Gelée Royal

Gelee Royal ist ein wirkstoffreicher Futtersaft, der die Heranreifung der Bienenkönigin ermöglicht und aus der traditionellen Medizin bekannt ist. Die Forschung ist hauptsächlich an Zellkulturen und Tiermodellen durchgeführt worden und befasst sich mit dem Einfluss auf das Immunsystem, Nervensystem, Blutzuckerregulation, die kardiovaskuläre Gesundheit mit Schwerpunkt Bluthochdruck und dem positiven Einfluss auf die Lebensspanne. Klinische Studien sind rar, so dass eine Wirksamkeit im Menschen nicht ausreichend belegt ist. 

Zusammenfassung

Royal ist der Bienenköniginnenfuttersaft, der durch zahlreiche darin enthaltene Wirkstoffe zur Reifung einer Bienenkönigin führt und nur an diese nach den ersten drei Larvenstadien verfüttert wird.

Die am besten untersuchten Wirkstoffe im Gelee Royal sind die Fettsäuren 10-Hydroxy-Decansäure (10HDA) und die 10-Hydroxy-2-Decansäure (10H2DA), welche den Großteil aller Fettsäuren im Gelee Royal ausmachen, sowie die Hauptproteine des Gelee Royal, sogenannte MRJP (major royal jelly proteins). Die Wirkung dieser Substanzen ist nicht auf die Bienen beschränkt, sondern entfaltet sich auch in Säugetieren.

Immunsystem

Der Einfluss von Gelee Royal auf das Immunsystem wurde lediglich in Zellkultur und Tiermodellen untersucht. Die Gabe an allergische Mäuse stellte wieder ein zuvor gestörtes Gleichgewicht zwischen Th1 und Th2 Zellen her. Th1 Immunzellen sind proentzündlich und stimulieren Fresszellen zur Bekämpfung von Pathogenen, während Th2 antientzündlich sind und eine Antikörperproduktion anregen, sowie die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen fördern. Eine übermäßige Th1 Aktivität führt zu Autoimmunerkrankungen und Gewebsschäden, Th2 Überaktivität zu Allergien.

Im Tiermodel reduzierte Gelee Royal oder seine Komponenten wie die Fettsäure 10H2DA und das Protein MRJP3 allergische Reaktionen und Entzündungen. Da klinische Studien nicht vorhanden sind, ist eine Wirkung im Menschen nicht bewiesen.

Achtung: Zudem ist zu beachten, dass gerade Menschen, die bereits allergisch gegen Pollen oder andere Substanzen reagieren, auch allergisch auf Gelee Royal reagieren könnten, also anfälliger für eine solche Reaktion sind. Hier ist Vorsicht angebracht.

Nervensystem

Gelee Royal regt in Zellversuchen die Umwandlung von neuralen Stammzellen zu Neuronen, Astrozyten und Oligodendrozyten an. Dagegen regt 10H2DA nur die Differenzierung zu Neuronen an. Im Tiermodell führte die Gabe von Gelee Royal an Mäuse mit leichten Schäden im Hippocampus (Gehirnbereich, wichtig für das Erlernen neuer Informationen) zu einer schnelleren Genesung und Wiedererlangung normaler kognitiver Fähigkeiten. Die durch den Bienenköniginnenfuttersaft erhöhte Produktion des Nervenwachstumsfaktors GDNF ist wahrscheinlich der Hauptgrund für diese Wirkung.

Einfluss auf das kardiovaskuläre System

In Tiermodellen zeigen Peptide aus dem Gelee Royal eine blutdrucksenkende Wirkung. Diese Peptide entstehen erst nach dem Verdau durch Enzyme des Verdauungstrakts. Sie hemmen die Wirkung der blutdruckanhebenden und salzspeichernden Renin-/Angiotensin Botenstoffe und des Angiotensin-konvertierende Enzyms (ACE). Klinische Studien fehlen und damit eine bewiesene Wirksamkeit im Menschen, Gelee Royal ist kein Ersatz für eine Behandlung des Bluthochdrucks.

In klein angelegten, nicht doppelblind placebokontrollierten Studien senkte Gelee Royal leicht das „schlechte“ LDL-Cholesterin und erhöhte das „gute“ HDL-Cholesterin, aber nur bei Menschen über 60 Jahren. Die vorliegenden Studien sind von zu geringer Qualität und Umfang um eine Wirksamkeit zu bestätigen.

