Melatonin

Melatonin ist ein Botenstoff und Antioxidant. Das Schlafhormon Melatonin ist maßgeblich beteiligt an der Synchronisation des körperlichen 24h Circadianen Rhythmus, der Hormone, Körpertemperatur und Stoffwechsel tageszeitabhängig steuert. Das körpereigene Melatonin ist wichtig für einen gesunden Schlaf, erfolgreiche Tumorunterdrückung, funktionierende antioxidative Abwehr gegen freie Radikale, die Regulierung des Immunsystems und des Stoffwechsels. Melatonin wird von Anwendern gegen Jetlag, Schlafstörungen und zu Anti Aging Zwecken in Tabletten eingenommen. Lediglich die Wirkung gegen den Jet-Lag und zur Verkürzung der Einschlafdauer ist klinisch ausreichend beim Menschen belegt.

Zusammenfassung

Melatonin Wirkung Nebenwirkungen Dosierung Infografik.

Melatonin wird zum Abend hin von der Zirbeldrüse produziert und erreicht während der Nacht seine höchste Konzentration. Es fördert den Schlaf und synchronisiert die innere Uhr (Circadianer Rhythmus), die sonst primär vom aufgenommenen Licht geeicht wird.

Melatonin bei Schlafstörungen, Jetlag und und Schichtarbeit

Der Flug in eine andere Zeitzone bringt einen Jetlag mit sich, welcher genauso wie die nächtliche Schichtarbeit den Circadianen Rhythmus und den Schlafrhythmus durcheinanderbringen kann. Dies wirkt sich auf die korrekte Ausschüttung von Hormonen und den Stoffwechsel aus. Die Schichtarbeit wird daher in Verbindung mit erhöhter Gefahr für Krebs, Übergewicht, Diabetes und Herzkreislaufleiden gebracht. Melatonin Präparate werden daher genommen um Schlafstörungen (an denen 40% der Senioren leiden) oder einem Jetlag entgegenzuwirken.

In einer großen Meta-Analyse von 19 doppelblind, placebokontrollierten klinischen Studien (1700 Teilnehmer) fanden die Autoren, dass das Schlafhormon Melatonin in einer Dosis von 2-5 mg die Zeit zum Einschlafen verkürzte, die Schlafdauer minimal verlängerte und die Schlafqualität signifikant verbessern konnte bei Menschen, die an Schlafstörungen litten. Melatonin ist in dieser Hinsicht nicht immer so effizient wie stärkere Medikamente (Benzodiazapine), jedoch führt die Nutzung dieser Medikamente zu einem nicht erholsamen Schlaf (beeinträchtigter REM und Tiefschlaf), während dies bei Melatonin nicht der Fall ist.

6 von 7 qualitativen, placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studien sahen eine positive Wirkung von schnell freisetzenden Melatonin Tabletten bei der Behandlung von Jetlag Symptomen. Dabei war eine Dosis von 0,5 mg durchaus ausreichend und kaum schlechter als 5 mg Melatonin.

Antioxidant

Melatonin kann direkt freie Radikale abfangen, dabei wird es nach jedem Auftreffen zu weiteren antioxidativen Substanzen umgebaut. Dank dieser Kaskadenreaktion kann ein Melatonin Molekül bis zu 10 freie Radikal Moleküle unschädlich machen. Melatonin lagert sich mitunter in den Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen), wo es direkt vor Ort die Energieproduktion verbessert und reaktive Sauerstoffspezies (ROS) abfängt.

Melatonin aktiviert zusätzlich die körpereigene Produktion von einer ganzen Reihe an antioxidativen und entgiftenden Enzymen (SOD1, SOD2, GPx, Katalase) und reduziert dadurch Schäden und Stress seitens zellschädigender Substanzen.

In Krebszellen entfaltet Melatonin paradoxerweise eine pro-oxidative Wirkung und ruft Schäden durch freie Radikale hervor. Der Mechanismus hinter dieser Wirkung ist unbekannt.

Anti-Aging und Alterungsprozess

Die Melatoninproduktion nimmt mit dem Alter deutlich ab. Auch die Circadiane 24h Rhythmik ist im Alter gestört, was zahlreiche zeitabhängige Funktionen innerhalb der Zellen stören kann, darunter auch die Tumorabwehr und den Stoffwechsel. So haben alte Menschen einen gestörten Rhythmus der Körpertemperatur, der aber in einer Studie durch die Gabe von Melatonin wieder normalisiert werden könnte.

Obwohl klinische Studien zu diesem Thema fehlen, wissen wir, dass Melatonin an zahlreichen Prozessen beteiligt ist, die im Alterungsprozess eine wichtige Rolle spielen. Es fördert die Reparatur der erbguttragenden DNA, es aktiviert die Telomerase, das umgangssprachlich genannte „Unsterblichkeits-Enzym“ das dem altersbedingten Zerfall der Chromosomen entgegenwirkt und die vermehrte Zellteilung von Stammzellen ermöglicht. Melatonin reguliert zudem das Immunsystem, das bei alten Menschen oftmals proentzündlich eingestellt ist und steuert die Zellreinigung (Autophagie), welche für eine lange und gesunde Lebensspanne von hoher Bedeutung ist.

In Versuchen mit Tieren verlängerte Melatonin deren Lebensspanne. Humane Studien fehlen.

Wirkung bei Krebs

Zwei Meta-Analysen von über 10 randomisierten klinischen Studien, bei denen Melatonin zusätzlich zur Krebstherapie verabreicht wurde, sahen eine positive Wirkung. Die Remissionsrate (Rückbildung des Krebs) erhöhte sich durch die Melatonin Gabe zweifach von 17% auf 33%. Die Überlebensrate der Patienten innerhalb eines Jahres stieg von 28% auf 52%, das Sterberisiko sank in den Studien um insgesamt -34%. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie wurden deutlich gemindert.

Es ist noch unklar warum Melatonin onkostatisch wirkt und nicht gesunde Zellen schädigt. Melatonin ist jedoch kein Ersatz für eine Krebstherapie, noch ist im Menschen bewiesen, dass es die Entstehung von Krebs mindert.

Stoffwechsel, Übergewicht und Diabetes

Melatonin synchronisiert den Stoffwechsel zeitabhängig, so hemmt es nachts die Insulinausschüttung und reduziert die Insulinsensitivität, erhöht dafür die Fettfreisetzung aus Fettzellen. Tagsüber, wenn das Melatonin abfällt, steigt dann die Insulinausschüttung und die Fähigkeit Glucose aufzunehmen. Menschen mit geringeren Melatoninwerten haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2.

In Versuchen mit Tieren führt Melatonin insbesondere bei alten, aber auch in geringerem Maße bei jungen Tieren zur ausgeprägten Reduktion der Körperfettdepots. Forscher vermuten eine gesteigerte körperliche Aktivität und eine angeregte Thermogenese dahinter, einen auch bei Menschen vorhandenen Vorgang bei dem Kalorien zwecks Wärmeentstehung verbrannt werden.

Trotz einiger Hinweise fehlen klare Daten aus humanen Studien zu dieser Thematik. Lediglich bei Menschen, die mit Antipsychotika behandelt werden und durch diese an Körperfett zunahmen, verhinderte Melatonin in klinischen Studien die Gewichtszunahme.

Depressionen und Ängste

Ein vom Melatonin abgewandelter Wirkstoff, Agomelatin, wird als Medikament zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, obwohl Melatonin höchstens eine schwache Wirkung in diese Richtung entfaltet. Melatonin selbst scheint bei Angstzuständen vor und nach einer Operation hilfreich zu sein.

Immunsystem

Forscher spekulieren, dass Melatonin als eine Art Puffer des Immunsystems dient. Es wirkt sowohl proentzündlich, als auch antientzündlich, je nach Situation. Bei immununterdrückten Tieren stimulierte es in Studien das Immunsystem, bei einer übermäßigen Entzündungsreaktion, die zu Schäden führen könnte, wirkt es eher entzündungshemmend. Auf diese Weise scheint es ein Gleichgewicht zu erhalten.

Melatonin zeigte in Studien mit Tieren eine antibakterielle Wirkung, verstärkte die Immunantwort auf virale Infektionen und verbesserte deutlich die Wirkung von Impfungen. Humane Studien bleiben noch aus.

Reizdarmsyndrom

Melatonin kann laut klinischen Studien die Lebensqualität von Menschen mit dem Reizdarmsyndrom verbessern, Schmerzen und Schmerzempfindlichkeit im Bauchraum verringern und bei Verstopfungen im Zusammenhang mit dem Reizdarmsyndrom helfen.

Tinnitus

Melatonin kann eventuell eine Tinnitus Therapie unterstützen indem es die Schlafqualität verbessert und zur Reduktion der wahrgenommenen Geräusche beiträgt. Zusammen mit dem Medikament Sulpirid erzielte es eine bessere Wirkung als Sulpirid allein. Sulpirid wird in Deutschland nicht zu diesem Zweck eingesetzt, es ist aber denkbar, dass die Einnahme von Melatonin auch andere Therapien und Medikamente in ihrer Wirkung unterstützen könnte.

Dosierung und Nebenwirkungen

Bereits eine Dosierung mit 0,5 mg Melatonin erzielt Blutwerte, die denen von jungen Menschen ähneln. Dosierungen im Bereich von 2-5 mg erzielen Höchstwerte, die 10-fach oder 100-fach über denen von jungen Menschen liegen können. Zwecks Schlafstörungen und Jetlag ist eine Dosis zwischen 0,5-2 mg absolut ausreichend.

In Studien mit Krebspatienten wurden 10-20 mg täglich verabreicht.

Melatonin ist selbst bei sehr hohen Dosierungen ein nicht toxischer Wirkstoff. Die Einnahme darf nur nachts vor dem Schlafengehen erfolgen, da es sonst eine schädliche Wirkung auf den 24-h Rhythmus hätte und die Reaktionszeiten negativ beeinträchtigen würde.

Melatonin Wirksamkeit beim Menschen: Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA):

Melatonin trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei ab einer Dosis von 0,5 mg.
Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen, wenn mindestens 1 mg vor dem Einschlafen eingenommen wird.

Anwendung

Dosierung/Einnahme

Immer nur 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen einnehmen, niemals tagsüber.

0,5 mg gegen Jetlag

1 mg um die Einschlafzeit zu verkürzen.

