Manuka Honig

Manuka Honig ist wegen seiner antibakteriellen Wirkung der am besten erforschte Honig. Durch den Wirkstoff Methylglyoxal und andere enthaltene Substanzen entfaltet Manuka Honig eine antibakterielle Wirkung auchgegen sonst resistente Keime. Ein Großteil der Studien wurde leider in vitro an bakteriellen Zellkulturen durchgeführt, die klinische Evidenz beim Menschen ist eher schwach und auf eine lokale Wirkung wie gegen kariesfördernde Bakterien im Mundraum beschränkt.

Zusammenfassung

Manuka Honig wird von Bienen aus Neuseeland und Australien produziert, dabei nehmen die Bienen Nektar aus der Manuka Pflanze (Leptospermum scoparium) auf.

Honig hat eine generell antimikrobielle Wirkung, die ihn vor dem Verderben schützt. Die meisten Honigsorten entfalten diese Wirkung durch eine hohe Osmolarität, einen niedrigen pH Wert, Wasserstoffperoxid und antibakterielle Proteine wie die Defensine. Manuka Honig dagegen enthält kaum Wasserstoffperoxid, sondern Methylglyoxal, eine reaktionsfreudige, antibakteriell wirksame Substanz, die auch natürlich im Körper vorkommt und in Übermaßen schädlich sein kann.

Antibakterieller Wirkungsgrad

Neben dem Methylglyoxal sind wahrscheinlich andere Wirkstoffe an der bakterioziden Wirkung von Manuka beteiligt, darunter Flavonoide und noch kaum erforschte Substanzen. Methylglyoxal trägt jedoch den größten Teil der Wirkung. Wirkstoffe aus dem Manuka Honig wirken je nach Mikroorganismus etwas anders, entfalten jedoch ihre antibakterielle Wirkung hauptsächlich durch:

  • die Störung der bakteriellen Kommunikation (Quorum Sensing)
  • durch die Zerstörung und Verhinderung von Biofilmen (Bakterien bilden eine schützende Matrix aus, die sie besiedeln)
  • Beeinträchtigung der bakteriellen Zellteilung,
  • Schäden an der Zellwandintegrität
  • Einschränkung der Beweglichkeit
  • verringerte Stressresistenz

Manuka Honig konnte in vitro sogar einige antibiotikaresistente Bakterien abtöten oder deren Sensitivität gegenüber Antibiotika erhöhen. Leider sind diese Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar.

Wirkung in klinischen Studien

Diese Eigenschaften hören sich zunächst beeindruckend an und sind es auch in Laborexperimenten in Kulturschalen. Erst klinische Studien geben aber einen Eindruck ob etwas eine Wirkung beim Menschen aufweist.

Hierbei sieht es eher mager für Manuka aus. Es ist schon mal kein Ersatz für ein herkömmliches Antibiotikum das systemisch wirkt, sprich in die Blutbahn übergeht und im gesamten Körper eine Wirkung entfaltet. Das können ein Honig und die darin enthaltenen Wirkstoffe nicht.

Wundheilung

Eine Meta-Analyse von klinischen Studien fand lediglich bei nicht schweren Verbrennungen der Epidermis und teilweise der Dermis eine bessere Effizienz (4-5 Tage schnellere Heilung) wenn Verbände mit Manuka Honig eingesetzt wurden, verglichen mit konventionellen Verbänden. Es liegt jedoch nicht genug Studienmaterial zur Verfügung um einzuschätzen ob die Manuka Behandlung zu mehr Infektionen und Nebenwirkungen führte. Die Wirksamkeit bei anderen Wunden ist umstritten, da widersprüchliche Ergebnisse vorliegen oder die Studien von geringer Qualität sind.

Auch bei der Behandlung von Geschwüren war der Einsatz von mit Manuka Honig getränkten Verbänden in einer umfangreichen klinischen Studie nicht effizienter als eine herkömmliche Wunden Behandlung, war teurer und brachte etwas mehr Nebenwirkungen mit sich.

Wunden und Brandwunden sollten stets von einem Arzt behandelt werden, von Selbstversuchen sollten Sie absehen. Der in der Medizin eingesetzte Manuka Honig (Medihoney) wird zudem speziell aufbereitet und keimfrei gemacht.

HelicobacterPylori

In einer kleinen klinischen Studie bewirkte Manuka Honig nichts gegen eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacterpylori, die Infektion blieb nach einer zweiwöchigen Behandlung bestehen.

Einsatz bei Sinusitis

Manche Anwender benutzen eine verdünnte Manuka Lösung zum Spülen der Nase. Leider gibt es nur wenige Einzelfallberichte bei denen Manuka hilfreich bei einer allergischen Sinusitis, also Nasenebenhöhlenentzündung war. Eine kleiner angelegte Studie von geringer Qualität ergab nur gemischte und schlechte Ergebnisse, nur wenige Anwender sprachen auf die Honigtherapie an.

Zahnhygiene

Im Bereich der Mundhygiene erzielte der Verzehr von Manuka einen Teilerfolg in kleinangelegten Studien, bei denen es bakterielle Biofilme und Karieserreger ähnlich der Mundspülung mit Chlorhexidin beseitigte. Im Mundraum kann der Honig seine Wirkung entfalten im Gegensatz zu anderen möglichen Bakterienherden im Körper.

