die bereits niedrige Vitamin D und Testosteronwerte aufwiesen, nahmen diese über ein Jahr Vitamin D3 in einer täglichen Dosis von 3.332 I.E. ein. Ihr Gesamttestosteron stieg um 20% und das freie Testosteron um 17% (149).

Zwei weitere Studien konnten die Forscher mit einer geringeren oder höheren Dosis (1.000-5.700 I.E.) keine Anregung der Testosteronwerte feststellen, selbst wenn ein Vitamin D Defizit vorlag und dieser ausgeglichen wurde (150151).

Schwangerschaft und Baby

Neugeborene erhalten in Deutschland täglich 400-500 I.E. Vitamin D3, häufig in Form von Vigantol® Öl oder Tabletten bis zu ihrem ersten Geburtstag. Die Einnahme der Präparate wird auch für das Folgejahr, insbesondere während der Winterzeit empfohlen um ein gesundes Knochenwachstum zu fördern und Rachitis vorzubeugen. Deutschland gehört damit zu den Ländern in Europa in denen die Vitamin D Versorgung von Babys ausreichend gewährleistet ist (152).

Anders sieht es in der Schwangerschaft aus, insbesondere wenn man das starke Aufkommen eines Defizits oder Insuffizienz in Deutschland bedenkt. Schwangerschaften werden zudem nicht immer geplant, so dass sich ein Defizit mit den ersten Schwangerschaftsmonaten überlappen kann.

Ein Vitamin D Defizit in der Schwangerschaft kann eventuell die Gesundheit des Kindes im frühen und späten Alter beeinflussen. Ein Defizit ist assoziiert mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Diabetes Typ 1 und häufigerem Vorkommen von Infektionen, Keuchatmung und atopischer Dermatitis beim Kind (153-155). Es ist umstritten, ob niedrige 25OHD Werte der Mutter mit einem geringeren Gewicht des Neugeborenen verbunden sind oder das Asthmarisiko erhöhen, da in der medizinischen Literatur widersprüchliche Ergebnisse vorliegen (155).

Studien mit Tieren zeigen zudem eine essentielle Rolle dieses Vitamins bei der frühen Entwicklung des Gehirns (156). Höhere 25OHD Werte in der Schwangerschaft stehen in Verbindung mit einem geringeren Aufkommen des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (157).

Diese Beobachtungs- und Assoziationsstudien sind jedoch kein klarer Anhaltspunkt um die Einnahme von Vitamin D3 bei Schwangeren uneingeschränkt zu empfehlen. Zumindest wird in Deutschland offiziell von vorschnellen Entscheidungen abgeraten, eine umfangreiche Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe steht noch aus.

Bedenkt man die tiefgehenden Implikationen dieses Vitamins in zahlreichen Aspekten der Gesundheit, stellt sich zumindest die Frage ob zumindest ein deutliches Vitamin D Defizit bei Schwangeren ausgeschlossen oder behoben werden sollte. Sprechen Sie diese Thematik mit Ihrem Arzt ab.

Vitamin D Dosierung

Wird Vitamin D3 als Präparat eingenommen, sollte die Dosierung den Umständen (Mangel oder Insuffizienz) entsprechend individuell angepasst werden. Angestrebt wird eine Blutkonzentration des 25OHD etwas über 75 nmol/L oder 30 ng/mL. Bluttests vor und in der Einnahmezeit ermöglichen eine exakte Anpassung der Dosis.

Eine Dosisempfehlung für jedermann gibt es nicht, lediglich Annäherungen. Menschen mit einem niedrigen 25OHD-Wert sprechen zwar besser auf die gleiche Dosis an, als jemand der bereits dem optimalen Wert näher ist, brauchen jedoch eine höhere Dosis um sich dem optimalen Wert anzunähern. Übergewichtige brauchen eine etwas höhere Dosis um das gleiche Level zu erreichen.