Kombinieren mit Vitamin D, MagnesiumZink
Nicht einnehmen mit Desipramin und Fluoxetin, Melatonin kann die Wirkung von immununterdrückenden Wirkstoffen wie die der entzündungshemmenden Corticosteroide (Hydrocortison, Dexamethason) schwächen.
Nebenwirkungen Richtig angewendet sind keine bedeutenden Nebenwirkungen mit Melatonin zu erwarten. Dies ist aus zahlreichen klinischen Studien bekannt.
Vorsicht Nicht tagsüber anwenden, da Schlafhormon.
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Melatonin (5-methoxy-N-acetyltryptamin) ist ein Botenstoff und Antioxidant. Es wird aus der Aminosäure Tryptophan in der Zirbeldrüse produziert. Tryptophan wird zunächst zum Glückshormon Serotonin umgewandelt und dieses wiederum zu Melatonin (1). Neben der Zirbeldrüse wird es auch im Verdauungstrakt, Knochenmark, Immunzellen, Augen, Haut und anderen Gehirnregionen produziert (1). Die Zirbeldrüse ist jedoch für das im Blut zirkulierende und im Nervensystem befindliche Melatonin am bedeutendsten. Melatonin bindet hauptsächlich an die MT1 und MT2 Rezeptoren, kann aber seine Wirkung auch über die Bindung an andere Proteine oder direkt entfalten.

Der Lichtmangel zum Abend hin regt die Produktion und Freisetzung des Schlafhormons Melatonin aus der Zirbeldrüse an, während die Lichtwahrnehmung durch die Augen die Produktion hemmt (2). Die Aufnahme von Nahrung stimuliert die Melatonin Freisetzung im Verdauungstrakt, welcher 400mal mehr Melatonin produziert als die Zirbeldrüse. Die Melatoninkonzentration ist in diesem Gewebe  um das 10-100-fache über  dem der Blutkonzentration, trägt aber kaum zu dieser bei (3). Licht- und Nahrungsaufnahmezyklen funktionieren daher als Taktgeber für die innere Uhr des Organismus und aller Zellen. Eine erwachsene Person bildet täglich ungefähr 0,3 mg Melatonin (4).

Melatonin ist sowohl wasser- als auch fettlöslich (amphiphil) wodurch es problemlos in jedes Gewebe und Zellen eindringen kann. Dieses vielseitige Molekül reguliert den Schlaf und den zirkadianen Rhythmus, moduliert das menschliche Verhalten und Laune, funktioniert als Hormon, als schützender Antioxidant, reguliert den Blutdruck, Stoffwechsel und das Immunsystem, beeinflusst das Zellüberleben und Zelltod und wirkt an der Krebsabwehr mit (5-10).

Melatonin und der Circadiane Rhythmus

Der Circadiane Rhythmus ist kurz zusammengefasst eine 24-h Rhythmik im Körper von Tieren und Menschen, nach denen sich zahlreiche Körperfunktionen richten. Die Ausschüttung diverser Hormone, die schwankende Körpertemperatur, Stoffwechsel, Blutdruck und die Bereitschaft des Körpers Nahrung zu verdauen und aufzunehmen, richten sich nach dem Circadianen Rhythmus.

Das Tageslicht wird über spezielle Fotorezeptoren (Cryptochrome) im Auge wahrgenommen und über Nervenleitungen an den sogenannten Suprachiasmatischen Kern (SCN) im Gehirn weitergeleitet, der als der Taktgeber (Oszillator) der inneren Uhr gilt. Es steuert die oben genannten Funktionen, teilweise auch über die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen. Somit synchronisiert es einen Großteil der Zellen im Körper der Tageszeit entsprechend. In etwa 10% aller Gene werden von der Circadianen Uhr kontrolliert, was einen bedeutenden Anteil darstellt (11).

Interessanterweise bestehen in den verschiedenen Geweben teilweise unabhängige Zeitgeber, die unabhängig vom SCN geeicht sind. Diese peripheren, inneren Uhren wurden in der Niere, Nebennierenrinde, Herz, Blutgefäßen, im Fettgewebe und anderen Teilen des Körpers gefunden (12).

Eine korrekt funktionierende innere Uhr trägt zur Gesundheit, Wohlbefinden, guter kognitiver Leistung und Wachsamkeit bei, während Störungen des 24-h Rhythmus ein Risikofaktor für neurodegenerative Erkrankungen, Krebs, Depressionen und Schlafstörungen sind (13). Der moderne Mensch ist innerhalb von Städten auch nachtsüber dem Lichtsmog ausgesetzt, die Verbreitung von Smartphones und Tablets sorgt auch abends im Bett für eine Beleuchtung mit blauhaltigem Licht, das die Melatoninausschüttung hemmt und den SCN desynchronisiert. Die Schichtarbeit bei der die Arbeiter nachtsüber Licht ausgesetzt sind, ist stark assoziiert mit einem erhöhten Risiko für Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen (14-16).

Obwohl der Suprachiasmatische Kern die Melatoninausschüttung kontrolliert, haben die Nervenzellen innerhalb dieses Kerns Melatoninrezeptoren an ihrer Oberfläche. Melatonin kann also auch andersherum den SCN und somit den Circadianen Rhythmus beeinflussen. Melatonin synchronisiert zudem einige der genannten peripheren Zeitgeber und Zellen im Körper, es kann daher als ein chronobiologischer Botenstoff betrachtet werden, der die Information vom Tag-/Nachtrhythmus im Körper weiterleitet (12). Die Melatonin Ausschüttung fängt abends an und erreicht ihren Höhepunkt zwischen 2:00-4:00 h um zum Morgen hin wieder zu sinken (11).

Die orale Einnahme von Melatonin in Tablettenform und dessen vielfältige Wirkungsweisen auf gesundheitliche Faktoren wie die Insulinsensitivität, Blutdruck, Schlaf, Krebsrisiko, Depressionen und Immunsystem müssen daher stets unter dem Aspekt betrachtet werden, dass die innere Uhr durch Melatonin beeinflusst und teilweise neu „geeicht“ wird. Durch diesen einzigartigen Mechanismus bietet Melatonin eine neuartige Methode altbekannte Erkrankungen zu therapieren (17).

Ältere Menschen weisen beispielsweise eine zunehmende Störung des Circadianen Rhythmus auf, die sich auch in einem gestörten Körpertemperaturmuster über 24h äußern, das anders aussieht als bei jungen Menschen ist. Die Gabe von 1,5 mg Melatonin über zwei Wochen immer zur gleichen Zeit Abends synchronisierte bei älteren Menschen die Körpertemperaturschwankungen zu einem jungen Muster (18). Es stellt sich daher die Frage ob Melatonin auch andere Körperfunktionen korrigieren kann und somit zu mehr Gesundheit im Alter beitragen könnte. Diesen Aspekt behandeln wir weiter im Text unter „Anti Aging und Alterungsprozess“.

Melatonin bei Schlafstörungen und Jetlag

Epidemiologische Umfragen zeigen, dass bis zu 40% der über 65-jährigen Personen über Probleme beim Einschlafen oder Unterbrechungen des Schlafes klagen, während sich 12-25% über andauernde Insomnia beklagen (19). Insomnia, also Schlafstörungen, sind Zustände von mangelhaftem Schlaf oder Schlafqualität, mit deutlichen Einschlafproblemen und Müdigkeit beim morgendlichen Aufstehen. Schlafstörungen wirken sich daher auf die Lebensqualität, Wohlbefinden und Leistung aus.

Betroffene verwenden häufig diverse Benzodiazepine als Schlafmittel, die aber ein Suchtpotential mit sich bringen und nicht alle Aspekte des Schlafs verbessern. Zudem wirken sich Benzodiazepine negativ auf den Tiefschlaf und den REM Schlaf (REM=rapid eye movement, schnelle Augenbewegungen) aus. Dies wirkt sich nachteilig auf die Erholung des Körpers, Speicherung und Verarbeitung von Informationen aus, das Erlernen neuer Informationen wird beeinträchtigt (20).

Ein ideales Schlafmittel sollte bestenfalls alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • die Einschlaflatenz (Zeit bis zum Einschlafen) verkürzen
  • Schlafdauer verlängern
  • Schlafqualität (u.a. ausreichende Tiefschlafphasen) erhöhen

Melatonin bei Schlafstörungen

In einer Meta-Analyse von 2013 wurden die Ergebnisse von 19 doppelblind, placebokontrollierten klinischen Studien mit insgesamt 1683 Teilnehmern ausgewertet, in denen Melatonin an Patienten mit Schlafstörungen verabreicht wurde (21). Die am häufigsten eingesetzte Dosis bewegte sich bei 2-5 mg vor dem Schlafengehen.

Laut den Autoren reduzierte Melatonin die Zeit zwischen dem Zubettgehen und dem Einsetzen des Schlafs im Durchschnitt um 7-10 Minuten. In Studien in denen Melatonin über längere Zeiträume verabreicht wurde, fiel das Ergebnis etwas besser aus. Es fand also keine negative Gewöhnung, sondern vielmehr eine bessere Anpassung durch eine längere Gebrauchsdauer statt. Medikamente in Form von Benzodiazepinen brachten jedoch bessere Ergebnisse zustande, nämlich eine Verkürzung der Einschlafzeit um 10-19 Minuten, jedoch verbunden mit mehr potentiellen Nebenwirkungen (22).

Melatonin verlängerte die Schlafzeit lediglich leicht, im Durchschnitt um 8 Minuten. Längere Anwendungszeiten und eine höhere Dosis erzielten eine bessere Wirkung.

Die Schlafqualität wurde durch Melatonin laut der Meta-Analyse spürbar verbessert, ohne dass eine längere Anwendungsdauer oder eine höhere Dosis einen Unterschied ausmachten.

Ein Grund wieso Melatonin die Schlafdauer nur unwesentlich verlängerte, könnte in der Verabreichungsform liegen. Die meisten Melatonintabletten werden nach der Einnahme schnell verstoffwechselt, so dass nach 90 Minuten nichts mehr vom Wirkstoff übrigbleibt. Melatonin wird jedoch natürlicherweise über die fast gesamte Schlafzeit freigesetzt, wobei die Ausschüttung schwankt. Auf dieser Basis wurden Melatonin Tabletten entwickelt, die eine langsame Freisetzung gewährleisten sollen. Die Einnahme dieser Melatoninvariante verkürzte die Zeit bis zum Einschlafen besser als die kurzwirksame, nämlich um ungefähr 12-17 Minuten (2324). In einer Studie schnitt das langsam freisetzende Melatonin genauso gut ab wie der Wirkstoff Zopiclon in Bezug auf Einschlafzeit, Schlafdauer und Festigkeit des Schlafs (25).

Einsatz beim Jetlag

Langstreckenflüge in andere Zeitzonen verursachen kurzfristig Symptome wie Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und eine Minderung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Diese stellen sich nach einigen Tagen ein, während der Circadiane Rhythmus länger braucht um sich auf die neue Zeitzone anzupassen, demzufolge sind auch die Körpertemperatur und die Ausschüttung von Hormonen durcheinander und brauchen ein bis zwei Wochen für die Anpassung an die neue Zeitzone. Diese Erscheinungen fasst man unter dem Begriff Jetlag zusammen.