Manuka Honig Wirksamkeit beim Menschen:Dieeuropäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht für Manuka Honig bisher in keinem Fall eine gesundheitlich oder physiologisch relevante Wirksamkeit beigesunden oder kranken Menschen als ausreichend durch klinische Forschung belegt an.

Anwendung

Dosierung/Einnahme Manuka Honig ist ein Lebensmittel. Der Verzehr könnte theoretisch die Bakterien im Mundraum reduzieren und bei Halsschmerzen lindernd wirken, nicht jedoch im Körper systematisch antibakteriell wirken. Herkömmlicher Manuka Honig ist nicht zur Wundbehandlung gedacht.
Kombinieren mit ZinkSpirulina
Nicht einnehmen mit -
Nebenwirkungen Manuka Honig mit einem UMF® von 20 verursachte bei einer Einnahme von 20 g/Tag keine Nebenwirkungen.
Vorsicht Es sind sehr viele gefälschte Produkte auf dem Markt. Wenden Sie Manuka Honig nicht ohne ärztliche Anleitung auf Wunden an, medizinischer Honig ist keimfrei im Gegensatz zu handelsüblichen Produkten.
Produktwahl Achten Sie auf den Unique Manuka Faktor UMF® und einen vertrauensvollen Händler, es sind sehr viele Fälschungen unterwegs.

Manuka Honig wird von Bienen aus Neuseeland und Australien produziert, indem sie hauptsächlich den Nektar von der Manuka Pflanze (Leptospermum scoparium) aufnehmen.

Antibakterielle Wirkung von Honig

Im Jahr 1999 wurde Honig(Medihoney) in Australien zur oberflächlichen, medizinischen Anwendung freigegeben, 2005 in Europa, jedoch als medizinische Einrichtung/Gebrauchsgegenstand, nicht aber als Arzneimittel.Durch die Behandlung mit Gammastrahlen wird der Medihonig keimfrei gemacht und wird von Dermasciences vertrieben(1). Honig hat generell, unabhängig von der Honigsorte eine antimikrobielle Wirkung, die den Honig vor dem Befall durch Bakterien und Pilze schützt. Teilweise beruht die antibakterielle Wirkung auf der hohen Osmolarität des Honigs. Da Honig eine sehr dichte Form des Zuckers darstellt und eine größere Anzahl gelöster Teilchen pro Volumeneinheit hat, bringt der Kontakt mit Bakterienzellen diese zum Aufplatzen, denn Honig wirkt auch hygroskopisch, also wasseranziehend. Honig hat dazu ein eher saures Milieu (pH 3,3-6), das für die meisten Mikroorganismen nicht leicht zu besiedeln ist (2).

Honig und damit auch der Manuka Honig, enthält antimikrobielle Proteine, die von den Bienen produziert werden, darunter Defensin-1 und Defensin-2 (3). Diese Proteine können mitunter die Bakterienwand durchlöchern und mit anderen Zellbestandteilen innerhalb der Bakterien interagieren und diese schädigen. Defensine wirken wahrscheinlich auch gegen Pilze und Viren (4).

Die meisten Honigsorten enthalten in hoher Konzentration das Enzym Glucose Oxidase, welches wiederum Wasserstoffperoxid (H2O2) produziert. Wasserstoffperoxid hat eine starke, konzentrationsabhängige Wirkung gegen Mikroorganismen. Die antibakterielle Wirkung von üblichem Honig beruht daher mitunter ziemlich auf der Wasserstoffperoxid Konzentration.

Manuka Honig enthält dagegen nur geringfügig Wasserstoffperoxid, weshalb auch stets von einer Wasserstoffperoxid-unabhängigen, antibakteriellen Wirkung im Zusammenhang mit Manuka gesprochen wird (5).

Antibakterielle Wirkstoffe im Manuka Honig

Wenn Manuka Honig eher wenig Wasserstoffperoxid enthält, stellt sich daher die Frage: Wie wirkt Manuka Honig dann antibakteriell? Manuka Honig enthält eine sehr hohe Konzentration der antimikrobiellen Substanz Methylglyoxal. Diese bewegt einem Bereich von zu 828 mg/kg im Gegensatz zu ungefähr 24 mg/kg in anderen herkömmlichen Honigsorten (5, 6). Manuka Honig enthält also 40-mal mehr Methylglyoxal als andere Honigsorten.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Nektar von Manuka PflanzenDihydroxyaceton enthält, welches dannwährend der Honigproduktion zu Methylglyoxal umgewandelt wird (7).

Methylglyoxal ist eine reaktive, antimikrobielle Substanz, die auch im menschlichen Körper als Nebenprodukte der Glykolyse (Zuckerabbau) entsteht. Diabetiker kämpfen oft mit hohen Methylglyoxal-Werten. In Übermaßen kann die Reaktion von Methylglyoxal mit körpereigenen Proteinen und Zellbestandteilen zur Entstehung von sogenannten Glykationsprodukten (AdvancedGlycationEndproduct, AGE) führen, also zu einer Schädigung. Dies scheint aber bei der im Manuka Honig vorhandenen Konzentration nicht der Fall zu sein(8). Methylglyoxal hemmt das Enzym Glucose Oxidase im Honig und verhindert dadurch auch die Akkumulierung von Wasserstoffperoxid im Manuka Honig (9)Die Manuka Pflanze wächst auf Neuseeland und ist die Quelle des Manuka Honig.