Blutzuckerregulation

In kleineren Studien mit Diabetes 2 Patienten reduzierte Gelee Royal bei einer Dosis von 1-3 g täglich leicht den Nüchternblutzucker und den Langzeitblutzucker (gemessen anhand HbA1c), erhöhte die totale Antioxidative Kapazität und verringerte die Insulinresistenz (HOMA-IR). Eine erhöhte Insulinresistenz fordert eine immer größere Insulinausschüttung nach einer Mahlzeit um die gleiche blutzuckersenkende Wirkung zu erzielen, bis hin zur Entwicklung von Diabetes 2, einer voll entwickelten Insulinresistenz. Leider sind die zitierten Studien klein angelegt und nicht anhand des goldenen Standards von doppelblind placebokontrollierten Versuchen durchgeführt worden. Gelee Royal ist definitiv kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie der Insulinresistenz. Nahrungsergänzungsmittel sind Ergänzungsmittel.

Gewichtsreduktion

In einer doppelblind, placebokontrollierten klinischen Untersuchung führte eine Dosis von 1 g Gelee Royal täglich nach zwei Monaten zu einer leichten Gewichtsreduktion von -1,45 kg, die Teilnehmer nahmen weniger Kalorien und Kohlenhydrate zu sich. Leider ist dies auch gleichzeitig die einzige Untersuchung zu dieser Thematik.

Einfluss auf die Lebensspanne von Modelorganismen

In C. elegans Würmern verlängerten Bestandteile des Gelee Royal die Lebensspanne der behandelten Tiere. Die Fettsäure 10H2DA hemmt leicht den Signalweg TOR in den Zellen der Tiere, das TOR Protein ist eng mit dem Alterungsprozess und Wachstum verzahnt, es wird auch durch die Einschränkung der Kalorienaufnahme gehemmt, was auch zur Verlängerung der Lebensspanne in Tiermodellen führt. Das Protein Royalaktin, das gleichzeitig die Reifung der Bienenkönigin herbeiführt, aktiviert den FOXO-Signalweg. Das FOXO3a Protein ist auch bei Menschen mit Langlebigkeit assoziiert.

Hautcremes mit Gelee Royal

Die Fettsäure 10H2DA aus dem Bienenköniginfuttersaft regt die Kollagenproduktion an und schützt die Hautzellen gegen die Schäden durch UV-A und UV-B Strahlung im Zellkulturmodel. Nur eine Studie mit Menschen belegt eine bessere Hauthydrierung und weniger Entzündungen durch die kosmetische Anwendung von Gelee Royal. 

Anwendung

Dosierung/Einnahme 1-3 g täglich
Kombinieren mit Acetyl-L-Carnitin, GinsengGinkgo biloba
Nicht einnehmen mit -
Nebenwirkungen Kann bei später Einnahme das Einschlafen erschweren (anekdotische Berichte).
Vorsicht Gelee Royal kann bei Empfindlichkeit eine allergische Reaktion auslösen, insbesondere Menschen mit vorhandenen Allergien sind dafür deutlich häufiger anfällig.
Produktwahl Produkte sollten lyophilisiert (Gefriertrocknung) vorliegen oder frisch eingenommen werden.

Als Gelee Royal (Bienenköniginnenfuttersaft, Weiselfuttersaft) wird ein besonders wirkstoff- und nährstoffreicher Futtersaft bezeichnet, mit dem in den ersten drei Larvenstadien alle Bienen (Apis mellifera) gefüttert werden, danach jedoch nur noch die angehende Königin. Das darin enthaltene Protein Rojalaktin (MRJP1) löst dann die Entwicklung der Larve in eine Bienenkönigin aus, rein potentiell kann also aus jeder Larve eine Königin werden.

Wirkstoffe im Gelee Royal

Zwei der bedeutendsten Substanzen im Gelee Royal sind die Fettsäuren 10-Hydroxy-Decansäure (10HDA) und die 10-Hydroxy-2-Decansäure (10H2DA), wobei manchmal auch der Name 10-Hydroxy-2-Caprinsäure verwendet wird. Diese entfalten eine Wirkung in Säugetieren, welche mehrere Aspekte betrifft wie mitunter die Neurogenese, das Immunsystem und Zellteilung (1). Beide Fettsäuren machen insgesamt 60-80% aller Fettsäuren im Gelee Royal aus, 50% entfallen auf die 10H2Da, wobei diese ungesättigte Fettsäure 1,5-6 g im 100 g Gelee Royal ausmacht. Bis heute wurden 94 verschiedene Fettsäuren im Bienenköniginnenfuttersaft identifiziert (1).

Eine weitere verwandte Fettsäure, die 2-Caprinsäure, könnte einen Zusammenhang mit der Aktivierung der Neurogenese im Tiermodel durch die Bestandteile des Gelee Royal haben. Ein Abkömmling (Derivat), das 2-Caprinsäure-Ethylester, aktiviert die Freisetzung des Nervenwachstumsfaktors BDNF (brain derived neurotrophic factor) .

Eine weitere Substanz aus dem Gelee Royal, das Sterol 24MET, scheint wie die zuvor genannten Fettsäuren mit dem Östrogenrezeptor zu interagieren, eventuell ein Grund warum Frauen in den Wechseljahren zu diesem Bienenerzeugnis als Alternative zu Östrogenen greifen (2).