Insgesamt 7 qualitative, placebokontrollierte, randomisierte klinische Studien haben die Wirkung des Melatonin auf die Folgen des Jetlags untersucht (26). Die Forscher sahen dabei in 6 der 7 Studien eine positive Wirkung auf die Regulation des durch den Jetlag gestörten Schlafrhythmus (27-32).

Eine der Studien wurde mit 320 Teilnehmern durchgeführt, denen entweder 0,5 mg oder 5 mg Melatonin in schnell freisetzenden Tabletten oder 2 mg in einer langsam freisetzenden Variante gegeben wurde. Interessanterweise waren die schnellwirksamen Tabletten effizienter bei der Bekämpfung der Jetlag-Symptome, obwohl die langsame Freisetzung des Wirkstoffs bei üblichen Schlafstörungen effizienter zu sein scheint. Die 0,5 mg Dosis war fast genauso effizient wie die 5 mg wenn es um die Reduktion der Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit ging, jedoch verkürzte die hohe Dosis die Einschlafzeit und verbesserte die Schlafqualität deutlicher (28).

Melatonin bei krankheits- oder medikamentenverursachten Schlafstörungen

Kinder, die an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden, können auch Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. In 4 von 5 doppelblinden klinischen Studien nahmen Kinder vor dem Schlafengehen 3-6 mg Melatonin ein, welches die Einschlafzeit verringerte und das Einschlafen erleichterte. Leider wurden die betreffenden Studien mit einer eher begrenzten Anzahl an Teilnehmern durchgeführt, zeigen jedoch einen guten Trend auf (33).

Millionen Menschen in den Industriestaaten verwenden Betablocker (ß-Blocker) gegen Bluthochdruck. Diese Medikamente unterdrücken die nächtliche Melatoninausschüttung und verursachen Schlafstörungen. In einer doppelblind placebokontrollierten, klinischen Studie mit Patienten welche die Medikamente Atenolol oder Metoprolol regelmäßig einnahmen wurde Melatonin über 3 Wochen in einer Dosis von 2,5 mg vor dem Schlafengehen verabreicht. Die Therapie verbesserte die Schlafqualität der behandelten Teilnehmer und die Wirkung blieb sogar noch eine Zeitlang nach der Behandlung mit dem Melatonin bestehen (34).

Melatonin als Antioxidant


Melatonin kann jede Membran durchqueren und sich in bestimmten Zellen oder Zellbereichen einlagern. Die Melatonin Konzentration innerhalb der Zellkraftwerke (Mitochondrien) übersteigt bei weitem die Konzentration im Blut, das Gleiche gilt für die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit, die stark mit Melatonin angereichert ist (3536).

Mitochondrien gelten als einige der Hauptproduzenten von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), also reaktionsfreudigen, toxischen Substanzen, die bei der Zellatmung und Energieproduktion entstehen. Diese freien Radikale sind in gesundem Maße notwendig, da sie als Botenstoffe fungieren und an der Immunabwehr beteiligt sind. Sie können jedoch auch direkte Schäden an Zellbestandteilen wie DNA, Proteinen und Fettsäuren verursachen. Zu ROS werden mitunter das freie Radikal Superoxid, das Hydroxylradikal (·OH) und Wasserstoffperoxid (H2O2) gezählt.  Das Hydroxylradikal ist dabei von den aufgezählten das schädlichste freie Radikal, weil es sehr effizient mit Zellbestandteilen reagieren kann und zum Zelltod oder Krebsentstehung führen kann (37).

Direkte antioxidative Wirkung

Melatonin kann mit freien Radikalen reagieren und sie entschärfen. Dies geschieht durch den Transfer von Elektronen, Wasserstoffatomen oder durch eine direkte Verbindung des Melatonin Moleküls mit der reaktiven Substanz (38).

Neben Astaxanthin gehört Melatonin zu den effizientesten bekannten Radikalfängern. Dies liegt an der sogenannten Melatonin-Kaskadenreaktion beim Auftreffen auf die freien Radikale. Während klassische Antioxidantien wie Vitamin C oder Glutathion jeweils ein freies Radikal pro Molekül entgiften, kann ein einziges Melatoninmolekül ungefähr 10 freie Radikalmoleküle beseitigen (39). Melatonin reagiert nach dem Auftreffen auf freie Radikale und wird umgewandelt zum zyklischen 3-Hydroxymelatonin, dann zu N1-acetyl-N2-formyl-5-Methoxy Kynuramine (AMFK) und N-acetyl-5-methoxy-Kynurenamine (AMK) (40). Diese Abbauprodukte wirken als Radikalfänger, genauso wie deren Vorläufer Melatonin. Melatonin wird also durch Reaktionen mit freien Radikalen Stück für Stück zu anderen Radikalfängern abgebaut.

Melatonin kann das Hydroxylradikal direkt entgiften und dadurch Schäden an den Bestandteilen von Zellen mindern (41).

Indirekte antioxidative Wirkung

Melatonin aktiviert das Nrf2 Protein, einen wichtigen Hauptschalter der zellulären Abwehr von freien Radikalen und Giftstoffen (42). Die Gabe von Melatonin aktivierte somit in Tierversuchen die antioxidative Abwehr bestehend aus den Enzymen SOD1 (CuZnSOD),  SOD2 (MnSOD), Glutathionperoxidase (GPx), Katalase und Glutathione Reduktase (43-46). Diese Reihe an Enzymen beseitigt diverse freie Radikale und reaktive Substanzen, so dass deren gleichzeitige Aktivierung durch das Melatonin auf eine auf breiter Front hochregulierte Zellabwehr schließen lässt.

Melatonin regt die Bildung freier Radikale in Krebszellen an

Melatonin entfaltet in Krebszelllinien keine schützende Wirkung, sondern regt vielmehr die Produktion von freien Radikalen an und führt teilweise dadurch zum Zelltod. In Tumorzellen wirkt es also pro-oxidativ, somit ist die antioxidative Eigenschaft eher kontextabhängig. Die Gründe für dieses selektive Verhalten sind nicht bekannt (47).

Einsatz als Radikalfänger im klinischen Bereich

Kindern mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne (Muskelschwund) wurde in einer Studie abends eine hohe Melatonin Dosis von 60 mg verabreicht und morgens 10 mg, worauf sich deren durch die Krankheit bedingter hyperoxidativer Status verbesserte (48).

In einer weiteren klinischen Studie bekamen übergewichtige Menschen mit dem Metabolischen Syndrom Melatonin zwei Monate lang in einer Dosis von 5 mg/Tag. Die Forscher fanden nach der Behandlung eine Reduktion von Lipidperoxiden (durch reaktive Sauerstoffspezies geschädigte Fettsäuren) im Blut der Probanden und einen Anstieg des antioxidativen Enzyms Katalase (49).

Oxidativer Stress wird als ein zentraler Faktor bei der Entwicklung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) angesehen, die insbesondere Raucher entwickeln. In einer doppelblind placebokontrollierten Studie erhielt ein Teil der Patienten mit COPD drei Monate lang Melatonin in einer Dosis von 3 mg/Tag. Die Behandlung reduzierte den oxidativen Stress und linderte das Vorkommen von Atemnot, die Lungenfunktion verbesserte sich jedoch nicht (50)

Eine tägliche Dosis von 5 mg Melatonin über 90 Tage bei Patienten mit Multipler Sklerose reduzierte die reaktive Substanz Malondialdehyd (entsteht durch freie Radikale) im Blutserum und erhöhte das antioxidative Enzym Superoxiddismutase (SOD). Zudem führte es zu einer besseren Wertung der Lebensqualität der MS-Patienten, die parallel mit dem Medikament Mitoxantron behandelt wurden (51)Wichtig: Dennoch bleibt ungewiss ob Melatonin bei Multipler Sklerose eingesetzt werden sollte, da es das Immunsystem durchaus stimuliert.

Patienten mit Diabetes vom Typ 2 wiesen in einer Studie erhöhte Malondialdehyd Werte und eine verringerte antioxidative SOD-1 Aktivität auf. Diese wurden durch die Gabe von 5 mg/Tag Melatonin verbessert (52).

Anti Aging und Alterungsprozess

Melatonin ist aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften mehrfach mit dem Alterungsprozess verwoben und wurde bereits früh für Anti Aging Zwecke mit einem regelrechten Hype beworben. Dieser Hype war mit den damals noch spärlichen medizinischen Erkenntnissen unangebracht, während die inzwischen vorliegenden Studien durchaus eine wichtige Rolle dieses Hormons im Alterungsprozess beleuchten.

Die Melatonin Ausschüttung sinkt bei Menschen deutlich mit zunehmendem Alter, wobei bereits im Alter von 40 Jahren ein spürbarer Rückgang der Melatoninproduktion und ein gestörter Produktionsrhythmus feststellbar ist (5354). Ältere Menschen haben tagsüber höhere Melatonin Werte als junge Menschen, während sie nachtsüber nicht die gleichen Spitzenwerte (Peaks) erreichen. Menschen im mittleren Alter haben nur noch 60% der nächtlichen, jungen Höchstwerte (54).

Diese Störung in der Melatoninregulation findet ihren Ursprung in der gestörten Circadianen Rhythmik, die sowohl bei älteren Tieren und Menschen zu finden ist. Die innere Uhr gesteuert durch den Suprachiasmatischen Nukleus (SCN) kontrolliert einen bedeutenden Anteil der Gene, auch jener die einen bedeutenden Einfluss am Alterungsprozess einnehmen (55).

Mäuse deren Circadianer Rhythmus näher am Ideal des 24-Stunden Zyklus liegt, leben bis zu 20% länger als Artgenossen deren Rhythmus bedeutend kürzer oder länger ausfällt (56). In Studien mit Hamstern führte die Transplantation des SCN von jungen Hamstern in alte Tiere zu verlängerter Lebensspanne und Normalisierung der circadianen Rhythmik, die durch den Alterungsprozess beeinträchtigt war (57). Die Gabe von Melatonin an ältere Menschen synchronisierte und normalisierte die täglichen Schwankungen der Körpertemperatur auf das Niveau von Jüngeren (18). Es besteht also eventuell die Möglichkeit durch eine gezielte Behandlung mit Melatonin Einfluss auf einen gestörten Circadianen Rhythmus zu nehmen. Umfangreiche klinische Daten bleiben hierzu leider noch aus.