Die Anreicherung eines herkömmlichen Honigs mit Methylglyoxal führt zu einer ähnlichen antibakteriellen Wirkung und Zersetzung des Biofilms wie beim Manukahonig. Methylglyoxal allein ist jedoch nicht so wirksam wie zusammen mit dem Honig, denn dann hat es eine um 200% stärkere Wirkung bzw. es ist nur 50% der MGO-Dosis notwendig um die gleiche bakterizide Wirkung zu erzielen(10).

Methylglyoxal tötet den methicilinresistenten Staphylococcus bei einer Konzentration von 0,08 – 0,3 mg/ml. Gegen Biofilme, also einen hartnäckigen Zusammenschluss von Bakterien sind höhere Dosierungen nötig, bis zu 3,6 mg/ml (11). 10 g qualitativen Manuka Honig enthalten 8 mg Methylglyoxal.

Methylglyoxal ist wahrscheinlich nicht der einzige antibakterielle Wirkstoff im Manuka Honig

Es stellt sich die Frage ob Methylglyoxal allein die antibiotische Wirkung vermittelt? Dem ist wahrscheinlich nicht so. Obwohl Manuka Honig zusammen mit dem Antibiotikum Rifampacin synergistisch gegen einen antibiotikaresistenten Bakterienstamm wirkte, konnte die Kombination aus Methylglyoxal und Rifampacin nicht das gleiche Ergebnis erzielen, was darauf hindeutet, dass weitere antibakterielle Substanzen im Manuka Honig vorhanden sind (12). Methylglyoxal braucht andere Komponenten aus dem Manuka Honig um beispielsweise einen durch S. aureus entstandenen Biofilm zu bekämpfen (13)

In einer weiteren Laborstudie fanden die Forscher, dass die mit Manuka Honig behandelten Bakterien teilweise während der Zellteilung gestoppt wurden und dadurch eine abnormale Vergrößerung aufwiesen, etwas was laut den Forschern wahrscheinlich auf mindestens eine weitere antibakterielle Substanz im Honig und nicht auf das Methylglyoxal zurückzuführen ist (14). Eine kürzlich durchgeführte Magnetresonanzanalyse (NMR) fand mehrere Wirkstoffe im Manuka Honig mit einer potentiell antibiotischen Wirkung (15).

Polyphenole und Flavanoide, Naturstoffe pflanzlichen Ursprungs, sind auch im Honig enthalten. Je mehr Flavanoide und Polyphenole eine Honigsorte enthält, desto stärker scheint die mikrobizide Wirkung zu sein (16). Eine Analyse ergab, dass verschiedene Manuka Honig Produkte im Durchschnitt 1,16 mg Flavonoide und 90 mgdes Polyphenols Gallussäure enthalten. Zum Vergleich enthält Lavendelhonig nur 10 mg Gallussäure pro 100 g(17). Die am meisten vorkommenden Flavonoide im Manuka Honig sind Pinobanksin, Pinocembrin, Luteolin und Chrysin(18). Flavonoide greifen in den Stoffwechsel der Bakterien ein, interagieren mit der bakteriellen Membran und hemmen die DNA-Gyrase, ein Enzym das die Bakterien für die Vervielfältigung ihrer DNA und Vermehrung brauchen (19).Verglichen mit dem Methylglyoxal nehmen die Flavonoide aber eine eher untergeordnete Rolle bei der antimikrobiellen Wirkung des Manuka Honigs ein.

Antibakterielles Spektrum

Die im Manuka Honig enthaltenen Wirkstoffe beeinträchtigen die Vitalität und Virulenz von Bakterien auf diversen Wegen, diese unterscheiden sich je nach Bakterienart:

  1. Beeinträchtigung der Zellteilung von Bakterien: In Versuchen mit Staphylococcus aureus reduzierte Manuka Honig die Produktion des bakteriellen Proteins Autolysin, das bei der Zellteilung den Schnitt zwischen den neu entstehenden Zellen macht und diese voneinander trennt (14).

  2. Wirkstoffe aus dem Manuka Honig stören das Quorum Sensing: Bereits niedrige Konzentrationen, die weit unter der notwendigen bakteriziden Mindestdosis liegen, stören die Kommunikation zwischen methicilinresistenten S. aureus Bakterien. Das Quorum Sensing trägt zur Aggressivität/Virulenz eines Erregers bei(20). Im Bienenwachs (Propolis) aus Manuka Pflanzen wurde die Substanz Isoprenyl-Caffeinat relativ hoch konzentriert gefunden,diese stört das Quorum Sensing(21).