Neben den Fettsäuren gehören die MRJP (major royal jelly proteins), also die Hauptproteine aus dem Gelee Royal zu den aktiven Wirkstoffen. Es existieren 9 verwandte MRJPs, wobei einige in Laborversuchen die Zellteilung anregten, die Proliferation von Brustkrebszellen stoppten oder aber die Freisetzung von Botenstoffen aus Immunzellen beeinflussten (3).

Zu den exakten Wirkungsfeldern der Gelee Royal Substanzen können Sie unter den nachfolgenden Themenfeldern mehr lesen.

Gelee Royal und das Immunsystem

Die Wirkung von Gelee Royal auf Komponenten des Immunsystems wurde bisher ausschließlich an Zellkulturen oder Tiermodellen erforscht, eine Wirkung im Menschen wurde bisher nicht nachgewiesen.

Gelee Royal und das Gleichgewicht zwischen Th1 und Th2 Zellen

In einer Studie zeigten Forscher, dass Wirkstoffe aus dem Gelee Royal die Balance von Immunzellen des Typs Th1 und Th2 bei allergischen Mäusen verbesserten. Die T-Helferzellen unterteilen sich in die proentzündlichen Th1 Zellen, die Fresszellen (Makrophagen) stimulieren und damit die Vernichtung von Pathogenen. Eine übermäßige Th1-Aktivität führt jedoch zu Gewebsschäden und Autoimmunerkrankungen. Th2 Zellen wirken dagegen antientzündlich, stimulieren die Produktion von Antikörpern und die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen, können jedoch bei übermäßiger Aktivität Allergien auslösen und die Funktion von Makrophagen unterdrücken (4). Auf die richtige Balance kommt es an.

Bei Mäusen mit einer Allergie führte die Gabe von Gelee Royal zur Verlagerung von einer Th2 dominanten Reaktion auf eine Th1 dominante. Die Produktion des allergieassoziierten Antikörpers IgE und die Histamin Freisetzung durch Mastzellen wurden reduziert, während die Funktion der Makrophagen (Th1 typisch) restauriert wurde, indem die Konzentration des Antioxidants Glutathion in Makrophagen erhöht und die Freisetzung des Prostaglandin E2 vermindert wurde (5).

In einem anderen Laborversuch im allergischen Mausmodel senkte das aus dem Gelee Royal isolierte Protein MRJP3 die Produktion des Interleukin-4. Il-4 ist ein Botenstoff, der die Heranreifung von Th2 auslöst. Ferner inhibierte MRJP3 die Produktion des IgE Antikörpers der gegen das künstliche Allergen aktiv war (6).

Entzündungen und rheumatoide Arthritis

Im Tiermodel minderte die lokale Auftragung einer 1% Gelee Royal Lösung auf eine juckende (Pruritus) und (Dermatitis) entzündete Haut sowohl die allergisch hervorgerufene Entzündung, als auch den Juckreiz. Ein ähnliches Ergebnis wurde mit dem entzündungshemmenden Wirkstoff Betamethason erzielt, bloß scheinen sich die Wirkungsweisen voneinander zu unterscheiden (7).

Zellen (Synoviale Fibroblasten) aus den Gelenken von Menschen mit rheumatoider Arthritis wurden in einem Versuch entnommen und mit 10H2D behandelt. Dies reduzierte die Produktion sogenannter Metalloproteasen, Proteinen welche umliegendes Gewebe abbauen und zur Arthritis beitragen (8).

Leider reichen diese Studien nicht aus, um eine Wirkung im Menschen einzuschätzen, insbesondere wenn laut einigen Beobachtungen gerade bereits jene mit einer vorhandenen Allergie eher dazu neigen allergisch auf Gelee Royal zu reagieren.

Gelee Royal und das Nervensystem

In Mausmodellen und Zellkultur wurde der Einfluss von Komponenten des Gelee Royal auf Zellen des Nervensystems untersucht. Klinische Forschung an Menschen ist bisher nicht vorhanden, so dass die Wirksamkeit hier nicht erwiesen ist.

Reife Mäuse, denen Gelee Royal als ein Bestandteil der Nahrung verbreicht wurde, zeigten eine verstärkte Neurogenese Aktivität im Hippocampus, einem essentiellen Gehirnbereich für die Aufnahme und Verarbeitung von neuen Informationen. Eine erhöhte Produktion des Nervenwachstumsfaktors GDNF (gliad line derived neurotrophic factor), der eine anregende und protektive Wirkung auf Neuronen hat, wurde im Hippocampus festgestellt (9).