Folgende Aspekte des Alterungsprozesses werden durch den Circadianen Rhythmus und Melatonin beeinflusst:

  • Antioxidative Wirkung: Wie bereits erläutert wirkt Melatonin in zweifacher Weise gegen Schäden durch freie Radikale. Einerseits ist es selbst ein direktes, starkes Antioxidans und andererseits regt es die zelleigenen Abwehrmechanismen an (3942).

  • Immunsystem: Das Immunsystem wird durch den Alterungsprozess vielfältig beeinträchtigt. Einerseits steigen die Entzündungswerte systemweit an und andererseits sinkt die Fähigkeit Krankheitserregern oder Krebszellen entgegenzuwirken. Melatonin senkte in Versuchen bei alten Ratten das Level der entzündungsfördernden Botenstoffe (TNF-α, IL-1ß, IL-6) und regenerierte den alternden Thymus, ein Organ das mit dem Alter verkümmert und das essentiell wichtig ist für die Heranreifung von T-Zellen (5859). T-Zellen sind ein fundamentaler Bestandteil des adaptiven Immunsystems.

  • Funktionalität der Mitochondrien: Melatonin schützt Bestandteile der Mitochondrien vor Schäden durch freie Radikale und gewährleistet damit auch die Energieversorgung der Zellen (60). In schnell alternden Mäusen schützt es die Zellkraftwerke vor altersbedingter Dysfunktion (61).

  • Genomische Stabilität: Das Enzym Sirtuin-6 (Sirt6) ist an der Reparatur von Schäden an der DNA beteiligt. Die Überaktivität von Sirt6 verlängert bei Mäusen die Lebensspanne (62). Sirt6 wird von Proteinen (BMAL1 und CLOCK) des Circadianen Rhythmus gesteuert (63). Generell wird die Familie der Sirtuin Proteine mit einem verlangsamten Alterungsprozess und Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Melatonin regt die Aktivität einiger dieser Proteine an (64).

  • Telomerase Aktivität: Die DNA ist beim Menschen in 23 Chromosomenpaare aufgeteilt. Die Chromosomenendstücke enthalten eine sich wiederholende DNA Sequenz, die Telomere, welche mit jeder Zellteilung und Alterung immer kürzer werden.  Der Verlust der Telomere führt dann zum Zelltod. Die Telomere werden durch das Enzym Telomerase insbesondere in Stammzellen wieder verlängert, wodurch die Vergreisung (Seneszenz) der Zellen hinausgezögert wird und eine weitere Zellteilung ermöglicht wird. Die Aktivität der Telomerase ist daher auch mit dem Alterungsprozess und Zellvitalität verbunden (65). Die Telomerase wird durch den Circadianen Rhythmus gesteuert und in Studien an Tieren aktivierte Melatonin die Telomerase sowohl in alten als auch jungen Tieren (6667).

  • Nährstoffsensorik: Eine geringere Nahrungsaufnahme (Kalorienrestriktion) verlangsamt die Alterung und führt zu einer längeren Lebensspanne bei einer Reihe von Tierarten. Demzufolge ist die Nährstoffsensorik ein wichtiger Faktor im Alterungsprozess und wird auch von Melatonin beeinflusst (siehe weiter unten Melatonin und Stoffwechsel) (68).

  • Autophagie: Zellen verfügen über die Möglichkeit Teile der Zelle oder Zellmüll zu entsorgen und zu verdauen. Diese Reinigungsfunktion wird als Autophagie bezeichnet und Melatonin trägt dazu bei diese in einem gesunden Rahmen zu halten. So aktiviert Melatonin die Autophagie unter stressfreien Umständen und fördert die Vitalität der Zelle, während es unter starkem Stress eine übermäßige Autophagie reduziert um dem Zelltod vorzubeugen (68). Die Autophagie ist maßgeblich relevant für die Gesundheit des Körpers, wirkt alterstypischen Erkrankungen entgegen und ist ein wichtiger Bestandteil aller Interventionen, die zur Verlängerung der Lebensspanne führen (69).

Auswirkungen des Melatonins auf den Alterungsprozess in Tierstudien

Melatonin wurde in diversen Studien an schnell alternde Mäuse (SAMP8) verabreicht und dessen Wirkung auf den Alterungsprozess und begleitende Erkrankungen beobachtet. So verbesserte es die Funktionalität der Mitochondrien und erhöhte den ATP-Level (Energielieferant) in den Gehirnen und anderen Zellen der gealterten Mäuse und wirkte so einer Neurodegeneration entgegen, zudem erhöhte es die durchschnittliche Lebensspanne und die maximale Lebensspanne dieser Tiere (6170). Melatonin stimulierte in den Herzen dieser Tiere die Aktivität des Enzyms GSH Reduktase, welche für die Wiederherstellung des Antioxidans und entgiftend wirkenden Substanz Glutathion zuständig ist (71).

Ähnliche Effekte erzielte Melatonin bei normal alternden Tieren, bei denen es die durchschnittliche Lebensspanne von knapp 24 Monaten auf 28 Monate erhöhte und Aspekte ihrer Gesundheit im Alter länger auf einem jüngeren Niveau hielt, darunter auch das Immunsystem (72). Die Verabreichung von Melatonin an alternde männliche Ratten verlängerte ihre Lebensspanne und erhöhte die im Alter normalerweise sinkenden Testosteronwerte (73). Zudem führte es bei mittelalten Tieren zur Körperfettreduktion und stimulierte deren investigatives Verhalten ähnlich dem der jungen Tiere, sprich die älteren Ratten waren durch das Melatonin aufgeweckter (74).

Die Verpflanzung der Zirbeldrüse, die einen für das Nervensystem gewichtigen Anteil des Melatonin produziert, von jungen Mäusen in alte Tiere erhöhte deren Lebensspanne um 42%, während die Transplantation einer alten Zirbeldrüse in junge Mäuse deren Lebensspanne um -29% verkürzte (75).

Melatonin und Krebs

Melatonin ist ein Bestandteil des körpereigenen Krebsabwehrsystems.  Obwohl Melatonin in gesundem Gewebe zellschützende (zytoprotektive) Eigenschaften aufweist, verhält es sich aus noch ungeklärten Gründen anders in entarteten Krebszellen, nämlich zelltötend (zytotoxisch). Wegen diesem selektiven Verhalten wird Melatonin auch als „Smart Killer“ bezeichnet. Es verhindert über mehrere Mechanismen die Entstehung und das Voranschreiten von Tumoren:

  1. Melatonin beeinträchtigt die Zellvermehrung und ruft den Zelltod bei einer Reihe von Krebszellen hervor (onkostatische Wirkung). Dies geschieht über mehrere Mechanismen. Mitunter indem es die Reparaturmechanismen lähmt, für das Zellüberleben und Vitalität wichtige Signalwege (PI3K, AKT) blockiert oder tumorunterdrückende Signalwege aktiviert, die den Zelltod vorantreiben (P53, Caspasen) (1076).

  2. Melatonin wirkt chronobiotisch indem es die innere Uhr von Zellen reguliert. Eventuell kann es durch die Resynchronisierung von Krebszellen auch deren deregulierte Selbstzerstörungsmechanismen normalisieren (77).

  3. Melatonin verringert die Wahrscheinlichkeit für Metastasen. Dies geschieht indem es die Verankerung der Tumorzellen im Gewebe verstärkt und die Beweglichkeit der Krebszellen reduziert. Die Tumorzellen produzieren unter Einfluss von Melatonin weniger Metalloproteasen (78). Diese Proteine zersetzen sonst das umliegende Gewebe und erleichtern den Tumorzellen einen Ausbruch und Verbreitung.

  4. Melatonin verhindert die Bildung von Blutgefäßen (Angiogenese), die vom Krebsgewebe ausgehen und den Tumor mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen sollen. Dies geschieht indem es die Bildung von Proteinen (HIF-1α, VEGF) reduziert, die an der Angiogenese beteiligt sind (79).

Ist eine begleitende Behandlung von Krebspatienten mit Melatonin sinnvoll?

Eine Meta-Analyse von 10 randomisierten klinischen Studien mit 643 Patienten, bei denen zur Krebsbehandlung zusätzlich Melatonin verabreicht wurde, kam zu einem um -34% geringeren Sterberisiko im ersten Jahr bei zusätzlichem Einsatz von Melatonin (80).

Eine weitere Meta-Analyse von 8 randomisierten klinischen Versuchen mit insgesamt 761 Patienten ergab ähnliche Ergebnisse. Bei einer täglichen Dosis von 20 mg Melatonin oral zusätzlich zur Krebstherapie verdoppelte sich die komplette oder teilweise Remission von 17% auf 33%, als auch die Überlebensrate innerhalb von einem Jahr von 28% auf 52%. Die Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie wurden drastisch gelindert, so wurde der Mangel an Blutplättchen von fast 20% auf 2% bei den mit Melatonin behandelten Patienten gesenkt, neurotoxische Nebenwirkungen von 15% auf 2,5% und Müdigkeit von 49% auf 17% (81).

Vorläufige Studien mit Tieren zeigen, dass ein Melatonin Mangel und Licht während der Nacht die Behandlung mit dem Brustkrebsmedikament Tamoxifen oder einer Chemotherapie (Doxorubicin) beeinträchtigen können, während die parallele Gabe von Melatonin zu diesen Medikamenten Wirkung erhalten oder verstärken könnte (8283). Klinische Studien sollen folgen.

Andere Studien sahen keinen Vorteil in der zusätzlichen Supplementierung mit Melatonin. So bei Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkarzinom, bei denen kein Vorteil gegenüber der Behandlung mit der Chemotherapie allein registriert wurde (84).

Die Möglichkeit Melatonin zur Verbesserung der onkologischen Strahlentherapie anzuwenden wird diskutiert. Melatonin schützt gesunde Zellen vor dem Zelltod indem es freien Radikalen entgegenwirkt, während es die Strahlenschäden in Krebszellen verstärkt (85).

Zusammenhang zwischen Schichtarbeit, Melatoninmangel und Krebsinzidenz

Schichtarbeit, bei der alternierend auch nachts gearbeitet wird, steht in Verbindung mit einem erhöhten Aufkommen von Erkrankungen wie Krebs und Herzleiden, wobei eine geminderte Melatoninausschüttung daran beteiligt sein könnte.

Unter den Wissenschaftlern ist es derzeit umstritten, ob das Brustkrebsrisiko durch die Schichtarbeit erhöht wird. Die Meta-Analysen von Beobachtungsstudien widersprechen sich. Die einen sehen keine erhöhte Gefahr für eine Brustkrebserkrankung, andere sehen ein leicht erhöhtes Risiko das aber auf schlechten Studien basiert, während andere ein mit der Arbeitszeit bei Nacht proportional steigendes Risiko für Brustkrebs um fast 20% sehen (86-88). Einzelne Studien, wie eine mit dänischen Krankenschwestern sehen sogar eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs, wenn auch nachts gearbeitet wurde (89). Andere Studien wiederum sehen keinen Zusammenhang zwischen dem Melatoninspiegel und Brustkrebsaufkommen (90).

