Ketogene Diät

Die Ketogene Diät ist die strengste Low-Carb Diät. Sie wurde ursprünglich für die diätetische Behandlung von Stoffwechselerkrankungen und Epilepsie entwickelt. Sie ist sehr kohlenhydratarm und fettreich. Diese Einschränkung führt in der Leber zur Umwandlung von Fettsäuren zu Ketonen, welche als Energiequelle vom Nervensystem genutzt werden können. Die appetitzügelnde Wirkung dieser Ernährungsform wird von manchen für die Gewichtsreduktion genutzt.

Zusammenfassung

Die klassische Ketogene Diät wurde ursprünglich für die Behandlung von Epilepsie und Stoffwechselerkrankungen entwickelt. Sie ist eine sehr kohlenhydratarme und sehr fettreiche Diät, die eine ausgeprägte appetitzügelnde Wirkung aufweist.

Die Ketogene Diät ist die strengste Form der kohlenhydratarmen, Low-Carb Ernährung. In der Regel bedeutet das einen Verzehr von weniger als 25 g Kohlenhydraten täglich. Diese Einschränkung führt in der Leber zur Bildung von Ketonen, welche vom Gehirn als Kalorienquelle in Zeiten von Kohlenhydratmangel genutzt werden können. Es existieren mehrere Varianten der Ketogenen Diät, welche sich vor allem in ihrem Protein- und Fettanteil unterscheiden.

Gewichtsreduktion

Für Menschen mit Epilepsie und Stoffwechselerkrankungen sind die Ketogene Diät und Ihre Abwandlungen auf die Dauer sinnvoll. Für die Gewichtsreduktion hingegen ist eine kurzzeitige Ketogene Diät sinnvoller und erfordert einige Modifikationen, unter anderem die Erhöhung des Eiweißanteils in der Ernährung. Da die Ketogene Diät sehr fad ist, mit der Zeit immer schlechter eingehalten wird und in der Regel nur innerhalb der ersten 6 Monate einen Vorteil gegenüber anderen Diäten bietet, sollte sie vielmehr phasenweise für die Gewichtsreduktion genutzt werden. Nach einer Phase der Gewichtsabnahme könnte somit eine längere Diätpause mit ausgewogener und gesunder Ernährung zur Gewichtsstabilisierung eingelegt werden. Die Mittelmeer Ernährung und Paleo Diät eignen sich hervorragend dafür. 

Wichtig: Falls Sie die Gewichtsreduktion als Ziel haben, ist die Ketogene Diät nicht unbedingt ein Muss. Verschiedene, weniger fade Versionen der Low-Carb Ernährung bieten sich an. Lesen Sie sich dazu zuerst das Kapitel Low-Carb und dann Atkins Diät durch.

Anpassung an die Ketose

Der Körper braucht in der Regel mindestens eine Woche um sich auf die fettreiche Ernährung einzustellen (Ketogene Adaptation). In dieser Zeit kann es zu Müdigkeit und schlechterer sportlicher Leistung kommen. Wenn nach dieser Gewöhnungsphase kurzzeitig wieder Kohlenhydrate gegessen werden, reicht dies nicht aus um den Stoffwechsel vollständig aus der Ketogenen Adaptation herauszubringen. Die seltene Anwendung von kohlenhydratreichen Schummelmahlzeiten (Carb Refeed, höchstens einmal in der Woche) tut dem Diäterfolg keinen Abbruch, sollte sich aber in Grenzen halten. Dies gilt lediglich bei einer erwünschten Gewichtsreduktion. Die Ketogene Diät darf als Therapieform bei Epilepsie nicht einfach plötzlich ohne Ärztlich Kontrolle eingestellt werden.

Nebenwirkungen

Die Ketogene Diät kann zu Verstopfungen und Müdigkeit innerhalb der ersten Woche führen. Sie muss mit einem Multinährstoffpräparat begleitet werden, da sie aufgrund der faden Ernährung zu Nährstoffmangel führen kann.

Die Ketogene Diät ist eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche Ernährungsform. Die Ketogene Diät ist somit eine sehr strenge, eigentlich die strengste Low-Carb Diät. Wie der Name bereits impliziert, kommt es auf der Ketogenen Diät zur Bildung von Ketonen, Abbauprodukten von Fettsäuren und teilweise Aminosäuren. Ketone werden vom Gehirn in Zeiten von Glukosemangel als Energielieferant genutzt. Um die zuverlässige Bildung von Ketonen zu erreichen, darf die täglich verzehrte Kohlenhydratmenge in der Regel 20-25 g nicht überschreiten.

Häufig wird der Name „Ketogene Diät“ fälschlicherweise als der Inbegriff für Low-Carb, also kohlenhydratarme Ernährung genutzt. Dies stimmt jedoch so nicht, denn eine weniger strikte kohlenhydratarme Ernährung muss nicht zwangsläufig zur Ketonbildung führen. Die klassische Ketogene Ernährung wurde ursprünglich zur Behandlung von Epilepsiepatienten und bei bestimmten angeborenen Fehlern des (Zucker-) Stoffwechsels entwickelt. Populär für die breitere Masse wurde die Ketogene Ernährung durch ihre appetithemmende Wirkung und eine schnellen Gewichtsreduktion in den ersten Monaten der Diät.

Eine klare Definition der Ketogenen Diät gibt es nicht, da mehrere Versionen existieren, je nachdem welcher Zweck verfolgt wird, ob als dauerhafte Ernährung bei Epilepsie oder zur Gewichtsreduktion.

Versionen der Ketogenen Diät

Folgende Ketogene Diäten existieren:

Klassische Ketogene Diät 

In der klassischen Version machen Fettsäuren 87-90% der Kalorienquellen aus (1). Diese Ernährungsform ist für Menschen mit Epilepsie gedacht. Fette stehen in einem Verhältnis von 4:1 oder 3:1 zu nicht fettigen Nährstoffen (Kohlenhydraten und Proteinen). Jede ketogene Mahlzeit wird auf der Basis dieses Verhältnisses berechnet. Die Ernährung ist sehr fad und erfordert den Einsatz von Multivitamin- und Mineralstoffsupplementen. Da Kohlenhydrate nicht mehr als 5% der Kalorien ausmachen dürfen, liegt deren Einnahme bei einem erwachsenen Mann unter 25-20 g/Tag. Der Proteingehalt ist für eine kalorienreduzierte, gewichtsreduzierende Diät viel zu niedrig, da er gerade mal 8% der Kalorien ausmacht. Proteine sind jedoch wichtig um die Muskelmasse vor dem Abbau zu bewahren und deren Menge sollte in einer Diät täglich 1,2-1,6 g/kg Körpergewicht betragen (2). Die klassische Ketogene Diät eignet sich daher nicht für eine qualitative Gewichtsreduktion.

