Ginseng

Ginseng ist ein traditionelles, asiatisches Heilmittel, das sehr breitbandig angewendet wurde. Die Ginseng Forschung beschäftigt sich hauptsächlich mit der Wirkung bei Alzheimer, der Gedächtnisleistung bei Gesunden, Modulation des Immunsystems und der Blutzuckerkontrolle bei der die meisten klinischen Studien vorliegen. Ein Großteil der Forschung beruht jedoch auf Tiermodellen und Zellstudien und kann nicht ohne klinische Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden.

Zusammenfassung

Ginseng ist der Oberbegriff für eine Pflanzenspezies, die in der traditionellen Medizin für diverse Zwecke eingesetzt wurde. Hauptsächlich gilt das für drei am besten erforschte Sorten: Panax ginseng (koreanischer Ginseng), Panax quinquefolius (sogenannter amerikanischer Ginseng) und Panax notoginseng (chinesischer Notoginseng, renshen). Das Wort Panax bedeutet „Allheilmittel“.

Ginseng Wirkung und Wirkstoffe

Die am meisten untersuchten Ginseng Wirkstoffe sind die Ginsenoside, von denen 100 entdeckt wurden, jedoch nur 10 besser erforscht wurden. Ginsenoside binden in den Zellen relativ unspezifisch an Ionenkanäle und eher nerventypische Rezeptoren wie den Serotoninrezeptor (Glückshormon) und die inhibierenden Glycin- und GABA-Rezeptoren (beruhigende Wirkung), die durch die Ginsenoside vermehrt aktiviert werden. Ginseng Wirkstoffe binden den erregenden NMDA Rezeptor an den Nervenzellen, und führen zu einer geringeren Aktivität dieses Rezeptors. Auf diese Weise können Ginsenoide beispielsweise der Neurotoxizität durch den Botenstoff und Aminosäure Glutamat entgegenwirken.

Aktuelle Forschungsergebnisse vermuten jedoch den Hauptwirkstoff der Ginseng Wurzel im sogenannten Gintonin. Einem Komplex aus Proteinen und der Lysophosphatidsäure, die auch ein körpereigener Botenstoff ist. Die Lysophosphatidsäure spielt bei Heilungsprozessen eine Rolle bei denen sie freigesetzt wird und scheint durch die Stimulation von neuralen Wachstumsfaktoren im Tiermodel die Neurogenese und den Lernprozess positiv zu unterstützen. Zudem ist Gintonin bereits bei einer sehr niedrigen Konzentration (nanomolarer Bereich) wirksam, im Gegensatz zu den Ginsenosiden (micromolarer Bereich).

Ginseng für Potenz, bei erektiler Dysfunktion und Unfruchtbarkeit

Ginseng stimuliert im Tiermodel die Freisetzung des blutgefäßerweiternden Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) im Schwellkörper. Das vorliegende klinische Studienmaterial zum Einsatz von Ginseng für eine bessere Potenz ist von schlechter Qualität. Lediglich 7 von 27 Studien sind laut einer Meta-Analyse von brauchbarem Wert, aber dennoch minderer Qualität. In diesen brauchbaren Studien verbesserte eine Dosis von 600-900 dreimal täglich die vorhandene Impotenz.

Eine weiteres natürliches Mittel das zu diesen Zwecken eingesetzt wird ist Maca

Von schlechter wissenschaftlicher Methodik sind Untersuchungen geprägt in denen Ginseng die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien bei Männern mit Oligoasthenozoospermie verbesserte.

Ginseng für die Gedächtnisleistung bei gesunden Menschen

Auf der Suche nach einer „Smart Drug“ also Wirkstoffen, welche die Denkleistung verbessern, nehmen Anwender unter anderem auch Ginseng. Eine Meta-Analyse von insgesamt 9 klinischen Studien erkannte, dass Ginseng insbesondere das kurzfristige Arbeitsgedächtnis stimuliert, welches mit der flüssigen Intelligenz eng verbunden ist, die für die Lösung neuartiger Aufgaben zuständig ist. Ginseng scheint eher einen akuten Effekt zu entfalten, ungefähr 3 Stunden nach der Einnahme, langfristige Einnahmezeiträume wurden kaum untersucht. Die zitierten Studien waren jedoch von eher dürftiger Qualität und widersprachen sich zu einem Teil. In einem Versuch wurde Ginseng erfolgreich in Kombination mit Guarana kombiniert, welche eher die Wachsamkeit und Aufmerksamkeit stimuliert.

Leider reichen die vorgelegten Studien nicht aus um qualitativ eine Wirkung im Menschen zu belegen.

Alzheimer Forschung

Die Ginseng Alzheimer Forschung beschränkt sich fast ausschließlich auf Tiermodelle und Zellversuche, wodurch eine Wirksamkeit im Menschen nicht belegt ist. Wirkstoffe aus der Ginseng Wurzel reduzieren die Entstehung und erhöhen die Beseitigung der toxischen Alzheimer Aß-Proteine, die zu Plaquebildung und Zellsterben führen können. Sie hemmen auch die Entzündungsreaktion welche durch die Aß-Peptide hervorgerufen werden und mindern im Tiermodel das Absterben von Neuronen. Währenddessen wird die Bildung neuer Neuronenverbindungen durch die Freisetzung von Nervenwachstumsfaktoren wie dem NGF durch Ginseng gefördert.

Bei Alzheimer Patienten erleiden die Neuronen, welche das Acetylcholin (am Lernprozess beteiligter Neurotransmitter) produzieren, Schäden durch die Aß-Proteine. Substanzen aus dem Ginseng scheinen die Produktion und Freisetzung von Acetylcholin anzuregen.

Die einzigen klinischen Studien mit Alzheimer Patienten sind leider von eher schlechter Qualität, die dabei eingesetzte Dosis von 4,5 bis 9 g roten Ginseng täglich führte in einem der beiden Versuche zur Besserung bei dem Mini-Mental-Status-Test (MMST) und der Alzheimer-Krankheit Bewertungsskala (ADAS). Ginkgo Biloba ist dagegen wesentlich besser klinisch bei Demenz erforscht.

Einfluss auf das mentale Wohl

Ginseng Wirkstoffe beeinflussen mitunter die Konzentration von Neurotransmittern wie dem motivierenden Dopamin oder anregendem Noradrenalin. Ginseng erhöht die Konzentration des 5-Hydroxytryptophan (5-HTP), dem Vorläufer des Glückshormons. Humane Studien sind jedoch rar. In einem klein angelegten Versuch mit Frauen, die nach einer Erholung von Depressionen mit Rückständen zu kämpfen hatten, unterstützte die zusätzliche Gabe von Ginseng das Wohlbefinden in verschiedenen psychologischen Tests (DRSS, MADRS, CGI-S, DSS). Bei Frauen nach der Menopause half Ginseng nicht gegen die typischen Symptome wie Hitzewallungen, führte aber zu besserer Laune und Wohlbefinden.