In einer epidemiologischen Studie mit Krankenschwestern wurde ein um 35% höheres Erkrankungsrisiko für Darmkrebs gefunden, wenn die Frauen mehrere Jahre mitunter in Nachtschichten gearbeitet haben (91).

Prostatakrebs kam laut einer Studie etwas häufiger (14% erhöhtes Risiko) bei Schichtarbeitern vor, während die Wahrscheinlichkeit für einen gefährlichen, hochgradigen Prostatakrebs um 40% gesteigert wurde (92).

Bei Rauchern erhöht die rotierende Schichtarbeit das Lungenkrebsrisiko um weitere 61% laut einer Beobachtungsstudie (93).

Melatonin, Übergewicht und Diabetes

Der menschliche Stoffwechsel wird bedeutend durch den 24h Rhythmus und die innere Uhr und damit auch durch das Melatonin gesteuert (9495).

Melatonin steuert den Stoffwechsel rhythmisch

Tagsüber in der Wachphase wird Nahrung aufgenommen, verdaut und gespeichert. Demzufolge ist diese Tagesphase verbunden mit einer hohen Insulinsensitivität und Glucosetoleranz, erhöhter Insulinsekretion, die in einer gesteigerte Glucoseaufnahme und Speicherung in Form von Glykogen resultiert. Die Leber blockiert die körpereigene Bildung von Zuckern (Gluconeogenese) und die Fettzellen speichern mehr Fettsäuren und setzen weniger Fett frei, das wichtige Fettzellenhormon Adiponektin wird freigesetzt (95).

In der Nacht dagegen folgt die Fastenphase, in der die gespeicherte Energie für die Zellerhaltungsprozesse verwendet wird. Die Insulinresistenz steigt an, die Glucose Vorräte werden durch die Glykogenolyse aufgespalten und die Fettzellen setzen Fettsäuren frei, während die Fettzellen vermehrt das Hormon Leptin freisetzen (95).

Melatonin führt in Tierstudien zur Körperfettreduktion

Die Entfernung der Zirbeldrüse und der damit einhergehende Melatoninmangel führen bei Tieren zum Übergewicht, wogegen eine tägliche Verabreichung eines Melatonin Präparats diesen Zustand komplett rückgängig macht (95). Selbst die Gabe von Melatonin an junge Tiere mit einer intakten Zirbeldrüse reduzierte langfristig deren Körpergewicht um -25% und die Größe der viszeralen Fettdepots um -50% (95). Die viszeralen Fettdepots befinden sich im Bauchraum um die Organe herum, eine starke Vergrößerung dieser Depots steht in Verbindung mit einer Insulinresistenz, Gefäßverkalkung und hohen Entzündungswerten (96). Diese fettreduzierende Melatonin Wirkung wurde nicht durch eine verringerte Nahrungsaufnahme erreicht.

In alten, fettleibigen Tieren reduzierte Melatonin signifikant das Körperfett und intraabdominale Fettreserven auf das Niveau von jungen Tieren. Die Reduktion des Körpergewichts war bereits nach 2 Wochen bemerkbar und verblieb solange das Melatonin verabreicht wurde. Es kam interessanterweise nicht zur Veränderung von Hormonen des Stoffwechsels wie der Schilddrüsenhormone T4 (Thyroxin) und T3 (Trijodthyronin), dafür sanken die nicht-nüchtern Insulinwerte und das Fettzellenhormon Leptin (749597).

Die Gewichtsreduktion wurde nicht durch eine appetitzügelnde Wirkung erreicht sondern vielmehr durch eine gesteigerte körperliche Aktivität und einen Anstieg der Kernkörpertemperatur (98). Insbesondere die letztere Wirkung ist sehr interessant. Das Braune Körperfett ist sowohl bei Nagern, als auch Menschen zu finden. Das Braune Fettgewebe ist der wichtigste Ort der Thermogenese, einer Wärmeentwicklung, bei der Kalorien verbrannt werden. Obwohl dieses Fett lediglich einige wenige Prozent des gesamten Körperfetts ausmacht, ist es sehr stoffwechselaktiv wodurch es viele Kalorien verbrennt und deutlich zum Grundumsatz beitragen kann (99). Daher wird gemutmaßt, dass ein Großteil der Melatonin Wirkung auf den Stoffwechsel über die Aktivierung des Braunen Fetts vermittelt wird (100). Tatsächlich führt Melatonin zu einer Umwandlung des üblichen weißen Fettgewebes zum Braunen Fett (101).

Ruft Melatonin bei Menschen auch eine Gewichtsreduktion hervor?

Klinische Studien zu dieser Thematik sind rar. In einer kleineren, doppelblind placebokontrollierten Studie wurden jeden Abend 8 mg Melatonin von den übergewichtigen Teilnehmern eingenommen, die zusätzlich am Metabolischen Syndrom litten. Auch wenn die Studiengröße nicht ausreichte um klare und signifikante Aussagen treffen zu können, führte die Behandlung mit Melatonin zu reduziertem Bauchumfang und Gewicht. Die erzielten Werte waren jedoch nur ein Trend und erreichten nicht statistische Signifikanz (102).

In einer Umfragestudie fanden Wissenschaftler heraus, dass Melatonin als Supplement eine weitere Gewichtszunahme bei übergewichtigen Frauen bremste (103). Postmenopausale Frauen, die an Übergewicht leiden, haben niedrigere Melatonin Werte. Je mehr Übergewicht desto weniger Melatonin, das konnten Wissenschaftler in einer Studie bei diesen Frauen nachweisen (104).

Bei Patienten, die mit Antipsychotika therapiert werden und als Folge dessen an Körperfett zunehmen, verhindert Melatonin die Gewichtszunahme. In einer Studie nahmen die Teilnehmer durch die Behandlung ihrer bipolaren Depressionen 2,7 kg Körperfett zu, wurden sie parallel mit Melatonin behandelt, belief sich die Zunahme auf lediglich 0,2 kg (105)

Diese Daten reichen leider nicht aus um derzeit verlässliche Informationen zur Gewichtsreduktion bei gesunden übergewichtigen Menschen durch Melatonin Supplemente geben zu können. Melatonin ist kein Fatburner per se und könnte zumindest bei einem gestörten Circadianen Rhythmus und begleitendem Übergewicht interessant sein.

Regulierung des Blutzuckers und Diabetes

Die medizinische Literatur zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Melatonin, dem Glucose-Stoffwechsel und Diabetes 2 (106). Die Gabe von Melatonin an Tiere hemmt die Insulinausschüttung und verhindert den mit dem Alter ansteigenden Insulinspiegel, der mit der Zeit auch zu einer erhöhten Insulinresistenz führen kann (107108). Insulin zeigt einen umgekehrten Rhythmus zum Melatonin, was auch sinnvoll ist, da tagsüber die meiste Nahrung aufgenommen wird. Die antioxidative Melatonin Wirkung schützt zudem die insulinproduzierenden ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse vor Stress und mindert so deren Abnutzung (109110).

Frauen, die einen niedrigen natürlichen Melatoninspiegel aufweisen, haben ein doppelt so hohes Risiko an Diabetes 2 zu erkranken als jene mit den höchsten Melatoninkonzentrationen (111). Eine weitere epidemiologische Studie sieht ein halbiertes Diabetesrisiko bei Frauen mit hohen Melatonin Werten (112). Laut genetischen Studien erkranken Menschen mit kleinen Mutationen (SNPs) in Genen für den Melatoninrezeptor wahrscheinlicher an einer ausgeprägten Insulinresistenz (113).

Obwohl Melatonin bei Versuchen mit Tieren einen positiven Effekt gegen Diabetes 2 erzielt, liegen keine humanen, klinischen Studien vor.

Psyche

Menschen mit Depressionen haben häufig eine Störung des Schlaf- und Wachrhythmus (114). Zudem weisen sie eine Beeinträchtigung biologischer oder verhaltenstypischer Parameter, die vom Circadianen Rhythmus gesteuert werden, wie Körpertemperatur, Blutdruck, Cortisol Sekretion, Immunantwort, Bewegungsaktivität und kognitiver Leistung (115).

Sowohl unipolar, als auch bipolar depressive Patienten zeigen insgesamt eine gedrosselte Melatonin Produktion und abnormale Melatonin Ausschüttungsmuster (116117). Zudem sind die Melatoninrezeptoren (MT1 und MT2) in einigen Bereichen des Gehirns dereguliert (118).

Eine Desynchronisierung des Circadianen Rhythmus führt wahrscheinlich zu neurobiologischen und mentalen Gesundheitsproblemen (119). Behandlungen, welche dieses System direkt ansprechen, wie die morgendliche Lichttherapie und Schlafentzug bringen rasche Besserungen von depressiven Symptomen, so dass die Vermutung naheliegt eine Resynchronisierung des Circadianen Rhythmus wäre der treibende Mechanismus hinter der Wirkung dieser Behandlungen  (120121)

In einer kleinen doppelblind placebokontrollierten Studie wurden jeden Abend 6 mg langsam freisetzendes Melatonin an Patienten mit schwerer Depression verabreicht. Die Forscher stellten lediglich einen nicht signifikanten Trend zur Besserung der Laune fest (122).

In einer weiteren qualitativen Studie nahmen Patientinnen 6 mg Melatonin täglich nach einer Brustkrebsoperation. Diese hatten ein 4-fach geringeres Risiko depressive Symptome zu entwickeln. Auf diese Weise trug Melatonin deutlich zur Lebensqualität dieser Frauen bei (123)

Ein vom Melatonin angewandeltes Medikament mit dem Namen Agomelatin wird bei Depressionen als Alternative zu den üblichen Medikamenten verabreicht. Es wirkt ähnlich dem Melatonin und bindet zusätzlich unterdrückend an die Serotonin 5HT2CRezeptoren, wodurch es eine antidepressive Wirkung entfaltet. Agomelatin ist häufig besser verträglich und bringt weniger Nebenwirkungen mit sich als vergleichbare Medikamente (124).

Melatonin kann die Begleiterscheinungen von Antipsychotika, wie die deutliche Gewichtszunahme, eindämmen. In mehreren doppelblind placebokontrollierten Studien reduzierte es signifikant die Zunahme an Körperfett hervorgerufen durch Medikamente wie Olanzapin. Die behandelten Patienten nahmen mehrere kg Körpergewicht weniger zu als die unbehandelten (125126).