In den klinischen Studien erzielte eine Dosierung von 700 - 1000 I.E. täglich nur ungefähr bei 50% der Teilnehmer die erwünschten Blutwerte. Mit einer Dosis von 2.000 I.E. dagegen erreichten 93% der Teilnehmer das Optimum von 75 nmol/L (158). In einem sicheren Dosisbereich von 1.800-4.000 I.E. Vitamin D3 täglich gelang es bei den meisten Teilnehmern in einer Reihe von klinischen Studien den gewünschten Blutwert zu erzielen ohne gesundheitliche Risiken einzugehen (158).

Die US-amerikanische National Academy of Science schlägt bei einem Vitamin D Defizit eine hohe 8-wöchige Dosis von 7.000 Internationalen Einheiten täglich vor, mit einem wiederholten Bluttest nach der Behandlung (49).

Grundsätzlich kann man die folgende Dosisempfehlung geben:

  • Vitamin D3 kann laut der Literatur bei den meisten erwachsenen Menschen bis hin zu einer Dosis von 10.000 I.E. ohne toxische Erscheinungen gegeben werden (159). Diese oberste Grenze ist jedoch viel zu hoch und nicht als Einnahmerichtlinie gedacht. Neugeborene, Kinder und Jugendliche haben zudem eine deutlich geringere oberste Dosisgrenze.
  • Eine Dosis von 1000 I.E. reicht nur bei der Hälfte der Bevölkerung aus um optimale Werte zu erreichen. Wenn sie dunkle Haut haben oder sehr wenig Sonne abbekommen, wird diese Dosis wahrscheinlich nicht ausreichend sein.
  • Eine Dosis von 2000 I.E. täglich reicht bei fast allen Menschen aus, um einen adäquaten Vitamin D Level zu erzielen. Bei Bedarf und Bluttests, die trotz der Einnahme von Präparaten ein Defizit oder Insuffizienz aufzeigen, kann die Dosis bis auf 4.000 I.E. angepasst werden. Ideal ist eine Begleitung durch einen Arzt.
  • Eine höhere tägliche Einnahme als 4.000-5.000 I.E. ist im Regelfall absolut nicht notwendig und würde nur vollkommen unnötig Nebenwirkungen provozieren.

Denken Sie logisch mit. Falls Sie sehr wenig Sonnenlicht abbekommen, viel in Gebäuden arbeiten, einen Sommer mit wenig Sonne hinter sich haben, dunklere Haut haben oder die Haut stark bedecken, dann ist ihr Bedarf an Vitamin D3 größer vor allem während der Winterzeit.  Während der sonnigen Sommertage in denen Sie sich häufig in der Natur oder Freibad aufhalten ist Ihr Bedarf selbstverständlich nicht so hoch.

Vitamin K kombinieren mit Vitamin D?

Vitamin K wird inzwischen mit zum Vitamin D3 in manchen Präparaten angeboten. Häufig ist zu lesen, dies sei notwendig. Vitamin K und Vitamin D ergänzen sich tatsächlich und tragen zur Knochenbildung und Erhaltung der Knochen bei. Ein sehr wichtiges Protein, das Osteocalcin, wird durch das Vitamin D zwar vermehrt produziert, erst aber das Vitamin K führt zur Aktivierung dieses knochenbildenden Proteins (162).

Klinische Studien belegen eine höhere Wirksamkeit für die Erhaltung von Knochenmasse bei den Patienten, wenn beide Vitamine kombiniert werden (163). Der Hauptgrund wieso Anwender zusätzlich das Vitamin K supplementieren, ist eine befürchtete Gefäßverkalkung durch das Vitamin D. Dieser wirkt das Vitamin K entgegen (163). Es ist dennoch wichtig anzumerken, dass bei einer vernünftigen Vitamin D3 Dosierung eine Gefäßverkalkung keine zu befürchtende Nebenwirkung ist. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann das dennoch tun.

In der Tat ist ein Vitamin K2 Mangel schädlich für die Blutgefäße. Man kann sich Vitamin D als das Haupttor vorstelle, das Calcium in die Blutbahn schleust, während Vitamin K2 die Richtung des Calciums angibt. Ein sehr wichtiges Protein, das der Gefäßverkalkung entgegenwirkt ist das Vitamin K abhängige MGP. Die Aktivierung dieses Proteins durch das Vitamin K2 kann selbst bei bereits vorliegender Verkalkung helfen, wie in einer Studie mit Hämodialyse Patienten gezeigt wurde (164).