MCT Ketogene Diät

Die Abkürzung MCT steht für mittelkettige Fettsäuren (Länge der Fettsäurenkohlenstoffkette beträgt zwischen C6-C12). MCT Öle erzeugen wesentlich mehr Ketone als andere Fettsäuren (3). Das ermöglicht wiederum eine Veränderung in der Ernährungsweise, so dass der Fettanteil nur noch 70% der Gesamtkalorien ausmacht. Die MCTs wiederum machen 30-60% der verzehrten Fettsäuren aus. Die Ernährung enthält dadurch mehr Eiweiß und Kohlenhydrate und ist nicht so einseitig. Gemüse und Früchte können vermehrt in die Mahlzeiten eingebaut werden. Der Anteil von Kohlenhydraten beträgt 20% und der von Eiweiß 10% der Gesamtkalorien. Dennoch müssen individuell Vitamin- und Mineralstoffpräparate angepasst werden, um Defizite zu vermeiden. Für Menschen mit Epilepsie bietet die MCT Ketogene Diät eine willkommene Abwechslung zur faden Ketogenen Diät, während sie fürs Abnehmen etwas modifiziert werden müsste. Mit einem etwas höheren Eiweiß- und einem geringeren Kohlenhydratanteil, als ursprünglich vorgesehen, wäre diese Version zumindest für die Gewichtsreduktion effizienter. MCT Öle können abführend wirken und zur Übelkeit und zum Übergeben führen, worauf die Einnahme bei der nächsten MCT-haltigen Mahlzeit verringert wird, um sie mit der Zeit langsam wieder zu erhöhen.

Atkins Diät

Die Atkins Diät ist in der streng kohlenhydratreduzierten ersten Phase (Induktionsphase) ketogen. Da aber vier Atkins Phasen vorhanden sind, werden mit dem Fortschreiten bis zur vierten Phase immer mehr Kohlenhydrate in die Ernährung wieder eingeführt. Die Atkins Diät erfordert nur in der ersten, ketogenen Phase einen Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln um einen Nährstoffmangel vorzubeugen. Die weiteren Phasen enthalten dann vermehrt Gemüse und auch Obst. Die Atkins Diät ist deutlich eiweißreicher als die Ketogene Diät.

Modifizierte Atkins Diät 

Die modifizierte Atkins Diät ist eiweißhaltiger als die klassischen Ketogenen Diäten. Der Verzehr von Eiweiß ist eigentlich unbeschränkt, pendelt sich aber bei einem Anteil von 30% der Gesamtkalorien ein. Die Kohlenhydrate liegen bei ungefähr 10% und der Rest der Kalorien wird durch Fett aufgefüllt. Angefangen wird die Diät mit höchstens 10 g Kohlenhydraten täglich und darf dann bei Menschen mit Epilepsie in einem 5 g Schritt pro Monat erhöht werden auf bis zu 10% der Gesamttageskalorien. Für die Gewichtsreduktion hingegen ist diese Diät, genauso wie die normale Atkins Diät sehr gut geeignet, da sie appetitzügelnd wirkt und durch den hohen Eiweißanteil dem Abbau von Muskelgewebe entgegenwirkt. Da diese Diätform sehr streng ist, empfiehlt sich auch hier nur eine Anwendungsdauer von mehreren Monaten. Auch hier ist der Einsatz von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten empfehlenswert.

Fettarme Ketogene Diät (proteinsparendes, modifiziertes Fasten)

Das PSMF (protein sparing modified fast) ist eine Kreuzung zwischen einer Eiweiß Diät und Fasten, ist aber in seiner Natur auch eine Ketogene Diät, obwohl die fettreiche Ernährung wegfällt. Hierbei handelt es sich um eine sehr kalorienarme Crash Diät, die sich in einem Bereich von 400-800 Kcal täglich bewegt, je nach Gewicht und Geschlecht. Eiweiß wird in einem Bereich von 100-200 g täglich gegessen und stellt den Großteil der Kalorien dar. Die restlichen Kalorien kommen von ungesättigten Fettsäuren wie Olivenöl und Omega-3 Fettsäuren und vom kohlenhydratarmen Gemüse. Die Ketone produziert der Körper hauptsächlich aus den eigenen Fettreserven.

Ketose und Ketone

Ketone werden durch eine erhöhte Fettverbrennung in der Leber durch die Ketose gebildet. Ketone dienen dem Gehirn und Nervengewebe als Energielieferant, wenn Kohlenhydrate kaum oder gar nicht gegessen werden. Die Ketogene Diät führt zu einer physiologischen, gemäßigten Ketose. Diese ist nicht mit der gefährlichen Ketoazidose bei Diabetikern zu verwechseln.

Nach 3-4 Tagen einer stark kohlenhydratreduzierten Diät oder Fasten sind die körpereigenen Glukosereserven aufgebraucht. Da das Gehirn im Gegensatz zu anderen Organen nicht auf Fettsäuren als Energiequelle setzen kann, braucht es einen alternativen Energielieferanten.

Die Leber produziert durch eine erhöhte Fettverbrennung vermehrt das energiereiche Molekül Acetyl-CoA, welches wiederum für die Ketogenese genutzt wird. Dabei entstehen 3 Ketone: Acetoacetat (AcAc), β-Hydroxybutyrat (BHB) und Aceton (4). Acetoacetat ist das primär produzierte Keton, das in der Blutzirkulation am meisten vorhandene Keton ist jedoch das ß-Hydroxybutyrat. Die Leber produziert zwar die Ketonkörper, kann sie aber selbst nicht nutzen.

Ab einer Konzentration von 4 mmol/L werden die Ketone in das Nervensystem transportiert und stehen als Energielieferant zur Verfügung (5). Im normalen Zustand sind die Ketonwerte wesentlich geringer als die Glucosewerte, unter 0,3 mmol/L, während die Glucosewerte bei ungefähr 4 mmol/L liegen. Die Ketogene Diät führt zu einem Anstieg der Ketone, diese erreichen aber nie das gefährliche Ausmaß wie bei einer diabetischen Ketoazidose (über 25 mmol/L), welche zudem von einer Überzuckerung, niedrigen Insulinwerten und einer Übersäuerung des Blutes gekennzeichnet ist (6). Häufig wird noch behauptet, die physiologische Ketose, welche die Ketogene Diät mit sich bringt, sei gefährlich. Dies ist Halbwissen und ist nicht korrekt.

Tabelle 1:Unterschiede in Blutwerten zwischen einer normalen Ernährung, der Ketogenen Ernährung und einer diabetischen Ketoazidose. Die Werte auf einer Ketogenen Diät unterscheiden sich deutlich von der gefährlichen Ketoazidose. Die Konzentration an Ketonen überschreitet nicht 8 mMol/L, während sie im krankhaften Zustand 3-4 mal höher ausfällt. Der pH Wert des Blutes bleibt in einem normalen Bereich, während er auf der Azidose sauer wird.

Blutlevel Normale Diät Ketogene Diät Diabetische Ketoazidose
Glucose (mg/dL)  80–120 65–80 >300
Insulin (µU/L)  6–23 6,6–9,4 ≈0
Keton Konzentration (mmol/L)  0,1 7-8 >25
pH Wert des Blutes 7,4 7,4 <7,3

Es ist kein Zusammenhang zwischen der Ketonkonzentration und dem Diäterfolg bekannt, auch wenn höhere Ketonwerte eine striktere Einhaltung der Ketogenen Diät bedeuten. So haben mehrere Studien keinen Zusammenhang sehen können zwischen der Gewichtsreduktion und der Ausprägung der Ketose (7-9). Zudem waren die Ketonwerte nur bis zu 3 Monate erhöht, nicht jedoch nach 6 Monaten. Das könnte aber auch die Folge einer schlechteren Diäteinhaltung sein. Patienten, welche die Ketogene Diät streng einhalten um epileptischen Anfällen vorzubeugen, weisen dagegen auch im 12. Monat noch erhöhte Ketonwerte auf (10).

Wichtig: Das Erreichen einer zuverlässigen Ketose ist eventuell für Epilepsiepatienten von Bedeutung, nicht jedoch für die Gewichtsreduktion, zumindest nicht laut derzeitigen Forschungsergebnissen.