Interessanterweise wurde in einem in vitro Versuch mit neuralen Stammzellen festgestellt, dass die Gesamtheit aller Wirkstoffe im Gelee Royal die Stammzellen anregt zu allen drei verschiedenen Typen von Gehirnzellen zu differenzieren. Den Neuronen, den Astrozyten welche als Unterstützung der Neuronen dienen und den Oligodendrozyten, welche die Myelinschicht produzieren, die zur Nervenimpulsweiterleitung dient. Dagegen stimulierte die alleinige Gabe von purem 10H2DA isolirt aus dem Gelee Royal zur Differenzierung von Stammzellen zu Neuronen, aber nicht zu anderen Gehirnzellen (10).

Mäuse die reparierbare neuronale Schäden innerhalb des Hippocampus hatten, reparierten diese Schäden schneller, wenn ihre Nahrung 5% Gelee Royal enthielt, während 1% keine Wirkung erzielte. Die behandelten Mäuse erlangten schneller ihre kognitiven Fähigkeiten zurück durch die stimulierte Vermehrung der sogenannten Körnerzellen (Nervenzellen) (11).

In Mäusen wirkte die tägliche Gabe des leicht modifizierten Wirkstoffs 10H2DA aus dem Gelee Royal antidepressiv und angstlösend, wenn die Tiere Stress ausgesetzt wurden. Auch in diesem Fall war die Stimulation des Nervenwachstumsfaktors GDNF in der Wirkung involviert (12).

Kardiovaskuläre Gesundheit

Einige Proteine und Peptide innerhalb des Gelee Royals interagieren mit dem Renin/Angiotensin System, welches blutdruckregulierend wirkt. Renin und Angiotensin Ⅱ führen gemeinsam zu einer vermehrten Wasser- und Salzspeicherung, als auch zu einer Verengung der feinen Blutgefäße, was den Blutdruck erhöht.

Mehrere Proteine innerhalb des Gelee Royals scheinen als Angiotensinhemmer und dadurch blutdrucksenkend zu wirken. Darunter das Dipeptid YY, das in vitro die Wirkung des Renins unterdrückt und in vivo im Tiermodel blutdrucksenkend wirkt (13).

Japanische Wissenschaftler fanden insgesamt 8 Peptide im Gelee Royal, welche das Angiotensin-konvertierende Enzym (ACE) hemmen. Diese Peptide entstehen erst nach dem enzymatischen Verdau im Magendarmtrakt und sind zuvor nicht aktiv. Das ACE ist an der blutdruckerhöhenden Wirkung des Angiotensinsystems grundlegend beteiligt und ist das pharmakologische Ziel vieler blutdrucksenkender Medikamente. Die Gabe dieser Peptide an Ratten mit Bluthochdruck  senkte den systolischen Blutdruck 2 Stunden nach der Einnahme (14). Die Wirkung selbst hielt bis zu 8 h an (15).

Da keine klinischen Studien durchgeführt wurden, fehlt jeglicher Beweis für die Wirksamkeit im Menschen, außerdem sollten Sie Nahrungsergänzungsmittel nicht als einen Ersatz für eine medikamentöse Therapie oder ärztliche Therapie ansehen. Diese sind, wie der Name schon sagt, eine Ergänzung.

Blutfettwerte

In einer sehr klein angelegten Studie mit 15 Teilnehmern bekam die eine Hälfte ein Placebo und die andere nahm eine Dosis von 6 g Gelee Royal täglich für 4 Wochen ein. Der Triglyzeridspiegel sank um -6% und der des „schlechten“ LDL-Cholesterins um -9% bei denen, die den Bienenköniginnenfuttersaft einnahmen (16).

In einer Untersuchung aus Deutschland mit 50 Teilnehmern, jedoch ohne eine Placebokontrollgruppe nahmen die Teilnehmer 10 g Gelee Royal täglich für 14 Tage ein. Lediglich die Teilnehmer, deren Alter über 60 Jahren lag profitierten von der Einnahme indem ihr „gutes“ HDL-Cholesterin anstieg, Veränderungen des LDL-Cholesterins oder der Triglyzeride wurde nicht beobachtet (17).

Somit bleibt umstritten ob überhaupt eine Wirkung auf die Cholesterinwerte beim Menschen vorliegt. Es ist nicht bekannt, welche Anteile im Gelee Royal zu diesen führen könnten, wobei die ungesättigte 10H2DA Fettsäure, welche bis zu 6% im Bienenköniginnenfuttersaft vorliegt ein Kandidat sein könnte.

Studien mit Diabetikern

In einigen Forschungsarbeiten erkannte man bereits früh eine Wechselwirkung zwischen Wirkstoffen im Gelee Royal, der Insulinausschüttung und Insulinresistenz. Dies liegt einerseits daran, dass einige Peptide aus dem Bienenköniginnenfuttersaft eine leichte insulinähnliche Wirkung entfalten und andererseits an der antioxidativen Wirkung des Gelee Royal, da insbesondere Diabetes 2 mit einem erhöhten Pegel an oxidativem Stress und freien Radikalen in Verbindung steht (1819). Dennoch ist Gelee Royal kein Ersatz für eine medikamentöse Diabetestherapie, da die vorliegende Forschung nicht ausreicht um eine vorteilhafte Wirkung im Menschen entsprechend klinischen Kriterien zu belegen.