Die vorhandene Forschung reicht jedoch nicht aus, um seriös die Wirkung von Ginseng bei depressiven Verstimmungen zu beweisen.

Wirkung auf die Blutzuckerkontrolle

Die am besten klinisch erforschte Eigenschaft des Ginsengs ist die Wirkung auf den Blutzucker bei gesunden Menschen und Diabetikern. Ginseng Wirkstoffe aktivieren das Protein AMPK, eine Art Hauptschalter für den Stoffwechsel, der auch durch das Diabetesmedikament Metformin aktiviert wird. Ginseng regt die Bildung der GLUT-4 Glucose Transporter im Muskelgewebe an und reduziert die Produktion von Glucose in der Leber, beides führt zur Blutzuckersenkung.

Die Forschungsergebnisse mit insgesamt 770 Teilnehmern zeigen eine Reduktion des Nüchternblutzuckers um -0,30 mmol/L, wenn Ginseng im Bereich von 3-6 g täglich konsumiert oder mindestens 200 mg des wirkstoffreichen Ginseng Extrakts G115® eingenommen wurden. Ginseng beeinflusste weder die Insulinsensitivität positiv, noch die Insulinfreisetzung.

Ginseng ist daher kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie bei Diabetikern, kann aber als Ergänzung mit dem Arzt abgesprochen werden.

Ginseng Wirksamkeit beim Menschen: Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht für Ginseng bisher in keinem Fall eine gesundheitlich oder physiologisch relevante Wirksamkeit bei gesunden oder kranken Menschen als ausreichend durch klinische Forschung belegt an.

Anwendung

Dosierung/Einnahme

Je nach Einnahme Form: 

  • 2-6 g Ginseng Wurzel täglich
  • 100-200 mg des hochkonzentrierten Ginseng Extrakt G115® (4% Ginsenoside) täglich
  • 100 mg  NAGE Extrakt (10% Ginsenoside) täglich 
    Verteilt auf 2-3 tägliche Dosen
Kombinieren mit L-Carnitin, Ginkgo BilobaGuaranaMaca
Nicht einnehmen mit Warfarin, Imatinib
Nebenwirkungen Ginseng ist ein sicheres Nahrungsergänzungsmittel ohne Vorkommnis von bedeutenden Nebenwirkungen in klinischen Studien.
Vorsicht -
Produktwahl Roter Ginseng enthält Ginsenoside, die im weißen Ginseng nicht enthalten sind. Die G115® Extrakte enthalten die höchste Konzentration an Ginsenosiden.

Ginseng Wurzeln können auf drei verschiedene Arten verarbeitet werden: Frischer, roher Ginseng aus der Ernte von Wurzeln die nicht älter als 4 Jahre sind. Weißer Ginseng der 4-6 Jahre kultiviert, geschält und luftgetrocknet wird und der rote Ginseng, der nach 4-6 Jahren geerntet, nicht geschält, gedampft und danach getrocknet wird, wodurch er die Farbe von Weiß zu Rot ändert. Obwohl sich die Ginseng Sorten alle relativ ähneln, kommen im roten Ginseng auch neuere Substanzen vor wie die Ginsenoside Rh2 und Rg, durch den Bedampfungsprozess formen sich wahrscheinlich mehr Saponine, die zu den pharmakologisch wirksamen Ginseng Substanzen gehören.

Ginseng, Wirkung und Wirkstoffe (Ginsenoside, Gintonin)

Ginseng hat eine Serie an Substanzen, welche zahlreiche Wirkungsweisen entfalten. In der traditionellen asiatischen Medizin wurde Ginseng für eine ganze Bandbreite von Beschwerden eingesetzt. Bis vor einigen Jahren galten die Ginsenoside als die alleinigen Hauptwirkstoffe, mehr als 100 davon wurden bisher isoliert. Dazu gehören die Ginsenoside aus der Panaxadiol-Gruppe wie Rb1, Rb2, Rb3, Rc, Rd, Rg3, Rh2, und Rs1 und jene aus der Panaxatriol-Gruppe wie Re, Rf, Rg1, Rg2 und Rh1, die aus der Ginsengwurzel gewonnen werden. Hinzu kommen die Metaboliten dieser Substanzen, die bei deren Umwandlung im Darm entstehen, wie M1 und Komponente K (compound K).

Ionenkanal oder Rezeptor Ginseng Wirkstoff
Ca2+ (L,N,P/Q,R,T) Rg3, Rb1
K+ (Kv1.4, BKca, hERG, KCNQ) Rg3
Na+ (Nav1.2, 1.4, 1.5) Rg3
GABAa Rezeptor Rc
Glycin Rezeptor Rf
Nikotinische Acetylcholinrezeptoren (nAChR) Rg2, Rg3
5HT3 Rg3
NMDA Rezeptor Protopanaxatriol

In der Tabelle sind die jeweiligen Ionenkanäle und Rezeptoren (hauptsächlich aus dem Nervensystem) aufgelistet, welche durch die Ginseng Wirkstoffe gehemmt oder vermehrt in ihrer Wirkung verstärkt werden (1).

Hier eine kurze Übersicht über die einige Wirkungsweisen der Ginsenoside:

  • Die Ginsenoside Rc und Rf binden an die GABA und Glycin Rezeptoren die sich auf den Neuronen befinden und verstärken ihre Aktivierung (23). Wenn dann die Botenstoffe GABA oder Glycin diese Rezeptoren aktivieren, erfolgt eine stärkere Reaktion, die in diesem Fall in einer Verringerung der neuronalen Erregung liegt. GABA und Glycin haben eine beruhigende, entspannende Wirkung. Die gleichzeitige Reduktion erregenden Aktivität des NMDA Rezeptors durch das Protopanaxatriol könnte die angstlösende (anxiolytische) Wirkung des Ginsengs erklären (4).
  • Der Wirkstoff Rg3 bindet an einen der Serotoninrezeptoren (5HT3) und reduziert dessen Aktivierung durch Serotonin (5). Medikamente gegen Übelkeit und das Reizdarmsyndrom wirken über den gleichen Rezeptor.
  • Die Modulierung der Calcium und Kalium Ionenkanäle resultiert in eine Weitung der Blutgefäße durch die Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur (6). Beim verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) entspannt dies die Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) was die kardioprotektive und blutdrucksenkende Wirkung von Ginseng in Tiermodellen erklären würde (7).

Wichtig ist jedoch zu bemerken: Kein Ginsenosid aktiviert oder deaktiviert einen Rezeptor direkt. Lediglich im Zusammenspiel mit dem passenden Botenstoff/Neurotransmitter können diese Ginseng Wirkstoffe die Wirkung des entsprechenden Botenstoffs herab- oder heraufsetzen. Zudem haben Ginsenoside eine recht unspezifische Wirkungsweise, denn sie binden eine Vielzahl von Proteinen.

Gintonin und die Lysophosphatidsäure

Erst vor einigen Jahren wurde ein weiterer Wirkstoffkomplex gefunden, der wahrscheinlich eine bedeutend höhere Wirksamkeit und einen größeren Gesamtanteil an der Ginseng Wirkung hat, als die Ginsenoside.