Ketogene Adaptation und Sport

Die Umstellung des Stoffwechsels auf eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung dauert wahrscheinlich mindestens eine Woche. Dieser Zustand wird als die Ketogene Adaptation bezeichnet und wird gewährleistet durch Veränderungen im Zellstoffwechsel: Mehr Enzyme für die Fettverbrennung werden gebildet, mehr Zellkraftwerke werden gebildet. Diese Veränderungen nehmen daher etwas Zeit in Anspruch. Nach der Adaptation verschwinden in der Regel Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwäche im Training. Eine Ketogene Diät beeinflusst eine mäßig anstrengende Ausdauerleistung nicht. Ganz im Gegenteil, sie kann die Ausdauer eher verbessern, da Fettsäuren im Überfluss Energie liefern können. Eine intensive Sprintleistung leidet dagegen signifikant unter der Umstellung, da sie Glycogen für eine schnelle Gewinnung des energiereichen ATP braucht. Die Verbrennung von Fettsäuren kann nicht schnell genug ATP für den Muskelantrieb liefern, wenn eine hochintensive Leistung absolviert wird. Paradoxerweise können Turner, Bodybuilder und Kraftsportler die Ketogene Diät erfolgreich für eine Fettreduktion einsetzen, ohne dabei an Kraft einzubüßen. Dabei ist es egal ob nur eine Woche Ketogene Adaptation erfolgte oder die Ketogene Diät über einen Monat betrieben wird.

Die Ketose ist der Zustand, bei dem vermehrt Ketone gebildet werden. Die Ketogene Diät führt nach 2-3 Tagen zu einem messbaren Anstieg der Ketone im Blut und Urin. Innerhalb der ersten 10-14 Tage findet der schnellste Anstieg an Ketonen statt. Diese steigen in einen Konzentrationsbereich von 4-5 mmol/L im Blut (11). Diese Werte können innerhalb der darauffolgenden Wochen weiter steigen, bis auf 7-8 mmol/L (11).

Die Ketose sollte jedoch nicht mit der Ketogenen Adaptation verwechselt werden, also dem Zustand in dem der Körper ein neues Gleichgewicht erreicht hat und nun Fett und Ketone als Hauptenergiequelle nutzt. Es wurde nicht viel Forschung zu dieser Thematik betrieben, aber aller Voraussicht nach lässt sich dieser Zeitraum optimal bei 2-4 Wochen festlegen, eventuell aber auch schon bereits nach der 1. Woche.

In diesem Zeitraum kommt es zu:

  • Vermehrten Bildung von Mitochondrien (Zellkraftwerken) (1213)

  • Anpassung der Organe und Muskeln auf die Ernährungsumstellung durch Bildung von Enzymen für die Fettverbrennung und Transport von Fettsäuren (1214)

  • Veränderungen in Hormonwerten

Die Forschungsergebnisse zu dieser Thematik liefern kein einheitliches Bild, lassen aber einige Zusammenhänge erahnen. In einer Studie wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Ketose und der Müdigkeit und Erschöpfung während einer sportlichen Ausdauerleistung festgestellt. Die Teilnehmer in Ketose fühlten zudem eine negative Auswirkung auf ihre Laune (15). Die Problematik hier ergibt sich jedoch aus der zu kurzen Studiendauer von nur zwei Wochen, die wahrscheinlich zu kurz für Adaptation an die Ketogene Diät war.

Die Ketogene Diät verursacht in den ersten Tagen bis hin zur ersten Woche häufig eine Müdigkeit und Abgeschlagenheit.  Die sportliche Leistung verschlechtert sich in den ersten Tagen deutlich und bessert sich aber in der Regel nach einigen Wochen. In einer Studie brach die Ausdauerleistung der Teilnehmer auf kohlenhydratreduzierter Ernährung in der ersten Woche deutlich ein, um nach der fünften Woche signifikant über die Ausgangswerte hinaus anzusteigen. Diese Steigerung der Ausdauerleistung durch die Ketogene Diät ist durch eine erhöhte Fettverbrennung zu erklären, welche länger Energie liefert, als die begrenzt verfügbaren Kohlenhydrate (16).

Ausdauerathleten wiesen in einer Studie nach einer Adaptationszeit von 2 Wochen auf der Ketogenen Diät teilweise verbesserte Werte auf. Bei maximaler Ausdauerbelastung unterschied sich ihre Leistung nicht von Sportlern, welche hohe Mengen an Kohlenhydraten verzehrten. Bei einer moderat anstrengenden Ausdauerleistung jedoch hatten die ketogenadaptierten Sportler wesentlich mehr Ausdauer und konnten die Leistung über 80 Minuten halten, gegenüber 42 Minuten bei kohlenhydraternährten Athleten (17).

Ähnliche Ergebnisse lieferte eine Studie mit Offroad-Fahrradfahrern. Diese wurden jeweils 4 Wochen lang auf eine gemixte Diät und danach auf die Ketogene Diät gesetzt, während ihre Ausdauerwerte getestet wurden. Die Ketogene Diät führte zur Verbesserungen von Werten, die mit der Ausdauer in Zusammenhang stehen. So verbesserten sich die Laktatwerte und der VO2max  (maximale Sauerstoffaufnahmemenge und Sauerstoffverwendung). Mussten die Sportler allerdings sehr intensive Leistung erbringen, bei der der Körper auf die Glucoseverbrennung umschaltet, so schnitten sie schlechter ab, wenn sie auf der Ketogenen Diät waren (18).

Die schlechten Ergebnisse bei hoher Intensität haben den folgenden Hintergrund:

  1. Leistung mit sehr hoher Intensität hemmt die Fettverbrennung, die Muskulatur greift vermehrt auf Glucose zurück (19).

  2. ATP ist die Energiewährung des Körpers und wird auch für die Muskelbewegung benutzt. Bei sehr hoher Intensität wird ATP schnell verbraucht. Während aus Fetten das ATP in einer geringen Geschwindigkeit von 0,4 mol/min gewonnen wird, geschieht das mit Glucose wesentlich schneller, nämlich bei 1-2 mol/min. Glucose liefert also das ATP in einer 2 bis 5-fach höheren Geschwindigkeit nach (1920).

Zwei Studien haben die Auswirkungen der Ketogenen Diät auf Athleten aus Sportarten mit höherer Intensität und mehr Kraftaufwand angeschaut: Bodybuilding (Kraftsport) und Geräteturnen.

Bodybuilding ist eine Sportart mit einer hohen Intensität und Kraftaufwand, der einen hohen Glucoseverbrauch erfordert (21). Umso überraschender ist das Ergebnis einer Studie mit einer kurzzeitigen, 7-tägigen Ketogenen Diät an trainierten Männern und Frauen aus dem Kraftsportbereich. Obwohl die Teilnehmer auf der Ketogenen Diät im Durchschnitt 400 Kalorien täglich weniger aßen als sonst und Körpergewicht verloren, hatten sie keinen Einbruch in der Trainingsleistung. Sie absolvierten Übungen wie Bankdrücken, Kniebeugen und eine hochintensive, kurze Fahrradfahrt und die dabei erreichten Werte litten nicht unter der kohlenhydratarmen Ernährung (22). Überraschend sind diese Ergebnisse vor allem wegen der kurzen Adaptationszeit. Eventuell weisen Sportler aber eine schnellere Adaptationszeit auf als unsportliche Menschen.