Unruhe und Angstzustände

Die Auswertung von 12 klinischen Versuchen sieht Melatonin als wirksam gegen Ängste und Unruhe vor einer OP an, genauso wie das Medikament Midazolam. Ob die postoperativen Angstzustände genauso effizient durch Melatonin beeinflusst werden, ist dagegen nicht so klar, da sich die Studienergebnisse widersprechen, aber es existiert ein positiver Trend für eine Wirksamkeit (127).

Puffer des Immunsystems

Melatonin wirkt wahrscheinlich als eine Art Immun-Puffer, der in Stresssituationen die Zellen vor freien Radikalen und einer übermäßigen entzündlichen Reaktion beschützt, jedoch im normalen Zustand leicht den oxidativen Stress und die entzündliche Antwort fördert und damit eine rasche Reaktion des Immunsystems gegen Erreger ermöglicht. Es ist sowohl ein Immunstimulator, als auch ein Entzündungshemmer, je nach Situation (9).

Mäuse die in einer Studie unter einer Immununterdrückung litten, hatten geringe Konzentrationen der entzündungsfördernden Interleukine IL-1 und IL-6 im Blut. Melatonin konnte die Werte wieder normalisieren und dadurch der Immunsuppression entgegenwirken (128).

Auf der anderen Seite verhindert Melatonin bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse das Eindringen von Neutrophilen Immunzellen und löst die Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen aus. Dadurch wirkt es protektiv gegen eine akute Pankreatitis (129).

Melatonin bei bakterieller Infektion

Die Infektion mit Klebsiella  pneumoniae meningitis führt zu Schäden im Nervensystem, zum Absterben von Nervenzellen und löst einen Anstieg an aktivierten Immunzellen und entzündungsfördernden Botenstoffen im Gehirn aus. Versuche mit Ratten, denen hohe Dosen Melatonin verabreicht wurden, zeigten dass Melatonin neuroprotektiv wirkte und neurologische Schäden durch das Bakterium deutlich minderte (130). Humane Studien hierzu liegen jedoch nicht vor.

Menschen mit einer Tuberkuloseinfektion haben verringerte Melatoninwerte (131). In einer Untersuchung wurde Melatonin parallel zur einem Tuberkulosemedikament gegen den Erreger eingesetzt und verstärkte die antibakterielle Wirkung des Medikaments in vitro (Kulturschale) um das 3-fache (132).

In einer Laborstudie zeigte Melatonin eine antibakterielle Wirkung gegen multiresistente Keime in einer typischen Konzentration, die nach der Einnahme von Melatoninpräparaten erzielt wird (133).

Melatonin kann unter manchen Umständen die Folgen einer Blutvergiftung (Sepsis) abschwächen und wurde in einer kleinen Studie mit Neugeborenen mit Sepsis verabreicht, wo es die Überlebensrate steigerte (134135). Dennoch sind die vorliegenden Daten bei weitem nicht qualitativ genug und ausreichend um die Wirkung des Melatonins für eine solche lebensbedrohliche Kondition zu belegen.

Virale Infektionen

Ein Großteil der Forschung über die Auswirkungen des Melatonins auf virale Infektionen wurde mit Mäusen und dem Venezolanische Pferdeenzephalomyelitis Virus durchgeführt, der bei Pferden und Mäusen in der Regel tödlich endet.

In einer Studie starben nach der Infektion mit dem Virus 16% der Tiere, die mit der höchsten Melatonin Dosis behandelten wurden, während 100% der unbehandelten Tiere durch das Virus getötet wurden. Melatonin reduzierte die Konzentration des Virus im Gehirn und Blut. Tiere, die überlebt hatten, wiesen stark erhöhte IgM Antikörper gegen das Virus in ihrem Blut auf, was auf eine stärkere Immunreaktion gegen den Erreger schließen lässt (136). Ähnliche Ergebnisse erzielte eine weitere Studie in der Melatonin die Wirkung einer Impfung gegen das gleiche Virus deutlich verbesserte (137).

Respiratorische Synzytial-Viren verursachen bei Kleinkindern eine schwere Infektion der oberen und unteren Atemwege und ist häufig mit einer Bronchitis verbunden. Manche Mediziner vermuten, dass die Schäden an der Lunge eher durch eine Überreaktion des Immunsystems verursacht werden, als das sie direkt durch das Virus entstehen. In einem Versuch mit Mäusen reduzierte Melatonin die übermäßige entzündliche Immunantwort auf das Virus indem es den proinflammatorischen Botenstoff TNF-α unterdrückte. Zudem minimierte es Schäden am Lungengewebe durch die Beseitigung von freien Radikalen, deren Entstehung durch die Infektion stimuliert wurde (138).

Klinische Studien zu dem Thema wurden leider nicht gemacht, so dass keine Rückschlüsse auf die Wirkung beim Menschen gezogen werden können.

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (RDS) beinhaltet Symptome wie Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchraum, verstärkten Darmbewegungen und verändertem Stuhlgang. Klare organische Ursachen konnten bisher nicht festgestellt werden. In westlichen Ländern leiden 10-20% der Menschen an RDS (139).

Die Ausschüttung des Melatonins im Verdauungstrakt wird nicht durch den Tag- und Nachtrhythmus gesteuert, sondern durch die Aufnahme von Nahrung welche die Melatoninproduktion im Verdauungstrakt auslöst (140).

Melatonin hat folgende, natürliche Funktionen im Darmtrakt:

  • Die Beweglichkeit des Darmtrakts wird durch Melatonin gesteuert. Eine geringe Menge stimuliert die Darmmuskulatur und beschleunigt damit die Transitionszeit der verdauten Nahrung, während eine hohe Melatoninmenge den Durchfluss verlangsamt (141).

  • Melatonin wirkt im Darm antientzündlich und antioxidativ (142).

  • Es könnte das Schmerz und Druckempfinden im Bauchraum beeinflussen (140).


Forscher vermuten daher, dass Melatonin potentiell interessant im Einsatz gegen das Reizdarmsyndrom sein könnte, weil es die Bewegungen des Darmtrakts normalisieren und das Unwohlsein im Bauchraum verringern könnte. Zudem würde die schlaffördernde Wirkung gegen die Schlafstörungen von RDS-Patienten helfen und die beruhigende Eigenschaft des Melatonins könnte den die Erkrankung häufig begleitenden psychologischen Stress minimieren (140).

Es wurden erst einige wenige doppelblinde placebokontrollierte Studien mit Melatonin und Menschen mit dem Reizdarmsyndrom durchgeführt. In einer solchen Studie verbesserte es zwar nicht die Schlafqualität oder die psychologischen Aspekte, aber reduzierte die Bauchschmerzen und generell die Schmerzempfindlichkeit im Bauchraum (143). Bei RDS-Patienten und damit verbundener Verstopfung  half Melatonin in einer Studie der Hälfte der Teilnehmer gegen die Verstopfungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen nach 6 Monaten Behandlung (144).

Bei 44% der Teilnehmer einer RDS-Studie verbesserte sich die Lebensqualität durch die zusätzliche Einnahme von Melatonin, während nur 15% der Teilnehmer mit Placebo eine Besserung erfuhren (145). Die Einnahme von manchen Präbiotika, die bei RDS hilfreich sein können, führen zur vermehrten Bildung von Melatonin im Darm, was einen Zusammenhang darstellen könnte zwischen der Darmflora und Melatonin (146).

Tinnitus

Tinnitus ist die Wahrnehmung von Geräuschen in der Abwesenheit einer tatsächlichen externen akustischen Stimulation. Tinnitus kann sich je nach Schweregrad das psychische und physische Wohlbefinden beeinträchtigen und zu Schlafstörungen führen (147). Das wahrgenommene Geräusch kann dabei variabel sein, in einem oder beiden Ohren vorkommen, im Kopfbereich oder außerhalb des Körpers.

Verschiedene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel kamen in klinischen Studien zum Einsatz um den Tinnitus Einhalt zu gebieten, darunter Cortison, Antidepressiva, Benzodiazepine, Antioxidanten, Melatonin oder Ginkgo Biloba (148).

In einer randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studie bekamen Teilnehmer mit Tinnitus 3 mg Melatonin nachts für 30 Tage. Nach dieser Periode und einer 7-tägigen Pause bekamen die zuvor unbehandelten Patienten das Melatonin für 30 Tage und die zuvor Behandelten das Placebo (crossover). Die Ausmaße des Tinnitus wurden mit audiometrischer Messung analysiert und die Intensivität und Frequenz des Geräuschs vor der Behandlung festgestellt. Das Ausmaß der Behinderung durch den Tinnitus (Tinnitus Handicap Inventory, THI)wurde festgehalten.

Melatonin führte zur Besserung bei 47% der Teilnehmer mit Schlafstörungen durch den Tinnitus, während nur 20% in der Placebogruppe eine Linderung erfuhren. Melatonin half vor allem bei Patienten, die an beidseitigem Tinnitus litten verglichen mit denen, die einen unilateralen Tinnitus hatten. Am meisten profitierten vom Melatonin jene mit einer schweren Ausprägung der Erkrankung gepaart mit Schlafstörungen (149).

In einer weiteren qualitativen Studie bekamen die Teilnehmer mit Tinnitus entweder ein Placebo oder 3 mg Melatonin für 30 Tage. Das Melatonin führte dabei in zwei der drei medizinischen Tinnitus-Tests zu einer Besserung bei 57% der behandelten Teilnehmer gegenüber 25% durch das Placebo und auch zur besseren Schlafqualität durch den Wirkstoff  (150).

Andere Wissenschaftler gingen der Frage nach, ob die gleichzeitige Einnahme des Medikaments Sulpirid (Dopamin 2 Rezeptor Antagonist) mit Melatonin besser wirken würde als die konventionelle Therapie mit Sulpirid allein. Die Studienteilnehmer einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie gaben den Schweregrad des Tinnitus innerhalb einer Skala von 0-10 an. Der Durschnitt lag unbehandelt bei einem Wert von 7,7. Die Behandlung mit Sulpirid reduzierte die Belastung auf 6,3 Melatonin allein auf 6,5 und beide Wirkstoffe zusammen auf  einen Wert von 4,8 der Skala, was auch die deutlichste Reduktion des Tinnitus mit sich brachte (164).

Zusammengenommen scheint Melatonin eine Tinnitusbehandlung zu unterstützen, obwohl es weiterer klinischer Untersuchungen bedarf  (151).

Fruchtbarkeit

Melatonin wurde in einigen klinischen Versuchen eingesetzt um die Chancen einer Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung zu steigern. Die Studien sind jedoch von geringer Qualität und Methodik. Zusammengenommen in einer Meta-Analyse von 5 klinischen Studien sprechen die Daten von einer um 21% höheren Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft, wenn zur Fruchtbarkeitsbehandlung Melatonin verabreicht wurde. Die Autoren der Analyse können jedoch aufgrund der schwachen Datenlage zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch keine Empfehlung für die Verwendung des Präparats zu diesem Zweck aussprechen (152).