  3. Manuka Honig verhindert die Anhaftung von Keimen und Bildung einer schwer zu durchdringenden Matrix (Biofilm): In einer in vitro Studie verhinderte der Honig aus demLeptospermum scoparium das Anhaften von drei typischen Wundbakterien (Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa und Streptococcus pyogenes)  an menschliche Hautzellen (Keratinozyten) und die Ausbildung eines Biofilms durch die Erreger(22).

  4. Verringerte Stressresistenz: Bei methicilinresistenten Keimen verringerte Manuka Honig die Menge des StressproteinsUspA, das eine schützende Wirkung auf die Erreger hat(23).

  5. Schäden an der Zellwand: Im P. aeruginosa führte Manuka Honig zur geminderten Produktion des OprF Proteins, einem Membranprotein, das für die integrale Stabilität der Zellwand zuständig ist. Das resultierte in zahlreichen kleinen Bläschen an der Oberfläche des Bakteriums(24).

  6. Einschränkung der Bewegungsfähigkeit: Im P. aeroginosa reduzierte Manuka Honig die Expression der Gene, die für die Herstellung der Flagelle (Fortbewegungsfortsatz) notwendig sind und reduzierte damit ihre Mobilität (25).

 

Elektronenmikroskopische Aufnahmen nach einer mehrstündigen Behandlung mit Manuka Honig zeigten den Verlust der Zellintegrität und Veränderungen an der Zelloberfläche und Zellform des Pseudomonas Erregers. Die Geschwindigkeit mit der das Absterben des Bakteriums geschah, spricht eher für einen bakteriziden, also bakterienabtötenden als für einen bakteriostatischen Effekt, bei dem lediglich die Vermehrung der Bakterien gehemmt wird(26). Die minimale wachstumshemmende Konzentration lag bei P. aeruginosa 9,5%, während die minimale bakterizide Dosis bei 12% lag, also sehr nah beieinander.

In einem in vitro Test mit verschiedenen gastrointestinalen Erregern brauchte eine 20% Lösung eines Manuka Honigs mit einem Qualitätsfaktor von UTF-16 (siehe Überschrift Qualitätsmerkmale) in etwa 2-2,5 h um die behandelten Erreger abzutöten(27).

Manuka Honig in Versuchen mit Helicobacter pylori

In vitro Versuche mit Manuka Honig konnten das pathogene und krebsfördernde Bakterium Helicobacterpylori abtöten, jedoch erst bei einer vergleichsweise hohen Konzentration von 20-40% in einer Lösung, 5% reichten aus um die Vermehrung zu stoppen (28). Andere Bakterien unterliegen in vitro bereits bei einer 5-15% manukahaltigen Lösung(29).

Unter dem Umstand, dass die gängigen Therapien bei H. pylori einen kombinierten Einsatz von Antibiotika mit sich bringt, gab es eine sehr klein angelegte klinische Studie, bei der die Teilnehmer 4 Esslöffel Manuka Honig über den Tag verteilt 2 Wochen lang verzehrten. Nach dem Einnahmezeitraum waren die Teilnehmer weiterhin positiv auf H. pylori, Manuka zeigte demnach keine ausreichende Wirkung(30). Leider wurde keine weitere Studie in Kombination mit einem geeigneten Medikament durchgeführt, was durchaus interessant wäre.

Forschung an antibiotikaresistenten Bakterienstämmen

Bei einem Stamm des Staphylococcus aureus, der resistent gegen das Antibiotikum Oxacilinist, führte Manuka Honig zur Hemmung des Proteins MecR1 das die Antibiotikaresistenz ermöglicht. Durch den Mangel an MecR1 wurde das untersuchte Bakterium verwundbar gegenüber Oxacilin(31).

In einem in vitro Versuch mit dem Methicilin resistenten S. aureus (MRSA) wirkten das Antibiotikum Rifampicin und Manuka Honig synergisch, während eine Kombination aus Rifampicin und Methylglyoxal nicht an diese Wirkung herankam(12).

Typhus ist eine Erkrankung, die durch Salmonella typhimurium ausgelöst wird, wobei das Bakterium immer resistenter gegen Chloramphenicolund andere Medikamente wird. In einem Versuch mit Mäusen zeigte die Gabe von Manuka Honig bei ausreichender Dosierung eine Wirkung gegen das Bakterium(32). Diese Ergebnisse sind jedoch keineswegs den Menschen übertragbar und die Studienergebnisse sind kritisch zu betrachten, da Manuka eigentlich keine systemische Wirkung entfaltet.

Es stellt sich die Frage ob Bakterien auch eine Resistenz gegen den Manuka Honig entwickeln können? In einem Versuch mit vier verschiedenen Bakterienstämmen verabreichten Forscher eine nicht tödliche Dosis und versuchten so schrittweise die Erreger zu „trainieren“. Obwohl dies zu einer etwas geringeren Anfälligkeit gegenüber dem Honig führte, entwickelten die Keime keine Resistenz (33).

In einem anderen Versuch testeten Wissenschaftler eine geringe Manuka Dosis bei P.aeroginosa, die ausreicht eine Biofilmbildung zu verhindern, jedoch nicht dem Bakterium bedeutend zu schaden.Nach einer Weile bildeten sich Bakterien, die durchaus resistenter sowohl gegen den Manuka Honig, als auch gegen die Antibiotika RifampicinandImipenemwurden (34).