Elite Turner mit einem bereits sehr niedrigen Körperfett absolvierten mehrere Krafttests vor und nach einer 30-tägigen Ketogenen Diät. Obwohl sie durch die Ketogene Diät ihr Gewicht im Durchschnitt um -1,6 kg senkten und auch das Körperfett um -1,9 kg reduzierten, blieben ihre Kraftwerte auf dem gleichen Niveau wie vor der Diät. Hinzu kam sogar ein Zuwachs an Muskelmasse, der jedoch statistisch nicht signifikant war (23).

Die Ergebnisse dieser beiden Studien widersprechen wiederum dem gängigen Wissen, dass eine hochintensive Krafteinheit insbesondere auf Glucose als Treibstoff setzt. Hier kann man nur mutmaßen. Die Pausen zwischen den Kraftübungen und Trainingssätzen, wie sie im Kraftsport und Bodybuilding üblich sind, könnten eventuell ausreichend für die vollständige Regeneration des ATP im Muskel sein. Zudem dauern diese Trainingssätze nicht so lange. Anscheinend reicht das im Muskel gespeicherte ATP und Glykogen, um bei einem Trainingssatz (wie beim Bankdrücken zum Beispiel) keine bedeutenden Krafteinbrüche zu erfahren. Bei einer hochbelastenden Fahrradfahrt oder einem Sprint ist diese Pause nicht gegeben und die Belastungsdauer ist höher.

Refeeds und die Ketogene Adaptation

Die Ketogene Diät führt bereits nach einer Woche zu einer relativ guten Anpassung des Stoffwechsels auf eine erhöhte Fettverbrennung. Die Verbrennung von Kohlenhydraten wird dagegen minimiert. Wenn die Ketogene Diät für die Gewichtsreduktion genutzt wird, gönnen sich die Anwender zwischendurch Schummeltage mit sogenannten Refeeds. Ein Refeed bedeutet die erneute Aufnahme von Kohlenhydraten für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel nur einen Tag. Obwohl die Ketose durch einen kohlenhydrathaltigen Refeed komplett unterbrochen wird, wird die Adaptation an die Ketogene Diät nur teilweise rückgängig gemacht. Selbst nach einer sehr hohen Kohlenhydrataufnahme von 800 g sind die Zellmechanismen und Enzyme weiterhin verstärkt auf die Fettverbrennung ausgerichtet. Solange man nicht über die Stränge schlägt, wirkt sich eine kohlenhydratreiche Mahlzeit im Restaurant mit Freunden oder ein Schummeltag alle 1-2 Wochen wahrscheinlich nicht signifikant auf die Ketogene Adaptation aus.

Das Einhalten einer Low-Carb Diät bedeutet einen Verzicht auf Kohlenhydrate und damit auf eine breite Palette von Nahrungsmittel. Das gilt insbesondere für die strenge Ketogene Diät. Es kann sich daher auf das soziale Umfeld auswirken, bei Veranstaltungen oder Essen mit Freunden. Manche Menschen legen während einer Low-Carb Diät auch gerne sogenannte Aufladetage oder Schummeltage (engl.: refeed, cheat days) oder auch nur eine Mahlzeit ein, bei denen sie wieder normal oder kohlenhydratreich essen. Diese Unterbrechungen einer kohlenhydratarmen Diät sind eine willkommene Abwechslung, die auch den Diäterfolg mitprägen kann.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob und in welchen Ausmaßen diese kohlenhydratreichen Refeeds den Stoffwechsel wieder von der Fettverbrennung und Ketose wegbringen. Das Gleichgewicht, das sich über mehrere Wochen auf einer kohlenhydratarmen Ernährung etabliert hatte, könnte schließlich wieder umkippen und wieder eine anstrengende Adaptationszeit mit sich bringen.

Ein Großteil der Forschung zu dieser Thematik kommt aus dem Sportbereich, bei dem Ausdauersportler einer sogenannten Fett-Adaptation unterzogen wurden. Dabei werden Sportler auf eine fettreiche Ketogene Diät gesetzt. Diese Umstellung ermöglicht den Sportlern nach ungefähr 2 Wochen vermehrt Fett als Energiequelle während der Ausdauerleistung zu nutzen. Kurz vor dem eigentlichen Wettkampf werden dann Kohlenhydrate in großen Maßen eingenommen. Der Körper ist jedoch weiterhin fettadaptiert und verbrennt trotz der Kohlenhydrate vorzüglich Fett.

In einer Studie hielten hochtrainierte Sportler 5 Tage die Ketogene Diät ein. Am 6. Tag hatten sie eine sehr intensive Ladephase mit Kohlenhydraten. Dabei bekamen sie 10,7 g KH pro kg Körpergewicht. Das entspricht mehr als 800 g Kohlenhydrate bei einem 80 kg schweren Mann, entsprechend 3200 Kalorien nur aus Kohlenhydraten. Am 7. Tag traten die Teilnehmer der Studie zu Ausdauerleistungstests an. Trotz der intensiven Ladephase mit Kohlenhydraten, vollgeladenen Kohlenhydratspeichern und der kurzen Low-Carb Zeit von nur 5 Tagen, war weiterhin ein nachhaltiger Effekt auf den Stoffwechsel erkennbar. So verbrannten die Sportler dennoch 45% mehr Fettsäuren als sonst üblich und verbrannten 30% weniger Kohlenhydrate. Die Ketogene Diät führte anscheinend recht schnell zu einer Umstellung des Stoffwechsels, der nach einem Schummeltag nicht komplett rückgängig gemacht wurde (24).

Wenn das Enzym Pyruvat Dehydrogenase (PDH) aktiv ist, werden Kohlenhydrate in den Muskelzellen verbrannt. PDH ist somit ein Indikator dafür, dass Muskelzellen Kohlenhydrate den Fettsäuren präferieren. PDH wird während der Ketogenen Diät durch das Enzym Pyruvat Dehydrogenase Kinase (PDK) deaktiviert, wodurch die Muskelzellen mehr auf Fett als Energielieferant umschalten. Eine Ketogene Diät über 5 Tage hinweg reguliert nämlich die Aktivität des PDH Enzyms auf ganze 30% des ursprünglichen Wertes runter. Ein Refeed mit einer sehr kohlenhydrathaltigen Mahlzeit erhöht zwar die PDH Aktivität kurzzeitig  wieder für 45 Minuten. Schon 3 h später fällt der PDH Wert wieder ab, auf ungefähr 50% des Ausgangswertes vor der Ketogenen Diät. Auch hier ist deutlich erkennbar: Die adaptiven Auswirkungen auf den Stoffwechsel durch die Ketogene Diät lassen sich nicht so leicht zunichtemachen (25).

Die Ketose hingegen schon. In der gleichen Studie erhöhte die Ketogene Diät die Ketone im Blut, diese sanken jedoch nach der kohlenhydratreichen Mahlzeit ab und blieben auf dem niedrigen Wert (25). Wahrscheinlich wären in diesem Fall die Ketonwerte bei einer sofortigen Wiedereinführung der Ketogenen Diät schneller wieder gestiegen, da der Stoffwechsel zu einem Teil weiterhin auf Fettverbrennung ausgelegt war.

Eine Adaptation auf die Ketogene Diät ermöglicht also durchaus Refeeds, ohne gleich den Stoffwechsel komplett auf die Kohlenhydratverbrennung umzustellen. Für Sportler gibt es eine Variation der Ketogenen Diät, die sich die Anabole Diät nennt und bei der die Refeeds ein fester Bestandteil der Ernährung sind.