Dieser Komplex wird als Gintonin bezeichnet und besteht aus Ginseng Proteinen und verschiedenen Varianten der Lysophosphatidsäure. Gintonin bindet sehr gezielt an einen einzigen Rezeptor, nämlich den Lysophosphatidsäure Rezeptor. Dieser gehört zur der Familie der G-Protein gekoppelten Rezeptoren und löst eine Freisetzung von Ca2+ Ionen innerhalb der Zielzelle aus. Kalzium Ionen dienen als sekundäre Botenstoffe und können je nach Zelle die Freisetzung von Botenstoffen wie Dopamin oder Acetylcholin auslösen oder die Kommunikation zwischen den Zellen beeinflussen. Im Gegensatz zu den Ginsenosiden kommt die Lysophosphatidsäure auch in Tieren und Menschen vor und ist ein körpereigener Botenstoff (8).

Gintonin kann durch die Freisetzung von Neurotransmittern die Weitergabe von Signalen zwischen den Nervenzellen beeinflussen und die Langzeitpotenzierung (Verstärkung der Signalweiterleitung zwischen bestimmten Nervenzellen) verbessern, die essentiell für das Lernen ist. Tatsächlich konnte im Tiermodell beobachtet werden, dass Gintonin die Langzeitpotenzierung im Hippocampus (Bereich des Gehirns für das Erlernen neuer Informationen) anregte. Die behandelten Mäuse zeigten auch einen Anstieg des Nervenwachstumsfaktors BDNF, der mit der Neurogenese und dem Lernprozess in Verbindung steht (9).

Die Lysophosphatidsäure wird natürlicherweise im Körper insbesondere vermehrt produziert und freigesetzt bei schweren Verletzungen oder Traumas. Sie ist daher wahrscheinlich beteiligt an Heilungsprozessen von Organen und Geweben. Bei einem Schaden am Auge wird das Enzym Autotaxin aktiviert, das die Lysophosphatidsäure produziert (10). Somit ist Ginseng, obwohl eine Pflanze, der Träger einer Substanz, die auch im menschlichen Körper eine Funktion übernimmt.

Gintonin hat damit mehrere Eigenschaften, die es aus pharmakologischer Sicht über denen der Ginsenoside ordnet. Während diese eine Mikromolare (µM) Konzentration erreichen müssen um eine Wirkung zu entfalten, wirkt Gintonin bereits im Nanomolaren (nM) Bereich. Gintonin bindet spezifisch nur einen Rezeptor und aktiviert diesen direkt, während die Ginsenoside mehrere Rezeptoren unspezifisch binden und diese nur dann beeinflussen, wenn gleichzeitig ein zweiter Reiz in Form eines Botenstoffs oder Stimulation vorhanden ist (8). Gintonin könnte dadurch der wirkungsvollste aller Ginseng Substanzen sein.

Ginseng Wirkung durch die AMP-Kinase (AMPK)

Die Adenosin-Monophosphat Kinase oder kurz AMPK ist ein in der Evolution stark konservierter Sensor der den zellulären Energiestatus misst und entsprechende Signalwege ein- oder ausschaltet. AMPK ist sozusagen ein Hauptschalter des Stoffwechsels und wird durch einen niedrigen Energiestatus der Zellen aktiviert, der aus einem höheren Verhältnis von energiearmem AMP und energiereichem ATP (Adenosintriphosphat) resultiert. Die Aktivierung von AMP hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile wie Stressresistenz, Tumorunterdrückung und eine antidiabetische Wirkung.  Mitunter wirken Diabetes Medikamente wie Metformin über diesen Signalweg. Einige Wirkstoffe aus dem Panax Ginseng wirken anscheinend über die Aktivierung der AMPK. Diese Forschungsergebnisse basieren jedoch entweder auf in vitro Versuchen an Zellen oder Tiermodellen.

Die Behandlung von Mäusen, die zu Diabetes und Fettleibigkeit neigen, mit dem koreanischen, roten Ginseng erhöhte die Anzahl der GLUT4 Transporter im Muskelgewebe dieser Tiere (11). Der GLUT4 Transporter befördert Glucose aus dem Blut in die Muskulatur und reduziert den Blutzucker, der Anstieg dieses Transporters ist typischerweise vermittelt durch AMPK.

Bei fettleibigen Tieren reduzierte der Ginseng Wirkstoff Rb1 die Verfettung der Leber durch die Aktivierung der AMPK, die wiederum die Verbrennung der Fettsäuren in Gang bringt und die Produktion neuer Fettsäuren (de novo Lipogenese) verringert (1213). Eine ähnliche Wirkung hat die Substanz compound K, die durch den Verdau von Ginseng im Darm oder bakterielle Fermentation entsteht (13). Durch die Aktivierung von AMPK bewirkt das Ginsenosid Rg3 ein Herunterfahren des Proteins SREBP2, das fundamental die Cholesterin Synthese steuert (14). Dies bekräftigt ein Eingreifen der Ginseng Substanzen in den Lipidstoffwechsel.

Ginseng in der Alzheimer Forschung

Die Forschung mit Ginseng und Alzheimer beschränken sich hauptsächlich auf Tiermodelle und Zellstudien, es liegt nur wenig Forschung im klinischen Bereich vor im Gegensatz zur Demenz Forschung mit Ginkgo Biloba. Das Interesse entstand durch die zahlreichen neuronalen Wirkungsmechanismen des Panax Ginseng, die sich teilweise mit der Pathologie von Demenzerkrankungen überschneiden. Die Ursache der Alzheimer Erkrankung ist trotz mehrerer, durchaus nachvollziehbarer Theorien, nicht eindeutig. Die gängigste Theorie baut auf der toxischen Wirkung von Aß-Proteinen innerhalb der Gehirnzellen. Das Protein APP (Amyloid-Vorläuferprotein) ist ein Transmembranprotein, das vom Zellinneren, durch die Zellmembran nach Außen ragt. Die normale Funktion des APP ist nicht geklärt, obwohl vermutet wird, dass es an der Bildung von Verknüpfungen (Synapsen) zwischen den Neuronen beteiligt ist.

Normalerweise wird APP an einer bestimmten Stelle von sogenannten Alpha-Sekretasen (Enzymen) geschnitten, wobei das neu freigesetzte Fragment neuroprotektive Eigenschaften hat. Bei Alzheimer wird APP jedoch von ß-Sekretasen und dann von γ-Sekretasen geschnitten, wobei ß-Amyloid Proteine (Aß40 und Aβ42) entstehen, die an der Entstehung von Plaques im Gehirn von Alzheimer Patienten zentral beteiligt sind. Zudem stören Aß-Proteine den Stoffwechsel von Mitochondrien (Zellkraftwerke) und rufen Entzündungen im Gehirn hervor. Neben den Aß-Proteinen wird auch die übermäßige Aktivität (Hyperphosphorylierung) des Proteins Tau, welches an der Stabilisierung des zellinternen Skeletts beteiligt ist, als Ursache für die Entstehung von interzellulären Aggregaten in Betracht gezogen. Diese abnormale Aktivität wird wahrscheinlich durch die Aß-Proteine verursacht (15).