Die Vitamin K Dosierung ist dabei jeweils von der vorliegenden Vitamin K Form abhängig. Das Vitamin K2 (MK-4 und MK-7) hat hierbei die beste Bioverfügbarkeit. Das Vitamin K1 wird in der Regel mit 50 Mikrogramm täglich dosiert, MK-4 erfordert mindestens 1500 mcg täglich und die langkettigen Versionen MK-7, MK-8 und MK-9 werden mit 90 - 360 mcg täglich dosiert. Das häufigste Vitamin K2 Präparat auf dem Markt ist das MK-7 (Menaquinon-7).

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8 Erfahrungsberichte | Ø 4.9 von 5 Sterne

Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Toby am 02.03.2017 um 12:57 Uhr
Ich nehme schon seit vielen Monaten Vitamin D3 und kann einfach weiterhin nicht verstehen, dass die Ärzte so wenig über Vitamin D mit Patienten sprechen. Es gibt so viele Probleme bei denen der Auslöser ein Vitamin D Mangel ist. Bei mir war es so, dass ich sehr schlecht schlafen könnte, hatte deswegen keine Energie usw. Schon nach den ersten Wochen habe ich bemerkt, dass ich besser schlafe, ich fühle mich wohl und meine Energielosigkeit und Erschöpfung haben auch nachgelassen.
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Von Marcus am 15.02.2017 um 22:44 Uhr
Fühler mich fitter und habe das Gefühl dass ich nicht mehr so anfällig bin und dass mein Immunsystem gestärkt wurde. Bin schon immer Allergien und Asthma geplagt, es hat sich mit Vitamin D sehr gebessert. Die Laune wurde besser, bin komplett auf der Höhe und nach 6-7 Stunden am PC sind meine Augen auch nicht mehr so Müde, bin einfach geistig fitter. Was man immer bedenken muss, in Deutschland leiden die meisten unter Vitamin D Mangel und es ist schwer oder auch gar nicht in Nahrung zu finden es ist auch sehr wichtig für Kinder, für eine gesunde Entwicklung. Habe es auch mit meinem Arzt geprüft, er sieht es auch positiv und hat mir dazu geraten es weiter zu machen.
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Von Mixer am 25.02.2017 um 06:26 Uhr
Ich finde Vitamin D macht den großen Unterschied wenn es um Erkältungen geht. Bevor ich angefangen habe es regelmäßig zu nehmen war ich immer die erste, die es erwischte.
Von Virtu am 02.02.2017 um 22:51 Uhr
Arbeite sehr viel am PC und komme eigentlich selten an die frische Luft, als Grafik Designer ist es einfach so. Bin auch kein Fan von Sonne, Strand oder Schwimmbad, verbringe die meiste Zeit im Schatten. Ich fühlt mich die letzten 1-2 Jahre konstant einfach hundemüde, muss auch zugeben dass ich sehr viel gearbeitet habe, Morgens nach dem Aufstehen war es besonders Schlimm, nach dem Mittagessen genauso. Am Ende wurde es ganz schlimm, ich wurde immer launischer und einfach lustlos. Habe es mit den Kapseln einfach mal versucht, 2000 Einheiten Vitamin D3 täglich und habe schon nach 2 Wochen deutliche Besserung gespürt, Laune hob sich wieder und mir ging es spürbar besser. Wenn es kalt und nass ist, sollte man auch sowieso immer etwas für das Immunsystem tun, besonders, wenn jemand so anfällig ist wie ich. Jetzt sind gefühlt alle krank und am husten und mir geht es super, unglaublich dass mal etwas an mir vorbei geht und mich nicht gleich erwischt. Habe auch irgendwie einen neuen Antrieb bekommen, bin wieder kreativer, kann mich besser konzentrieren.
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Von Sandra am 20.02.2017 um 21:51 Uhr