Blutzucker, Eiweiß und Ketose

Um einen stabilen Blutzucker und eine Zuckerversorgung während einer Ketogenen Diät zu gewährleisten, produziert der Körper durch den Prozess der Gluconeogenese den Zucker selbst. Die Bausteine der Eiweiße, die Aminosäuren, sind der wichtigste Ausgangsstoff für die Gluconeogenese, begleitet von Glycerin und einer geringen Menge an Ketonen. Insbesondere am Anfang der Ketogenen Diät, in der das Gehirn noch die Umstellung auf Ketone als Hauptenergielieferant vollführt, läuft die Gluconeogenese auf Hochtouren. In dieser Anfangsphase ist eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß absolut notwendig, um den Abbau von Muskelgewebe zu verhindern. Ideal ist eine Einnahme von 1,2-1,6 g Eiweiß pro kg Körpergewicht täglich. Ein hoher Eiweißverzehr kann theoretisch die Ketose teilweise hemmen, aber nicht vollständig unterdrücken. Dieser Aspekt ist bei einer Gewichtsreduktion jedoch nicht von Bedeutung und muss nur von Menschen mit Epilepsie beachtet werden, bei denen eine hohe Ketonkonzentration im Blut notwendig ist.

Der Blutzucker sinkt leicht auf der Ketogenen Diät, bleibt jedoch in einem normalen, stabilen Rahmen. Obwohl kein Zucker von außen zugeführt wird, produziert der Körper die Glucose selbst. Innerhalb der ersten Tage der Ketogenen Diät setzt der Körper vermehrt auf den Prozess der Gluconeogenese. Dabei werden Aminosäuren aus Proteinen oder das Glycerol aus Triglyzeriden (Körperfett) als Rohstoffe für die Herstellung von Glucose genutzt (26). Die Proteine werden entweder aus der Nahrung oder aber durch den Abbau von Muskelgewebe gewonnen.

Am Anfang der Ketogenen Diät wird die Gluconeogenese hauptsächlich durch Aminosäuren ermöglicht, im Verlauf der Diät jedoch schaltet der Körper auch teilweise auf Glycerol um. Dabei kann das Glycerol bis zu 16% der produzierten Glucose beisteuern (27). Fettleibige Menschen verwenden mehr Glycerol als schlankere Personen. Menschen mit weniger Körperfett dagegen greifen bis zu doppelt so stark auf Aminosäuren und damit auch Proteine zurück, etwas was auch in einem stärkeren Abbau von Muskelmasse (als Lieferant von Aminosäuren) bei schlankeren Personen auf einer Diät führen kann (28).

Die Gluconeogenese ist innerhalb der ersten 48-72 h der Ketogenen Diät am intensivsten. Es können 2-3 Wochen vergehen, bis das Gehirn vermehrt auf die Verwendung von Ketonen umstellt und die Gluconeogenese auf ein notwendiges Minimum runterfährt (11). Auch die die Rohstoffquellen für die Glucoseproduktion werden verändert. Wie zuvor erwähnt wird dann vermehrt das Glycerol aus den gespeicherten Fetten (Triglyzeriden) verwendet, zudem können auch die Ketone, und das Lactat und Pyruvat die beim Energiestoffwechsel erzeugt werden, für die Glucoseproduktion genutzt werden. Nach einer gewissen Adaptationsphase ist also eine hohe Eiweißzufuhr nicht so wichtig, wie wenn die Ketogene Diät gerade eingeleitet wurde.

Umso wichtiger ist eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß am Anfang der Ketogenen Diät, um dem Abbau von Magermasse entgegenzuwirken. Ketogene Diäten per se erhalten nämlich schlechter die Muskelmasse, als Diäten mit Kohlenhydraten, wenn die Eiweißzufuhr und Kalorienmenge in beiden Diäten gleich bleibt (29). Häufig ist es jedoch so, dass aufgrund der Wahl der Lebensmittel die Eiweißzufuhr in einer kohlenhydratarmen Diät automatisch höher ausfällt.

Eiweiß wirkt ketogen und antiketogen, denn manche Aminosäuren werden zu Ketonen umgewandelt, andere hingegen zu Zucker. Eine zu hohe Eiweißzufuhr könnte laut manchen Wissenschaftlern daher rein theoretisch die Ketonproduktion hemmen und damit auch wieder den Bedarf nach Glucose erhöhen, was wiederum die Gluconeogenese anregen und den Eiweißverbrauch gegenüber dem des Fetts steigern könnte (30). Zuviel Eiweiß könnte die Ketose unterdrücken und die Produktion von Glucose aus Aminosäuren anregen (11).

Ältere Studien an wenigen fettleibigen Menschen belegen, dass solange ein ausreichend starkes Kaloriendefizit vorliegt selbst eine fast reine eiweißhaltige Ernährung die Ketose nicht ausreichend hemmt. Teilnehmer einer Studie wiesen eine erhöhte Fettverbrennung, erhöhte Ketonwerte und Ausdauer nach 6 Wochen einer sehr kalorienarmen, Ketogenen Diät mit einer täglichen Menge von 1,2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Diese Anpassungen im Stoffwechsel sprechen für eine Adaptation an die Ketogene Diät trotz des Eiweißgehaltes (16).

Dieser Aspekt wird häufig in der Low-Carb Gemeinde diskutiert. Er ist jedoch nur bei Menschen mit Epilepsie (die auf die Ketose angewiesen sind) von Bedeutung, nicht für die Gewichtsreduktion. Die Eiweißzufuhr sollte die Ketonproduktion solange nicht bedeutend hemmen, wie ein Kaloriendefizit vorliegt und Körperfett abgebaut werden muss. Der Körperfettabbau liefert die notwendigen Fette, welche auch für die Produktion von Ketonen verwendet werden (31). Da in einer Diät stets ein Kaloriendefizit vorliegen sollte, ist dies kein Grund zur Besorgnis, zudem reicht eine Versorgung von 1,6 g Eiweiß pro kg Körpergewicht aus, um die Muskulatur vor dem Abbau in einer Diät zu schützen und sollte sich nicht signifikant auf die Ketose auswirken (2).

Epilepsie erfordert eine stetige Ketose und ein Kaloriendefizit liegt in der Regel nicht vor, hier sollte das Eiweiß daher in geringeren Maßen konsumiert werden um sicher zu sein.

Abnehmen mit der Ketogenen Diät

Die Ketogene Diät ist aufgrund der strengen kohlenhydratarmen Ernährung schwer auf die Dauer einzuhalten. In Studien erzielt sie kurzfristig (im Zeitraum bis zu 6 Monate) bessere Ergebnisse als alternative Diäten, langfristig pendelt sich das Ergebnis aber nah an die Erfolge anderer Diäten ein, wobei die Ketogene Diät dennoch leicht fettarmen Diäten überlegen ist. Daran könnte die mit der Zeit immer schlechtere Einhaltung der Ketogenen Diät sein und der damit verbundene Jo-Jo Effekt. Sinnvoller ist es die Ketogene Diät nur über einen begrenzten Zeitraum von 1-3 Monaten zu nutzen, dann auf eine gesunde, normalkalorische und kohlenhydrathaltige Ernährung zu wechseln und das Gewicht zu stabilisieren. Dafür eignen sich die Paleo Diät und die Mittelmeer Diät sehr gut. Eine Studie mit abwechselnden Diätformen erzielte so einen langanhaltenden Gewichtverlust von über -15 kg innerhalb von einem Jahr.