Die bisher durchgeführten Versuche mit Ginseng Wirkstoffen im Tiermodel und in vitro Zellkulturen zeigen, dass diese mit diversen Aspekten der Alzheimer Erkrankung interagieren. Humane Studien sind bisher sehr rar, so dass eine Wirkung beim Menschen nicht belegt ist.

Neurogenese und Neuroplastizität

Das Ginsenosid Rb1 und dessen Metabolit M1, der beim Passieren des Darmtrakts entsteht, verbessern im Alzheimer-Tiermodel das räumliche Gedächtnis der Tiere und reduzieren den Verlust von Synapsen, also Verbindungen von Neuronen (16). Die beiden Substanzen aus der Ginseng Wurzel aktivieren wahrscheinlich über die Anregung des Nervenwachstumsfaktors NGF die Ausbildung von Neuronenfortsätzen (Neuriten), mit denen sich die Nervenzellen untereinander vernetzen und die Signale weiterleiten (17). Im Gegensatz zu Versuchen mit Demenzmedikamenten verschwand die Wirkung der Ginseng Wirkstoffe nicht vollständig nach dem Absetzen der Behandlung, was auf eine dauerhafte Veränderung der Nervenstruktur hindeutet (18). Solche neuroregenerative Eigenschaften sind für die Forschung von hohem Interesse. Leiden sind diese Versuche bei weitem kein Beweis für eine Wirksamkeit beim Menschen.

Neuroprotektion vor toxischen Alzheimer-Proteinen

Lediglich in Zellversuchen schützte der Ginseng Wirkstoff Rb1 Neuronen vor der Toxizität, die durch das Alzheimerprotein Aß (25-35) ausging. Der exakte Wirkmechanismus ist nicht bekannt, aber steht in Verbindung mit der Reduktion von freien Radikalen und weniger Lipidperoxidation, bei der Fettsäuren insbesondere in der Zellmembran geschädigt und zu toxischen Substanzen umgewandelt werden (19).

Zu diesen Eigenschaften kommt eine antientzündliche Wirkung von Rb1 dazu, die im Tiermodel Entzündungsreaktionen im Gehirn trotz dem Vorhandensein von Alzheimerpeptiden reduzierte und die kognitiven Fähigkeiten der Tiere verbesserte. Vermutlich greift Ginseng in den Entzündungssignalweg NF-κB ein (20).

Ginseng senkt laut Tiermodellen und Zellversuchen auch die Konzentration von Aß-Peptiden in den behandelten Zellen. Dies kommt einerseits durch die verminderte Aß Sekretion durch die Hemmung der ß-Sekretase und der γ-Sekretase, also der Enzyme die das toxische Aß-Peptid produzieren (2122). Andererseits gibt es Hinweise wonach Rg3 aus dem roten Ginseng die Aufnahme und den Abbau der toxischen Alzheimerproteine durch die Immunzellen des Gehirns (Mikroglia) anregt und dadurch deren Beseitigung beschleunigt (23).

Ginseng scheint auch die Hyperphosphorylierung des Tau-Proteins durch die toxischen Aß-Proteine zu verringern und somit die Entstehung von einem Gewirr aus intrazellulären Skelettproteinen zu mindern (24). Auch hier zeigt es sich, dass Gintonin einer der potenteren Ginseng Wirkstoffe ist, da es die Freisetzung des nicht toxischen sAPPα Proteins statt des neurotoxischen ß-Amyloid fördert, etwas was durch Ginsenoside nicht der Fall ist. Die Langzeitanwendung von Gintonin bei Tieren mit Alzheimer verminderte die Plaque Bildung und die kognitiven Einbußen (25).

Leider gilt auch hier: Die genannten Versuche sind zwar interessant, aber beweisen nicht eine Wirksamkeit beim Menschen, die nur durch klinische Studien gewährleistet werden kann.

Ginseng beeinflusst das durch Alzheimer geschädigte cholinerge System

Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der mitunter auch an der Gedächtnisleistung und Speicherung von Informationen beteiligt ist. Neuronen, die das Acetylcholin produzieren, werden durch Alzheimer zerstört und auch die cholinerge Funktion beeinträchtigt, was in Demenz und Vergesslichkeit resultiert.

Ein Extrakt aus dem Panax Notoginseng stimulierte im Zellversuch die Bildung von cholinergen M1 Muscarin Rezeptoren, an die das Acetylcholin als Botenstoff andockt (26). Zudem soll Ginseng sowohl die Produktion, als auch die erhöhte Freisetzung von Acetylcholin unterstützen (2728). Auch hier liegt wieder nur Forschung aus dem Labor vor, die keine Aussagekraft für eine pharmazeutische Wirkung hat.

Klinische Studien

Die einzigen beiden klinischen Studien mit Ginseng bei Alzheimer Patienten wurden zwar placebokontrolliert durchgeführt, aber nicht nach dem höchsten Standard, dem doppeltblind placebokontrollierten Versuch, bei dem auch die Forscher nicht wissen, wer das die wirksamen Kapseln bekommt und wer nicht.

In einer der Studien bekamen die 97 Teilnehmer entweder ein Placebo oder 4,5 g Ginseng täglich für 12 Wochen. Sie wurden mit dem Mini-Mental-Status-Test (MMST) und der Alzheimer-Krankheit Bewertungsskala (ADAS) vor und nach der Behandlung untersucht. Vor dem Studienbeginn hatten beide Gruppen vergleichbare Werte, die sich jedoch während der Studie vorteilhafter für die mit Ginseng behandelte Gruppe veränderten, um nach dem Einnahmestopp wieder auf die Ausgangswerte zurückzugehen (29).

Von der gleichen Forschungsgruppe wurde ein zweiter klinischer Versuch durchgeführt, bei dem die 61 Teilnehmer entweder ein Placebo oder aber eine Dosis von 4,5 g oder 9 g roten koreanischen Ginseng täglich für 12 Wochen einnahmen. Hier stellten die Forscher eine Wirksamkeit nur mit der hohen Ginseng Dosis fest und zwar mit den MMST und CDR Tests, jedoch nicht mit dem ADAS Demenztest (30).

Insgesamt reichen diese Studien leider qualitativ und quantitativ nicht aus um eine Wirksamkeit wissenschaftlich seriös zu belegen.

Ginseng für die Steigerung der Gedächtnisleistung von gesunden Menschen

Aufgrund von hohen geistigen Anforderungen auf die Intelligenz und Gedächtnisleistung, probieren immer mehr Menschen leistungssteigernde Substanzen um einen zusätzlichen Vorteil zu erringen. Ginseng ist eine davon und wurde daher auch in insgesamt 9 klinischen Studien mit gesunden Teilnehmern getestet. Von diesen 9 testeten 7 die akute Wirkung einer Einzeldosis Ginseng auf die kognitiven Fähigkeiten, eine Studie verglich die Einzeldosis mit der Einnahme über 8 Tage und eine einzige befasste sich über einen Einnahmezeitraum von 12 Wochen mit der gedächtnissteigernden Wirkung von Ginseng (31).