Wahrscheinlich können Erreger durchaus eine Resistenz gegen Manuka entwickeln, dies aber nur schwer, da die verschiedenen Wirkstoffe im Honig mehrere Ziele gleichzeitig angreifen, während Antibiotika in der Regel ein spezifisches Ziel im Visier (Membran, DNA-Gyrase etc.) haben. Im Gegensatz zu Antibiotika wirkt jedoch Manuka Honig nicht systematisch und hat keine klinischen Studien hinter um eine Wirkung im Menschen zu belege und ist daher kein Ersatz für Medikamente.

Manuka Honig bei Nasennebenhöhlenentzündung

Mediziner aus Kanada haben Manuka Honig bei lediglich zwei Patienten mit allergischer, pilzverbundener Rhinosinusitis (Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlenschleimhaut entzündet) getestet. Diese hatten nach einer OP der Nasennebenhöhlen und einer konventionellen Therapie weiterhin über Beschwerden (verstopfte Nase, Druck) geklagt. Dabei wurde eine mit Wasser verdünnte Lösung erstellt und mit einer Nasendusche die Nase ausgespült, wobei die Patienten weiterhin das Medikament Budesonid verwendeten. Nach 12 Wochen besserten sich die Symptome deutlich, denn die beiden behandelten Patienten hatten weniger Druck am Ohr, weniger Nasenausfluss und Verstopfung, auch Müdigkeit und Schwindel zogen sich zurück(35). Leider sind solche klein angelegten Versuche ungenügend um eine Wirksamkeit zu belegen, die erst mit mehreren hundert Patienten und placebokontrollierten Untersuchungen belegt werden muss.Laut einem Vergleich der medizinischen Literatur mit lokal anwendbaren Mittel bei Sinusitis, ist von einer Manuka Behandlung abzuraten, da diese nicht ausreichend Evidenz, sprich Beweiskraft hinter der Anwendung, aufweist (36).

Im Tiermodel verursachte zumindest eine 33% Monika Honig Lösung in einer Kochsalzlösung keine Entzündung oder Irritation an den Nasenschleimhäuten (37).

Eine etwas größere angelegte, aber nicht placebokontrollierte Studie,bei der die Teilnehmer mit allergischer Rhinosinusitis eine Manuka Lösung 30 Tage lang einseitig in die Nase spritzten, ergab negative bis gemischte Ergebnisse. Nur wenige der Teilnehmer sprachen auf die Behandlung an, Entnahmen aus den Nasennebenhöhlen stellten keine Veränderungen der darin vorkommenden Mikroorganismen fest. Die Patienten, welche mit einer Besserung reagierten, wiesen zuvor hohe Mengen des allergieassoziierten Antikörpers IgE auf (38).

Im Tiermodell wurde die Behandlung mit Manuka Honig oder Methylglyoxal erfolgreich gegen S. aureus, der bereits einen Biofilm gebildet hatte, in den Nasennebenhöhlen eingesetzt. Solange sich das Methylglyoxal in einem Bereich von 0,9 – 1,8 mg/ml bewegte irritierte es die Schleimhaut nicht, war aber effizient gegen den Erreger (39). Leider mangelt es hier auch an klinischen Studien, so dass eine Wirksamkeit beim Menschen nicht belegt ist.

Zahnpflege und Karies

In einer Studie verglichen Forscher die Effizienz von Manuka Honig, Chlorhexidin und einem zuckerfreien Kaugummi bei der Beseitigung von Zahnplaque innerhalb von 72 h bei 60 Teilnehmern. Sowohl Manuka Honig, als auch Chlorhexidin führten zu einer besseren Plaque Beseitigung als der xylitolhaltige Kaugummi und verbesserten somit die Mundhygiene (40)

In einem in vitro Versuch erzielte nur ein Manuka Honig mit einem Qualitätsfaktor von über UMF®-15 eine Wirkung gegen die Mundkeime P. gingivalis und A. actinomycetemcomitans jedoch kaum gegen S. mutans. Manuka Honig unter diesem Methylglyoxalgehalt war nicht wirksamer als andere Honigsorten (41).

In einer Studie sollten Kinder entweder nur weiterhin Zähne zwecks Mundhygiene putzen oder zusätzlich dazu Manuka Honig mit einem UMF von 19,5 täglich für 21 Tage verzehren. Die Forscher stellten nach 10 und 21 Tagen einen verringerten Anteil des karieserregenden Keims Streptococcus mutans durch die Anwendung von Manuka fest (42).

Der Zahnschäden verursachende Keim P. gingivalis wurde bei einem in vitro Versuch mit einer Konzentration von 2% Manuka Honig am Wachstum gehindert, während eine deutsche Honigsorte (mit einem höheren Wasserstoffperoxidgehalt) bei einer Konzentration von 5% eingesetzt werden musste um das gleiche Ergebnis zu erzielen(43).