Die Ketogene Diät hat eine ausgeprägte, hemmende Wirkung auf den Hunger und die freiwillige Aufnahme von Kalorien. Diese scheint unabhängig vom typisch höheren Eiweißanteil zu sein, der eine zusätzliche Appetitzügelung gewährleistet. Ketogene, eiweißreiche Diäten unterdrücken die Nahrungsaufnahme effizienter als eiweißreiche, nicht ketogene Diäten (32).

Eine Meta-Analyse fasste die Ergebnisse von 12 Studien zusammen, welche kohlenhydratarme Diäten (unter 50 g Kohlenhydrate täglich) mit fettarmen Diäten verglichen (33). Diese Diäten können im weniger strengen Sinn als leicht abweichende Versionen der Ketogenen Diät betrachtet werden.

Im Durchschnitt nahmen die Teilnehmer der 12 bis 24-monatigen Studien mehr Gewicht mit der Ketogenen Diät ab. Die zusätzliche Gewichtsreduktion beträgt -0,9 kg gegenüber fettarmen, alternativen Diäten. Die Auswertung ergab dazu, dass die Einhaltung der Ketogenen Diät am Anfang der Diätphase sehr gut war, jedoch mit fortschreitender Zeit immer schlechter wurde, so dass die Kohlenhydrataufnahme stetig stieg und am Ende der Studie häufig die vorgegebene Kohlenhydratrestriktion (<50 g KH täglich) nicht mehr eingehalten wurde.

Eine umfangreichere Auswertung dieser Meta-Analyse finden Sie unter dem folgenden Link: 
Abnehmen mit Low-Carb. Generell enthält der Artikel mehr Informationen über die Low-Carb Ernährung und ist für alle, die an der Ketogenen Diät zu gewichtsreduzierenden Zwecken interessiert sind, besser geeignet.

Die Ergebnisse der genannten Studienauswertung decken sich mit anderen Studien, in der die Ketogene Diät innerhalb der ersten 6 Monate gegenüber einer fettarmen Diät überlegen war. Nach  12 Monaten jedoch schrumpfte dieser Abstand und es konnte in manchen Studien kein Unterschied zwischen den verschiedenen Diäten in Bezug auf die Gewichtsreduktion festgestellt werden (8). Die schlechtere Einhaltung der Ketogenen Diät nach einem längeren Zeitraum und der darauffolgende Jo-Jo Effekt könnten daran schuld sein.

Die Ketogene Diät ist die strengste und damit auch die einseitigste aller Low-Carb Diäten. Solche Diäten auf lange Sicht einzuhalten ist unwahrscheinlich. Sinnvoller ist es den schnellen Gewichtsverlust durch die Ketogene Diät nur kurzzeitig über einige Monate auszunutzen, dann auf eine gesündere, gemäßigte Ernährungsweise (Paleo Diät oder Mittelmeer Diät) zu wechseln und bei Bedarf später wieder eine kurze Ketogene Phase einzuführen. Diese Herangehensweise ist nicht nur gesünder, sondern auch leichter einzuhalten, was die Möglichkeit eines Jo-Jo Effekts verringert.

Tatsächlich wurde eine Studie mit dieser alternierenden Vorgehensweise durchgeführt und erzielte sehr gute Ergebnisse (34). Sie bestand  aus 6 aufeinanderfolgenden Phasen:

  1.        20 Tage stark kohlenhydratreduzierte Ketogene Diät
  2.        20 Tage Low-Carb Diät (nicht streng kohlenhydratreduziert nicht ketogen)
  3.        4 Monate einer normalkalorischen Mittelmeer Diät (Erhaltungsphase)
  4.        20 Tage stark kohlenhydratreduzierte Ketogene Diät
  5.        20 Tage Low-Carb Diät (nicht streng kohlenhydratreduziert nicht ketogen)
  6.        6 Monate einer normalkalorischen Mittelmeer Diät (Erhaltungsphase)

Die Teilnehmer konnten mit diesem Programm -15,41 kg innerhalb von einem Jahr abnehmen und dieses Gewicht auch halten. Die Gewichtsreduktion erfolgte innerhalb der kohlenhydratarmen Phasen, die Erhaltungsphasen wurden durch die sehr gesunde Mittelmeer Diät gewährleistet. Die Vermeidung des Jo-Jo Effekts und die Stabilisierung des Gewichts stellen eine vielversprechende Nutzung der Ketogenen Diät dar.

Ketogene Diät für Epilepsie

Bei schweren Formen von Epilepsie, insbesondere bei Kindern wird die Ketogene Diät als Alternative oder zusätzlich zur Medikation angeboten. Die streng kohlenhydratarme Ernährungsform mindert epileptische Anfälle über mehrere Zellmechanismen. Unter anderem durch eine Optimierung der Mitochondrienfunktion und Hemmung einer übermäßigen Ausschüttung des erregenden Nervenbotenstoffs Glutamat im Gehirn. In der Regel sprechen 85% der Patienten auf die Kohlenhydratrestriktion an, wobei fast die Hälfte von ihnen eine Reduktion der Anfälle um 50% erlebt. Während die MCT Ketogene Diät genauso effizient zu sein scheint wie die klassische Version, ist die modifizierte Atkins Diät anscheinend nicht genauso effektiv.

Menschen, vor allem Kinder mit Epilepsie haben durch die Ketogene Diät die Möglichkeit ihre Krankheit durch eine Ernährungsumstellung besser Griff zu bekommen. Die genauen Instruktionen für die Ketogene Diät zu diesem Zweck bekommen sie von Ihrem Arzt. Die Informationen auf Diätexperten.de dienen lediglich dazu sich ein besseres Bild zu verschaffen. Die Ketogene Diät wird in der Regel bei sehr hartnäckigen Fällen von Epilepsie angewendet, auch die Daten aus den Studien stammen hauptsächlich aus Untersuchungen mit Patienten deren epileptischen Anfälle schwer unter Kontrolle zu bekommen waren.

Theorie

Bis heute besteht kein klares Bild darüber, warum die Ketogene Diät wirksam bei Epilepsie ist und vor epileptischen Anfällen schützt.  Mehrere molekulare Mechanismen innerhalb der Hirnzellen (Neuronen und versorgende Astrocyten) könnten dafür verantwortlich sein.

  • Kohlenhydratreduktion: Bereits das Weglassen der Kohlenhydrate könnte durch die Veränderungen im Stoffwechsel antiepileptisch wirken. Der Wirkstoff 2-deoxy-D-Glucose hemmt in den Zellen die Verwendung von Zuckern (Glycolyse) zur Energiegewinnung. Dieser Wirkstoff wirkt gleichzeitig auch gegen epileptische Attacken und hat sich im Tiermodell als wirksam erwiesen (35).
  • Veränderungen an Mitochondrien (Zellkraftwerken): Die Ketogene Diät reduziert die Produktion von freien Radikalen und verbessert die Mitochondrienfunktion (36).
  • Hemmung des mTOR Signalwegs: Das mTOR (mammalian target of rapamycine) ist ein Protein, das in den Zellen an der Regulation von Stoffwechsel, Wachstum, Zellreinigung und Proteinsynthese beteiligt ist (37). Das Medikament Rapamycin kann mTOR hemmen und auch vor einigen Arten von epileptischen Anfällen schützen (38). Die Ketogene Diät hemmt ebenfalls mTOR (39).