In der Gesamtheit überwiegen eher positive Ergebnisse insbesondere auf die Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Laune, dennoch sind diese nicht eindeutig. Zudem herrscht eine eher methodologische Inkonsistenz zwischen den Versuchen, so dass sie schlecht miteinander vergleichbar sind (31).

Forscher gaben gesunden Teilnehmern in einer doppeltblind, placebokontrollierten Studie entweder eine Dosis von 100, 200 oder 400 mg und testeten ihre Gedächtnisleistung und Stimmung 1, 3 und 6 Stunden nach der Einnahme des Präparats. Dieses bestand aus dem Amerikanischen Ginseng, Panax quinquefolius, einem Extrakt standardisiert auf 10,65% Ginsenoside. Die Forscher konnten eine Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses feststellen. Das Arbeitsgedächtnis korreliert sehr eng mit der flüssigen Intelligenz, die als die wichtigste Fähigkeit zur Lösung neuer Probleme erachtet wird. Interessanterweise führte nur die geringste Dosis von 100 mg zusätzlich zu einer zusätzlichen Entspanntheit der Probanden und einer besseren Reaktionsfähigkeit also besseren psychomotorischen Fähigkeiten (32).

Dosisunterschiede können eventuell andere Ergebnisse erzielen, wie in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit dem Panax Ginseng Extrakt (G115®) festgestellt wurde. G115® ist auf 4% Ginsenoside standardisiert. Dieses Extrakt verlangsamte bei einer Dosis von 200 mg die Geschwindigkeit bei der Rechenaufgaben gelöst wurden, während die 400 mg Dosis zu einer schnelleren Rechengeschwindigkeit führte und die Teilnehmer ruhiger und entspannter machte (33). Verglichen mit der 100 mg Dosis aus der vorhergehenden Studie sieht man welche Inkonsistenz in den erzielten Ergebnissen liegen, etwas was auch an den unterschiedlichen Präparaten liegen könnte.

Die längerfristige Einnahme des G115® Extrakts verbesserte nach 12 Wochen und einer Dosis von 100 mg lediglich eindeutig die Lösung von Rechenaufgaben in einer der Studien (34). Dieses Ergebnis ist wieder nicht konsistent mit der Studie in der eine Dosis von 200 mg die Fähigkeit Rechenaufgaben zu lösen verschlechterte, während 400 mg zu einer erhöhten Rechenfähigkeit führten.

In einer Studie mit mittelalten Menschen (40-60 Jahre) nahmen die Teilnehmer eine 200 mg Dosis von hochkonzentriertem Panax quinquefolius Extrakt ein und wurden daraufhin kognitiven Tests unterzogen. Die Wirkung setzte nach 3 h Stunden ein und führte zu einer Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses, insbesondere des räumlichen Gedächtnisses. Die Placebogruppe erzielte keine positiven Ergebnisse in dieser doppelblinden Untersuchung (35).

Das koffeinhaltige Guarana wird gerne genommen um der Müdigkeit entgegenzuwirken und die Wachsamkeit zu steigern, auch von Studenten um beim Lernen oder Klausuren besser konzentriert zu bleiben. Forscher untersuchten in einem Versuch die Auswirkungen von 75 mg Guarana, 200 mg Ginseng oder einer Kombination aus den beiden Extrakten auf die geistige Leistungsfähigkeit. Guarana steigerte in den Tests die Aufmerksamkeit, jedoch mit teilweise reduzierter Exaktheit (wahrscheinlich durch die erhöhte Unruhe wegen dem Koffein). Ginseng allein oder mit Guarana erhöhte die Geschwindigkeit während der Aufmerksamkeitstests und bei Merkaufgaben. Guarana allein oder die Kombination der beiden Wirkstoffe, jedoch auch Ginseng zu einem geringeren Grad, führten zu einer Verbesserung bei der Lösung von aufeinanderfolgenden Rechenaufgaben (36).

In einer Analyse von mehreren Studien verglichen die Autoren Wirkung der Gedächtnisleistung des Medikaments Modafinil mit Bacopa monniera und Ginseng. Während Bacopa eher über einen längeren Zeitraum eingenommen werden musste, erzielte Ginseng ähnlich dem Modafinil eher einen sofortigen Effekt. Ginseng beeinflusst positiv insbesondere die Lösung von Aufgaben, bei denen das Kurzzeitgedächtnis schwer belastet wird und eine hohe Konzentrationsfähigkeit gefordert wird. Vom Wirkungsgrad war Modafinil am stärksten, gefolgt von Ginseng und dann erst Bacopa monniera (37).

Insgesamt scheint Ginseng also eine psychoaktive Wirkung zu haben, die auch die Gedächtnisleistung steigern kann. Unbekannt sind aber die genaue Dosierung und Einnahmezeiträume (einmalig oder über längeren Zeitraum hinweg).

Ginseng in der Schlaganfall Forschung

Schlaganfälle sind in Deutschland die dritthäufigste Todesursache und jedes Jahr ereignen sich 270.000 davon. Dabei kommt es in einem Areal des Gehirns zum Durchblutungsstopp, so dass Sauerstoff und Glucose nicht mehr an die Gehirnzellen geliefert werden können. Das Interesse an vorbeugenden oder neuroregenerativen Substanzen ist hoch.

Die Forschung mit Ginseng bewegt sich in diesem Bereich leider noch eher bei Laborversuchen, wobei versucht wird zu verstehen, ob einige der Mechanismen der Ginseng Wirkstoffe von Interesse für Schlaganfallpatienten sein könnten. Vorsicht: Ginseng ist sicherlich kein Ersatz für eine richtige medikamentöse Therapie.

Folgende Mechanismen machen Ginseng interessant:

  • Antientzündliche Eigenschaften: Fresszellen (Makrophagen) können entweder vom entzündlichen M1 Typ sein oder vom entzündungshemmenden M2 Typ. M2 spielt nach einem Schlaganfall eine wichtige Rolle indem es die Entzündung reduziert und die Gewebereparatur einleitet (3839). Die Ginseng Wirkstoffe Rd, Rb1 und Komponente K unterdrücken im Tiermodel die Aktivierung von M1 Makrophagen bei einem Schlaganfall, was den Schaden durch den entstandenen Blutmangel reduziert (40-42). Mehrere Wirkstoffe aus dem Panax Ginseng unterdrücken den proentzündlichen NF-κB Signalweg des Immunsystems, der mitunter die Produktion des Enzyms COX-2 anregt und minimierten somit die Größe des Infarkts um -57% im Tiermodel (42). COX-2 produziert Prostaglandine, welche die Entzündungsreaktion vorantreiben. Bei einem Schlaganfall führt eine übermäßige COX-2 Aktivität zum Absterben von Neuronen (43). In Laborversuchen führte Ginseng zu vermehrter Produktion des Enzyms Hämoxygenase, welches antioxidative, antientzündliche Eigenschaften hat und dem Zelltod entgegenwirkt (42).