In einem kleineren Versuch mit gesunden Probanden wurde diesen einmal Glucose verabreicht und der Blutzuckerspiegel gemessen (oraler Glucosetest), danach konsumierten sie 20 g Gelee Royal und nahmen wieder Glucose ein. Beim zweiten Mal war der Blutzuckerspiegel signifikant niedriger, was auf eine insulinähnliche Wirkung des Gelee Royal hindeutet (20). In einem randomisierten klinischen Versuch konnte man aber keine Auswirkungen auf den Nüchternblutzucker feststellen, wenn die Teilnehmer mit Diabetes 2 eine einmalige Dosis von 10 g frischem Gelee Royal verzehrten (21).

Diabetes 2 ist eine sehr ausgeprägte Form der Insulinresistenz, sprich das Insulin erzielt nicht die gleiche Wirkung wie bei gesunden Menschen und es bedarf mehr Insulin um den Blutzucker zu senken. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie mit knapp 50 Diabetikern nahmen diese 8 Wochen lang 3-mal täglich 1000 mg Gelee Royal ein. Zum Ende der Einnahmeperiode hatten die Teilnehmer einen niedrigeren HOMA-IR (eine niedrigere Insulinresistenz, was gut ist) und eine erhöhte totale antioxidative Kapazität. Die Forscher stellten jedoch keine Veränderungen beim Insulinpegel oder der Malondialdehyd Konzentration fest (22). Malondialdehyd ist ein Marker für oxidativen Stress.

Ähnliche Ergebnisse wurden in einem randomisierten Versuch erzielt mit 50 Teilnehmerinnen, die an Diabetes 2 litten. Diese nahmen 2 Monate lang täglich 1 g Gelee Royal ein. Ihr Nüchternblutzucker sank von durchschnittlich 163 mg/dL auf 149 mg/dL, während das Glykohämoglobin HbA1c von 8,67% auf 7.05% sank. Dieses Glykohämoglobin ist ein roter Farbstoff im Blut, der aus der Reaktion des Blutzuckers mit Hämoglobin resultiert. Somit steht HbA1c für den Langzeitblutzucker, ein verringerter Wert spiegelt auch einen reduzierten Blutzucker wieder. Der durchschnittliche Insulinwert stieg von 70 auf  86 pmol/L. Die Forscher fanden zudem eine angeregte Aktivität der antioxidativen Enzyme Superoxid Dismutase (SOD) und Glutathion Peroxidase, sowie reduzierte Malondialdehyd Werte bei den behandelten Teilnehmerinnen (23).

In einer klinischen Studie wurde Gelee Royal bei Diabetischen Fußgeschwüren lokal über 3 Monate angewendet, jedoch wurde keine Verbesserungen gegenüber dem Placebo erzielt. Manche Honigsorten, wie der Manuka Honig wurden in Studien an Wunden untersucht, mit teilweise besseren Ergebnissen.

Einfluss auf das Körpergewicht

In einer doppelblind, placebokontrollierten klinischen Untersuchung mit 50 Teilnehmerinnen mit Diabetes 2, konsumierte diese täglich 1000 mg (1 g) Gelee Royal 8 Wochen lang oder bekamen nur ein Placebo. Während in der behandelten Gruppe eine Gewichtsreduktion von -1,45 kg stattfand, nahmen die Teilnehmerinnen in der Placebogruppe leicht zu oder änderten ihr Gewicht nicht. Die Reduktion des Körpergewichts führten die Wissenschaftler auf einer gedrosselte Kalorienaufnahme und Verzehr von Kohlenhydraten zurück (24).

In einer kleineren Studie mit jungen Fußballspielern (12 Jahre), führte die Einnahme von Gelee Royal nach 2 Monaten zu einem leicht schnelleren Wachstum, etwas mehr Muskelmasse und weniger Körperfett (25). Dieses Ergebnis ist zwar erstaunlich, dennoch ist die Anzahl der Teilnehmer viel zu klein um genügend Beweiskraft zu haben.

Es ist daher unklar ob überhaupt und auf welchem Wege Wirkstoffe aus dem Bienenköniginnenfuttersaft den Körperfettanteil verändern. Aus Tiermodellen weiß man, dass die Fettsäure 10H2DA den TRPV1 Rezeptor und damit die Thermogenese (Verbrennung von Fetten zwecks Wärmeentwicklung) aktiviert und die Aktivität des Enzyms Lipase aus der Bauchspeicheldrüse hemmt, das für die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung zuständig ist (2627). Dies könnten somit potentielle Wirkmechanismen sein.