Wunden und klinische Studien

Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2015 betrachtete insgesamt 26 klinische Studien mit über 3000 Teilnehmern, bei denen Honig zum Einsatz bei verschiedenen Wundarten kam. Die Forscher sahen einen hochqualitativen Beweis (2 klinische Studien, 992 Teilnehmer) für eine bessere Wirkung von honiggetränkten Verbänden bei einer Verbrennung von Epidermis und teilweise der Dermis (Verbrennungen bis zum 2. Grad) als wenn nur konventionelle Verbände eingesetzt werden. Die Heilungsdauer wurde um 4-5 Tage verkürzt, ob aber mehr Nebenwirkungen oder Infektionen auftraten, kann nicht aus den vorliegenden Studien geschlossen werden(44)Vorsicht: Hierbei ist zu bedenken, dass der Einsatz von sterilem Honig vom medizinischen Personal eingesetzt wurde und keineswegs Honig egal welcher Art selbstständig bei Brandwunden eingesetzt werden sollte, selbst wenn es auf manchen Websites für alternative Medizin oder in vergleichbaren Büchern propagiert wird. Bei Brandwunden und generell ernstzunehmenden Wunden sollten Sie stets und schnell einen Arzt aufsuchen, nicht selbst experimentieren.

In der gleichen Meta-Analyse bemerkten die Wissenschaftler, dass laut der Auswertung ein qualitativer Beweis von hoher Evidenz zeigt, dass mit Honig behandelte Verbrennungen nicht schneller heilen als mit dem antibakteriell wirkenden Silbersulfadiazin. Eine eher moderate bis schlechte Beweiskraft hatten Studien, die zeigten dass Honig bei Druckgeschwüren, gemischten akuten und chronischen Wunden und postoperativen Wunden besser als konventionelle Therapien hilft. Unklar ist und widersprüchliche Studienergebnisse liegen darüber vor, ob Honig bei venösen Beingeschwüren, diabetischen Fußgeschwüren, Leishmaniosen und leichten akuten Wunden hilfreich ist (44).

Bei chronischen Wunden rät in Deutschland die Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. von einer Manuka Honig Therapie ab (45).

Es bleibt auch fraglich ob Manuka Honig die Wundheilung besser fördert als andere Honigsorten. In vitro beeinflusste Manuka nämlich weniger als andere Honigsorten die Aktivität jener Gene, die für die Wundheilung von Bedeutung sind (46).

Virenreplikation

In vitro Versuche mit dem Influenza Grippevirusergaben eine Konzentration von 3,6 mg Manuka Honig in 1 mL Lösung, bei der die Virusreplikation gestoppt wurde. Wenn eine Konzentration von 3,1 mg/ml zusammen mit dem Medikament Oseltamivir oderZanamivir eingesetzt wurde, bedurfte es nur 1/1000 der ursprünglich Dosis dieser Wirkstoffe um die Virenreplikation zu stoppen(47). Leider sind diese Ergebnisse nicht einfach auf den Menschen übertragbar, da Honigwirkstoffe nicht systematisch wirken (sie gehen kaum ins Blut über) und somit bei einer üblichen Virusinfektion nicht helfen können.

Methylglyoxal selbst zeigt eine antivirale Wirkung, die zusammen mit Neuroaminidasehemmern wie Oseltamivir synergistisch wirkt(48).

Antioxidative Wirkung

Durch den hohen Gehalt an Polyphenolen wirkte Manuka Honig im Tiermodell antioxidativ, reduzierte den Grad der DNA-Schädigung und die Konzentration der reaktiven Substanz Malondialdehyd im Blut in einer Studie(49). Dies ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Manuka gesünder als anderer Honig?

Manuka Honig ist definitiv der am besten erforschte Honig, was seinen kommerziellen Erfolg beflügelt hat. Weltweit haben Wissenschaftler verschiedene Honigarten mit Manuka verglichen und sind dabei zu unterschiedlichsten Ergebnissen gekommen.

So verglichen griechische Wissenschaftler 31 Sorten zypriotischen und griechischen Honig mit Manuka. Sie ermittelten, dass manche dieser Sorten eine geringere oder wesentlich höhere Dosis (Konzentration von 3% bis 25%) als Manuka (6%) brauchten um S. aureus und P. aeruginosa am Wachstum zu hindern(29).

Pakistanische Forscher analysierten die antibakterielle Wirkung von 100 Honigsorten und verglichen diese mit einen Manuka Honig mit dem Qualitätsfaktor von 21-UMF®. Alle untersuchten Honigsorten, außer dem Manuka Honig, zeigten eine Wasserstoffperoxid-abhängige antibakterielle Wirkung, wobei 19 der Sorten effizienter waren als Manuka, 30% in etwa vergleichbar und 50% schwächer (50).

Schottische Wissenschaftler fanden, dass ein schottischer Honig (Scottish Heather Honey) am effizientesten gegen 10 verschiedene Wundbakterien war und das bei einer Konzentration von 2% bis 6% (51).

Nebenwirkungen

In einer klinischen, doppelblind placebokontrollierten Studie aßen die Teilnehmer 4 Wochen lang 20 g Manuka Honig mit einem Qualitätsfaktor von UMF®-20+. Dies führte wie erwartet zu keiner allergischen Reaktion und nicht zum Anstieg von Nebenprodukten des Methylglyoxals in Form von  Glykationsprodukten (AdvancedGlycationEndproduct, AGE), da Methylglyoxal eine reaktive Substanz ist und Proteine oder andere Zellbestandteile einer Glykation unterziehen kann. Auch führte der Verzehr des Honigs nicht zu negativen oder positiven Veränderungen der Darmflora, die durch eine antibiotische Wirkung durchaus möglich gewesen wäre (8).