  • Hemmung des programmierten Zelltods während eines Schlaganfalls: Ginseng Wirkstoffe senken bei einem Sauerstoff- und Glucoseentzug die Konzentration und Aktivität von Proteinen, welche den Zelltod auslösen, darunter Cytochrom-c, Caspase-3, BAX und dem Apoptose-induzierenden Faktor (AIF) (44-46). Andererseits regt es die Aktivität von Proteinen, welche dem Zelltod entgegenwirken wie Bcl-2 und dem Hitzeschockprotein (HSP-70), welches hilft die Zellproteine korrekt zu falten und dem Zellstress entgegenzuwirken (4447).

  • Ginsenoside aktivieren die antioxidative Abwehr: Die Ginseng Triterpene können den wichtigsten antioxidativen Signalwege innerhalb der Zellen freischalten, das Protein Nrf2 (48). Nrf2 ist ein genetischer Hauptschalter und führt zum Anstieg von antioxidativen Enzymen wie Superoxiddismutase (SOD) und Glutathionperoxidase (49).

Ginsengs Einfluss auf die Stimmung

Im Tiermodel wurden Extrakte aus dem Ginseng eingesetzt um simulierte Depressionen und chronischem Stress entgegenzuwirken. Panax notoginseng erhöhte bei depressiven Tieren spürbar die Konzentration des 5-Hydroxytryptamin (5-HTP), dem Vorläufer des Glückshormons Serotonin. Ginseng führte zu erhöhten Werten des Neurotransmitters Dopamin, der zur Antriebssteigerung und erhöhter Motivation führt sowie einer höheren Ausschüttung des Botenstoffs Noradrenalin, das eine stimulierende Wirkung entfaltet (50).

Im Tiermodel bei chronischem Stress führte die Gabe des Ginsenosid Rg1 zu erhöhten Werten des Nervenwachstumsfaktors BDNF was dem depressiven Einbruch der Bildung neuer Gehirnzellen im Lernzentrum des Gehirns (Hippocampus) entgegenwirkte und die Werte des Stresshormons Corticosteron verringert (51).

Klinische Versuche

Koreanischer roter Ginseng wurde in einer täglich Dosis von 3 g in einer 8-wöchigen Studie mit 35 weiblichen Patienten getestet. Diese hatten sich von einer schweren Depression größtenteils erholt, hatten jedoch noch Restsymptome und damit auch ein größeres Risiko einen Rückfall zu erleiden. Der psychologische und körperliche Zustand der Teilnehmerinnen wurde vor und nach der Studie mit 4 verschiedenen Tests (DRSS, MADRS, CGI-S, DSS) untersucht und auf allen Skalen fand eine Besserung statt (52). Leider war die Studie recht klein gehalten und nicht doppelblind placebokontrolliert.

In einer größeren, doppelblind placebokontrollierten Studie nahmen Frauen in der Phase nach der Menopause 16 Wochen lang ein Ginseng Extrakt ein. Obwohl Ginseng die Symptome der Wechseljahre wie Hitzewallungen nicht reduzieren konnte, führte es zu einem geringeren Auftreten von depressiver Stimmung und insgesamt mehr Wohlgefühl (53).

Leider reichen diese Studien nicht aus um festzustellen, ob Ginseng tatsächlich eine stimmungsaufhellende Wirkung hat, es ist definitiv kein Ersatz für Medikamente und eine Therapie bei Menschen mit Depressionen.

Wirkung auf den Blutzucker

Ginseng Extrakte aktivieren im Tiermodel den Stoffwechselhauptschalter AMPK (siehe Ginseng, Wirkungsweise und Wirkstoffe) einschalten. Diese Eigenschaft haben auch Diabetes Medikamente wie Metformin. Durch die Aktivierung des AMPK Signalwegs wird die Produktion der GLUT-4 Proteins angeregt, das Glucose aus dem Blutstrom in die Zellen transportiert und damit den Blutzucker senkt (11). Die durch Ginseng erhöhte AMPK Aktivität senkt die Produktion und Freisetzung der Glucose (Gluconeogenese) in der Leber, was zur Blutzuckerkontrolle beiträgt (54).

Es wird angenommen, dass Diabetes das Resultat einer permanenten, niedriggradigen Entzündung im Körper ist (55). Proentzündliche Zytokine wie TNF-α, IL-1b und IL-6, die von Makrophagen oder anderen Zellen freigesetzt werden, greifen negativ in den Insulinsignalweg hinein und hemmen ihn (56). Das resultiert in einer Insulinresistenz: Der Unfähigkeit der Zellen richtig auf das Insulin anzusprechen und Blutzucker aufzunehmen. Ginseng unterdrückt beispielsweise den proentzündlichen NF-κB Signalweg in Fettzellen, was einer Insulinresistenz dieser Zellen entgegenwirken könnte (57).

Klinische Studien und Blutzuckerkontrolle

Es liegt eine Meta-Analyse von insgesamt 16 klinischen Studien und 770 Teilnehmern vor, die Ginseng zur Blutzuckerreduktion einnahmen. In diesen Studien nahmen sowohl Diabetiker, als auch gesunde Menschen teil. Die Diabetiker nahmen bereits Medikamente ein und hatten eine durchaus gute Kontrolle des Blutzuckers. Die in den Studien eingesetzte Dosis und Präparate schwankten angefangen bei 200 mg des hochkonzentrierten Ginseng Extrakts G115® bis zur ganzen Ginseng Wurzel bei einer Dosis zwischen 3-6 g täglich. Ginseng reduzierte im Durchschnitt den Nüchternblutzucker um -0,31 mmol/L, wobei die Wirkung bei Diabetikern ausgeprägter war, als bei den gesunden Teilnehmern. Die Insulinsensitivität (HOMA-IR) oder die Insulinfreisetzung wurden durch Ginseng nicht beeinflusst, was den Daten aus den Tiermodellen widerspricht. Der Langzeitblutzucker, dargestellt durch das HbA1c Protein, wurde nur in einem Teil der Studien durch die Einnahme von Ginseng reduziert. Bedeutende Nebenwirkungen kamen nicht vor (58).

Ginseng ist sicherlich kein Ersatz für eine ärztlich begleitete Therapie zur Blutzuckerkontrolle, aber als eine Ergänzung durchaus eine Überlegung wert.

Ginseng - Potenz, bei erektiler Dysfunktion und Lustlosigkeit (Libidomangel)

Aufgrund der Erfahrungen aus der traditionellen asiatischen Medizin in der Ginseng für die Unterstützung sexueller Funktion verabreicht wurde, wurden zahlreiche Studien mit Männern durchgeführt, die Ginseng zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bekamen. Ein vermutlicher Mechanismus hinter der potentiellen Wirkung ist die Freisetzung des durchblutungsfördernden Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) im Schwellkörper (Corpus cavernosum) durch die Ginsenoside (59).