Gelee Royal, Lebensspanne und Alterungsprozess

Untersuchungen mit der Fettsäure 10H2DA und dem Protein Royalaktin aus dem Gelee Royal verlängerten im Labormodel die Lebensspanne von C. elegans Würmern.  Die Fettsäure 10H2DA hemmt anscheinend leicht den Wachstumssignalweg TOR (Target of Rapamycin) (28). Das Protein TOR ist eng mit dem Alterungsprozess verknüpft, dessen Hemmung durch Medikamente verlängerte im Mausmodel die Lebensspanne der Tiere (29).

Bei einem Laborversuch mit C. elegans Nematoden zeigten die Wissenschaftler, dass eine Fraktion von Proteinen aus dem Gelee Royal erst richtig aktiv wurde, nachdem sie mit Proteasen behandelt wurde, ähnlich also dem Verdau im Magendarmtrakt. Diese Wirkstoffe aktivierten das Protein DAF-16/FOXO in den C. elegans Würmern, welches bei dieser Spezies zu einer längeren Lebensspanne führt indem es die Aktivität des Insulin/IGF-1 Signalwegs (IIS) drosselt (30). Das Gen FOXO3a ist auch beim Menschen stark mit einer langen und gesunden Lebensspanne assoziiert (31).

Forscher aus Belgien fanden heraus, dass das Protein Royalactin, das auch zum Heranreifen der Bienenkönigin führt, zumindest teilweise die Verlängerung der Lebensspanne bei C. elegans verursacht (32).

Es kann also durchaus sein, dass mehrere Komponenten im Futtersaft der Bienenkönigin Signalwege innerhalb der Zellen so beeinflussen, dass diese resistenter gegen Stress werden und zu einer längeren Lebensspanne führen.

Gilt das auch im Menschen? Leider nein, Experimente an C. elegans Würmern sind leider kein Fundament um eine Wirkung im Menschen zu belegen, auch wenn die gleichen Proteine und Signalwege beim Menschen abgewandelt vorhanden sind und mit einer langen Lebensspanne assoziiert werden. Erst klinische Studien könnten eine solche Wirkung seriös beweisen.

Gelee Royal in Hautcremes

Einige Kosmetikhersteller nutzen Gelee Royal als Bestandteil in Hautcremes. Der Grund hierfür sind Erkenntnisse aus Zellkulturen mit humanen Hautzellen und Tiermodellen.

Humane dermale Fibroblasten, also Zellen aus der Lederhaut, die sich zwischen der Ober- und der Unterhaut befindet, wurden mit 10H2DA behandelt und mit UV-A Strahlen bestrahlt. Der Wirkstoff schützt die Zellen teilweise vor den durch die Strahlen hervorgerufenen Zelltod, freien Radikalen und zellulärer Vergreisung (Seneszenz). Zudem unterdrückte es die Produktion der Metalloproteasen MMP-1 und MMP-3. Diese Proteine werden durch die UV-Strahlung angeregt und schädigen die Kollagenschicht um die Fibroblasten herum. Somit könnte Gelee Royal eine Wirkung gegen die durch Photoschäden/Sonnestrahlen erzeugte Hautalterung haben (33).

Bei Menschen, die an trockener Haut durch UV-Strahlung litten, erhöhte 10H2DA die Hydrierung (Wasserspeicherung) der Haut um 28% und 60%, nach 7 und 21 Tagen. Zudem reduzierte es die Entzündungswerte der behandelten Hautzellen (34).

Es ist jedoch zu bedenken, dass im Zellversuch das Enzym Tyrosinase durch Gelee Royal gehemmt wurde, dieses Enzym ist für die Bräunung der Haut während und nach der UV-Bestrahlung wichtig, da es an der Synthese des Hautfarbstoffs Melanin beteiligt ist (35). Gelee Royal könnte also die Bräunung der Haut hemmen, etwas was nicht immer unbedingt wünschenswert ist. Es ist jedoch nicht klar in welchem Umfang das geschehen würde, da entsprechende kosmetische Versuche nicht durchgeführt wurden.

Bei einem in vitro Wundmodel führte die Zugabe von Gelee Royal zur vermehrten und schnelleren Wanderung der Fibroblasten zum Ort der künstlichen Wunde, was für eine positive Wirkung auf die Hautwundheilung spricht (36). Dennoch fehlen klinische Studien vollständig, Zellkulturversuche sind nicht ausreichend um eine Wirkung zu beweisen, aber dennoch ein Hinweis, dass Gelee Royal die Regenerationsfähigkeit der Haut stimulieren könnte, selbst wenn nicht ausreichend um Wunden zu behandeln, aber für kosmetische Zwecke durchaus interessant.

Die Fettsäure 10H2DA aus dem Gelee Royal regt den TGF-β 1 Faktor an, welcher wiederum die Kollagenproduktion in der Haut stimuliert (37). Im Mausmodel regte die Zugabe des Bienenköniginfuttersafts bei Mäusen die Kollagensynthese in der Haut an (38). Auch in menschlichen Hautzellen erzielte es die gleiche Wirkung (39).