Im Tiermodell wurde eine 33% Lösung mit Manuka Honig zur Behandlung von Nasenschleimhäuten genutzt. Diese führte weder zu einer Entzündung, Verletzung der Schleimhaut oder anderen morphologischen Veränderungen (52).

In einem Versuch mit einer 4-prozentigen Manuka Lösung als Anwendung für das Mittelohr wurden keine Veränderungen der Hörfähigkeit oder Veränderungen Anzahl der Haarzellen beobachtet. Der Manuka Honig war in dieser Konzentration nicht toxisch für die Cochlea (Hörschnecke)(53).

Anders verhielt es sich mit einer 50-prozentigen Manuka Lösung. Diese führte bei der Behandlung des Mittelohrs zum Absterben der Haarzellen und zum Schäden am Gehör (54). Nur weil es sich um ein natürliches Produkt handelt heißt es also nicht, dass Manuka Honig für sämtliche Zwecke und in beliebiger Konzentration eingesetzt werden kann ohne Nebenwirkungen zu erfahren.

Zu bedenken ist auch, dass Methylglyoxal 100-fach höher im Manuka Honig enthalten ist als in anderen Sorten. Bei Diabetikern sollte es vielleicht nicht für Wunden angewendet werden, da diese bereits hohe Methylglyoxalwertehaben, welche die Wundgenesung verlangsamen (55).

Dosierung

Manuka Honig ist ein Lebensmittel. Es kann daher keine Dosisempfehlung gegeben werden.

Qualitätsmerkmale des Manuka Honig- UMF

Die Hersteller und Vertreiber des Manuka Honigs haben den „Unique Manuka Factor kurz UMF®“, also den einzigartigen Manuka Faktor als Qualitätsstandard erhoben. Dabei wird die antibakterielle Wirkung des getesteten Honigs mit einer Phenollösung (wirkt desinfizierend) verglichen.

Ein Faktor von UMF®-20 bedeutet, dass die antibakterielle Wirkung des Honigs mit einer 20% Phenollösung in vitro vergleichbar ist. Die Manuka Wirkung ist dabei stark von der Konzentration des Methylglyoxals abhängig, das aber nur aus dem Dihydroxyaceton aus der Manuka Leptospermum Pflanze entstehen kann. Teilweise wird seitens der Imker Bienenhonig aus den sehr verwandten Kanuka Pflanzen gewonnen, die zusammen neben Manuka wachsen, jedoch kein Dihydroxyaceton enthalten. Auf dem Markt sind sehr viele Fälschungen unterwegs, die gar kein Manuka Honig enthalten, diese Fälschungen überwiegen sogar die Anzahl des Originalhonigs. Auch kann die Methylglyoxal Konzentration regionale und zeitlich abhängige Schwankungen aufweisen, da die Pflanzen nicht durchgehend hohe Dihydroxyacetonwerte aufweisen (56).

Kato et al. schlagen vor die Substanz Leptosperin, die relativ einmalig für den Manuka Honig ist, zur Identifikation echter Produkte und der Trennung von gestrecktem oder gefälschtem Honig zu nutzen (57).

Beziehen Sie Manuka Honig nur von vertrauenswürdigen Quellen.

Quellenangaben

1. Dermascience Website zum Manuka Honig (Medihoney). Available from: http://outside-us.dermasciences.com/medihoney.

2. Olaitan PB, Adeleke OE, Ola IO. Honey: a reservoir for microorganisms and an inhibitory agent for microbes. African health sciences. 2007 Sep;7(3):159-65. PubMed PMID: 18052870. Pubmed Central PMCID: 2269714.

3. Kwakman PH, te Velde AA, de Boer L, Speijer D, Vandenbroucke-Grauls CM, Zaat SA. How honey kills bacteria. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology. 2010 Jul;24(7):2576-82. PubMed PMID: 20228250.

4. Machado LR, Ottolini B. An evolutionary history of defensins: a role for copy number variation in maximizing host innate and adaptive immune responses. Frontiers in immunology. 2015;6:115. PubMed PMID: 25852686. Pubmed Central PMCID: 4364288.

5. Maddocks SE, Jenkins RE. Honey: a sweet solution to the growing problem of antimicrobial resistance? Future microbiology. 2013 Nov;8(11):1419-29. PubMed PMID: 24199801.

6. Adams CJ, Boult CH, Deadman BJ, Farr JM, Grainger MN, Manley-Harris M, et al. Isolation by HPLC and characterisation of the bioactive fraction of New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydrate research. 2008 Mar 17;343(4):651-9. PubMed PMID: 18194804.

7. Adams CJ, Manley-Harris M, Molan PC. The origin of methylglyoxal in New Zealand manuka (Leptospermum scoparium) honey. Carbohydrate research. 2009 May 26;344(8):1050-3. PubMed PMID: 19368902.