Aus dem Jahr 2008 liegt eine Meta-Analyse zu dieser Thematik vor. Diese fand insgesamt 27 Studien mit Ginseng bei erektiler Dysfunktion, davon waren jedoch lediglich 7 Studien von brauchbarer, aber keiner hohen wissenschaftlichen Qualität. In den betreffenden Versuchen waren Teilnehmer mit psychogener, vaskulogener (gestörte Durchblutung) oder gemischter Impotenz beteiligt. Die tägliche Dosis des roten Ginseng betrug dabei je nach Studie 600 mg oder 900 mg dreimal täglich. Insgesamt erzielte das Ginseng eine bessere Wirkung auf die Besserung der Impotenz als das Placebo, dennoch waren die Studien relativ klein gehalten und von schlechter Qualität, ein Wirksamkeit ist also nicht bewiesen (60).

In einer neueren, qualitativen klinischen Studie wurde statt der Wurzel die Beere des koreanischen Ginsengs eingenommen. Die Teilnehmer mit erektiler Dysfunktion nahmen 4-mal täglich 350 mg des Ginseng Beeren Extrakts 8 Wochen lang ein. Dies führte zu einer Verbesserung der sexuellen Funktion auf mehreren Ebenen, sowie zur Minderung einer vorzeitigen Ejakulation. Es kam zu keiner Veränderung der Hormonwerte (61).

Frauen nach der Menopause erfahren neben anderen Symptomen der Wechseljahre auch ein vermindertes Lustgefühl (Libidomangel). In einer doppelblind, placebokontrollierten aber relativ kleinen Studie nahmen postmenopausale Frauen 3 g koreanischen roten Ginseng täglich ein, was zu einem größeren sexuellen Verlangen führte, was mit dem FSFI (Female Sexual Function Index) Fragebogen erfasst wurde.

Insgesamt muss man sagen, dass das vorliegende Studienmaterial zwar in eine positive Richtung deutet, aber nicht ausreicht um mit Sicherheit sagen zu können, dass Ginseng die sexuelle Funktion bedeutend unterstützt. Auf der anderen Seite ist Ginseng ein nebenwirkungsarmes Nahrungsergänzungsmittel, so dass es einen Versuch wert ist. Maca ist ein weiteres natürliches Mittel, das für diese Zwecke eingesetzt wird.

Studien mit Ginseng bei männlicher Zeugungsunfähigkeit

Studien mit Ginseng im Tiermodel haben gezeigt, dass Ginseng die Spermiogenese durch die erhöhte Freisetzung der Faktoren GDNF und CREM anregt. Diese Proteine sind in der frühen Differenzierung von Spermatogonien (sehr frühe Vorläuferzellen der Spermien) zu Spermatiden und der Reifung von Spermatiden zu Spermien essentiell wichtig (6263).

Männer, die an einem Spermienmangel gepaart mit eingeschränkter Spermienbeweglichkeit (Oligoasthenozoospermie) litten, bekamen Ginseng in einer älteren Studie verabreicht, worauf man einen Anstieg der Spermienanzahl und Beweglichkeit feststellte. Die Studie war jedoch von kleinem Umfang und nicht doppelblind placebokontrolliert, also von geringer Qualität (64).

Eine größere Studie wurde mit 180 Männern durchgeführt, die an einer Asthenozoospermie litten, also an einer verminderten Beweglichkeit und damit auch geringerer Qualität der Spermien. Diese bekamen jedoch ein Kombipräparat aus L-Carnitin, L-Arginin und Ginseng, welches zwar die Spermienbeweglichkeit verbesserte, aber es unmöglich macht zu sagen welchen Anteil Ginseng daran hatte, da mit L-Carnitin ähnliche Studien durchgeführt wurden. Zudem gab es keine Kontrollgruppe die ein Placebo bekam, was eher für eine mangelhafte Studienqualität spricht (65).

Da nur diese zwei klinischen Versuche zu der Thematik gemacht wurden, kann leider nicht gesagt werden, dass Ginseng bewiesenermaßen eine Wirkung bei Unfruchtbarkeit entfaltet.

Wirkung bei Haarausfall

Ginseng Wirkstoffe wurden in mehreren Laborstudien an Haarfolikeln getestet. In einem solchen Laborversuch wurden Ginseng Wirkstoffe mit dem Medikament Minoxidil verglichen, das lokal auf die Kopfhaut aufgetragen wird und dem Haarausfall entgegenwirkt. Beide Behandlungen führten zur vermehrten Bildung des Wachstumsfaktors VEGF in humanen, dermalen Papillenzellen und der Vermehrung dieser Zellen. Blutgefäße in den dermalen Papillen versorgen die Haarfolikel mit Nährstoffen sowie Sauerstoff und transportieren Schadstoffe ab. Die Ginsenoside Rb1, Re und Rg1 stimulierten das Haarwachstum in vitro sogar stärker als Minoxidil, obwohl sie in einer 50-fach geringeren Konzentration vorlagen (1 µM gegen 50 µM Minoxidil) (66).

Der androgenetisch bedingte Haarausfall bei Männern wird durch das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) hervorgerufen. DHT entsteht in der Kopfhaut durch die Umwandlung von Testosteron durch das Enzym 5-Alpha-Reduktase. Das Dihydrotestosteron dockt dann an die Androgenrezeptoren der Haarfolikel und der dermalen Papillenzellen an und löst den Haarausfall aus. Ginseng Wirkstoffe zeigen eine hemmende Wirkung auf das 5α-Reduktase Enzym und reduzieren auch die Anzahl der Androgenrezeptoren an der Oberfläche der Dermalpapillenzellen, die normalerweise durch das DHT vermehrt auftreten. Die notwendige Ginsenosid Konzentration ist jedoch hierfür recht hoch (bei weitem über der wirksamen Konzentration des Medikaments Finasterid) (67). Wahrscheinlich stimuliert Ginseng ähnlich dem Minoxidil das Haarwachstum eher durch die Anregung von Wachstumsfaktoren in der Kopfhaut an, wobei diese Wirkung eine wesentliche geringere Konzentration der Ginsenoside braucht.

In einer humanen Studie bekamen 41 Frauen entweder eine lokale Behandlung mit 3% Minoxidil allein oder zusammen mit einer Kapsel rotem koreanischen Ginseng. Die Haardichte und Dicke zeigte zwar einen besseren Trend als Minoxidil allein, war jedoch nicht statistisch signifikant besser (68). Es bleibt daher die Frage, ob eine lokale Anwendung wie ein Ginseng Shampoo oder Lösung sinnvoller wäre für die zukünftige Forschung.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten

Eine umfangreiche Zusammenfassung von 16 klinischen Studien mit über 700 Teilnehmern konnte kein gehäuftes Aufkommen von Nebenwirkungen durch die Einnahme von Ginseng in den üblicherweise verwendeten Dosisbereichen erkennen (58).