Leider sind die kosmetischen, klinischen Studien kaum bis gar nicht vorhanden, was die Wirksamkeit zumindest in Frage stellt. Solange Sie jedoch keine Allergie gegen Gelee Royal haben, können Sie einen Selbstversuch wagen.

Krebsforschung

Bei Patienten, die durch eine Chemo- oder Radiotherapie an einer oralen Mukositis (Entzündung der Schleimhäute) litten, half die Behandlung der Schleimhäute mit Gelee Royal die Heilung zu beschleunigen (40).

Bei Ratten, die mit dem Chemotherapeutikum Cisplatin behandelt wurden, linderte Gelee Royal den oxidativen Stress und die Schäden an der Leber und den Nieren (41).

Obwohl Komponenten aus dem Futtersaft der Bienenköniginnen keine Antitumorwirkung aufweisen, wirkten sie in einem Versuch dem Wachstum von Brustkrebszellen entgegen, der durch das Umweltgift Bisphenol A stimuliert wurde. Bisphenol A wirkt dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen ähnlich, während Substanzen aus dem Gelee Royal auch an den Östrogenrezeptor binden. Es ist jedoch unklar ob diese Wirkstoffe nur die Östrogenwirkung blockieren, denn in einer Studie regten sie die Zellteilung von östrogenabhängigen Brustkrebszellen an (42). Das bedeutet nicht, dass Gelee Royal Krebs verursacht, sondern lediglich dass es eventuell selbst als ein schwaches Östrogen wirkt und bei Frauen mit Brustkrebs eher nicht benutzt werden sollte (43).

Nebenwirkungen

In einzelnen Fällen kann Gelee Royal Asthma und eine anaphylaktische Reaktion auslösen. Menschen, die bereits eine Allergie gegen Pollen oder Nahrung haben, sind hierfür eventuell anfälliger, ferner aber eher unwahrscheinlich jene, die allergisch auf Bienengift reagieren (44). Eine Beobachtungsstudie aus China stellte bei 9 von 461 (entspricht 2%) Gelee Royal Konsumenten Nebenwirkungen, mitunter in allergischer Form fest (45).

Nach einem Allergietest (Pricktest) waren diejenigen, die allergische Reaktionen auf das Gelee Royal zeigten fast ausnahmslos auch allergisch auf andere Allergene (45). Andersherum wurde in einer kleineren Studie bei 50% der Menschen mit einer Allergie auf andere Allergene auch eine Reaktivität auf Gelee Royal Proteine festgestellt, die durch den IgE Antikörper vermittelt wurde (44). Die für eine allergische Reaktion auf Gelee Royal hauptverantwortlichen Substanzen sind auch gleichzeitig die an der Wirkung des Gelees beteiligten Proteine MRJ1 und MRJ2 (46). Hinzu kann eine Kontamination mit Pollen eine allergische Reaktion bei anfälligen Personen hervorrufen.

Anekdotischen Berichten zufolge sollte die Einnahme von Gelee Royal abends vermieden werden, da dies zu Einschlafproblemen führen kann.

Es kann eventuell zu einer negativen Wechselwirkung zwischen Gelee Royal und dem Medikament Warfarin kommen (47).

Qualitätsmerkmale beim Kauf von Gelee Royal Produkten

Gelee Royal wird hauptsächlich in asiatischen Ländern, vor allem in China, hergestellt. Die Herstellung ist aufwendig und wird von den Imkern in Deutschland kaum betrieben, der Preis liegt bei 100-150 Euro Preis für 1 kg Gelee Royal.

Die derzeitige Messlatte für die Qualität ist der Gehalt der 10H2HDA ungesättigten Fettsäure. Gelee Royal sollte gleich nach der Ernte gefroren oder lyophilisiert (Gefriertrocknung) werden. Dies verursacht keine Abnahme der Wirksamkeit und führt nicht zum Wirkstoffverlust, ganz im Gegenteil erhält es die Eigenschaften des frischen Gelee Royals (48)

Quellenangaben

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2. Suzuki KM, Isohama Y, Maruyama H, Yamada Y, Narita Y, Ohta S, et al. Estrogenic activities of Fatty acids and a sterol isolated from royal jelly. Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM. 2008 Sep;5(3):295-302. PubMed PMID: 18830443. Pubmed Central PMCID: 2529378.

3. Kamakura M, Suenobu N, Fukushima M. Fifty-seven-kDa protein in royal jelly enhances proliferation of primary cultured rat hepatocytes and increases albumin production in the absence of serum. Biochemical and biophysical research communications. 2001 Apr 13;282(4):865-74. PubMed PMID: 11352630.