In einer Studie nahmen Männer mit beeinträchtigter Fruchtbarkeit 90 Tage lang 3 mg Melatonin ein. Daraufhin verbesserten sich die Spermienqualität (weniger oxidative Schäden an der DNA) und die antioxidative Kapazität in der Spermienflüssigkeit, was in einer erhöhten Anzahl von qualitativeren Embryos durch die künstliche Befruchtung resultierte (153).

Tipps zur natürlichen Stimulation des Melatonin

Die Melatoninausschüttung sinkt mit dem Alter, jedoch kann diese zumindest innerhalb der mit dem Alter möglichen Grenzen durch kleine Veränderungen im Lebensstil verbessert werden. Alternativ dazu steht Melatonin als Präparat in Tabletten zur Verfügung.

Steigern Sie durch folgende Tipps ihr eigenes Melatonin:

  1. Setzen Sie sich so früh wie möglich morgens dem Sonnenlicht aus, das synchronisiert Ihren Circadianen Rhythmus korrekt. Sonnenlicht fördert außerdem die Bildung des Vitamin D. Innerhalb von Gebäuden bekommen Menschen lediglich einen Bruchteil der Lichtintensität durch die Innenbeleuchtung  ab.

  2. Tun Sie genau das Gegenteil zum Abend hin. Ihr Körper fängt ungefähr (je nach Jahreszeit) gegen 21 Uhr mit der Produktion des Melatonins in der Zirbeldrüse an. Durch den Lichtsmog in Großstädten und dem Starren auf Bildschirme spät abends wird diese Produktion gehemmt. Insbesondere blauhaltiges Licht (Wellenlänge von 460–480 nm) hemmt die Melatoninproduktion. Verzichten Sie also ab 20-21 Uhr auf Bildschirme oder verwenden Sie bei Smartphones und Tablets Apps, welche das blaue Licht herausfiltern.

  3. Sorgen Sie für absolute Dunkelheit in Ihrem Schlafzimmer indem Sie dicke Vorhänge nutzen um das Licht von außen einzudämmen. Auch im Schlafzimmer selbst sollten Lichtquellen entfernt werden, LED-Lämpchen vom Ladegerät, Wecker oder Smartphone können bereits ausreichen um einen gesunden Schlaf zu stören. Alternative: Nutzen Sie eine Schlafmaske.

Dosierung von Melatonin Tabletten

Melatonin wird eher schlecht vom Darm aufgenommen, so dass die Einnahme in Tabletten in einer Absorption von ungefähr 15% der Dosis erfolgt (154). Erst mal im Blutkreislauf angekommen kann Melatonin jedoch sehr leicht von jedem Gewebe aufgenommen werden.

Ungefähr 50 Minuten nach der Einnahme eines schnell freisetzenden Präparats kommt es zum höchsten Konzentrationsanstieg (Spitzenplasmaspiegel) im Blut, während bereits nach 45 Minuten die eingenommene Dosis zur Hälfte abgebaut wurde (Halbwertszeit) (154). Melatonin wird also relativ schnell abgebaut.

Die Einnahme eines langsam freisetzenden Melatonin Präparats  resultiert in einer verzögerten Abgabe des Wirkstoffs, so dass erst nach 90 Minuten die Hälfte der Dosis vom Körper abgebaut wurde und erst nach knapp 170 Minuten der Wirkstoff die höchste Konzentration im Blut erreicht (154).

Zum Vergleich sind in der ersten Tabelle die typischen Melatonin Durchschnittswerte im Blut während der Nacht aufgeführt und können mit den Werten durch die Einnahme von Tabletten verglichen werden, die in der zweiten Tabelle aufgeführt sind (154155).

Alter Durchschnittliche, nächtliche Melatonin Werte
Neugeborenes in den ersten 6 Monaten 27 pg/ml     (0,12 nmol/L)
Kind im Alter von 1-3 Jahren 330 pg/ml     (1,43 nmol/L)
Jugendliche im Alter von 15-20 Jahren 60 pg/ml  (0,27 nmol/L)
Bei älteren Menschen ab 70 Jahren 29 pg/ml     (0,13 nmol/L)

Orale Melatonin Dosis Höchstwerte im Blut
0,3 mg Melatonin 170-250 pg/ml
2 mg Melatonin  2100-3500 pg/ml

5 mg langsam freisetzendes Melatonin

(hohe Werte werden über einen längeren Zeitraum gehalten) 
8700 pg/ml

Um sich den Werten eines jungen Menschen durch die Einnahme eines Präparats anzunähern, würde wahrscheinlich eine geringere Dosierung von 0,5-1 mg langsam freisetzendes Melatonin ausreichen. Die von den meisten Anwendern verwendete Dosis von 1-2 mg schnell freisetzendem Melatonin vor dem Schlafengehen erzielt kurzzeitig Werte, die 10 bis 100-fach höher sind als bei jungen Menschen. Dafür sinken die Werte aber nach 45-90 Minuten wieder deutlich, statt über die Nacht verteilt zu werden. Es bleibt fraglich ob diese Art der Dosierung sinnvoll ist.

Manche Forscher sprechen sich dennoch für eine geringe Dosis aus im Bereich von 0,3 bis maximal 1 oder 2 mg der schnell freisetzenden Melatonin Variante, da die langsam freisetzenden Tabletten ab einer gewissen Dosis auch bis in den frühen Morgen Melatonin freigeben und zu Müdigkeit führen könnten (156).

Eine maximal verlässliche Dosis Empfehlung basierend auf wissenschaftlichen Fakten kann daher nur schwer gegeben werden (156). Halten Sie die Dosierung niedriger, da bereits 0,5 mg Melatonin sowohl bei Schlafstörungen, als auch Jetlag eine gute Wirkung erzielten.

Melatonin Nebenwirkungen

Melatonin wurde in hunderten von klinischen Studien in einem Dosisbereich von 0,3 mg bis hin zu 300 mg eingesetzt ohne negative Folgen oder schwere Nebenwirkungen mit gesundheitlichen Folgen mit sich zu bringen (157).

Vorsicht: Melatonin darf nur vor dem Schlafengehen genommen werden. Die Einnahme tagsüber kann negative Folgen für den Circadianen Rhythmus haben und eine Desynchronisation der Inneren Uhr mit sich bringen. So konnte eine verschlechterte Glucosetoleranz und Insulinsensitivität nach morgendlicher Melatonin Einnahme gezeigt werden (158). Manche Anwender, vor allem in den USA pflegten zeitweise die Einnahme als Antioxidant tags- und nachtsüber. Dieses Einnahmemuster sollten Sie definitiv vermeiden. Melatonin ist ein chronobiologisches Hormon, falls Sie Antioxidanten tagsüber nehmen wollen, greifen Sie zu Astaxanthin. Eine Einnahme von Melatonin tagsüber führt zu Müdigkeit und beeinflusst Ihre Reaktionszeiten, die Nebenwirkungen treten 3-4 Stunden nach der Einnahme ein.

Wechselwirkungen

Antidepressiva: In einer Tierstudie blockierte Melatonin einen Teil der Wirkung der Antidepressiva Desipramin und Fluoxetin (159). Auf der anderen Seite führt die Einnahme von Fluoxetin zu geringeren Melatonin Werten. Es ist unklar ob es bei Menschen auch zu Wechselwirkungen kommt.

Antipsychotische Behandlung: Eine der Nebenwirkungen der antipsychotischen Medikamente sind ungewollte Bewegungen. In einer Studie reduzierte Melatonin diese spezifische Nebenwirkung deiner medikamentösen Behandlung der Schizophrenie (160).

Benzodiazepine: Melatonin und Triazolam zusammen genommen verbesserten die Schlafqualität in einer Studie. Melatonin könnte eventuell Menschen mit Schlafstörungen helfen von Medikamenten wie Benzodiazepinen wegzukommen, da diese mit einer Gewöhnung einhergehen (161).

Blutverdünnende Wirkstoffe: Melatonin kann zusammen mit blutverdünnenden Wirkstoffen wie Warfarin das Risiko einer Blutung erhöhen (161).

(Cortico-)Steroide und immunterdrückende Wirkstoffe: Nehmen Sie kein Melatonin zu sich, wenn sie immununterdrückende Wirkstoffe wie Corticosteroide (Hydrocortison, Dexamethason) nutzen, da Melatonin ihre Wirkung schwächen kann (161).

Medikamente zur Blutdruckanhebung: Melatonin kann den blutdruckerhöhenden Medikamenten Methoxamin und Clonidin entgegenwirken und diese weniger effizient machen (162).

Medikamente zur Blutdrucksenkung (Calciumkanalblocker, ß-Blocker): Diese Medikamente können die natürliche Melatonin Ausschüttung reduzieren (161).

Nicht-steroidale Entzündungshemmer: Medikamente wie Ibuprofen können die Melatoninkonzentration im Blut senken (161).

Interleukin-2: In einer Studie mit 80 Patienten führte Melatonin zusammen mit Interleukin-2 zu einer stärkeren Tumorregression und besseren Überlebensraten als Interleukin allein (163).

Tamoxifen: Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass eine Kombination aus Tamoxifen und Melatonin hilfreich bei Brustkrebs sein könnte, klinische Studien stehen noch aus (82).