Ich nehme Vitamin D Tropfen, weil sie schneller wirken. Hatte auch die typischen Symptome wie Müdigkeit, Energielosigkeit, Konzentrationsschwäche usw. Vitamin D ist sehr wichtig für den Körper, aber durch die Ernährung bekommt man kaum was, und ein Vitamin D Mangel kommt daher schnell zustande. Seitdem ich die Tropfen nehme fühle ich mich besser, insgesamt ist meine Erfahrung damit echt eine gute für meine Gesundheit. Nutze auch jede Gelegenheit raus zu gehen und an der frischen Luft zu sein, besonders wenn die Sonne strahlt. Schade nur das die Sonne nicht so oft strahlt, deswegen kommen die Vitamin D Tropfen gerade gut ☺
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Von Michael H am 29.03.2017 um 18:13 Uhr
Nachdem ich Vitamin D ein paar Tage getestet habe, da es mehrere meiner Familienmitglieder gekauft haben, entschied ich mich auch selber zum Kauf solcher Kapseln. Da sie zum einen hoch dosiert sind und ich sehr wenig Vitamin D natürlich in den Körper aufnehme, finde ich es eine gute Entscheidung. Weiterhin wollte ich meiner Müdigkeit entgegenwirken und meine Stimmung etwas verbessern. Von meinem Vater habe ich erfahren, dass besonders im Alter ab 65 Jahren es sehr wichtig ist, da der Körper selbst nicht mehr annähernd genug Vitamin D herstellen kann über die auf der Haut empfangenen Sonnenstrahlen. Da Vitamin D sehr wichtig zum Einlagern von Calcium ist und an vielen anderen Prozessen im Körper beteiligt ist unter anderem hilft es zur Vorbeugung von Diabetes. Habe es bei meinem Vater (Typ 2 Diabetes) gemerkt, der Blutzuckerspiegel war stabiler während der Einnahme. Bei meiner Großmutter gegen die Osteoporose (Knochenschwund) zum neu einlagern des Calciums ideal. Ich merke auch wirklich keine Nebenwirkungen durch die Einnahme. Unsere jetzt schon Langzeiterfahrung mit der Einnahme von Vitamin D, ist sehr positiv, es hält was es verspricht und ist empfehlenswert, da ich denke das in Deutschland der Großteil der Bevölkerung Vitamin D unterversorgt ist. Wenn man sich Gedanken über das Ergebnis macht, dann zahlt es sich sehr aus.
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Von Marko am 12.04.2017 um 07:55 Uhr
Ich bin an Tagen, wenn es trüb ist und die Sonne nicht scheint manchmal sehr schlecht gelaunt. Denke das der Körper nicht genügend Vitamin D über die Haut herstellen kann und all das natürlich auf die Laune schlägt. Vitamin D wirkt sich nicht nur auf meine Laune, sondern auch auf meine Knochen aus. Ich habe eine deutliche Stimmungsaufhellung bemerkt :-).
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Von Ulrike--77 am 15.03.2017 um 10:01 Uhr
Jeder von uns weiß, dass das meiste Vitamin D durch die Sonne in den Körper gelangt. Vitamin D ist ein Hormon, welches der Körper selbst bilden kann - jedoch nur unter Sonneneinstrahlung. Die meisten Menschen halten sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen auf, tragen Kleidung und benutzen aus Angst vor Hautkrebs Sonnencreme. Somit hat der Mensch kaum eine Chance, einen vernünftigen Vitamin D-Spiegel zu erhalten. Man geht davon aus, dass 80 % der Menschen in unseren Breitengraden an einem Vitamin D-Mangel leiden. Ich selber arbeite auch im Büro, somit bin ich sehr selten in der Sonne, von daher entschloss ich mich Vitamin D zu mir zu nehmen. Die Dosierung ist sehr ordentlich und derzeit kann ich mich wirklich über keine Nebenwirkungen klagen.
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Von Hanni am 06.03.2017 um 14:59 Uhr
Bei mir würde vor ein paar Monaten ein Vitamin D Mangel festgestellt. In dem ersten Monat nahm ich 2000 IE pro Tag, jetzt bin ich bei 1000 IE. Die Symptome wie Herzrasen und Müdigkeit haben schon nach 2-3 Wochen deutlich nachgelassen. Werde weiterhin Vitamin D3 nehmen.
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