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5. Oka H, Emori Y, Kobayashi N, Hayashi Y, Nomoto K. Suppression of allergic reactions by royal jelly in association with the restoration of macrophage function and the improvement of Th1/Th2 cell responses. International immunopharmacology. 2001 Mar;1(3):521-32. PubMed PMID: 11367535.

6. Okamoto I, Taniguchi Y, Kunikata T, Kohno K, Iwaki K, Ikeda M, et al. Major royal jelly protein 3 modulates immune responses in vitro and in vivo. Life sciences. 2003 Sep 5;73(16):2029-45. PubMed PMID: 12899927.

7. Yamaura K, Tomono A, Suwa E, Ueno K. Topical royal jelly alleviates symptoms of pruritus in a murine model of allergic contact dermatitis. Pharmacognosy magazine. 2013 Jan;9(33):9-13. PubMed PMID: 23661987. Pubmed Central PMCID: 3647401.

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4 Erfahrungsberichte | Ø 4.8 von 5 Sterne

Hilfreichster Erfahrungsbericht

Von Silke am 15.05.2016 um 20:15 Uhr
Hallo, Ich habe keine guten Erfahrungen mit Gelee Royal gegen Entzündungen und Unreinheiten gemacht, leider. Ich habe vermehrt Hautprobleme bekommen, die auch länger angehalten haben. Jetzt muss ich weiter suchen, bald hab ich alle Hausmittel durch. Es ist zum Verzweifeln.
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Von Emma am 03.04.2017 um 12:58 Uhr
Mein Sohn hatte das komplette letzte Jahr sehr oft mit Erkältungen Probleme, sein Immunsystem wurde einfach nicht stärker. Es kann daran liegen, dass er das erste Jahr im Kindergarten war. Nach vielen Versuchen etwas Passendes für ihn zu finden, da er noch recht klein ist, bin ich auf Gelee Royal gestoßen. Ihm geht es um einiges besser, ich meine schon, dass es Einfluss auf sein Immunsystem hatte. Ich gebe es ihm nebenbei immer noch in kleinen Mengen, dazu schaue ich natürlich das er reichlich viel an Vitaminen zu sich nimmt.
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Von Medina1969 am 28.03.2017 um 22:25 Uhr
Vor drei Monaten, hatte mein Ehemann auf einmal Probleme mit seinem Darm. Wir wussten nicht an was es lag, er musste sofort operiert werden. 2 Wochen lag er im Krankenhaus und hat über 10 kg abgenommen. Nachdem er wieder Zuhause war, hat er die Lust am Essen komplett verloren, es lag auch an den großen Schmerzen, die er immer noch nach der OP hatte. Meine Freundin hat mir aus ihrer Erfahrung zu Gelee Royal geraten, nicht um die Schmerzen zu lindern, sondern um seinen Körper zu stärken und auch seine Lust zum Essen wieder zu wecken oder wenigstens, dass wir einen Ausgleich dafür haben, was er nicht durch die Ernährung zu sich nimmt. Also ich spreche aus unserer Erfahrung mit dem Gelee Royal und ich kann sagen, dass er wirklich schon nach ca. einer Woche wieder fitter war, gegessen hat er immer noch in kleineren Portionen, aber sein Appetit war wieder da, er hat in der kurzen Zeit 2 kg zugenommen. Jetzt sind schon 3 Monate vergangen und er ist wieder der alte, sein Gewicht ist wieder beim normalen, er konnte schon nach 2 Wochen wieder normal arbeiten und er nimmt weiterhin Gelle Royal zu sich. Ich selber habe mit ihm zusammen angefangen es zu mir zu nehmen und konnte auch bei mir einen besseren Appetit und ein stärkeres Immunsystem, sonst war ich immer über den Winter ständig erkältet.
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Von Thomas am 17.03.2017 um 19:08 Uhr
Also, ich für mich hab festgestellt, dass ich meine bakterielle Entzündung alleine mit Gelee Royal (3 Wochen langer Schnupfen und Kältempfindlichkeit) nach der 2. Woche in den Griff bekommen habe. Dazu kommen ein gewaltiger Energiezuwachs und eine Gelassenheit, wie ich sie lange nicht hatte. Für mich ist es sicher, dass Gelee Royal dafür verantwortlich war und ist, dass ich mich mit der morgendlichen Einnahme sofort besser fühle, denn ich habe nichts Anderes genommen. Ich kenne mich recht gut mit Homöopathie aus und ein ausgelaugter Organismus braucht wirklich auch was Besonderes als Ernährung. Bestimmt kennt jemand noch andere besondere Vital Produkte, ich bin froh mir selbst damit einen Gefallen zu tun und hab meine Gelee Royal Quelle gefunden. Ich nehme es zu mir nur ein Mal am Tag und das immer morgens zum Frühstück. Ok das war meine Erfahrung, jeder soll selbst entscheiden wie er mit seiner Gesundheit umgeht.
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