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14 Erfahrungsberichte | Ø 4.6 von 5 Sterne

Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Albrecht am 02.11.2016 um 10:49 Uhr
Ich bin 59 Jahre alt. Melatonin hat meinen gestörten Schlafrhythmus zurecht gebogen. Ich musste etwas mit der Dosierung experimentieren, zwischen 0.5 und 2 mg. Bei 2 mg bin ich morgens eher noch etwas müde, 1 mg reichen meiner Erfahrung nach absolut für mich. Schlafe leichter ein und bin morgens fitter. Melatonin ist mir lieber als Schlaftabletten, dann noch die zahlreichen möglichen positiven Nebeneffekte, spricht alles für das Melatonin.
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Von Somnia am 07.03.2017 um 12:56 Uhr
Melatonin macht bei mir den Unterschied aus zwischen guter Schlafqualität und entspanntem Einschlafen und schlaflosen Nächten. 2 mg reichen mir ne halbe Stunde vorm Schlafengehen. Habe früher Zopiclon genommen und mich tagsüber wie ein Zombie gefühlt.
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Von Fee am 12.02.2017 um 10:11 Uhr
Ich leide seit Jahren unter massiven Schlafstörungen, habe zig Medikamente durch, die mir zwar halfen, zu schlafen, aber auch immense Nebenwirkungen mit sich brachten. Seit etwa 3 Monaten nehme ich Melatonin. Die einzige Nebenwirkung bei mir ist leichter Kopfschmerz am Morgen. Wohl auch ein Zeichen, das nächste Mal auf 2 mg zu gehen. Momentan habe ich pro Kapsel 3mg.
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Von Klara am 17.03.2017 um 21:08 Uhr
Melatonin wirkt bei mir gut, meine Erfahrung ist eine durchwegs gute, es sei denn man nimmt zu viel, dann fühlt man sich morgens müde. Schlafe besser durch und schalte Abends schneller ab. Wirkung spürt man nach ca 30 minuten.
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Von DerAlex am 21.02.2017 um 18:37 Uhr
Ich nutze Melatonin Tabletten schon 4 Jahre lang, gegen die Schlafstörungen aber auch gegen Migräne. Mir helfen sie auf jeden Fall etwas mehr als 6 Stunden erholsam zu schlafen, was früher für mich unmöglich war. Hab aber auch andere Veränderungen eingebracht, bessere Matratze, keine Lichtquellen im Schlafzimmer, keine Smartphones oder Wlan. Schlaflabor kann ich auch wärmstens empfehlen!
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Von Ramonchen am 16.02.2017 um 14:28 Uhr
Ein sehr gut recherchierter Artikel. Danke dafür. Seit ich mich erinnern kann habe ich Schlafstörungen. Seit meinem 19. Lebensjahr (bin 28) habe ich verschiedene Mittel und Medikamente ausprobiert und im Nachhinein dann immer wieder abgebrochen und wegen den Nebeneffekten auf weitere Einnahme verzichtet. Bin durch Recherche auf Melatonin gestoßen. Ich nehme ca. 2h vor dem Einschlafen eine Tablette mit 2 mg Melatonin. Mit der Dosierung kann ich sehr gut schlafen, meine Lebensqualität hat sehr enorm verbessert, fühle mich glücklicher und spüre auch weniger Stress. Habe aber festgestellt das ich die Dosierung runterfahren sollte, da ich morgens schwer auf die Beine gekommen bin und auch zwischendurch Albträume hatte. Ich sehe es nicht so schlimm und die positiven Punkte überwiegen eindeutig, zusätzliche negativen Nebeneffekte konnte ich nicht feststellen. Ich gehe etwas mit der Dosierung runter und versuche eventuell an der Zeit der Einnahme vor dem schlafen gehen zu drehen.
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Von Meike am 29.01.2017 um 08:33 Uhr
Ich leide an Schlafstörungen und habe in den letzten 10 Jahren diverse Medikamente ausprobiert. Bis jetzt hat mir nichts langfristig geholfen, die ausprobierten Medikamente hatten immer irgendwelche Nebenwirkungen, deswegen waren sie immer nur eine kurzfristige Lösung des Problems. Dann habe ich von Kollegen über Melatonin erfahren, und wollte es ausprobieren. Seit knapp 3 Monaten nehme ich Melatonin immer 1-2 Stunden vor dem Bett und es hilft mir endlich besser zu schlaffen. Der Schlaf ist sehr wichtig für die Gesundheit und die Lebensqualität die sich bei mir, seit dem ich Melatonin nehme, verbessert hat. Ich fühle mich nicht mehr erschöpft und bin auch besserer Laune.
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Von Jens am 21.01.2017 um 00:28 Uhr
Habe Probleme mit dem Einschlafen, immer komplettes Kopfkino, Melatonin hilf mir sehr gut schneller einzuschlafen, es dauert aber ein bisschen bis die Wirkung einsetzt, aus meiner Erfahrung mindestens eine halbe Stunde. Nehme nicht mehr als 1 mg, alles darüber macht mich müde am nächsten Tag. Nehme Melatonin auch nicht sehr regelmäßig, nur wenn ich das Gefühl habe nicht einschlafen zu können.
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Von Roland am 13.04.2017 um 16:14 Uhr
Ich nehme jeden Abend eine Kapsel. Zum einen ist mir aufgefallen, dass ich besser einschlafe, zum anderen auch, dass ich morgens ausgeruhter und fitter bin. Ich habe oft leichte Depressionen, gerade jetzt wo das Wetter so trüb ist und wo es so früh dunkel wird. Dank dieses Mittels aber geht es mir viel besser und selbst das graue Wetter kann mir nicht anhaben, mein Schlaf ist sehr ruhig.
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Von Nikolina am 12.04.2017 um 15:25 Uhr
Vor drei Jahren hatte ich einen schweren Unfall. Ich habe ca. ein halbes Jahr gebraucht bis es mir einigermaßen besserging. Dass was nach dem Unfall geblieben ist, waren ständige Angstzustände und sehr schlechter Schlaf. Anfangs dachte ich das ich sogar unter Depressionen leide, es war ein sehr schlimmes Gefühl und meine Ärztin meinte so viel es auch an meiner Psyche liegt, so viel hat es auch damit zu tun, dass der Körper einfach nicht von alleine abschalten kann und zur Ruhe kommt. Ich habe mich weiter erkundigt und beraten lassen und erfuhr dann mehr über Melatonin. Seit knapp 6 Monaten nehme ich es jede Nacht zu mir und nach all der Zeit kann ich aus eigener Erfahrung mit Spirulina sagen, dass ich wieder normal schlafe, keine Unruhe verspüre und morgens mich auch dadurch nicht schlapp fühle. Meine Angstzustände halten sich sehr gering, spüre sie auch fast nicht mehr. Bei Situationen bei denen ich früher Panikattacken hatte, bin ich jetzt viel entspannter und kann meine Angst kontrollieren Ich bin eine Sportlerin und sehr oft verreise ich mit meinem Verein, wenn es Mal auf längeren Touren mit dem Bus geht, kann ich endlich erholt bei der Fahrt einschlafen ohne das ich Stress verspüre. Es hat keine schlechten Wirkungen auf mich, ich fühle mich auch nicht schlapp am nächsten Tag, ich würde sagen eher das Gegenteil, bin entspannt und wieder lebensfreudiger geworden.
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Von Siessa am 28.03.2017 um 23:51 Uhr
Ich leide seit Jahren unter Durchschlafproblemen (häufiges Aufwachen, oft schweres Wiedereinschlafen, insgesamt zu wenig Schlaf). Ersteinschlafprobleme habe ich quasi nie, da ich abends immer totmüde bin. Schlafe nach kurzer Zeit ein und wache meist nach 90 min. erstmals wieder auf. Nun habe ich Melatonin bekommen (3mg), was zur Folge hat, dass ich gar nicht mehr einschlafe. Vom Kopf her bin ich zwar total müde, aber körperlich/nervlich bin ich total unruhig (setzt nach gut 30 min ein), in etwa so, als hätte ich Unmengen Koffein getrunken o.ä. Beim ersten Mal (von 3) hat sich auch die Atmung unangenehm verändert. Ich habe den Kreislauf in Verdacht, da das Mittel den Blutdruck senken soll.
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Von Cathleen am 23.03.2017 um 19:58 Uhr
Mein Freund hat mir zu Melatonin geraten. Er hat selber gesehen und gemerkt, dass ich jeden Abend sehr schlecht einschlafen kann. Morgens war ich fast immer schlecht gelaunt, nur am Wochenende hatte ich es geschafft genügend zu schlafen, es war sehr nervig. Ich nehme seit 2 Wochen immer 2 Kapseln abends ein. Konnte schon vor paar Tagen endlich gut einschlafen. Und genieße den ruhigen Schlaf. Bin heute mal nicht vor dem Erklingen des Weckers aufgewacht und fühle mich auch nicht mehr so genervt. Dazu kommt die andere positive Wirkung, trotz dem großen Stress auf der Arbeit, bleibe ich ruhiger und gelassener. Insgesamt bin ich ausgeglichener, als vor 10 Tagen. Ich hoffe, dass dieser Zustand weiterhin anhält.
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Von Daniel am 06.03.2017 um 12:29 Uhr
Ich habe Melatonin eine Zeit lang ausprobiert. Ich habe in den ersten Wochen 10 mg von dem Einschlafen eingenommen, danach ca. 8 Wochen 5 mg. In den ersten Wochen, bei einer Dosis von 10 mg vor dem Schlafengehen, kann ich bestätigen, dass recht kurz, vielleicht für 10-15 Minuten, kurzweilige Depressionen aufgetreten sind und eine gewisse Melancholie. Aber, nach dem Aufwachen hatte ich das Gefühl tief und gut geschlafen zu haben, meine Probleme beim Einschlafen sind auch weniger geworden, Melatonin funktionier jedenfalls gut als Schlaftablette In der zweiten Woche habe ich dann auf 5 mg umgestellt, beim Aufwachen habe ich eine leichte Desorientierung gespürt, der Schlaf war aber tief und fest und ich fühlte mich auch nach 5 Stunden schon gut ausgeschlafen. Was mir auch aufgefallen ist, meine Traumerinnerung ist spürbar angestiegen. Laut diversen Quellen wurden auch Sachen beschrieben wie stärkeren Haarwuchs, Verjüngung oder Verbesserung der Haut, kann ich nicht bestätigen, vielleicht ist sowas auch gar nicht möglich in diesem kurzen Zeitraum. Nach einige Wochen haben sich aber alle Nebenwirkungen komplett gelegt, vermutlich hat sich der Körper in der Zwischenzeit einfach daran gewöhnt. Melantonin ist sehr hilfreich als Schlaftablette für Menschen mit Schlafstörungen. Es biete sich auch für Mensche an die sehr emotional sind und zu übertriebenen Gefühlsäußerungen neigen und einfach mal etwas Abstand haben wollen. Depressive Menschen sollten kein Melatonin nehmen. Mir sind keine körperlichen Nebenwirkungen aufgefallen, deshalb meine ich, dass sich Melantomin besser als Schlaftablette eignet als herkömmliche Schlaftabletten. Die anfänglichen Depressionen tauchten bei mir nur bei Überdosierung auf.
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Von Maja am 24.01.2017 um 12:03 Uhr
Melatonin nutzen die meisten Leute bei Schlafstörungen, ich aber nicht aus diesem Grund. Mein Schlaf war schon immer gut, habe damit keine Probleme :) Kam aber zur der Info, dass Melatonin gut sein soll fürs Anti-Aging weil es ein extrem wichtiger Botenstoff ist, der mit dem Alter verloren geht. Denke das kann einfach nicht gut sein. Ich nehme es jetzt schon paar Monate, bin sehr gespannt auf die Wirkung. Bis jetzt habe ich nur bemerkt, dass ich mehr erholt aufwache und super gut schlafe.
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