  • Hemmung der Glutamattransmission: Glutamat ist ein erregender Neurotransmitter, der unter Nervenzellen das Feuern von Neuronen auslöst. Ein übermäßiges Ausschütten an Glutamat kann auch zu den epilepsietypischen Konvulsionen (Krämpfen) führen (40). Die während der Ketogenen Diät entstehenden Ketone ß-Hydroxybutyrat und Acetoacetat können die Glutamatausschüttung hemmen und dadurch wahrscheinlich auch die epileptischen Anfälle mindern (41).

 
Praxis und Erfolge

Nach der Initiierung der klassischen Ketogenen Diät verbessert sich die Kontrolle über die epileptischen Anfälle innerhalb von Tagen und Wochen.

Welcher Anteil der Patienten verspürt eine Besserung?

In einer Studie hatten insgesamt 84% der Patienten eine Minderung der epileptischen Anfälle durch die Ketogene Diät erfahren. Die ersten Besserungen traten nach 5 Tagen ein und nach zwei Wochen hatten bereits 75% der Patienten eine Besserung erfahren. Wenn die Teilnehmer vor der Ketogenen Diät angehalten wurden zu fasten, also 24-48 h keine Nahrung zuzuführen, trat die antiepileptische Wirkung sogar schneller ein: Innerhalb von 5 statt 14 Tagen. Langfristig gesehen hatte das Fasten jedoch keinen weiteren Effekt. Zeigt die Ketogene Diät innerhalb von 2 Monaten keine Wirkung auf die epileptischen Anfälle, so kann sie beendet werden (42).

Wie stark werden die Anfälle durch die Ketogene Diät unterdrückt?

Laut einer Zusammenfassung von mehreren Studien (Meta-Analyse), erfahren mindestens 38% der Patienten eine Minderung der epileptischen Anfälle um 50% (43). Der Anteil derer, die durch die Ketogene Diät keine Anzeichen von Epilepsie aufweisen ist geringer und bewegt sich wahrscheinlich im Bereich von 10-20% der Anwender (44).

Vorsicht: Das Abbrechen der Ketogenen Diät und die Aufnahme von Kohlenhydraten kann bereits eine Stunde nach dem Verzehr zum Einsetzen von epileptischen Anfällen führen (45).

Wichtig: Patienten, die frei von Anfällen für mindestens einen Monat durch die Ketogene Diät waren, sollten die Ketogene Diät selbst nach einer Wiederkehr von Anfällen einhalten und sich nicht entmutigen lassen. In der Regel stellen diese eine Ausnahme dar und die Frequenz der epileptischen Anfälle bleibt deutlich unter dem Wert vor der Ketogenen Diät (46).

Effizienz der unterschiedlichen Diätversionen

Die MCT Ketogene Diät, welche auf den Einsatz von MCT Fetten setzt, weil diese zu einer stärkeren Ketonbildung führen, ist genauso effektiv wie die klassische Ketogene Diät (10).

Die modifizierte Atkins Diät ist keine strenge Ketogene Diät. So führt in manchen Fällen der Wechsel von der modifizierten Atkins Diät zur klassischen Ketogenen Diät zu einer besseren Kontrolle der Anfälle. Vor allem Patienten mit der myoklonisch-astatischen Epilepsie erfahren eine drastische Verbesserung (47).

Ketogene Diät bei Krebs

Da Krebszellen in der Regel einen hohen Glucose Bedarf aufweisen, könnte sehr kohlenhydratarme Ernährung zu erhöhtem Stress in Krebszellen führen. Obwohl Studien an Tieren vielversprechend sind, sind klinische Studien noch rar und nicht aussagekräftig. Die Ketogene Diät wird von Krebspatienten zumindest gut toleriert und kann auch mit einer zusätzlichen Kalorieneinschränkung kombiniert werden, welche jedoch im fortgeschrittenen Krankheitsstadium problematisch sein kann.

Viele Krebszellen weisen generell einen höheren Glucosebedarf auf als gesunde Zellen. So nehmen Darmkrebszellen 30-mal mehr Glucose auf als gesunde Darmzellen (48). Zudem ist die Produktion von freien Radikalen in vielen Krebszellen höher als in normalen Zellen (49). Wahrscheinlich wird ein Teil des aufgenommenen Zuckers von den Krebszellen intensiv für den Schutz vor freien Radikalen und für Entgiftung genutzt (50). Die Ketogene Diät verstärkt durch den Entzug von Kohlenhydraten den Stress durch die freien Radikale und wirkt damit zytotoxisch auf Krebszellen (51).

Zudem kommt bei Krebs der sogenannte Warburg Effekt zum Tragen. Durch Schäden an den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien, können Krebszellen nicht effizient durch die Verwendung von Sauerstoff Energie gewinnen, sondern sind vielmehr gezwungen zu fermentieren (Zuckergärung). Da diese Form der Energiegewinnung sehr viel Glucose verbraucht, sind Krebszellen häufig auf eine ausreichende Zuckerversorgung angewiesen (52).

Tierstudien mit Mäusen erzielten ermutigende Ergebnisse. Mäusen wurden in einer Studie humane Gehirnkrebszellen (malignantes Gliom) implantiert. Diese überlebten mit einer Ketogenen Ernährung in Form von Flüssignahrung (KetoCal, Fett- und Eiweißgemisch im Verhältnis von 4:1) signifikant länger als Mäuse auf der Standarddiät. In 9 von 11 Versuchstieren, die zusätzlich durch Bestrahlung therapiert wurden, sank die Anzahl der Krebszellen unter das Detektionsminimum. Die Mäuse blieben krebsfrei auf diesem Niveau während der Gesamtdauer der Studie, 200 Tage lang (53). Das gleiche Ergebnis konnte nicht mit der Standarddiät und Strahlentherapie erreicht werden. Gliomazellen sind sehr zuckerabhängig und können sich im Gegensatz zu gesundem Nervengewebe nicht von Ketonen ernähren (52).

Die klinischen Daten zur Effizienz der Ketogenen Diät bei Krebs sind leider rar. Zumindest gilt, dass die Ketogene Diät eine sichere Ernährungsform für Krebspatienten darstellt (54). In einem fortgeschrittenen Krebsstadium kann jedoch eine gleichzeitige Einschränkung von Kalorien problematisch werden. Glioblastoma multiforme ist ein gefährlicher Gehirntumor mit einer durchschnittlichen Überlebenszeit von 12-18 Monaten mit Therapie und 3-6 Monaten ohne Therapie (55). Die Ketogene Diät allein hat in Studien keinen klinisch relevanten Effekt auf die Entwicklung dieser Erkrankung erzielt und ist lediglich als eine zusätzliche Option zu bestehenden Therapien denkbar (56). In einer laufenden Studie mit der Ketogenen Diät leben 4 von 6 Glioblastoma-Patienten nach 14 Monaten durchschnittlicher Beobachtungszeit (57).

Deutsche Forscher setzten 16 Krebspatienten im fortgeschrittenen Krebsstadium auf die Ketogene Diät, wobei diese mit 70 g Kohlenhydraten täglich weniger streng war. Davon konnten 5 Patienten innerhalb der Studiendauer von 12 Wochen eine Stabilisierung der Krankheit erreichen (54).