8. Wallace A, Eady S, Miles M, Martin H, McLachlan A, Rodier M, et al. Demonstrating the safety of manuka honey UMF 20+in a human clinical trial with healthy individuals. The British journal of nutrition. 2010 Apr;103(7):1023-8. PubMed PMID: 20064284.

9. Majtan J, Bohova J, Prochazka E, Klaudiny J. Methylglyoxal may affect hydrogen peroxide accumulation in manuka honey through the inhibition of glucose oxidase. Journal of medicinal food. 2014 Feb;17(2):290-3. PubMed PMID: 24192110. Pubmed Central PMCID: 3929242.

10. Jervis-Bardy J, Foreman A, Bray S, Tan L, Wormald PJ. Methylglyoxal-infused honey mimics the anti-Staphylococcus aureus biofilm activity of manuka honey: potential implication in chronic rhinosinusitis. The Laryngoscope. 2011 May;121(5):1104-7. PubMed PMID: 21520131.

11. Kilty SJ, Duval M, Chan FT, Ferris W, Slinger R. Methylglyoxal: (active agent of manuka honey) in vitro activity against bacterial biofilms. International forum of allergy & rhinology. 2011 Sep-Oct;1(5):348-50. PubMed PMID: 22287464.

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13. Lu J, Turnbull L, Burke CM, Liu M, Carter DA, Schlothauer RC, et al. Manuka-type honeys can eradicate biofilms produced by Staphylococcus aureus strains with different biofilm-forming abilities. PeerJ. 2014;2:e326. PubMed PMID: 24711974. Pubmed Central PMCID: 3970805.

14. Jenkins R, Burton N, Cooper R. Manuka honey inhibits cell division in methicillin-resistant Staphylococcus aureus. The Journal of antimicrobial chemotherapy. 2011 Nov;66(11):2536-42. PubMed PMID: 21903658.

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3 Erfahrungsberichte | Ø 4.7 von 5 Sterne

Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Sabrina am 12.04.2017 um 20:35 Uhr
Alle Arten von Honig esse ich sehr gerne. Manuka Honig habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Meine Freunde wissen schon, dass ich gerne neue Dinge ausprobiere, schon gerade wenn es um Honig geht . Wusste nicht, dass es für verschiedene Beschwerden genommen werden kann. Meine Erfahrung ist es, dass ich Honig immer bei Erkältungen zu mir genommen habe, Manuka Honig war da doch ein wenig effizienter, als der herkömmliche Honig den ich im Laden kaufe. Habe mir jetzt schon die 2. Packung selber gekauft.
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Von Franziska am 06.04.2017 um 12:53 Uhr
Ich leide seit mehreren Jahren an einem sogenannten Reizdarmsyndrom. Wenn es auch wenig stark bei mir ausgeprägt ist, so belastete es mich und meinen Partner zeitweise stark. Die Beschwerden werden schlimmer, wenn ich unkontrolliert esse oder exzessivem Stress ausgesetzt bin. Vor ungefähr drei Jahren bin ich dann auf den neuseeländischen Honig gekommen und kurzum kauften wir ein 250g Glas von dem Manuka Honig. Ich kann bis heute nicht sagen, welche Wirkstoffe genau es sind, die mir helfen, doch habe ich seit der Integration des Manuka in meinen täglichen Speiseplan wesentlich weniger Beschwerden mit der Verdauung und bin fast komplett von starken Anfällen befreit. Die Einnahme ist kein großer Aufwand, zum Frühstück passt es super in Müsli, wer es gerne ist.
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Von Paula am 15.03.2017 um 17:38 Uhr
Mein Mann und ich nutzen bereits seit 4 Jahren täglich Manuka Honig und wir haben tolle Erfahrungen damit machen können. Wir sind darauf gekommen, weil unser Sohn damals für ein Jahr in Neuseeland gelebt hat und als wir bei ihm zu Besuch waren, stoßen wir auf den Honig. Skeptisch waren wir schon, was jetzt die Heilung mit Honig betrifft, aber es war einen Versuch wert, denn aufgegessen hätten wir ihn sowieso. Die Neuseeländer vertrauen sehr darauf und wollen natürlich wie alle Verkäufer ihre Ware umso mehr verkaufen :-). Es hat sich für uns doch ausgezahlt. Mittlerweile ist er wirklich unser Hausmittel Nummer eins, ohne chemische Elemente und dazu schmeckt er auch ganz lecker. Wir haben gute Erfahrungen bei Erkältungen und allem was dazu gehört gemacht, sowie bei kleineren Wunden, die verheilten schneller. Man muss auch sagen, dass wir beide deutlich seltener krank werden, seitdem wir täglich einen Löffel Manuka zu uns nehmen, natürlich essen wir auch Vitamine, aber der Honig hat schon seine Wirkung. Womit wir bisher noch keine Erfahrungen haben, sind Produkte wie Zahnpasta mit Manuka Honig. Die werden wir auf jeden Fall ausprobieren, denn es soll nämlich die Bakterien im Mundraum reduzieren und man weiß ja das von vielen Bakterien im Mund oftmals sehr schlimmer Mundgeruch entsteht.
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