Es ist umstritten ob Ginseng mit dem antikoagulativen Medikament Warfarin wechselwirkt, jedoch wahrscheinlich. In einer Studie mit gesunden Menschen senkte der Amerikanische Ginseng die Warfarin Blutkonzentration, wodurch die Blutgerinnungszeit verkürzt wurde (geringerer INR Wert durch Ginseng) (69). In einer Studie mit Schlaganfallpatienten beeinflusste Ginseng nicht die Warfarin Wirkung (70).

Ginseng führte in einem Fall zu Lebertoxizität in Kombination mit dem Medikament Imatinib, das bei Leukämie verschrieben wird. Ginseng hemmt das Enzym CYP3A4, das Imatinib verstoffwechselt (71).

Schwangere sollte Ginseng vorsichtshalber zumindest im ersten Schwangerschaftstrimester meiden (72). Durch Befragungen von Müttern konnten keine Anomalitäten durch den Konsum von Ginseng festgestellt werden, weder stieg die Anzahl der Frühgeburten, noch wurde das Gewicht der Neugeborenen oder das Aufkommen von Fehlbildungen erhöht (73).

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6 Erfahrungsberichte | Ø 4.7 von 5 Sterne

Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Lars am 09.04.2017 um 15:06 Uhr
Da ich mitten im Berufsstress stehe, ist es für mich äußerst wichtig, dass meine Gesundheit stabil bleibt. Ich habe mir Ginseng besorgt und meine Konzentration, wie auch meine Leistungsfähigkeit haben sich gebessert und die Regenerationsphasen sind kürzer geworden. Außerdem hat es eine positive Wirkung auf mein Immunsystem.
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Von Paul am 07.02.2017 um 19:50 Uhr
Mein Ziel war es meine Konzentrationsfähigkeit beim Lernen zu steigern, und ich war sehr gespannt ob es mein Gedächtnis verbessern würde. Dazu soll ja auch das Immunsystem und die Abwehr des Körpers gestärkt werden. Ich habe in der kurzen Zeit die ich es jetzt nehme (1 Monat) ganz klar Verbesserung festgestellt, besonders bei der Konzentrationsfähigkeit, ist jetzt keine wegweisende Veränderung in meinem Leben, aber ich fühle mich besser, bin zufrieden mit dem Resultat. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich mich einfach besser fühle, aber ich spüre auch eine Verringerung, wenn es um Müdigkeit und Schlaflosigkeit geht. Es fällt mir auch leichte aufzustehen, die Effekte sind zwar immer noch moderat, aber ich werde es weiterhin nehmen und erhoffe mir weitere Resultate und Verbesserungen. Hoffe ich konnte mit meinem Bericht helfen.
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Von Susie am 20.01.2017 um 19:48 Uhr
Mein Vater ist eigentlich immer noch ziemlich fit, aber in letzter Zeit hat er immer öfters Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, wir versuchen mit Ginseng es zu verbessern und es scheint zu funktionieren, das Gehirn wird definitiv angeregt, bis jetzt keine negativen Effekte.
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Von Birgit am 02.04.2017 um 20:18 Uhr
Ich habe mit der Einnahme von Ginseng angefangen, als ich körperlich ziemlich angeschlagen und kraftlos war. Es hat mich sehr munter gemacht und ich fühle mich tagsüber wesentlich fitter und leistungsfähiger als sonst. Ich mache viel im Haushalt und bin auch sehr gerne in unserem Garten, es gibt immer was zu tun. Früher konnte ich nicht so oft auch was im Garten machen, da ich mich nach der Arbeit im Haus immer sehr müde und schlapp gefühlt habe. Ich habe den Eindruck, dass ich wirklich viel fitter bin, schon jetzt freue ich mich auf den Frühling und auf die Gartenarbeit. Mein Mann hat ebenfalls seit ungefähr 3 Monaten mit der Einnahme angefangen. Er hat neben einem sehr empfindlichem Immunsystem, auch Probleme mit seinem Blutdruck. Er war natürlich beim Hausarzt wegen seinem Blutdruck, jedoch sind die damit verbundenen Beschwerden nicht so groß, dass er Medikamente dagegen nehmen muss. Er hat seine Ernährung geändert und on Kombination mit Ginseng hat er auch gemerkt, dass der Blutdruck regulierter ist und seine sportliche Seite hat er auch geweckt. Wir gehen sehr gerne am Wochenende spazieren, jetzt sind unsere Spaziergänge doch viel länger und wir fühlen uns nicht mehr so oft müde und lustlos wie früher.
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Von Roswitha am 18.03.2017 um 21:41 Uhr
Bis jetzt habe ich in meinem Leben bereits verschiedene Elixiere, Nahrungsergänzungsmittel und Heilmittel ausprobiert. Seit zwei Jahren nehme ich jeden Tag kurz nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück Ginseng zu mir. Kurz gesagt hat Ginseng zu positiven Änderungen bei mir selber beigetragen. Ginseng hilft mir, dass ich mich besser konzentrieren kann, meine Verdauung hat sich verbessert und ich schlafe viel ruhiger. Ich bin viel seltener krank oder verkühlt, und ich verfüge über mehr Ausdauer. Es ist sehr bekömmlich und hat keinerlei Nebenwirkungen bei mir gezeigt. Auf alle Fälle habe ich aus eigener Erfahrung durch die Einnahme von Ginseng bemerkt, dass es mein Immunsystem stärkt, wie auch mein allgemeines Wohlbefinden.
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Von Roby am 01.03.2017 um 10:15 Uhr
Mein Chiropraktiker hat mit gesagt ich soll Ginseng kaufen und es eine Zeit lang einnehmen. Das allgemeine Befinden und die Vergesslichkeit sind besser geworden. Ich habe das Gefühl Ginseng vitalisiert meinen Körper und ich fühle ich mich „wacher“ ☺ Außerdem stärkt es das Immunsystem. Preislich ist es ok und es lohnt sich insgesamt.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Ginseng und Ginkgo Biloba?

Es handelt sich um zwei unterschiedliche Pflanzen. Ginkgo Biloba Extrakte werden aus den Blättern der Pflanze gewonnen, Ginseng Präparate aus der Wurzel der Ginseng Pflanze. Ginkgo Biloba wurde in zahlreichen Studien mit Demenzkranken getestet, und obwohl die Wirksamkeit teilweise umstritten ist, überwiegen die positiven Ergebnisse der Studien. Ginseng dagegen wurde fast nur in Zellkulturen und Tiermodellen getestet, wo es der Neurodegeneration entgegenwirkte. Dafür verhält es sich bei gesunden Menschen umgekehrt: Während Ginkgo Biloba zu keiner Steigerung der Gedächtnisleistung führt, sind die Studien mit Panax Ginseng erfolgsversprechender, wenn auch nicht ausreichend bewiesen, in Bezug auf Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit.

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