Nebenwirkungen und Nährstoffmangel

Die häufigste Nebenwirkung während der Ketogenen Diät sind Müdigkeit während der ersten Woche und Verstopfungen (58). Eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und auch Natrium durch leicht erhöhten Salzkonsum kann über dieses Schwächegefühl hinweghelfen. Verstopfungen können durch die Beigabe von kohlenhydratarmen Ballaststoffen wie Chia Samen oder Flohsamen gemindert werden.

Die strenge klassische Ketogene Diät mit einem 4:1 Ratio von fettigen zu nichtfettigen Nährstoffen verursacht wahrscheinlich eine erhöhte Arteriensteifigkeit und erhöht damit das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (59). Eine dreijährige Abstinenz von dieser Ernährungsform kann aber den entstandenen Schaden wieder rückgängig machen.

Eine sehr strenge Restriktion von Kohlenhydraten bringt auch das Risiko von Nährstoffmangel mit sich, da Obst- und Gemüseverzehr eingeschränkt werden.

Je strenger und fettreicher die Form der Ketogenen Diät ist, umso wahrscheinlicher sind Defizite an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien. So erfüllt die klassische Ketogene Diät nur 3 der 28 täglichen Nährstoffvorgaben (RDI), die weniger strenge modifizierte Atkins Diät dagegen 12 von 28 (60). Ein Multinährstoffpräparat muss vor allem folgende Nährstoffe ersetzen können: Pantothensäure (Vitamin B5), Thiamin (Vitamin B1), Folsäure (Vitamin B11), Calcium, Phosphor, Vitamin D3 und Spurenelemente (60). Eisen dagegen muss nur dann zusätzlich eingenommen werden, wenn es über den Fleischkonsum nicht gedeckt wird.

Dieser enorme Nährstoffmangel entsteht insbesondere bei der sehr strengen 4:1 klassischen Ketogenen Diät für die Epilepsiebehandlung. Für die Gewichtsreduktion wird die Diät in der Regel nicht so streng eingehalten, dennoch ist auch hier während der Diätanwendung ein gutes Multinährstoffpräparat sehr empfehlenswert.

Ein leichtes, aber klinisch nicht signifikantes L-Carnitin Defizit tritt auf der Ketogenen Diät auf und bessert sich nach 12 Monaten (60). L-Carnitin transportiert Fettsäuren innerhalb der Zellen zu den Mitochondrien, wo sie verbrannt werden. Da eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung verstärkt auf Fettverbrennung setzt, überrascht dieses leichte Defizit nicht. Falls eine Gewichtsreduktion erzielt werden soll und die Dauer der Anwendung lediglich einige Wochen oder Monate umfasst, kann L-Carnitin eingesetzt werden. Eine auf MCT Fetten basierte Ketogene Diät erfordert kein zusätzliches L-Carnitin, da mittellange Fettsäuren kein L-Carnitin erfordern um in die Mitochondrien transportiert zu werden (60).

Wichtig: L-Carnitin sollte während der Ketogenen Diät in seiner einfachen Form eingesetzt werden, nicht als Acetyl-L-Carnitin, welches bereits durch die fettreiche Ernährung erhöht wird.

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Von thebrain am 04.04.2017 um 15:27 Uhr
Bitte um Feedback, warum gilt? "Wichtig: L-Carnitin sollte während der Ketogenen Diät in seiner einfachen Form eingesetzt werden, nicht als Acetyl-L-Carnitin, welches bereits durch die fettreiche Ernährung erhöht wird." Ich mache zum 2. mal Atkins 1. mal 1999 mit minus 25 Kilo. Nun wieder nach Burnout (2012) ... mit aktuell -15 KG von (100 kommend im Januar). Nahm seit 2 Monaten reines L-Carnitin von Rossmann. Habe heute morgen erstmals 2 g Acetyl-L-Carnitin genommen und verspüre mental einen erheblichen Unterschied. Soll heißen viel besser.
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Von iNutro am 07.04.2017 um 11:36 Uhr
Wir haben die Einnahme von L-Carnitin daher begründet, weil während der Ketogenen Diät eher diese L-Carnitin Form im Blut sinkt, nicht die Konzentration des Acetyl-L-Carnitin, Mental ist das Acetyl-L-Carnitin deutlich stärker, auch weil es die Bluthirnschranke besser passiert. In diesem Fall sollten Sie sich einfach auf Ihre eigene Erfahrung verlassen, da nicht ausreichend Studien vorliegen um einen so spezifischen Sachverhalt aufzuklären.
Von Jaqueline am 19.04.2017 um 09:03 Uhr
Unsere Tochter leider seit ihrem 10 Lebensjahr an Epilepsie. Am Anfang hatten wir es mit verschiedenen Medikamenten gegen die Epilepsie versucht, aber die Anfälle waren immer noch da und wurden auch nicht weniger. Durch Zufall erfuhren mein Mann und ich über die Ketogene Diät, die bei solchen Fällen von Epilepsie sehr hilfreich sein soll. Wir waren wirklich sehr skeptisch, dass es tatsächlich durch eine Ernährungsänderung so eine Wirkung geben kann die die Anfälle unserer Tochter mindern könnte. Am Anfang war es eine schwere Umstellung, da wir uns wirklich auch an den Speiseplan der Diät streng halten mussten. Mein Mann und ich haben uns dennoch entschieden auch selber die Diät zu machen um es um einiges unserer Tochter zu erleichtern. Es war wirklich ein voller Erfolg. Nach 2 Wochen, hatte sie sich an die Umstellung gewöhnt gehabt und problemlos alles gegessen wie es die Diät vorgeschrieben hat. Unserer Erfahrung nach mit der Ketogenen Diät, können wir sagen, dass es sich sehr gelohnt hat, die Anfälle wurden immer weniger mit der Zeit. Der letzte Anfall war vor ungefähr 2 Monaten und die Diät selber machen wir jetzt seit knapp 3 Monaten. Es ist es wirklich wert gewesen, dass wir unsere Ernährung umgestellt haben und wir empfehlen die Diät auch sehr gerne weiter.
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Von Henning am 27.03.2017 um 21:13 Uhr
Die Ketogene Ernährung beruht eigentlich mehr oder weniger streng darauf, wieviel Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß man täglich zu sich nimmt. Ich persönlich hatte keine Krafteinbussen eher im Gegenteil und war immer fit und konnte viel besser schlafen. In den ersten Tagen habe ich immer leichte Kopfschmerzen gehabt, was wohl vom Kohlenhydratentzug kommt aber das geht alles schnell wieder weg. Wer wirklich sein Gewicht reduzieren möchte kann auf diese Diät vertrauen, sie ist zwar sehr streng aber auch total wirksam. 10 kg habe ich in ungefähr 3 Monaten verloren. Habe eine Diätpause von 6 Monaten gemacht, mich aber weiterhin an einige Umstellungen in der Ernährung gehalten, hatte kein Jo-Jo Effekt. Fange jetzt wieder mit der Diät an, da ich noch 10 kg verlieren möchte und unter die 100 kg Grenze kommen will.
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Von Saskia am 19.03.2017 um 12:38 Uhr
Habe meine Ernährung der Ketogenen Diät vor 2 Monaten angepasst. Bei der Ketogenen Diät hat man eine bis aufs Gramm genau festgelegte Menge an Eiweiß, KH und Fett, die in einem speziellen Verhältnis (3:1 oder 4:1) zueinanderstehen, dementsprechend werden die einzelnen Mahlzeiten berechnet und abgewogen. Ich habe dank der Diät 4 kg in einem Monat abgenommen.
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